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Veröffentlicht am 24.08.2025

Unterschätze nie die Sandler

Frag Philomena Freud
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Unterschätze nie die Sandler

Philomena ist zwar ein Waisenmädchen, aber definitiv nicht auf den Mund gefallen. Gemeinsam mit ihrem Riesenschnauzer Kaiser Franz geht sie geschickt der Sprengelfürsorgerin ...

Unterschätze nie die Sandler

Philomena ist zwar ein Waisenmädchen, aber definitiv nicht auf den Mund gefallen. Gemeinsam mit ihrem Riesenschnauzer Kaiser Franz geht sie geschickt der Sprengelfürsorgerin aus dem Weg, sorgt für ihren Lebensunterhalt und löst nebenbei einen Mordfall.

Nicht nur das schöne Cover fügt sich gut in das Genre Jugendbuch ein, auch die große Schrift und die kurzen Kapitel sind optimal gewählt für jüngere Leser, die ihren ersten Kriminalroman lesen möchten. Trotzdem gelingt es der Autorin auch ernstere Themen darzustellen. Im historischen Setting zwischen Straßenkindern und der wohlhabenden Wiener Gesellschaft, den Zuständen
im Kinderheim und Krankenhaus wirkt Philomena stets sympathisch, gut gelaunt und stellt mit Leichtigkeit ihre Ermittlungen an.

Die Geschichte wirkt gut recherchiert, was wohl vor allem an der - aus heutiger Sicht - altmodisch anmutenden Sprache liegt. Hinten im Buch gibt es ein Glossar zur Wiener Sprache. Die meisten Begriffe haben sich mir zwar aus dem Kontext erschlossen, trotzdem finde ich es sehr hilfreich, da es auch Hintergrundwissen zu einigen Personen aus der Zeit enthält.

Für mich ein gelungener Einstieg für Kinder/Jugendliche in die Welt der Kriminalromane.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Flieg für mich zu den Sternen

Atmosphere
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Joan Goodwin möchte die Sterne nicht nur erforschen, sondern auch zu ihnen fliegen. Als die NASA in den 80er Jahren auch weibliche Bewerberinnen zulässt, ergreift sie ihre Chance und wird - trotz Widerstand ...

Joan Goodwin möchte die Sterne nicht nur erforschen, sondern auch zu ihnen fliegen. Als die NASA in den 80er Jahren auch weibliche Bewerberinnen zulässt, ergreift sie ihre Chance und wird - trotz Widerstand in den eigenen Reihen - Astronautin. Die Erzählperspektive wechselt zwischen einer Mission im Jahr 1984 und der Zeit während der Ausbildung. Diese Aufteilung hat mir wirklich gut gefallen. Nach und nach konnte ich so die Charaktere kennen und verstehen lernen.
Man merkt beim Lesen, auch ohne große Vorkenntnisse über das Raumfahrtprogramm der NASA, wie viel Recherche die Autorin in diese Geschichte investiert haben muss. Außerdem kreiert sie auch in den Nebenhandlungen eine besondere Atmosphäre. Es geht um Feminismus, Freundschaft, Liebe und der Suche nach dem eigenen Ich.

Für mich bisher das beste Buch der Autorin.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Wie weit würdest du gehen für die Macht der Unsterblichkeit?

If We Were Gods
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Ich war mir erst unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Bereits der Klappentext hat mich total an die Charaktere der Atlas Six erinnert - inklusive Professor, der in die Machenschaften der Gruppe ...

Ich war mir erst unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Bereits der Klappentext hat mich total an die Charaktere der Atlas Six erinnert - inklusive Professor, der in die Machenschaften der Gruppe verstrickt ist und ggf. eine moralisch fragwürdige Beziehung zu einer Person unterhält. Auch hier befinden wir uns an einer elitären Universität, d.h. die Figuren sind Anfang 20. Auch hier wirken diese auf mich tatsächlich eher wie Jugendliche, sowohl im Verhalten als auch in ihren Liebesbeziehungen. Auch hier wird die Frage aufgeworfen, wie weit eine Person gehen würde, um die ultimative Macht über die Welt und sogar Unsterblichkeit zu erreichen. Sogar die Gruppendynamik untereinander ist erstaunlich ähnlich aufgebaut. Was die Geschichte für mich trotzdem so spannend gemacht hat, ist das World Building. Die Arkanen Ebenen und das Magiesystem der Schriftzeichen, wie diese genutzt werden können und zusammenwirken, war für mich so interessant, dass ich das Buch in kurzer Zeit ausgelesen habe.

Ist die Idee von Dark Academia, rich kids und der Frage nach der Moral auf der Sucht nach Macht neu? Nein. Sind die Charaktere originell und gut ausgearbeitet? Nein. Hat mich das Buch trotzdem gut unterhalten? Absolut ja.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Wem kannst du vertrauen?

The Island - Auf der Flucht
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Lola läuft ihrem bisherigen Leben in Hongkong davon und nimmt einen neuen Job in einem karibischen Luxusresort an. Keeper Island wirkt auf den ersten Blick wie das Paradies: Weiße Strände, gute Drinks ...

Lola läuft ihrem bisherigen Leben in Hongkong davon und nimmt einen neuen Job in einem karibischen Luxusresort an. Keeper Island wirkt auf den ersten Blick wie das Paradies: Weiße Strände, gute Drinks und nie endender Sonnenschein. Doch nachdem ihr Freund Moxham tot aufgefunden wird, zeigen sich die Schattenseiten im Luxusidyll.

Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten, was gut zum Thema passt und ein Urlaubsfeeling auf einer tropischen Insel aufkommen lässt. Der Spannungsbogen wurde konstant aufrechterhalten und steigerte sich bis zum Finale. Auch wenn nicht jede Wendung in der Geschichte überraschend kam, hatte ich Spaß an der Suche nach dem Mörder. Dieses Buch hebt sich aus meiner Sicht von anderen ähnlichen Geschichten (Mordfall auf einer Insel, niemand kommt weg) durch die Darstellung von Lola als Hauptcharakter heraus. Sie war mir sympathisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Das Setting in der Hotellerie auf Luxusniveau und die Nebencharaktere der Angestellten im Hotel wirken gut recherchiert.

Eine Empfehlung an alle, die einen spannenden Thriller mit Karibikfeeling suchen.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Unterhaltsame Fortsetzung

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Ernest steckt in der Klemme: Trotz des großen Erfolges seines ersten Buches fehlt ihm die Idee für ein zweites Buch. Auf der Suche nach einem Thema nimmt er die Einladung zu einem Krimifestival im Langstreckenzug ...

Ernest steckt in der Klemme: Trotz des großen Erfolges seines ersten Buches fehlt ihm die Idee für ein zweites Buch. Auf der Suche nach einem Thema nimmt er die Einladung zu einem Krimifestival im Langstreckenzug quer durch Australien an. Denn jeder im Verlagswesen weiß: Das zweite Buch ist das schwierigste.
Was ich als Leserin nur bestätigen kann. Es ist mir schon oft passiert, dass ich nach dem ersten Band sehr euphorisch den zweiten Teil begonnen habe und am Ende enttäuscht war, weil dieser nicht mit dem Beginn einer Story mithalten konnte.

Umso überraschter war ich hier: Band zwei gefällt mir viel besser als Band eins! Die Erzählung aus der Ich-Perspektive, immer wieder unterbrochen von Regeln, die ein guter Krimiautor unbedingt einhalten sollte, gibt diesem Krimi einen ganz besonderen Charme. Auch dass sich die Hauptfigur Ernest immer wieder über sich selbst und seine Ermittlungsmethoden lustig macht, brachte mich zum Schmunzeln.

Eine Empfehlung an alle Krimifans, die gern ausführlich bei der Suche nach dem Mörder mitfiebern.

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