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Veröffentlicht am 06.06.2025

Ein unglaublich bewegendes und nachdenkliches Buch

Babel
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Was für ein Buch. Unglaublich mächtig, in meinen Augen, und das meine ich nicht nur deshalb, weil es sich um ein so langes Buch handelt.
Ich wusste zu Anfang überhaupt nicht, worum es geht, da ich mich ...

Was für ein Buch. Unglaublich mächtig, in meinen Augen, und das meine ich nicht nur deshalb, weil es sich um ein so langes Buch handelt.
Ich wusste zu Anfang überhaupt nicht, worum es geht, da ich mich mit Babel nur soweit beschäftigt hatte, dass viele Leute es gut fanden (und meine Mutter dachte, es könnte mir auch gefallen, weshalb sie es mir geborgt hat), und entsprechend blind bin ich auch ins Lesen reingegangen, und habe eine ganze Weile gar keine Ahnung gehabt, worauf es hinauslaufen würde. Das Buch/die Übersetzung ließ sich unglaublich gut lesen (sowohl, was ich selbst gelesen habe, als auch, was ich als Hörbuch gehört habe), und ich bin wirklich von Anfang an echt gut in die Geschichte reingekommen, gerade die ersten hundert Seiten fühlen sich aber wirklich hauptsächlich wie Einleitung an, und ich konnte gar keinen Plot erkennen. Im Nachhinein hätte ich ihn vermutlich da schon sehen sollen, denn die "Einleitung" setzt eindeutig die Grundbausteine für alles, was danach kommt, aber wie es aussieht war ich einfach komplett blind für das offensichtliche.
Danach nimmt alles recht schnell an Fahrt auf, ich habe erkannt, wohin es geht, fand auch mit der Länge eigentlich alle Szenen sehr zielführend, was ich erstaunlich finde, und schon war auch das Ende da, bis zu dem ich einerseits verdammt gut unterhalten wurde, und mir andererseits verdammt viele Gedanken machen konnte und musste. Denn Babel ist eindeutig keine Unterhaltungsliteratur in meinen Augen. Obwohl es sich so leicht liest, und die Figuren wirklich super geschrieben und aufgebaut sind, und ich auch alle Figuren und ihre Ansichten komplett nachvollziehen konnte (nicht so, dass ich auf ihrer Seite war, aber es ist eindeutig ersichtlich, woher sie alle kommen), ist das Buch echt schwere kost, und beschäftigt sich politisch viel mit Rassismus und Minderheiten und Vorurteilen und Ungleichgewichten und das alles ist eindeutig nichts, was ich nur als Unterhaltung sehen kann, angesichts dessen, wie echt es ist. Der Unterhaltungsfaktor ist aber dennoch vorhanden. Durch spannende Geschichten, eine spannende Welt (die trotz magischer Elemente unserer so sehr gleicht), und sehr vielschichtigen Figuren, die mir alle wirklich nicht egal waren (nicht, dass ich sie alle geliebt hätte, aber als die Figuren, die sie gewesen sind, haben sie sich wirklich unglaublich gut in die Geschichte eingefügt, und gerade die vier Hauptfiguren sind mir auch mit allem, was passiert ist, trotzdem ans Herz gewachsen, auch wenn einige durchaus Mist bauen ... aber gerade in ihrem Kontext, in dem sie aufgewachsen sind, und der uns durch ein paar Perspektivwechsel in alle Köpfe gegeben wird, kann man eben doch verstehen, woher sie alle kommen, selbst wenn man es nicht akzeptabel findet).
Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen, auch wenn das Buch mich jetzt zum Ende hin nicht begeistert zurücklässt. Oder begeistert vielleicht schon, aber nicht auf eine glückliche Art und Weise? Ich fand es wirklich gut, fühle mich gleichzeitig aber auch ein wenig leer, und das meine ich vollkommen als Kompliment. Das Buch konnte mich sehr bewegen, hat mich eine Menge Emotionen gekostet, und jetzt ist es vorbei und ... es war einfach ein Erlebnis. Sowohl durch die Gedanken und alles Nachdenken, zu denen/dem Babel mich gezwungen hat, als auch durch die Geschichte selbst.
Mich konnte Kuang mit ihrem Werk auf jeden Fall überzeugen.

Veröffentlicht am 25.05.2025

Sehr liebevolles Buch zum Thema

Weißt du noch? Ein Bilderbuch vom Abschiednehmen
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Wirklich schönes Buch, das mich emotional sehr berühren konnte. In der Mitte gibt es eine Seite, die ich für Kinder doch sehr düster finde, also Eltern würde ich empfehlen, genau zu gucken, ob das für ...

Wirklich schönes Buch, das mich emotional sehr berühren konnte. In der Mitte gibt es eine Seite, die ich für Kinder doch sehr düster finde, also Eltern würde ich empfehlen, genau zu gucken, ob das für ihr Kind schon was ist, aber abgesehen davon finde ich den Ansatz des Abschiednehmens sehr schön umgesetzt und bewegend, und die ganze Geschichte hatte auch etwas sehr magisches.
Als jemand, der dieses Jahr ein Großelternteil verloren hat, hat das Buch mich auch in dieser Hinsicht emotional sehr berühren können, und ich persönlich habe mich ganz gut aufgehoben gefühlt, bin aber natürlich auch schon Erwachsen.
Außerdem ein paar ganz fantastische Illustrationen, die ich sehr liebevoll gestaltet fand, und besonders der Schatten des Eichelhähers, der immer wieder auftaucht, hat mir als Symbol für die Erinnerungen/Geschichten echt gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2025

Super Reihen-Abschluss

Bartimäus - Die Pforte des Magiers
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Ich habe ehrlich nicht mit so einem Ende gerechnet, und ich bin gerade sehr begeistert. Ich fand Band 2 bereits besser als den ersten, aber dieser hier hat mich mit Handlung, Welt und Figuren noch mal ...

Ich habe ehrlich nicht mit so einem Ende gerechnet, und ich bin gerade sehr begeistert. Ich fand Band 2 bereits besser als den ersten, aber dieser hier hat mich mit Handlung, Welt und Figuren noch mal mehr überzeugen können. Die Entwicklung der einzelnen Figuren fand ich absolut nachvollziehbar, das Geschehen spannend, und in die Welt bin ich sehr gerne wieder eingetaucht. Außerdem haben wir ganz viele zusätzliche Infos über Bartimäus Vergangenheit bekommen, die ich auch sehr gerne gelesen habe, und ich fand den Aufbau einfach wirklich ansprechend die ganze Zeit über.
Und das Ende jetzt war richtig zufriedenstellend. Gar nicht, was ich geglaubt habe, aber dann irgendwie doch, und es passt auch komplett zur Geschichte und allem, was los war, und ich war einfach die ganze Zeit richtig gut unterhalten und hatte wirklich viel Spaß an allem. Richtig guter Reihen-Abschluss, in meinen Augen!

Veröffentlicht am 23.05.2025

Nicht ganz so gut wie Herr der Ringe, dennoch überzeugend

Der kleine Hobbit
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Der kleine Hobbit wollte ich schon wirklich lange lesen, bin in den letzten Tagen endlich dazu gekommen, und die Geschichte konnte mich wie erwartet ziemlich begeistern. Nicht ganz so sehr wie Herr der ...

Der kleine Hobbit wollte ich schon wirklich lange lesen, bin in den letzten Tagen endlich dazu gekommen, und die Geschichte konnte mich wie erwartet ziemlich begeistern. Nicht ganz so sehr wie Herr der Ringe, und besonders emotional hat mich Bilbos Geschichte nicht ganz so sehr abgeholt (angesichts dessen, dass es mir nach Herr der Ringe körperlich schlecht ging, weil ich einen kleinen emotionalen Zusammenbruch hatte, ist das vielleicht sogar ganz gut, wer weiß), aber da Herr der Ringe und Der kleine Hobbit ja doch sehr unterschiedlich sind und sie durchaus an unterschiedliche Zielgruppen adressiert sind, ist das vermutlich auch nicht verwunderlich.
Der kleine Hobbit ist eben doch ein Kinderbuch. Was ich keineswegs negativ meine, ich liebe Kinderbücher, es erklärt nur eben die Unterschiede doch recht gut, denn der Hobbit lässt sich natürlich auch als Erwachsener super lesen, ist inhaltlich allerdings wesentlich fröhlicher als Herr der Ringe, und an einigen Stellen kommen Dinge auch sehr kurz, wenn sie übersprungen oder eher zusammengefasst werden. Dadurch wirkt es insgesamt etwas weniger ernst, wenn vieles sich so einfach löst, und auch die Figuren/Wesen wirkten auf mich an vielen stellen etwas "leichter", es passt zu den jeweiligen Geschichten aber natürlich sehr gut, wie es aktuell ist.
Entsprechend: Ich war wieder mit viel Freude am lesen, konnte durchaus mit den Figuren mitfühlen, und mit Herr der Ringe konnte der Hobbit für mich zwar nicht mithalten, das ändert aber nichts daran, dass ich dennoch eine gute Zeit hatte und ich wirklich froh bin, endlich zum Lesen gekommen zu sein.

Veröffentlicht am 11.05.2025

Echt schöne Fortsetzung

Die Weltensegler - Das unglaubliche Geheimnis der Wunschmaschine
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Remy ist absolut fantastisch, und ich liebe sie. Ich fand sie schon auf den ersten drei Seiten toll, als sie nur über die Notizen an Marrills Hausaufgaben charakterisiert wurde, und dann kam alles andere, ...

Remy ist absolut fantastisch, und ich liebe sie. Ich fand sie schon auf den ersten drei Seiten toll, als sie nur über die Notizen an Marrills Hausaufgaben charakterisiert wurde, und dann kam alles andere, und ich finde sie ehrlich fantastisch. Ich mochte alle Figuren wieder richtig gerne, aber Remy war mein absolutes Highlight, irgendwas an ihr hat mich einfach die ganze Zeit richtig glücklich gemacht.
Die Geschichte war wieder sehr spannend, und ich bin echt froh, dass Marrill wieder auf den Piratenstrom zurückkehren und ihre Freunde wiedersehen konnte. Die ich auch sehr gerne wiedergesehen habe. Sie spielen nicht alle die größten Rollen, aber obwohl manche Figuren gar nicht so oft auftauchen, schaffen die Bücher es doch immer wieder, dass sie mir alle total leicht ans Herz wachsen, und ich bin wirklich gerne bei den ganzen Erlebnissen dabei.
Das Buch hatte einmal zwischendurch eine Phase, in der ich mit der Entwicklung zwischen Marrill und Fin nicht so ganz zufrieden war, das hat sich am Ende aber sehr schön aufklären können, und das Ende fand ich vollkommen zufriedenstellend und hat mich wieder einmal echt glücklich gemacht, und auch ein bisschen Neugierig auf mehr.
Leider scheint es die letzte Bücher der Reihe nicht in der Ausgabe zu geben, in der ich die ersten Bücher besitze, was ich wirklich schade finde, aber ich hoffe einfach mal, dass ich dann eben irgendwann an andere Ausgaben komme, weil bisher finde ich die Reihe weiterhin sehr überzeugend und habe auf jeden Fall eine Menge Spaß beim Lesen!

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