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JeanetteBuechereule

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2017

Spannend, aber recht brutal

Blutebbe
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Bei dem Thriller "Blutebbe" von Derek Meister kann man das Lesevergnügen nicht verderben, indem man den Namen des Mörders verrät, denn dieser ist ab der ersten Seite bekannt. Darunter leidet die Spannung ...

Bei dem Thriller "Blutebbe" von Derek Meister kann man das Lesevergnügen nicht verderben, indem man den Namen des Mörders verrät, denn dieser ist ab der ersten Seite bekannt. Darunter leidet die Spannung aber keineswegs. Der verrückte Rutger kommt oft in Knuts und Helens Nähe, ohne das diese es bemerken. Der Leser begleitet Rutger in zahlreichen Einblendungen und versteht so die Beweggründe seiner Taten immer besser. Bei diesem Thriller ist der Leser oft informierter als die Ermittler. Erst gegen Ende erkennen diese die Zusammenhänge und es kommt zu einem aufregenden Showdown. Leider lässt das recht abrupte Ende zu viele offene Fragen für meinen Geschmack.
Vorher führen die Ermittlungen zu einem Mord in der Vergangenheit und wenden sich mystischen Themen zu. Knuts und Helens vorsichtige Beziehung entwickelt sich weiter, während Helen von ihrer Vergangeheit in den USA eingeholt wird. Knut muss gleich zwei persönliche Dramen verkraften. Damit werden die Nebenstränge aus den ersten beiden Bänden weitergeführt. Am Anfang des Buches gibt es ausreihend Informationen, um sich wieder hineinzufinden.
Insgesamt ist dieser Thriller brutaler als die beiden Vorgänger. Für mich wird in diesem Buch eine Grenze überschritten, weshalb ich nicht sicher bin, ob ich weitere Bände lesen möchte.

Mein Fazit:
"Blutebbe" war sehr spannend, aber besonders im letzten Abschnitt zu brutal für meinen Geschmack. Das recht offene Ende lässt mich unzufrieden zurück. Deshalb vergebe ich nur dreieinhalb von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 06.05.2026

Für Formel-1-Fans und Romance-Liebhaber

Chasing Hearts
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Die Formel-1-Fahrerin Georgia Dubois hat Schwierigkeiten mit der Presse, deren überwiegend männliche Vertreter dazu neigen, ihre Leistungen und die ihres rein weiblichen Teams in Frage zu stellen. Einer ...

Die Formel-1-Fahrerin Georgia Dubois hat Schwierigkeiten mit der Presse, deren überwiegend männliche Vertreter dazu neigen, ihre Leistungen und die ihres rein weiblichen Teams in Frage zu stellen. Einer ihrer Rivalen ist Luca Rossi, dessen Ruf durch eine fragwürdige Aktion mit einer Yacht massiv gelitten hat. Die Pressebeauftragten der beiden kommen auf die Idee, Georgia und Luca als DAS Traumpaar der Formel 1 zu vermarkten, um beider Image aufzupolieren. Dafür müssen Georgia und Luca, die überhaupt nicht gut miteinander auskommen, eine Beziehung faken ...

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich ein großer Formel-1-Fan bin. Dieser Teil hat mir auch sehr gefallen; das Setting, die Rennen, die im Buch Realität gewordenen Wunschvorstellung, dass Frauen eine größere Rolle in der Formel 1 spielen und eine Frau sogar Rennen gewinnen und um die Weltmeisterschaft kämpfen kann. In der fiktiven Formel-1-Welt lassen sich sogar einige Personen und Teams aus der Realität wiedererkennen. Allerdings habe ich mich gefragt, warum einige Fakten ohne jede Not verfälscht worden sind. Beispielsweise wird behauptet, dass zuletzt in den Siebzigern eine Frau ein Formel-1-Rennen gewonnen hat, dabei gab es noch nie eine weibliche Siegerin. Warum hat die Autorin Georgia nicht den Premierensieg einer Frau gegönnt?

Romance ist eigentlich überhaupt nicht mein Genre und das habe ich beim Lesen deutlich gemerkt. Ich hatte das Gefühl, dass es wenig handfeste Handlung gibt und stattdessen viel zu viele (sehr explizite) Sexszenen. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr vorhersehbar. Fans dieses Genres werden das aber wahrscheinlich anders empfinden.

Fazit: Lesenswert für Formel-1-Fans und sicher auch für Romance-Fans, für mich aber etwas zu sehr außerhalb meines üblichen Beuteschemas.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Leider viele Fehler

Unnützes Formel 1 Wissen
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Die meisten Fakten kannte ich schon, aber das hat mich nicht weiter gestört. Viel schlimmer fand ich die zahlreichen inhaltlichen und sprachlichen Fehler, Ungenauigkeiten und Unschönheiten. Dem Buch würde ...

Die meisten Fakten kannte ich schon, aber das hat mich nicht weiter gestört. Viel schlimmer fand ich die zahlreichen inhaltlichen und sprachlichen Fehler, Ungenauigkeiten und Unschönheiten. Dem Buch würde ein sorgfältiges Lektorat guttun!

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Veröffentlicht am 06.10.2024

zwiespältig

Das mörderische Christmas Puzzle
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Die 80-jährige Edie O'Sullivan, eine kratzbürstige Erstellerin von Kreuzworträtseln mit Leidenschaft für Wortspiele und Puzzles, bekommt kurz vor Weihnachten beunruhigende Post: eine Handvoll Puzzleteile ...

Die 80-jährige Edie O'Sullivan, eine kratzbürstige Erstellerin von Kreuzworträtseln mit Leidenschaft für Wortspiele und Puzzles, bekommt kurz vor Weihnachten beunruhigende Post: eine Handvoll Puzzleteile und eine Nachricht, die vier Morde ankündigt. Edie muss das Rätsel auf den Puzzleteilen lösen, um die Taten zu verhindern.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mit diesem Buch warm geworden bin. Ich habe mich schwer getan, mich an die Hauptprotagonistin zu gewöhnen, die systematisch jeden vor den Kopf stößt und Weihnachten hasst. Später fand ich die Story sehr spannend, auch wenn mir persönlich die Beschreibungen der Opfer und der Morde teils zu blutig waren. Nach ca. einem Drittel des Buches ist in mir ein Verdacht aufgekeimt, wer der Täter oder die Täterin sein könnte. Ihn oder sie hätte ich für eine sehr geschickte Wahl von der Autorin gehalten. Ich habe danach gespannt weitergelesen, um herauszufinden, ob ich recht hatte. Am Ende war jedoch alles ganz anders als ich erwartet hatte, und anders als normalerweise war die diesmal nicht froh darüber, dass die Autorin mich überraschen konnte. Ich fand die Auflösung nämlich an den Haaren herbeigezogen und wenig überzeugend. Dafür habe ich jetzt Lust bekommen zu puzzlen

Fazit: Der Krimi lässt mich mit zwiespältigen Gefühlen zurück, deshalb wähle ich die goldene Mitte und vergebe drei Sterne.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Solider Krimi

Aktiv sterben
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Im Hotel Waldfrieden wird ein Toter in der Tiefkühlkammer gefunden. Offensichtlich handelt es sich um einen Mord. Ganz schlechte Publicity, wo das Hotel ohnehin schon kurz vor der Pleite steht. Für eine ...

Im Hotel Waldfrieden wird ein Toter in der Tiefkühlkammer gefunden. Offensichtlich handelt es sich um einen Mord. Ganz schlechte Publicity, wo das Hotel ohnehin schon kurz vor der Pleite steht. Für eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Hotelangestellten ist daher klar, dass sie den Täter schnellstmöglich finden müssen, um ihr geliebtes Hotel zu retten ,,,

Die Hobbyermittler sind sehr unterschiedliche Charaktere, sodass es häufiger Kabbeleien zwischen ihnen gibt, die die Handlung auflockern. Der Kriminalfall selbst plätschert eher ereignislos vor sich hin, bis er schließlich schlüssig aufgeklärt wird. Besondere Spannung gibt es nicht und auch die Charaktere konnten mich nicht so sehr für sich einnehmen, dass ich ein weiteres Buch mit denselben Protagonisten lesen würde. Ingesamt ein solider Krimi.

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