Cover-Bild Die Spur
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 08.09.2015
  • ISBN: 9783453676466
Richard Laymon

Die Spur

Roman
Sven-Eric Wehmeyer (Übersetzer)

Die Reise ins Grauen beginnt ...

Gillian O’Neill ist jung und attraktiv – und sie hat ein ausgefallenes Hobby. Nachts sucht sie nach Häusern, deren Besitzer offensichtlich für längere Zeit verreist sind, und richtet sich dort ein. Das Problem ist nur, dass Gillian dieses Mal das Haus eines Serienkillers erwischt hat – eines Serienkillers, der seine Opfer gerne in die Wildnis verschleppt. In die Finsternis. Wo er ungestört ist. Wo niemand ihre Schreie hört ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2024

einen neuen und interessanten Lesestoff eindecken?

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Der Amerikaner Richard Laymon gilt als Meister des Psychothrillers. Seine Romane werden gerne mit denen von Stephen King auf eine Ebene gestellt. Kribbelnde Spannung zieht sich durch die streckenweise ...

Der Amerikaner Richard Laymon gilt als Meister des Psychothrillers. Seine Romane werden gerne mit denen von Stephen King auf eine Ebene gestellt. Kribbelnde Spannung zieht sich durch die streckenweise actionreiche Handlung.
In vorliegenden Roman werden in zwei unterschiedlichen parallelen Handlungssträngen zwei Geschichten. Während Rick und seine neue Partnerin Bert in die Berge fahren, um zu campen und zu wandern, geht die junge Gillian ihrem außergewöhnlichen Hobby nach: Sie sucht nach Häusern, deren Bewohner offensichtlich verreist sind. Diese Häuser nimmt sie einige Tage in Beschlag, lebt in ihnen, schnüffelt in den fremden Sache, bevor sie dann zum nächsten Haus weiterzieht.
Bert und Rick begegnen bei ihrer Bergtour verschiedenen Leuten, die ebenfalls wandern. Doch Rick scheint in der Vergangenheit besondere Erfahrungen gemacht zu haben, denn er ist der Angsthase von beiden. Während die energiegeladene Bert mit großen Schritten voranschreitet, versucht Rick sie stets zur Umkehr zu drängen und glaubt, von jedem anderen Wanderer bedroht zu sein. Gillian befreundet sich zur gleichen Zeit mit einem Nachbarn an, was sie eigentlich sonst nie macht. Doch als sie die Videosammlung ihres Hausbesitzers in Augenschein nimmt, muss sie Ungeheuerliches feststellen. Sie wohnt momentan in dem Haus eines Serienmörders.

Wie eingangs bereits erwähnt, geht es bei Laymon sehr subtil zu. Die Spannung scheint sanft über alle Seiten zu flirren. Beim Lesen spürt man ein sonores Summen im Hinterkopf. Man spürt die Gefahr genau so wie die Protagonisten, weiß aber nicht, wann und aus welcher Richtung sie kommen wird. Das ist ein ganz besonderer Stil, der Spaß beim Lesen beschert. Er erinnert an Gruselbücher aus der Kindheit, bei denen man am liebsten unter die Bettdecke gekrochen wäre, um nicht vom schwarzen Mann geholt zu werden.

Diese subtile Spannung bedeutet aber nicht, dass keine rasche Handlung erfolgt. Im Gegenteil. Laymon versteht es, mit einigen Kämpfen, Schlägereien und Messerstechereien das Lesen gefährlich zu machen. Die Figuren müssen viel Action erleben, durch die Wälder fliehen, sich in Baumwipfeln retten, bevor sie der Lösung Ihres Problems näherkommen. Langweilig wird es nicht. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Ich empfehle Ihnen gerne den Lesern, die actionreiche Psychothriller in amerikanischer Umgebung mögen. Vielleicht mögen auch Sie mit Richard Laymon einen neuen und interessanten Lesestoff eindecken?

Veröffentlicht am 02.06.2023

Klappentext hat mehr versprochen

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Es ist irgendwie ungewohnt, dass Richard Laymon zwei Handlungsstränge erzählt die parallel voneinander laufen. Ich hab irgendwie das Gefühl gehabt, dass diese beiden Handlungsstränge nichts miteinander ...

Es ist irgendwie ungewohnt, dass Richard Laymon zwei Handlungsstränge erzählt die parallel voneinander laufen. Ich hab irgendwie das Gefühl gehabt, dass diese beiden Handlungsstränge nichts miteinander zu tun haben. Ich war echt verwirrt, normalerweise ist es so bei den Büchern von Richard Laymon, dass nur ein Handlungsstrang erzählt wird.
Die Geschichte verknüpft sich auch relativ spät ineinander.
Außerdem hat mich die Geschichte an eine Mischung aus „Der Wald“ und „Nacht“ des Autoren erinnert.
Ich hätte es besser gefunden wenn mehr aus dem Hadlungsstrang vom Klappentext gekommen wäre, denn der Klappentext klang einfach so gut.
Nichtsdestotrotz hat sich das Buch wieder sehr flott lesen lassen.

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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Thriller mit Spannungsmomenten und ein wenig Erotik.

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Dies ist der erste Thriller den ich von Richard Laymon lese und ich habe trotz mittelmäßigen Rezensionen zu seinen Büchern einiges von ihm erwartet.
Das Buch fing sofort spannend an. Bei einer Frau wird ...


Dies ist der erste Thriller den ich von Richard Laymon lese und ich habe trotz mittelmäßigen Rezensionen zu seinen Büchern einiges von ihm erwartet.
Das Buch fing sofort spannend an. Bei einer Frau wird eingebrochen, als sie das klirren einer Fensterscheibe hört, versteckt sie sich sofort unter dem Bett. Doch der Einbrecher weiß das sie dort ist und findet sie....
Rick und seine Freundin Bert planen einen Campingausflug. Rick ist dagegen, denn was Bert nicht weiß, ist das Rick in seiner Vergangenheit ein grausames Erlebnis beim Campen hatte und dieses niemals vergessen kann. In der Abgeschiedenheit wollen sie endlich für sich sein, doch Rick beschleicht ein ungutes Gefühl und die Vorkommnisse, die sich häufen sprechen eigentlich auch für sich. Doch nachdem sie einigen Geschehnissen die Stirn geboten haben, fühlen sie sich trotzdem nicht ganz wohl. Immer wieder schlägt Bert vor den Heimweg anzutreten. Rick weiß aber das dieser Ausflug Bert sehr wichtig ist und will weiter wandern. Sind sie in Sicherheit, oder fordern sie ihr Glück einmal zu viel heraus?!
Gillian ist eine junge Frau, die den Nervenkitzel in Form von Hauseinbrüchen sucht. Sie observiert Häuser und wenn diese leer stehen, da der Besitzer gerade verreist ist, verschafft sie sich Zugang zu diesen und genießt ein paar Tage in ihnen, bevor sie rechtzeitig wieder verschwindet. Diesmal ist es das Haus von Frederick Holden, einem gutbetuchtem ledigen Mann. Beim schnüffeln in seinen Sachen entdeckt sie immer mehr Dinge, die sie beunruhigen und sie erschauern lassen. Sie möchte verschwinden, am liebsten sofort. Ihre Koffer stehen schon gepackt an der Haustür des fremden Heims, doch hat sie ein Date mit dem Nachbarn. Mitten in der Nacht kehrt sie zurück, um ihren Koffer zu holen und wird schon erwartet...

Ich muss gestehen, dass ich das ganze Buch über mit mir im Zwiespalt stand, was einige Teile des Buches betraf. Es fing damit an das ich mich fragte, ob nicht zu viele verschiedene Personen und Geschichten vereint in einem Buch stehen. Dies war nicht der Fall. Ich kam schnell rein und es war nicht so verwirrend, wie ich zu Anfang dachte. Man konnte die Gedanken der jeweiligen Charaktere lesen und wurde auch über einiges aus der Vergangenheit aufgeklärt, was mir sehr gut gefiel. Was mir allerdings fehlte, war die durchgehende Spannung. Wenn es Spannend war, dann hat es mir wirklich richtig gut gefallen! Ich habe mitgefiebert und mitgelitten, mich mit geekelt und was es sonst noch gibt. Allerdings fehlte dann zwischenzeitlich wieder die Spannung und es las sich wie ein Roman. In dieser Zeit fehlte einfach etwas. Das es kein durchgehendes Gemetzel gibt ist mir klar und das muss auch nicht sein, aber in einem Thriller mag ich nicht unbedingt fast 100 Seiten ohne Spannung. Manche Szenen waren dann wieder so brutal, das sie genial für das Buch waren. Für diese brauchte man dann aber auch starke Nerven. Womit ich zu hadern hatte, war definitiv die Erotik in dem Buch. Vielleicht mag es nur mir so vorkommen, aber ich bin der Meinung das diese in einem Thriller nicht übertrieben werden muss. Auch wenn alles passte, haben die sexuell orientierten Szenen mehr Raum gehabt, als die Spannung. Klar kann man Thriller und Erotik mischen, aber es sollte sich wenigstens die Waage geben.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Die Spur

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Vorab möchte ich sagen, dass es sich hierbei um eine Kurz-Rezension handelt, da ich das Buch ungefähr bei der Hälfte abgebrochen habe. Meine Rezension bezieht sich nur auf den von mir gelesenen Teil.

Bereits ...

Vorab möchte ich sagen, dass es sich hierbei um eine Kurz-Rezension handelt, da ich das Buch ungefähr bei der Hälfte abgebrochen habe. Meine Rezension bezieht sich nur auf den von mir gelesenen Teil.

Bereits bei den ersten Kapiteln hatte ich das Gefühl, dass Klappentext und nur geringfügig übereinstimmen. Es gab total viele Abweichungen und das hat mich doch ziemlich verwirrt.
Es gibt insgesamt zwei Handlungsstränge. Zum einen begleitet man als Leser Gillian, die in leerstehende Häuser einbricht, sich dort einrichtet und dann wieder verschwindet um sich ein nächstes Objekt zu suchen. Der Teil stimmt auch noch mit dem Klappentext überein. Beim zweiten Erzählstrang geht es um Rick und Bertha, die gemeinsam in der Wildnis einen Campingausflug unternehmen. Diese Abschnitte waren zum Großteil ziemlich langatmig geschrieben und inwiefern sie etwas mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben, konnte sich mir nicht erschließen.

Neben unzähligen unnötigen Dialogen und Ereignissen, gibt es so einige vermutlich erotische gemeinte Szene. Leider sind diese so plump geschrieben, dass es einem eher den Magen umdreht, als das erotische Gefühle aufkommen wollen. Zudem waren auch diese Szenen für die eigentliche Story total unnötig.

Nach knapp der Hälfte hatte ich dann einfach keine Motivation mehr noch länger weiter zu lesen und habe das Buch abgebrochen.