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Veröffentlicht am 16.05.2025

Eine stille, aber kraftvolle Auseinandersetzung mit dem Frausein!

Wie du mich ansiehst
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Darum geht es:
Mit vierzig steht Johanna an einem Wendepunkt. Der Tod ihres Vaters hat nicht nur eine Lücke hinterlassen, sondern auch zwei sehr konkrete Dinge: den zugewucherten Garten, den sie schon ...

Darum geht es:
Mit vierzig steht Johanna an einem Wendepunkt. Der Tod ihres Vaters hat nicht nur eine Lücke hinterlassen, sondern auch zwei sehr konkrete Dinge: den zugewucherten Garten, den sie schon immer geliebt hat, und eine hartnäckige Falte auf der Stirn, Sinnbild all der Sorgen, die sich über die Jahre angesammelt haben. Den Garten möchte sie behalten. Die Falte nicht! Zum ersten Mal lässt sie „etwas machen“ und ist überrascht, wie leicht sich scheinbar gelebtes Leben wegradieren lässt. Doch mit der glatten Stirn kommen neue Gedanken: Warum spielt ihr Aussehen plötzlich so eine große Rolle? Wie bringt sie das ihrer Tochter bei, der sie immer Selbstliebe gepredigt hat? Könnte das Älterwerden nicht auch eine Chance sein? Für mehr Gelassenheit, Freiheit und Selbstakzeptanz?
Mein Leseeindruck:
Das war mein erster Roman von Eva Lohmann, aber ganz sicher nicht mein letzter. Mit viel Feingefühl erzählt die Autorin die Geschichte von Johanna, einer Frau um die vierzig, die sich nach dem Tod ihres Vaters nicht nur mit einem verwilderten Garten, sondern auch mit den Spuren ihres eigenen Lebens auseinandersetzt. Eva Lohmann gelingt es auf beeindruckende Weise, die inneren Konflikte rund ums Älterwerden, das Selbstbild und auch die Mutterrolle greifbar zu machen. Ich habe mich in vielen Gedanken der Protagonistin wiedergefunden. Es fühlte sich an, wie ein leises Innehalten. Besonders gut gefallen hat mir ihr ruhiger und klarer Schreibstil. Unaufgeregt, aber mit viel Tiefe. Ich habe etliche Stellen markiert, die mich nachdenklich gemacht oder mitten ins Herz getroffen haben. Eva Lohmann hat mich definitiv als Leserin gewonnen.

Fazit:
5/5 Sterne! Eine stille, aber kraftvolle Auseinandersetzung mit dem Frausein und dem Vergehen der Zeit. Sehr lesenswert!

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Eine Geschichte die leise beginnt, tief trifft und lange bleibt!

Im Meer der Himmel
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Im Sommer 2023 brechen Lily und Zoe zu einem Roadtrip auf die walisische Insel Anglesey auf. Für Zoe ist es ein Versuch, den Schmerz über den Verlust ihres Freundes Tobi hinter sich zu lassen. Für Lily ...

Im Sommer 2023 brechen Lily und Zoe zu einem Roadtrip auf die walisische Insel Anglesey auf. Für Zoe ist es ein Versuch, den Schmerz über den Verlust ihres Freundes Tobi hinter sich zu lassen. Für Lily ist es eine Reise in die Vergangenheit – auf der Suche nach Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter Gwyn. Durch die raue Schönheit Snowdonias und entlang der walisischen Küste entdecken sie nicht nur atemberaubende Landschaften, sondern auch neue Seiten an sich selbst. Als Lily sich in den lebensfrohen Kitelehrer Sam verliebt, wird das Meer für sie zum Sinnbild von Freiheit und Neubeginn. Zoe hingegen übernimmt die Suche nach den Spuren von Gwyn. Das Meer, das gerade noch Leichtigkeit bedeutet hat, wird in einer einzigen Nacht von einem idyllischen Paradies zu einer bedrohlichen, tödlichen Gefahr. Für die beiden Frauen beginnt ein Kampf um ihr Leben, ihre Freundschaft und den Mut, weiterzugehen.


Mein Leseeindruck:
Die Autorin Helen M. Sand hat mit einem außergewöhnlichen Feingefühl und einem eindrucksvollen Stil die Geschichte von zwei jungen Frauen, deren Leben sich an einem Wendepunkt befindet, kreiert. Lily und Zoe sind keine gewöhnlichen Protagonistinnen. Sie sind lebendig, tiefgründig und voller Sehnsüchte. Ihre Reise ist weit mehr als ein Roadtrip: Es ist eine Suche nach sich selbst, nach Heilung, nach dem Mut, loszulassen und neu zu beginnen. Besonders berührt hat mich, wie sich zwischen den beiden eine zarte, ehrliche Freundschaft entwickelt hat. Nicht aus Leichtigkeit, sondern aus gemeinsamem Schmerz, aus Vertrauen, welches wächst, wo eigentlich nur Leere war. Die Autorin beschreibt diese Annäherung mit einer stillen, wundervollen Kraft. Was diesen Roman aber ganz besonders macht, sind die atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen. Die walisische Küste, die kargen Hügel von Snowdonia und das rauschende Meer von Anglesey. All dies hat Hellen M. Sand mit einer sprachlichen Schönheit eingefangen. „Im Meer der Himmel“ ist eine Geschichte, die leise beginnt, tief trifft und lange bleibt.


Fazit:
5/5 Sterne. Ein großartiger Roman über eine Freundschaft, die aus Schmerz entsteht, an Vertrauen wächst und den Mut schenkt, weiterzugehen. Herzensempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Unterhaltsame Wohlfühlgeschichte!

Über den Wolken wohnen die Träume
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Darum geht es:
Die 17-jährige Morlen träumt von Abenteuern und neuen Erfahrungen in der großen, weiten Welt. Als sie nach Kalifornien reist, wird sie von Heather, einer alten Freundin ihrer Mutter, mit ...

Darum geht es:
Die 17-jährige Morlen träumt von Abenteuern und neuen Erfahrungen in der großen, weiten Welt. Als sie nach Kalifornien reist, wird sie von Heather, einer alten Freundin ihrer Mutter, mit offenen Armen empfangen. In dem kleinen Küstenort Cardiff-by-the-Sea entdeckt sie die Freiheit und Reiz Amerikas und trifft auf zwei attraktive Jungen. Den Surferboy Charlie und Tom, ihren Gastbruder. Beide buhlen um ihre Aufmerksamkeit. Während Morlen ihre ersten großen Gefühle erlebt und die große Welt entdeckt, kämpft Heather mit ihrer Ehe und sehnt sich nach einem neuen, anderen Lebensabschnitt. Werden beide Frauen ihr Glück finden und ihre Träume verwirklichen?


Mein Leseeindruck:
Der neue Roman von der lieben Meike Werkmeister hat mich in die Sonne Kaliforniens entführt. Ich habe das Buch aufgeschlagen, bin in die Geschichte versunken und am Ende beseelt und bereichert aufgetaucht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und sehr angenehm zu lesen. Trotz der über 600 Seiten ist der Roman ein Pageturner. Ich konnte und wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Meike Werkmeister hat ihre Protagonisten großartig skizziert, vollkommen lebensnah, mit intensiven Gefühlsregungen und komplexen Charakteren. Morlen ist eine sympathische, junge Heranwachsende, die versucht, ihre Gefühle einzuordnen und von der großen weiten Welt träumt. Heather, ihre Gastmutter, ist eine reife und nachvollziehbare Buchfigur, die nach mehr Leichtigkeit und Freiheit in ihrem Leben sucht. Kann man sich in die Welt eines Buches verlieben? Und wie man das kann! Ich konnte es kaum erwarten, was als Nächstes passiert. Es war schön, liebgewonnene Buchfiguren aus früheren Romanen wiederzutreffen. Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen.

Fazit:
5/5 Sterne! Eine unterhaltsame Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Liebe und Selbstentdeckung in der Sonne Kaliforniens! Herzensempfehlung!































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Veröffentlicht am 30.04.2025

Eine tiefe, innige Liebe bis über den Tod hinaus!

Für immer an deiner Seite
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Darum geht es:

Emma und Daniel planen ihre Hochzeit, doch Daniels plötzlicher Tod durch eine schlimme Diagnose wirft Emmas Leben aus der Bahn. Sie versinkt in Trauer und zieht sich zurück. Doch Daniel ...

Darum geht es:

Emma und Daniel planen ihre Hochzeit, doch Daniels plötzlicher Tod durch eine schlimme Diagnose wirft Emmas Leben aus der Bahn. Sie versinkt in Trauer und zieht sich zurück. Doch Daniel kennt Emma ganz genau und hat vorgesorgt. Er schenkt ihr posthum einen Terrier-Mischling namens Sam. Sam soll ihr helfen, wieder ins Leben zurückzufinden. Tatsächlich schafft der Hund langsam und zaghaft, ihre Trauer zu überwinden. Die junge Witwe entdeckt neue Perspektiven. Dabei trifft sie auch den charmanten Tierarzt Benjamin, der nicht nur Sams Hundeherz berührt. Kann Emma trotz ihrer Trauer um Daniel ein neues Leben beginnen und eine neue Liebe finden?

Mein Leseeindruck:

Ich habe den Roman „Für immer an deiner Seite“ mit gemischten Gefühlen gelesen – von Freude bis hin zu Tränen. Taschentücher waren mein ständiger Begleiter beim Lesen. Die Geschichte von Emma und Daniel ist herzzerreißend und unglaublich authentisch. Die Art und Weise, wie Sarah Martens die innige Liebe zwischen den beiden beschreibt, ist so tiefgründig und warmherzig. Ich konnte mich hervorragend hineinversetzen. Der plötzliche Tod von Daniel ist ein Schock, der Emma vollkommen aus der Bahn wirft. Ihre Trauer ist so realistisch dargestellt, dass ich mich leicht mit ihr identifizieren konnte. Sam, der Terrier-Mischling, ist so ein wundervoller Charakter. Die Szenen mit dem Hund sind herzlich und unheimlich humorvoll. Ich kam nicht umhin, zu lächeln und zu schmunzeln. Die Beschreibung der schottischen Küste und der Landschaft ist lebendig. Ich habe direkt vor Augen gehabt, wie die Wellen gegen die Felsen schlagen.

Fazit:

Absolut verdiente 5/5 Sterne! Ein Roman über Verlust, Schmerz und Neuanfang! Eine tiefe, innige Liebe bis über den Tod hinaus.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Genialer Thriller!

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Darum geht es:

Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Es gibt keine Vorgänge oder Unterlagen darüber. Fünfzehn Jahre später verschwindet seine deutlich ältere Schwester Dana, und auch für sie interessiert ...

Darum geht es:

Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Es gibt keine Vorgänge oder Unterlagen darüber. Fünfzehn Jahre später verschwindet seine deutlich ältere Schwester Dana, und auch für sie interessiert sich niemand. Art Mayer, der schroffe BKA-Ermittler, der Danas kleine Tochter Milla ins Herz geschlossen hat, ist der Einzige, der sich Sorgen um den Verbleib von Dana macht. Als er einen einflussreichen Bekannten um Hilfe bittet, gerät er in ein gefährliches Spiel. Mayer stößt auf ein dunkles Geheimnis. Zusammen mit seiner Kollegin Nele Tschaikowski folgt der Ermittler einem anonymen Hinweis zu einer verlassenen Wohnwagensiedlung im Wald, wo sie auf eine grausame Entdeckung stoßen: mehrere namenlose Leichen und den aufgeschlitzten Körper eines angesehenen Richters.



Mein Leseeindruck:

Nach „Der Morgen“ und „Die Dämmerung“ nun also der dritte Fall für Art Mayer und Nele Tschaikowski. Auch dieser Teil zog mich mit dem fesselnden Schreibstil von Marc Raabe von der ersten Seite an in seinen Bann. Ich bin immer noch vollauf begeistert, der Autor hat es einfach drauf, grandiose, herausragende Thriller zu schreiben. Art und Nele sind nicht die typischen Ermittler. Art Mayer ist ein Mann mit Ecken und Kanten, er spielt nicht immer nach den Regeln. Seine Methoden sind unorthodox, aber effektiv. Nele Tschaikowski ist die Stimme der Vernunft. Ein ungleiches Team, das jedoch perfekt funktioniert. Neben der Ermittlungsarbeit erfährt man auch wieder so einiges über die Entwicklung ihres Privatlebens. Marc Raabe hat es geschafft, mich bis zum Ende im Ungewissen zu lassen. Er hat mich auf eine rasante Jagd nach Hinweisen und Lösungen geschickt und mich dabei immer wieder auf falsche Fährten geführt. Die Art und Weise, wie Raabe die Fäden der Geschichte zusammenführt, ist beeindruckend.

Fazit:

Verdiente 5 von 5 Sternen! Ein Thriller, der die Grenzen des Genres sprengt. GENIAL!

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