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Veröffentlicht am 14.05.2025

Churchills Geheimnis

Was am Ufer lauert
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Gianna soll am Seeufer einen Informanten treffen und findet dabei eine Leiche. Diese scheint die erwartete Informantin gewesen zu sein aber die Informationen hat sie nicht mehr bei sich. So beginnt Gianna ...

Gianna soll am Seeufer einen Informanten treffen und findet dabei eine Leiche. Diese scheint die erwartete Informantin gewesen zu sein aber die Informationen hat sie nicht mehr bei sich. So beginnt Gianna zusammen mit ihrer Familie zu ermitteln.

Für mich war es ein recht unaufgeregter Cosy Crime in einer schönen Landschaft. Stellenweise hätte ich mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht aber allen in allem wurde ich gut unterhalten und es war ein interessanter Fall. Warum zwischen einzelnen Abschnitten immer kleine Piktogramme von Keksen auftauchten hat sich auch geklärt und das Rezept für diese findet sich sogar am Ende des Buches.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen und das Buch hat sich wirklich gut lesen lassen. Einzig, dass es keine richtigen Kapitel gab sonders es immer zwischen den einzelnen Perspektiven gewechselt hat, fand ich nicht ganz so gut. Ich persönlich mag es, wenn es richtige Kapitel gibt.
Aber das ist einfach nur Geschmachssache und hat die Geschichte in keiner Weise beeinflusst.

Ein guter und unterhaltsamer Sommerkrimi

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2024

Familiengeheimnisse

Der heimliche Beobachter
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Hannah fährt zusammen mit ihrem Mann Bruce, ihrem Bruder Mako und seiner Frau Liza, sowie ihrer besten Freundin und deren Freund für ein Wochenende in ein abgelegenes luxuriöses Ferienhaus. Doch aus einem ...

Hannah fährt zusammen mit ihrem Mann Bruce, ihrem Bruder Mako und seiner Frau Liza, sowie ihrer besten Freundin und deren Freund für ein Wochenende in ein abgelegenes luxuriöses Ferienhaus. Doch aus einem entspannten Wochenende wird nichts, nachdem eine von ihnen verschwindet.

Das Buch hat sich wirklich gut lesen lassen und recht früh hat man eine Vermutung, was es mit dem heimlichen Beobachter auf sich hat und der Titel passt auf jeden Fall. In mehrfacher Hinsicht. Aber leider waren mir die Charaktere alle nicht wirklich sympathisch, wobei mir Hannah noch am besten gefallen hat. Ich habe viel gerätselt während des Lesens, was ich bei Thrillern sehr mag und mit einigen Vermutungen lag ich auch richtig. Aber irgendwie konnte mich das Buch trotzdem nicht richtig packen. Es gab ein paar Dopplungen zu Beginn und dann ein paar Szenen in der Mitte, die es so nicht gebraucht hätte. Zum Ende hin wurde es noch mal packend und spannend.

Alles in allem war es ein guter Thriller aber ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft. Es wird aber nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, das ich gelesen habe.

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 09.11.2023

Turbulenter Start in Kanada

Wintertraum in Kanada
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Das Cover verspricht einen schönen Winterroman, der dann auch noch in Kanada spielt. Für mich ein Grund das Buch zu lesen.
Sara und Paul haben sich zu Weihnachten eine Reise nach Kanada geschenkt. Aber ...

Das Cover verspricht einen schönen Winterroman, der dann auch noch in Kanada spielt. Für mich ein Grund das Buch zu lesen.
Sara und Paul haben sich zu Weihnachten eine Reise nach Kanada geschenkt. Aber es ist mehr als nur ein Urlaub, die beiden überlegen auszuwandern. Und dann verlieben sie sich in ein Haus in einem kleinen Städtchen am Okanagan-See. Als dieses dann zum Verkauf steht ist die Entscheidung gefallen. Doch leider entpuppt sich das Haus als alles andere als perfekt und die Probleme belasten auch die junge Ehe.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Buch hat sich wirklich gut lesen lassen. Dass einiges Vorhersehbar ist, ist bei Liebesromanen für mich vollkommen in Ordnung. Mir war auch von vornherein klar, dass es einiges an Problemen zwischen Sara und Paul geben wird, das wird bereits im Klappentext deutlich. Aber mir waren es leider etwas zu viel und vor allem Pauls Verhalten konnte ich teilweise nicht nachvollziehen. Das fand ich wirklich schade, denn das Buch war stellenweise wirklich amüsant und die Dorfbewohner haben mir auch sehr gut gefallen.

Sollte es noch weitere Bücher aus dem kleinen Örtchen am Okanagan-See geben, so werde ich diese aber auf jeden Fall auch lesen, denn in dem Ort hat man sich direkt wohl gefühlt. Nur für einen Winterliebesroman war es mir zu viel Drama.

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  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 30.08.2023

Missverständnisse und Bindungsängste

Du bist mein Lieblingsgefühl
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Nela ist 29 Jahre alt, Inhaberin eines Plattenladens und SIngle aus Überzeugung. Als ihre Freundin heiratet lässt sie sich darauf ein ebenfalls ein Brautkleid anzuprobieren. In dem Brautmodenladen läuft ...

Nela ist 29 Jahre alt, Inhaberin eines Plattenladens und SIngle aus Überzeugung. Als ihre Freundin heiratet lässt sie sich darauf ein ebenfalls ein Brautkleid anzuprobieren. In dem Brautmodenladen läuft sie dann Max über den Weg, der mit seiner besten Freundin dort ist um deren Outfit für die Hochzeit auszusuchen. Die beiden fühlen sich voneinander angezogen, aber gehen davon aus das der jeweils andere verlobt und kurz vor der Hochzeit steht. Als sie sich dann zufällig wiedertreffen, da Max Firma über Nelas Laden einzieht, versuchen sie die Gefühle zu unterdrücken.

Die erste Hälfte des Buches eiern die beiden umeinander rum und es plätschert nur so dahin. Das war mir leider ein bisschen zu wenig, was da passiert ist, vor allem da ich Nela nicht verstehen konnte. Denn ich wäre nie davon ausgegangen, dass Max verlobt ist, da der Mann eigentlich nicht mitkommt in den Brautmodenladen. Max konnte ich durchaus verstehen und er hat mir vom Charakter auch besser gefallen als Nela. Der erste Teil wirkte mir daher leider etwas zu konstruiert. Während dann im zweiten Teil etwas mehr passiert ist, aber auch da konnte ich mache Handlungen nicht ganz nachvollziehen.

Der Schreibstil ist jedoch sehr gut und es sind viele lustige Momente dabei, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Daher hat mich das Buch doch gut unterhalten, auch wenn es stellenweise etwas zu konstuiert war. Die Grundidee fand ich auch super!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2023

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Das Versprechen der Oktoberfrauen
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Hanna leidet an Hyperakusis, das bedeutet sie nimmt Geräusche viel intensiver wahr als andere. Dies führt dazu, dass sie sich immer mehr abkapselt. Nachdem ihr Plan ihrem Leben ein Ende zu setzen scheitert, ...

Hanna leidet an Hyperakusis, das bedeutet sie nimmt Geräusche viel intensiver wahr als andere. Dies führt dazu, dass sie sich immer mehr abkapselt. Nachdem ihr Plan ihrem Leben ein Ende zu setzen scheitert, landet sie in dem kleinen Dorf Plessin, wo sie Frieda kennenlernt. Frieda ist Musikerin und arbeitet im Hotel, in dem Hanna absteigt.

Die beiden Frauen sind eigentlich sehr unterschiedlich und trotzdem finden sie irgendwie zueinander und helfen sich damit in gewisser Weise gegenseitig. Auch wenn die Freundschaft der beiden vielleicht etwas ungewöhnlich ist, ist es doch schön zu sehen, dass eine schlimme Situation wie die von Hanna am Ende etwas Gutes hat.

Mir hat vor allem Frieda als Charakter sehr gut gefallen und sie war mir sehr sympathisch. Durch den Tod ihrer Mutter hat auch sie ihr Päckchen zu tragen aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Zu Hanna hingegen konnte ich leider keine richtige Bindung aufbauen. Aber nichtsdestotrotz hat das Buch für mich einen Wohlfühl-Charakter. Es lässt sich wirklich gut lesen und es ist einfach schön zu sehen, dass sich vieles auch zum Positiven wenden kann, wenn man es nur versucht.

Nur der Titel hat sich mir auch nach Abschluss des Buches nicht ganz erschlossen. Auch wenn er super zum schönen Cover passt!

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