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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2025

Toller Schreibstil

Der letzte erste Blick
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Emery hat sich zum Studieren ein College weit weg von ihrer Heimat ausgesucht, um ihre fatale Schulzeit hinter sich zu lassen. Eigentlich ist sie absolut nicht auf neue Freunde und schon gar nicht auf ...

Emery hat sich zum Studieren ein College weit weg von ihrer Heimat ausgesucht, um ihre fatale Schulzeit hinter sich zu lassen. Eigentlich ist sie absolut nicht auf neue Freunde und schon gar nicht auf Good Guys wie Dylan aus.

Dylan hat neben dem Studium, den Jobs und der Pflege seiner alten Nachbarin eigentlich keine Zeit für Liebeleien. Aber als er Emery das erste Mal sieht, ist er sehr stark von ihr beeindruckt und will sie näher kennenlernen.

Ich habe bereits viele Bücher von Bianca Iosivoni gelesen und liebe ihren Schreibstil. Auch "Der letzte erste Blick" liest sich unglaublich flüssig. Das Buch ist ursprünglich aus dem Jahr 2015 und wurde nun mit einem wunderschönen neuen Cover neu aufgelegt.

Die Autorin scheut sich nie davor, schwierige Themen zu behandeln. In dem aktuellen Fall geht es unter anderem um Mobbing und Ausgrenzung in der Schule, Vertrauensbruch, um ein schwieriges Elternhaus und Geldprobleme. Das Buch ist zudem von emotionaler Tiefe geprägt. Besonders gut hat mir das authentische College-Setting sowie der Zusammenhalt in der Clique gefallen. Zum Ende hin gibt es noch einen für mich unerwarteten Plottwist, jedoch fand ich die Auflösung dazu etwas weit hergeholt.

Insgesamt habe ich mich wieder sehr gut in die Geschichte reinfühlen können, auch wenn ich an manchen Stellen das Agieren der Hauptfiguren nicht wirklich befürworten konnte.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 31.05.2025

Spannende und nachvollziehbare Handlung

How To Save A Life
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Cassie wird ungewollt Zeugin eines Mordanschlags und wird daraufhin ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Vincent ist zufällig an dem Abend des Geschehens derjenige, den Cassie zuerst begegnet und ihr ...

Cassie wird ungewollt Zeugin eines Mordanschlags und wird daraufhin ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Vincent ist zufällig an dem Abend des Geschehens derjenige, den Cassie zuerst begegnet und ihr die nötige Sicherheit bietet. Er begleitet daher das gesamte Programm bis zur Gerichtsverhandlung. Dabei kommen sich Cassie und Vincent näher als es dieser professionellen Aufgabe gut tut.

Der Mix aus Thriller und Romance hat mir gut gefallen. Ich lese selten Thriller, doch dieser konnte mich die ganze Zeit über fesseln. Die Geschichte wird im Wechsel aus Sicht von Vincent und Cassie erzählt, so dass ich Einblick in beide Gefühlswelten nehmen konnte. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass es in einem Zeugenschutzprogramm tatsächlich so vorgeht. Die Handlung hat mich durchweg in Atem gehalten. Die Dynamik in der Truppe der Personenschützer finde ich toll. Bis alles den Bach runtergeht.

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf" S.250

Mir gefällt der Schreibstil wirklich gut. Die Formulierungen sind wunderschön und irgendwie besonders. Der Schreibstil wirkt nicht gestelzt oder abgehoben, sondern ist sehr angenehm beim Lesen. Zudem erzeugt er für mein Befinden viel Spannung. Wenn da nicht folgende Kleinigkeiten wären, die meinen Lesefluss gestört haben. Es gibt vermehrt kleine Fehler, zum Beispiel steht da einmal Neal statt Niall. Ab und zu fehlt mal ein Wort in einem Satz oder es ist ein Wort zuviel vorhanden. Außerdem gibt es drei Doppelseiten, die doppelt drin. Mir sind die Fehler schon recht deutlich aufgefallen. Das Korrektorat hätte da besser arbeiten können.
Auch habe ich noch nie das Wort "anmuten" so oft in einem Buch gelesen wie hier. Ich gebe daher nur 4 statt 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Alltäglicher Wahnsinn in einer Rettungsstelle

Staying Alive
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Das Buch handelt von Nicki, die über ihre ersten Arbeitstage und -wochen auf einer Berliner Rettungsstelle erzählt. Die Geschichte ist rasant, witzig und spritzig. Ich bin schnell durch das Buch gekommen, ...

Das Buch handelt von Nicki, die über ihre ersten Arbeitstage und -wochen auf einer Berliner Rettungsstelle erzählt. Die Geschichte ist rasant, witzig und spritzig. Ich bin schnell durch das Buch gekommen, denn der Schreibstil ist gut, leicht und kurzweilig. Die Autorin ist selbst Ärztin und wie es scheint, kann sie aus eigener Erfahrung sprechen. Auch wenn ich selbst nicht aus dem medizinischen Bereich komme (oder vielleicht gerade deshalb), macht das Lesen des Buches viel Spaß.

Ich war zunächst etwas irritiert wegen dem Untertitel "kein Arztroman". Diese Aussage zielt meiner Meinung nach darauf ab, dass es sich bei der Hauptfigur um eine Ärztin handelt und nicht um einen männlichen Kollegen. Hier und da kommen nämlich Anmerkungen und Spitzen wegen des Geschlechts. Es scheint, als traue man Frauen den Beruf des Arztes nicht so recht zu. Natürlich kommt da auch die Frage nach Kindern auf, die den Frauen stehst Steine in den Karriereweg legt.

Insgesamt fand ich diese satirische Geschichte lesenswert.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Leckere Rezepte

Fast & Tasty
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Als arbeitstätige Mutter bleibt oftmals nicht viel Zeit, um lange für ein Gericht in der Küche zu stehen. Des öfteren muss es schnell gehen und soll auch noch allen schmecken. Hier trifft Achim Oecal mit ...

Als arbeitstätige Mutter bleibt oftmals nicht viel Zeit, um lange für ein Gericht in der Küche zu stehen. Des öfteren muss es schnell gehen und soll auch noch allen schmecken. Hier trifft Achim Oecal mit Fast &Tasty genau den Nerv der Zeit.

Auf 171 Seiten und mit insgesamt 100 Rezepten, ist das Buch in 6 Unterbereiche unterteilt, die von Snacks, über Pasta bis süsse Verlockungen reichen.

Zu jedem Rezept gibt es ein tolles, appetitliches Foto. Die Texte für die Zubereitung sind kurz und präzise, die Zutaten sind dabei nochmal fett hervorgehoben. Zusätzlich gibt es noch Ergänzungen, wie man das Rezept abwandeln oder pimpen kann. Daher denke ich, dass die Rezepte nicht in Stein gemeißelt sind sondern dazu gedacht sind, sie nach belieben anzupassen oder abzuwandeln. Die Zutatenlisten sind mal mehr mal weniger umfangreich bzw. außergewöhnlich. Es gibt aber zahlreiche Rezepte, die man auch mit gängigen Zutaten, die man (fast) alle zuhause hat, zubereiten kann. Der Autor scheut nicht davor, Convenience Produkte anzupreisen, damit die Zubereitung noch schneller möglich ist. Zum Beispiel wird mit Blätterteig und Fertigteigen aus dem Kühlregal gearbeitet.

Jedoch finde ich nicht wirklich alle Rezepte als "schnell" zubereitbar. Wie in jeden Koch-/Backbuch gibt es hier Rezepte, die ich unbedingt austesten will bzw. bereits zubereitet habe und andere Rezepte, die mir gar nicht zusagen. Ich finde aber, dass das Buch auch gut für Anfänger geeignet ist.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Tolles Buch

Just for the Summer
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Justin und Emma haben das gleich Problem:
Immer wenn sie jemanden daten und sich dann wieder trennen, findet der/die Ex kurze Zeit später den Partner fürs Leben.
Um diesen Glücksbringer-Fluch endlich aufzuheben, ...

Justin und Emma haben das gleich Problem:
Immer wenn sie jemanden daten und sich dann wieder trennen, findet der/die Ex kurze Zeit später den Partner fürs Leben.
Um diesen Glücksbringer-Fluch endlich aufzuheben, haben sie beschlossen, sich gegenseitig zu daten, in dem Glauben, dass dann der folgende Partner der für sie Bestimmte sein wird.

JUST FOR THE SUMMER ist der 3. Band einer Buchreihe, in der es um das Royaume-Northwestern-Universum geht. Die anderen beiden Bücher habe ich vor geraumer Zeit auch schon gelesen. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Doch die Hauptfiguren sind irgendwie miteinanderverknüpft, sei es durch die Arbeit oder durch Freundschaften. Da es schon eine Weile her ist, dass ich den ersten und zweiten Band gelesen habe, ist mir bei Just for the Summer erst sehr spät aufgefallen bzw. bewusst geworden, dass ich einige Figuren aus den anderen Geschichten kenne. Aber das nur mal so nebenbei.

Ich liebe den Schreibstil von Abby Jimenez, denn er liest sich so schön flüssig und schnell. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Buchidee finde ich sehr witzig und spannend. Doch das Buch hat viel mehr als nur eine Liebesgeschichte zu bieten. Durch Emmas schlimme Kindheit zeigt sie Verhaltensmuster, die sie nur schwerlich durchbrechen kann. Justin ist in einer Lebensituation, die es ihm momentan verbietet, zu machen was er will, denn er ist für seine Geschwister verantwortlich. Durch diese ganzen Probleme ist die Geschichte auch tiefgründig. Letztlich hat mich zwar Emmas ständiges Sich-Klein-Machen etwas zu sehr gestört, aber die Autorin zeigt damit auf, wie schlimm seelisch bedingte Erkrankungen sein können, wenn sie unbehandelt bleiben.

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