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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2025

Spannendes Ende

SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?
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Aufgrund des interessanten Plots und der Kurzbeschreibung bin ich sehr neugierig auf dieses Buch gewesen. Der Auftakt hat mir auch sehr gut gefallen und ich war schnell in der Geschichte drin. Ich war ...

Aufgrund des interessanten Plots und der Kurzbeschreibung bin ich sehr neugierig auf dieses Buch gewesen. Der Auftakt hat mir auch sehr gut gefallen und ich war schnell in der Geschichte drin. Ich war sehr gespannt, was die einzelnen Personen zu verbergen haben und was es mit dem Geheimnis um die damaligen Ereignisse auf sich hat. Die Sprünge zwischen den Geschehnissen in der Gegenwart und der Vergangenheit, als sie alle noch Schüler waren, fand ich gut beschrieben.

Nach und nach enthüllen sich die Geheimnisse und es wird immer klarer, was passiert ist und wie die Auswirkungen dieser schrecklichen Ereignisse auch heute noch nachwirken und die Menschen beeinflussen. Gleichzeitig war es phasenweise aber leider auch ein bisschen zäh. Die inneren Monologe bzw. Gedanken der Figuren wiederholen sich und das macht den Lesefluss langsamer.

Das Ende dagegen hat mich dann wieder überracht und war spannend.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Durchhalten lohnt sich

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Dieses Buch habe ich gehört und gelesen, wie es gerade passte. Die Stimmen des Hörbuchs fand ich echt gut gewählt, weil sie meiner Meinung nach gut zu den jeweiligen Charakteren passen. Nämlich zu Nathalie ...

Dieses Buch habe ich gehört und gelesen, wie es gerade passte. Die Stimmen des Hörbuchs fand ich echt gut gewählt, weil sie meiner Meinung nach gut zu den jeweiligen Charakteren passen. Nämlich zu Nathalie und Dawn, die hier abwechselnd erzählen, was passiert ist. Dabei gibt es immer wieder Rückblicke und auch einige Mails, die das Geschehen darstellen.

Ich war ziemlich gespannt auf das Buch, weil mich die Kurzbeschreibung und der Plot neugierig gemacht haben. Der Anfang hat mir auch echt gut gefallen, aber dann wurde es eine Weile lang etwas zäh. Die Beschreibungen von Dawn und ihrer Vorliebe für Schildkröten sind wichtig, weil sie zeigen, wie sie ist und wer sie ist, aber gleichzeitig war mir das irgendwann auch echt ein bisschen viel. Kurz kam der Gedanke auf, dass ich verstehen kann, dass Kollegen sie loshaben wollten ... lach.

Dann aber nahm die Geschichte an Fahrt auf und im zweitem Teil des Buchs wurde es immer spannender. Man weiß nicht mehr genau, was man glauben kann und soll und das hat für mich den großen Reiz dieses Buchs ausgemacht. Hier lohnt sich das Durchhalten meiner Meinung nach auf jeden Fall. Und das Ende hat mich dann nochmal richtig überrascht.

Veröffentlicht am 16.05.2025

Wenn sich die Vergangenheit rächt

Die Friedhofsvilla
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Da ich bereits ein Buch der Autorin Britta Bendixen gerne gelesen hatte, war ich natürlich wieder neugierig auf ihr neues Werk. Umso neugieriger gemacht hat mich die Tatsache, dass das Buch in Flensburg ...

Da ich bereits ein Buch der Autorin Britta Bendixen gerne gelesen hatte, war ich natürlich wieder neugierig auf ihr neues Werk. Umso neugieriger gemacht hat mich die Tatsache, dass das Buch in Flensburg spielt, woher die Familie meines Mannes stammt. Ich mag es, wenn ich die Gegend oder Stadt kenne, in der eine Geschichte angesiedelt ist.
Der Anfang hat mir gut gefallen, dann fand ich es ein bisschen zäh. Je mehr man sich aber in die Geschichte hineinfindet, desto mehr Sog entwickelt sie. Wie sich die Gegenwart und Vergangenheit miteinander verbinden, das fand ich schon echt gut gemacht. Man spürt, wie wichtig es manchmal ist, sich damit auseinander zu setzen, was war, wie es anders hätte sein können und was man nun tun kann. Deswegen fand ich das Ende der Geschichte auch so toll.
Insgesamt ein sehr spannendes Thema, das die Autorin teilweise sehr düster verpackt und beschreibt. Ein Buch, das noch lange zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 16.05.2025

Viel Flair und Lokalkolorit

Das Schweigen der Kanarienvögel
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Da ich die Kanaren sehr mag, war ich umso gespannter auf dieses Buch. Teneriffa kenne ich zwar (leider noch) nicht, aber ich liebe Fuerteventura und mag auch Lanzarote sehr gerne. Eine ehemalige Professorin ...

Da ich die Kanaren sehr mag, war ich umso gespannter auf dieses Buch. Teneriffa kenne ich zwar (leider noch) nicht, aber ich liebe Fuerteventura und mag auch Lanzarote sehr gerne. Eine ehemalige Professorin und ihre Freundin urlauben auf der Insel und werden unversehens in einen skurrilen Fall verstrickt. Das macht neugierig.
Gut gefallen hat mir das Lokalkolorit, das immer wieder geschickt eingestreut ist. Wie ein kleiner Urlaub nebenbei.
Amalia hat als Vogelkundlerin Ausdauer und eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe, was sie perfekt macht als Detektivin und Hobbyermittlerin. Da sie soeben in den Ruhestand getreten ist, hat sie auch Zeit, um sich auf der Insel zu erholen und die hiesige Vogelwelt zu erforschen. Zufällig sieht sie dabei Rotkehlchen, eine ehemalige Studentin … Sie hat die Angewohnheit, Menschen in ihrem Umfeld mit Vögeln zu vergleichen und sie entsprechend zu benennen. Dass sie zum Beispiel den Kommissar als Haubentaucher, den Lieblingsvogel ihrer Kindheit, bezeichnet, weist auf das spätere Knistern zwischen den beiden hin.
Diese Marotte fand ich irgendwie witzig. Gleichzeitig war sie für mich am Anfang ziemlich sperrig und ich wurde erst langsam mit ihr warm. Noch krasser war es mit ihrer Freundin Lydia, die mir fremd blieb.
Der Fall als solcher wirft lange Zeit mehr Fragen auf als er beantwortet, ist aber spannend und unterhaltsam zu lesen. Man kann gut mitfiebern und miträtseln, wenn sich am Ende alles langsam aufdröselt und löst. Auch wenn ich schon so eine Ahnung hatte, gab es dennoch noch Überraschungen und das mag ich sehr. Gerne würde ich mehr von Amalia auf Teneriffa lesen!

Veröffentlicht am 20.04.2025

Sehr atmosphärisch

The Surf House
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil es so gehypt wurde. Dann bin ich immer neugierig und oft bin ich dann enttäuscht, weil ich mehr erwartet hatte. Bei diesem Buch war es anfangs auch so, dass ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil es so gehypt wurde. Dann bin ich immer neugierig und oft bin ich dann enttäuscht, weil ich mehr erwartet hatte. Bei diesem Buch war es anfangs auch so, dass ich dachte, das ist irgendwie nicht so toll wie erwartet. Ich habe lange nicht verstanden, worauf es rauslaufen soll und wie das alles zusammenpasst.
Je mehr man liest - oder in meinem Fall hört - desto mehr verweben sich die einzelnen Teile der Geschichte und die Schicksale der Figuren. Das Buch ist unglaublich atmosphärisch und das ist aus meiner Sicht die ganz große Stärke. Man spürt die Hitze Marokkos, den Sand, fühlt den heißen, süßen Tee auf der Zunge, sieht die Wellen und hört ihr Rauschen, ...
Gerade das letzte Drittel des Buchs ist wirklich spannend und voller interessanter Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte.
Fazit: Anfangs etwas zäh und langwierig, dann immer besser bis zu einem ziemlich krassen Ende.