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Veröffentlicht am 05.06.2025

Die Yacht

Die Yacht
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Worum geht es?: Eine exklusive Silvesterparty auf einer Luxusyacht im Hafen von Ventimiglia. Als Hannah von der wohlhabenden Libby und deren Ehemann eingeladen wird, sieht sie dem Abend nicht nur mit Vorfreude ...

Worum geht es?: Eine exklusive Silvesterparty auf einer Luxusyacht im Hafen von Ventimiglia. Als Hannah von der wohlhabenden Libby und deren Ehemann eingeladen wird, sieht sie dem Abend nicht nur mit Vorfreude entgegen. Obwohl die beiden Frauen schon lange befreundet sind, wiegen die sozialen Unterschiede schwer. Bereits kurz nach der Ankunft fühlt Hannah sich wie Libbys persönliches Sozialprojekt und beschließt, an Neujahr frühestmöglich abzureisen. Doch am nächsten Morgen stellt sie mit Entsetzen fest, dass die Yacht auf dem offenen Meer treibt - mit leerem Tank, nur wenigen Vorräten und ohne die Möglichkeit, Hilfe zu rufen. Schon bald wird der erste Passagier vermisst...

Das Cover: Besonders an dem Buch gefällt mir der knallige Farbschnitt. Es ist wirklich ein Eye-Catcher. Was das Cover angeht, finde ich es ganz okay. Es passt zur Geschichte, aber mal ehrlich – eine Yacht von oben und mehr nicht? Da hätte der Verlag definitiv mehr daraus machen können.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Hannah erzählt. Insgesamt war der Schreibstil recht gut. Besonders der Anfang war sehr stark, und ich war sofort Feuer und Flamme. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass ich bei dem Buch nicht so recht vorankomme. Das lag zum einen daran, dass die Kapitel mit ihren 20 bis 30 Seiten recht lang sind. Solche Längen strengen mich einfach an, insbesondere bei Thrillern. Der Mittelteil war für mich etwas langatmig, da hat mir einfach die Spannung gefehlt. Es dreht sich viel um das Thema Survival, aber so richtig schocken konnte mich nichts. Die letzten 50 Seiten fand ich dann aber richtig gut – endlich nahm die Geschichte Fahrt auf. Gut, was soll ich sagen? Die Auflösung, wie es zu dem Unglück gekommen ist, habe ich schon vorhergesehen, aber das hat mich nicht weiter gestört.

Die Hauptfiguren: Hannah ist eine junge Frau, die von einer Kindheitsfreundin zu einer Silvesterparty auf einer Yacht eingeladen wird. Sie möchte die Freundschaft mit Libby aufrechterhalten, obwohl sie eigentlich weiß, dass ihre Vorstellungen sich total unterscheiden. Libby lebt in gutbürgerlichen Verhältnissen, ist verheiratet und genießt den Luxus. Hannah verkneift sich den ein oder anderen Kommentar, aber irgendwann platzt alles aus ihr heraus. Sie fühlt sich zunehmend unwohl in der Welt der Reichen und Schönen – und dann passiert das große Unglück. Hannah wächst über sich hinaus und versucht zu überleben.

Ich muss sagen, bei Hannah bin ich nach wie vor zwiegespalten. Ich finde es toll, dass sie endlich lernt, ihren Mund aufzumachen und sich gegen die anderen zu behaupten. Andererseits habe ich das Gefühl, dass Hannah sich manchmal über die anderen in der Gruppe stellt. Das hat mich einfach genervt. Dennoch hat sie von allen Charakteren in diesem Buch die größte Entwicklung durchgemacht.

Endfazit: "Die Yacht" ist ein gutes Buch für Einsteiger. Das Setting mit der Yacht, verloren auf offener See, ist mal etwas anderes. Hannah ist eine starke Protagonistin, die dieses Buch prägt. Den Kontrast zwischen Arm und Reich mochte ich allerdings nicht. Es gibt die „doofen Reichen“ und die „schlauen Armen“ – aber mal ehrlich, brauchen wir heutzutage wirklich noch solche Stereotypen? Abschließend kann ich sagen, dass ich gute Lesestunden hatte.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2025

If he had been with me

If he had been with me
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Worum geht es?: Auf einer regennassen Straße soll sich Finns und Autumns Schicksal für immer entscheiden. In dem Moment, als das Auto von der Fahrbahn abkommt. Doch eigentlich beginnt Autumns und Finns ...

Worum geht es?: Auf einer regennassen Straße soll sich Finns und Autumns Schicksal für immer entscheiden. In dem Moment, als das Auto von der Fahrbahn abkommt. Doch eigentlich beginnt Autumns und Finns Geschichte viel früher: Schon ihre Mütter sind beste Freundinnen und so wachsen sie Tür an Tür auf, verbringen jede freie Minute gemeinsam, kennen den anderen besser als sich selbst. Bis aus ihrer Freundschaft etwas anderes wird. Nur kann Autumn sich diese tiefen Gefühle nicht eingestehen. Stattdessen versucht sie, Finn zu vergessen. Doch wie soll sie das schaffen, wenn ihr Herz so verräterisch schlägt, sobald sich ihre Blicke treffen? Und wie soll sie das schaffen, wenn niemand jemals Finns Platz in ihrem Herzen einnehmen kann?

Das Cover: Ich finde das Buchcover total interessant. Es sticht in der Buchhandlung heraus, während 99 % der anderen Romance-Bücher in Pastelltönen gehalten sind. Es ist super, dass der Verlag das Originalcover übernommen hat.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Autumn erzählt. Ich muss gestehen, dass ich den Schreibstil sehr interessant fand. Die Kapitel sind sehr kurz – ich glaube, das längste Kapitel umfasste gerade mal neun Seiten. Ich bin durch die Seiten geflogen, und die Stunden vergingen wie im Flug. Ich finde es toll, wenn Kapitel nicht zu lang gefasst sind. Auch die Nebencharaktere wie Jamie wurden super in die Handlung eingebunden. Dennoch muss ich gestehen, dass mich der Schreibstil nicht komplett catchen konnte, und das liegt an der Erzählweise. Das Buch erzählt recht sachlich eine lange Zeitspanne aus Autumns Leben. Es fehlt ihm an Emotionalität. Es gibt Szenen, die dramatisch und überraschend sind, die mich emotional aber überhaupt nicht ergriffen haben. Ich gehe sogar so weit, dass ich kaum große Gefühle in diesem Buch hatte. Es fühlte sich an, als würde ich das Tagebuch eines Teenagers lesen. Hier hätte die Autorin besonders auf den letzten Seiten mehr Gefühl reinpacken können.

Die Hauptfiguren: Autumn wohnt gegenüber von Phinneas, und die beiden sind seit klein auf beste Freunde. Als sie älter werden, merken beide jedoch, dass das andere Geschlecht langsam immer interessanter wird. Sie entfremden sich etwas und finden in ihrer Schule neue Freunde. Dennoch verlieren sich Autumn und Finny in dieser Zeit nie aus den Augen und verbringen in ihrer Freizeit immer wieder Zeit miteinander. Autumn geht irgendwann eine Beziehung mit Jamie ein, aber irgendetwas hindert sie daran, sich ganz auf ihn einzulassen. Und dann sind da noch ihre Eltern und Finnys Mutter, die fest davon ausgehen, dass Autumn und Finny doch noch ein Paar werden. Aber hat Autumn überhaupt Gefühle für Finny? Autumn habe ich als süßes Mädchen wahrgenommen, das von allen gemocht wird. Ihre teilweise düsteren Gedanken wirken auf manche verrückt, für andere wiederum interessant. Im Großen und Ganzen mochte ich Autumn. Ich konnte nicht alle ihre Handlungen gutheißen, aber mal ehrlich – wir reden hier von einem Teenager.

Endfazit: In der Buchcommunity ist wohl niemand an If He Had Been with Me vorbeigekommen. Ich habe alles von Lobeshymnen bis zu vernichtenden Rezensionen gesehen und war gespannt, wie meine Meinung ausfallen würde.

If He Had Been with Me ist ein guter, zeitloser Liebesroman, der glücklicherweise auch außerhalb der Zielgruppe von 12 bis 17 Jahren funktioniert. Autumn und Finny als Protagonisten waren zuckersüß, und ich habe mitgefiebert, wann sich beide endlich ihre Gefühle eingestehen würden. Dennoch kann ich die allgemeine Begeisterung nicht ganz teilen, so sehr ich es mir gewünscht hätte. Der Schreibstil war einfach nicht meins. So knackig er war, fühlte es sich für mich nicht wie ein Liebesroman an. Ich brauche einfach mehr Emotionen, und vieles hat mich einfach kalt gelassen.

Auch wie die Autorin mit dem Thema Verhütung umgegangen ist, fand ich mehr als bedenklich. So wie das Thema angeschnitten wurde, passt es einfach nicht in die heutige Zeit. Ich hoffe inständig, dass sich Teenager nicht zu sehr davon angesprochen fühlen und sich davon zur Nachahmung verleiten lassen.

Abschließend kann ich sagen, dass If He Had Been with Me ein guter Young-Adult-Roman ist – ich aber wahrscheinlich nicht die richtige Zielgruppe war.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2025

A Summer to Remember

A Summer to Remember
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Worum geht es?: Als Hochzeitsplanerin glaubt Jasmine ganz fest an die große Liebe. Aber seit der schmerzhaften Trennung von ihrem ersten und einzigen Freund Andréa hat sie Schwierigkeiten, sich auf jemand ...

Worum geht es?: Als Hochzeitsplanerin glaubt Jasmine ganz fest an die große Liebe. Aber seit der schmerzhaften Trennung von ihrem ersten und einzigen Freund Andréa hat sie Schwierigkeiten, sich auf jemand Neuen einzulassen. Dennoch stimmt sie zu, als Freunde sie bitten, ihre Sommerhochzeit an der Amalfiküste zu organisieren, selbst wenn das heißt, dass sie dort ausgerechnet Andréa wiedertrifft. Als die beiden bei einer Reise durch Italien unweigerlich viel Zeit miteinander verbringen, merken sie, dass die Gefühle, die sie füreinander hatten, nie ganz verschwunden sind. Doch hat ihre Liebe eine zweite Chance trotz allem, was in der Vergangenheit zwischen ihnen passiert ist?

Das Cover: Das Buchcover gefällt mir gut. Ich mag den goldenen Schriftzug und die Blätter im Hintergrund. Persönlich hätte ich mir jedoch eine andere Hintergrundfarbe gewünscht – schließlich geht es um den Sommer, und das kühle Blau vermittelt nicht ganz die sommerliche Stimmung.

Der Schreibstil: Das Buch wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Jasmine und Andréa erzählt. Ich bin seit einigen Jahren ein großer Fan von Morgane Moncomble. Sie kann mit den Größen des Genres wie Brittainy C. Cherry, Colleen Hoover und Emma Scott mithalten. Ihr Schreibstil ist mitreißend und ermöglicht es, die Charaktere mit all ihren Facetten kennenzulernen – sowohl die schönen als auch die weniger angenehmen Seiten.

Überraschenderweise fand ich dieses Buch etwas schwächer als ihre bisherigen Werke. Besonders die erste Hälfte zog sich in die Länge: Jasmine und Andréa stritten sich ständig und versöhnten sich wieder – ein ständiger Wechsel, der als Leser schnell ermüdend wurde. Ich mag solche Kabbeleien zwar, aber wenn sie sich wiederholen, wird es langweilig. Ab der zweiten Hälfte wurde die Geschichte deutlich angenehmer. Es gab einige unerwartete Wendungen, die mich überrascht haben. Dennoch fand ich es schade, dass das Ende mehr als offensichtlich war. Schon etwa 50 Seiten vor dem Epilog konnte ich erahnen, wie es ausgehen würde – und das hat leider ein wenig die Spannung genommen.

Die Hauptfiguren: Jasmine ist eine enge Freundin von Camelia, Lily und Magnolia, die bereits aus den vorherigen Bänden bekannt sind. Als Hochzeitsplanerin ist es selbstverständlich, dass sie die Hochzeit ihrer guten Freunde plant. Was sie jedoch nicht einkalkuliert hat, ist die Begegnung mit ihrem Exfreund Andréa. Ihre Beziehung endete unschön, weshalb Jasmine kurzfristig einen Alibi-Freund für die Hochzeit engagieren möchte. Hierfür kommt Ezra wie gerufen. Jasmine ist innerlich hin- und hergerissen. Sie möchte ihren Exfreund am liebsten nie wiedersehen, muss sich aber eingestehen, dass sie noch Gefühle für ihn hat. Während eines zweimonatigen Roundtrips mit ihren Freunden kommt sie Andréa erneut näher. Doch hat ihre Beziehung überhaupt eine Zukunft? Werden die beiden wieder zusammenkommen, und wird es diesmal halten? Und was hat es mit Ezra auf sich? – Das müsst ihr selbst herausfinden.

Jasmine hebt sich von den anderen Protagonisten der Reihe ab. Sie ist eine überzeugte Feministin, willensstark und entschlossen. Kompromisse sind für sie keine Option, auch wenn sie dadurch wichtige Menschen vor den Kopf stößt. Beim Lesen hat mich Jasmine manchmal zur Verzweiflung gebracht. Einerseits bewundere ich sie für ihre Art, andererseits hat sie eine egoistische Seite, die mich enorm aufgeregt hat. Und dann habe ich mich immer wieder gefragt: Habe ich überhaupt das Recht, sie für ihre Lebensweise zu verurteilen?

Andréa ist stinksauer, als er Jasmine auf der Hochzeit mit Ezra sieht. Er empfindet immer noch starke Gefühle für sie und möchte ihr Vertrauen zurückgewinnen. Doch das ist alles andere als einfach – vor allem, da Jasmine sich vorgenommen hat, im Urlaub unverbindliche One-Night-Stands einzugehen. Andréa ist eifersüchtig, was zu zahlreichen Streitigkeiten führt. Er möchte diesmal eine dauerhafte Beziehung mit Jasmine. Doch in den Jahren seit ihrer Trennung haben sich beide verändert. Sie haben unterschiedliche Vorstellungen vom Leben und verschiedene Zukunftspläne. Finden sie einen Kompromiss? Können sie diesmal eine glückliche Beziehung führen?

Andréa war mir weitaus sympathischer als Jasmine. Ehrlich gesagt habe ich mich gefragt, warum er sich so sehr auf sie fixiert hat. Er ist ein großartiger Mann, dem man von Herzen nur das Beste wünscht.

Endfazit: Ich habe lange mit diesem Buch gehadert. Ich bewundere die Autorin dafür, dass sie sich einem umstrittenen Thema gewidmet hat. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, ob man Jasmine für ihre Art bewundern oder verurteilen sollte.

Der Schreibstil war anfangs etwas zäh, aber ab der Hälfte nahm die Geschichte Fahrt auf. Andréa als Protagonist ist mir sehr ans Herz gewachsen, während ich mit Jasmine weniger warm geworden bin. Entweder man liebt sie oder man kann sie überhaupt nicht leiden – ich gehöre leider zur zweiten Kategorie. Sie war für meinen Geschmack zu anstrengend und nahm in der Geschichte etwas zu viel Raum ein.

Dennoch ist es ein gutes Buch, das im Vergleich zu den anderen Bänden der Reihe etwas schwächer ausfällt.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Bridgerton - Violet

BRIDGERTON - Violet
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Worum geht es?: Violet Bridgertons Geschichte beginnt vor dem Tod ihres Mannes. Sie ist nicht nur eine leidenschaftliche Ehefrau und die besorgte Mutter, die die Geschicke ihrer acht Kinder Anthony, Benedict, ...

Worum geht es?: Violet Bridgertons Geschichte beginnt vor dem Tod ihres Mannes. Sie ist nicht nur eine leidenschaftliche Ehefrau und die besorgte Mutter, die die Geschicke ihrer acht Kinder Anthony, Benedict, Colin, Daphne, Eloise, Francesca, Gregory und Hyacinth günstig lenken möchte. Vor allem ist sie eine Frau mit einem gütigen Herzen, und dies ist ihre Geschichte.

Das Cover: Was für ein wunderschönes Buch! Ich mag diese dunklen Farben, die dem Buch einen edlen Touch verleihen. Zusammen mit den goldenen Applikationen auf dem Cover ist es ein echter Augenschmaus. Allerdings finde ich es persönlich etwas schade, dass das Buch deutlich kleiner ist als die anderen Bücher der Bridgerton-Reihe.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt, und Julia Quinn bleibt ihrem Stil treu. Man wird direkt in die Welt von Bridgerton hineingezogen. Ich mag den Schreibstil von Julia Quinn sehr – er ist die perfekte Mischung aus historischem Setting und spritzigem (recht modernem) Ausdruck. Die Kapitel sind meist recht kurz, sodass man geradezu durch die Seiten fliegt. Ich habe das Buch in wenigen Stunden beendet und die Geschichte regelrecht verschlungen.

Die Hauptfiguren: Violet ist das Familienoberhaupt der Familie Bridgerton. In diesem Buch erfährt man mehr über ihre Vergangenheit. Wie war ihre Kindheit? Wie hat sie Edmund kennengelernt? Violet war für mich immer einer der spannendsten Charaktere der Bridgerton-Welt. Sie ist eine absolute Powerfrau – gut, vielleicht auch etwas eigensinnig, wenn es um die Verkupplung ihrer Kinder geht. Dieses Buch hat mir mehr Einblicke in Violets Welt gebracht. Dennoch muss ich gestehen, dass es mir einfach zu wenig war. Hier hätte man deutlich mehr herausholen können. Anstatt einmal durch ihre gesamte Lebensgeschichte zu rasen, hätte ich es besser gefunden, wenn der Fokus auf einen bestimmten Abschnitt ihres Lebens gelegt worden wäre.

Endfazit: Als dieses Buch angekündigt wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Endlich bekommt Violet ihre eigene Geschichte! Persönlich muss ich jedoch sagen, dass ich leider etwas enttäuscht bin. Ich habe mich beim Lesen gehetzt gefühlt. In jedem Kapitel gibt es einen großen Zeitsprung, und man rast praktisch durch Violets Leben. Meine Erwartungen waren einfach anders – ich hätte es lieber gehabt, wenn man noch tiefer in ihre Vergangenheit eingetaucht wäre. Dennoch ist es eine süße Ergänzung zur Hauptreihe. Bridgerton – Violet ist eine liebenswerte Geschichte, die ich jedem Fan der Bridgerton-Reihe empfehlen kann.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Undoubtable Love

Undoubtable Love
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Worum geht es?: Als Susie Bowen das Haus ihrer Tante erbt, ist sie froh über die Chance eines Neuanfangs. Weniger begeistert ist sie allerdings, als die Renovierungsfirma ausgerechnet Lars, den besten ...

Worum geht es?: Als Susie Bowen das Haus ihrer Tante erbt, ist sie froh über die Chance eines Neuanfangs. Weniger begeistert ist sie allerdings, als die Renovierungsfirma ausgerechnet Lars, den besten Freund ihres Ex’ vorbeischickt, der vor Kurzem Zeuge ihrer demütigenden Trennung wurde. Der unverschämt attraktive Wikinger-Typ soll nun mehrere Wochen lang Susies Haus renovieren. Doch es wird noch schlimmer, als Lars hinter einer Wand ein Scheidungszertifikat findet, mit ihrer beider Namen und einem Datum, das in der Zukunft liegt. Hat ihnen jemand einen Streich gespielt? Während Susie und Lars versuchen, das Rätsel zu lösen, stellen sie fest, dass es gewaltig zwischen ihnen knistert. Aber was will ihnen dann der mysteriöse Fund in der Wand sagen?

Das Cover: Ich finde das Buchcover gut. Ich mag diesen Kontrast zwischen dem dunklen Lila und den hellen Blumen. Dennoch fehlt mir etwas bei dem Cover. Es ist mir zu minimalistisch.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Susie und Lars erzählt. Mir hat der Schreibstil insgesamt gut gefallen. Kylie Scott hat in diesem Buch wieder sehr viel Humor eingebaut, und das hat die Geschichte nochmals aufgepeppt. Anhand der Handlung dachte ich, dass ein Hauch Magie mit eingebunden wird. Aber da war ich komplett auf dem Holzweg. Was mich am meisten an dem Buch aufgeregt hat, ist, dass bis zum Ende ungeklärt bleibt, wie die Scheidungsurkunde in das Haus ihrer verstorbenen Tante gekommen ist. Jetzt mal ehrlich, warum liest man diese Geschichte, wenn genau dieses Rätsel bis zum Schluss ungeklärt bleibt und irgendwie auch als uninteressant abgestempelt wird?

Die Hauptfiguren: Susie ist eine junge Frau, die kürzlich das Haus ihrer Tante geerbt hat. Sie möchte nun das Haus renovieren lassen und engagiert dafür Lars, den Freund ihres Ex-Freundes. Eigentlich würde sie lieber jemanden anderen anheuern, aber dafür fehlt ihr das Geld. Als Susie und Lars die Scheidungsurkunde von ihnen beiden finden, ist sie zunächst schockiert. Ihre Tante hatte schon immer eine spirituelle Art. Ist das am Ende ein Zeichen? Eigentlich will sie doch keine Beziehung zu Lars beginnen. Mit der Zeit freunden sich beide jedoch an, und aus Freundschaft wird schnell mehr. Macht es jedoch Sinn, eine Beziehung anzufangen, die sowieso schon zum Scheitern verurteilt ist? Susie hat mir als Protagonistin gefallen. Sie hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Auch Lars als Protagonist war mir von Anfang an sympathisch. Er ist manchmal etwas grummelig, aber man kann ihn einfach nur gern haben.

Endfazit: Bei Büchern von Kylie Scott bin ich immer zwiegespalten. Manche Bücher sind einfach nur grandios, und andere sind eher von der Kategorie ganz okay. Dieses Buch zählt eher zu der zweiten Kategorie. "Undoubtable Love" ist ein schönes Buch für zwischendurch. Man kann das Buch lesen, aber ehrlich gesagt hat man auch nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat. Die Grundidee ist super, aber in meinen Augen nicht ganz auserzählt. Man hätte hier noch mehr herausholen können. Susie und Lars als Protagonisten konnten mich begeistern, und der Schreibstil war insgesamt gut, wenn auch nicht herausragend. Ich kann das Buch weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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