Cover-Bild Das Ufer
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 12.09.2016
  • ISBN: 9783453676473
Richard Laymon

Das Ufer

Roman
Kristof Hahn (Übersetzer)

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2018

Krass, aber gut

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Wie auch in allen anderen Büchern des Autors ist sein Stil gekennzeichnet seine kompromisslose Darstellung von Sex und Gewalt. Plakativ, abstoßend und dennoch faszinierend und auf absurde Art wunderschön. ...

Wie auch in allen anderen Büchern des Autors ist sein Stil gekennzeichnet seine kompromisslose Darstellung von Sex und Gewalt. Plakativ, abstoßend und dennoch faszinierend und auf absurde Art wunderschön. Die Grundstory ist solide und für Fans von Horror Geschichten nicht gerade überraschend, dennoch schafft es Laymon einen mit wenigen Worten mitten in einen Alptraum zu befördern.

In Buch-Blogger Kreisen wurde häufig diskutiert ob es sich bei „Das Ufer“ wirklich um einen echten Laymon handelt. An einige seiner besten Bücher kommt die Geschichte nicht heran, doch die bezeichnende Grausamkeit und die Art wie sich die Geschichte entwickelt trägt nach meiner Meinung dennoch eindeutig seine Handschrift.

Bei verstorbenen Autoren werden gerne auch unfertige Manuskripte überarbeitet und neu aufgelegt, natürlich ist es möglich, dass dies auch hier der Fall ist. Das nur sein Name benutzt wurde, halte jedoch für unwahrscheinlich. Man muss auch bedenken, dass bei der Übersetzung durch aus die ein oder andere Feinheit verloren geht.

Veröffentlicht am 26.09.2016

Laymon Fans kommen auf ihre Kosten

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Buchinfo
Das Ufer - Richard Laymon
Taschenbuch - 592 Seiten - ISBN-13: 978-3453676473
Verlag: Heyne Verlag - Veröffentlichung: 12. September 2016
EUR 9,99
Kurzbeschreibung
Der dunkle See … Das einsame ...

Buchinfo
Das Ufer - Richard Laymon
Taschenbuch - 592 Seiten - ISBN-13: 978-3453676473
Verlag: Heyne Verlag - Veröffentlichung: 12. September 2016
EUR 9,99
Kurzbeschreibung
Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!
Bewertung
Bekanntlich ist Laymon einer meiner absoluten Lieblingsautoren, deswegen musste ich auch sein neustes ins Deutsche übersetzte Buch " Das Ufer" lesen! Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn es für mich jetzt nicht zu seinen stärksten Büchern gehört.
Worum es geht: (Achtung, Lesen auf eigener Gefahr):
" Das Ufer" - in einer Stadt befindet sich ein dunkler See und ein einsames Haus...Eines Abends wollen zwei junge Menschen dort eine gemeinsame Nacht verbringen. Was sie nicht ahnen, einer wird am nächsten Tag nicht mehr da sein.... Einige Jahre später kommt es zu einer erneuen Grausamkeit. Ein Serienkiller ist unterwegs... und das besagte Haus ist wieder Ort des Geschehens.
Meine Meinung:
Ein überzeugendes (wenn auch leicht vorhersehbares) Buch von Richard Laymon, welches mich aber grundsätzlich überzeugen konnte. Die Story war auf jeden Fall spannend, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Laymon Fans kommen auf ihre Kosten und von daher gibt es für mich 4/5 Sterne!

Veröffentlicht am 20.09.2016

Mein Leseeindruck

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immer hat sich der Verlag auch dieses Mal dem Blutrünstige zugewandt. Ein Brett, mit Blut gespritzt. Interessant ist hier vor allem, dass das Blut etwas erhaben auf dem Cover ist. Man kann also beim darüberstreichen, ...

immer hat sich der Verlag auch dieses Mal dem Blutrünstige zugewandt. Ein Brett, mit Blut gespritzt. Interessant ist hier vor allem, dass das Blut etwas erhaben auf dem Cover ist. Man kann also beim darüberstreichen, die Blutspritzer fühlen.

In gewohnter Manier startet der Autor den Roman mit einem Schockermoment.,Und kaum davon erholt, erlebt der Leser bereits den Zweiten. Durch die präzisen Beschreibungen schafft es der Autor immer wieder, dem Leser ein wahres Kopfkimo zu zaubern. Kurze knackige Sätze, lassen die Gedanken schweifen. Wäre es ein Film, würde man die Musik dramatisch klingen lassen. So, sind jedoch die Wortes die, die Dramatik auslösen.

Gerade zu Beginn, in der Szene vor der Bühne, kann man förmlich die Erotik Knistern hören. Dann plötzlich die Wende. Das andere Fahrzeug kommt, und der Leser hört beinahe seinen eigenen Herzschlag. Die Angst macht sich breit, aber auch die Neugier. Das sind genau die Momente, weshalb ich den Autor mag. Er spielt sozusagen mit seinen Lesern.

Hin und wieder war ich jedoch auch etwas irritiert. Da sieht Deana den Mord an ihrem Freund, sie flieht und zuhause angekommen plaudert sie scheinbar normal mit ihrer Mutter. Auch ihre Mutter sieht das eher gelassen und erteilt noch gute Ratschläge, so nach dem Motto: Zeit heilt alle Wunden.

Hallo? Deana ist ihrem Mörder gerade noch so entkommen und hat sich nicht nur in den Finger geschnitten. Hier fand ich die Reaktionen doch sehr verhalten, um nicht zu sagen, sehr unglaubwürdig.

Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn manche Szenen etwas überdreht waren. Ich werde es wohl auch nie verstehen, weshalb so ein "blutiges" Buch, mit echten Horrorszenen, dem Genre Roman zugeordnet wird. Für mich ist es ein Psychothriller oder Horrorschocker.

Veröffentlicht am 17.03.2017

Na ja....es war unterhaltsam....

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Titel: "Das Ufer"
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 591

Cover:
Es ist ein Softcover, die Schrift ist so drauf geprägt wurden das man jeden einzelnen Buchstaben fühlen kann. Betrachtet man ...

Titel: "Das Ufer"
Autor: Richard Laymon
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 591

Cover:
Es ist ein Softcover, die Schrift ist so drauf geprägt wurden das man jeden einzelnen Buchstaben fühlen kann. Betrachtet man es weiter, macht ein Blut beschmiertes Ruder hungrig auf den Inhalt.

Schreibstil:
Der Schriftsteller wechselt häufig die Erzähl weise, von Ich in die allgemeine erzähl-weise... Was das lesen nur spannender Macht. Der Schreibstil ist recht flüssig und ohne Schnickschnack. Die Handlungen sind alle nachvollziehbar und (leider) auch sehr ins Detail beschrieben, so dass man nicht ohne Kopfkino ins Bett geht.

Inhalt:

Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!


1969: Das Teenagermädchen Leigh verbringt den Sommer in Lake Wahconda. In einem verlassenen Haus trifft sie sich heimlich mit dem jungen Charlie, in den sie sich verliebt hat. Doch dann passiert etwas Schreckliches: Bei einem Unfall stirbt Charlie. Leigh wird angeklagt, aber freigesprochen. Viele Jahre später: Ein Serienkiller sucht das beschauliche Städtchen Tiburon heim, in dem Leigh mittlerweile lebt. Als sie bei dem sadistischen Cop Mace Fotos von den Mordopfern sowie einen Brief ihrer Mutter findet, beginnt Leigh zu ahnen, dass der Schlüssel zu dem Grauen von Tiburon in ihrer Vergangenheit liegt …


Meinung:
Es war mein erster Laymon, ich sah das Cover und ja ich musste es lesen.
Die Geschichte an sich ist nicht verkehrt und der Handlungsaufbau recht gut. Nur war es mir persönlich zu viele Bettgeschichten, ich wollte es schon weglegen, als es zum Ende hin endlich spannend wurde. Im Handlungsverlauf werden zwei Geschichten mehr oder weniger erzählt (einmal der Ex Küchenchefe, der Deana´s Freund umbringt und dann die Familientragödie um Leigh). Was aber niemanden verwirren sollte da es so geschrieben ist das beides auseinander gehalten werden kann.

Im großen und ganzen ist es Lesenswert und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen

Veröffentlicht am 26.11.2016

Brutal und genial, wenn die unrealistischen und zum Teil wirklich lächerlichen Charaktere nicht wären.

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Inhalt:
Deana West möchte nach einem Abendessen mit ihrer Mutter Leigh, ihren Großeltern und ihrem Freund Allan einen romantischen Abend mit Allan verbringen.
Bei dem nächtlichen Ausflug passieren grauenhafte ...


Inhalt:
Deana West möchte nach einem Abendessen mit ihrer Mutter Leigh, ihren Großeltern und ihrem Freund Allan einen romantischen Abend mit Allan verbringen.
Bei dem nächtlichen Ausflug passieren grauenhafte Dinge, die Deana das Leben erschweren.
Ihre Mutter Leigh wird durch diese Ereignisse an einen schlimmen Vorfall in ihrer Jugend erinnert und beide haben ab diesem Tag Angst.

Meine Meinung:
"Das Ufer" war mein erster Layman und ich muss gestehen, dass ich am Anfang wirklich Probleme hatte in die Geschichte zu finden.
Alles wirkt recht wirr und die Erzählungen haben mich nicht nur verwirrt, sondern auch den Eindruck erweckt der Autor will mich veräppeln.
Beispiel: Deana liegt im Bett und sieht einen Mann mit Axt vor dem Fenster. Da sie ihre Mutter nicht stören will zieht sie sich als einzige Reaktion die Bettdecke über den Kopf, damit sie von dem Mann nicht entdeckt wird!
Nach ca. 150-200 Seiten habe ich dann aber die verschiedenen Geschichtsstränge und Erlebnisse besser den Protagonisten zuordnen können und das meiste ergab einen Sinn.
Die brutalen Stellen des Horrors sorgten immer wieder für Spannung und ich wollte wissen wie es weitergeht.
Unrealistisch fand ich, dass Mutter und Tochter zu verschiedenen Männern sexuelle Fantasien hatten und zum Teil auch auslebten, während ihr Leben in Gefahr war und ein Serienkiller sein Unwesen trieb.
Ich fand die Auflösung der Geschichte nicht gerade überraschend, auch wenn sich einige Puzzleteile erst mit der Zeit zusammenfügten.
Wären die Protagonisten realistischer gewesen, dann hätte dieses Buch um einiges besser abgeschnitten.
So kann ich jedoch nur sagen, dass der Horroranteil bösartig, brutal und genial war und durch die Protagonisten leicht ins Lächerliche gezogen wurden.

Fazit:
Brutal und genial, wenn die unrealistischen und zum Teil wirklich lächerlichen Charaktere nicht wären.