Cover-Bild Die fünfte Welle
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 14.04.2014
  • ISBN: 9783442313341
Rick Yancey

Die fünfte Welle

Band 1 - Roman
Thomas Bauer (Übersetzer)

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Actionreiche Dystophie

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Titel: Die fünfte Welle
Autor: Rick Yancey
Genre: Science Fiction
Ersterscheinung: 14.04.2014
Verlag: Goldmann Verlag (HC)

Bei der ersten Welle musste die Elektrizität dran glauben. Die zweite Welle brachte ...

Titel: Die fünfte Welle
Autor: Rick Yancey
Genre: Science Fiction
Ersterscheinung: 14.04.2014
Verlag: Goldmann Verlag (HC)

Bei der ersten Welle musste die Elektrizität dran glauben. Die zweite Welle brachte Zerstörung. Die dritte Welle brachte einen tödlichen Virus und es starben sehr viele Menschen. Nach der vierten Welle gibt es kaum noch Menschen und das Überlebensmotto heißt „Traue niemandem“. Die 16-jährige Cassie hat alle vier Wellen überlebt, aber sie hat alles verloren. Die Mutter starb bei der dritten Welle, der Vater erst kürzlich und Ihr Bruder ist abgeholt worden. Cassie glaubt der letzte Mensch auf Erden zu sein, doch dann, als es kaum noch einen Ausweg gibt begegnet sie Evan Walker. Und sie bricht die erste Regel. Sie beginnt Evan zu vertrauen. Die fünfte Welle steht Ihnen noch bevor und sie wird grausam sein.

Reihe
Der englische zweite Teil dieser Reihe erscheint voraussichtlich im September 2014 und soll „The Infinite Sea“ heißen.
1. Originaltitel „The 5th Wave“ - Die fünfte Welle
2. Originaltitel „The Infinite Sea“

Wertung
Der Auftakt zu dieser Dystrophie steckt voller neuer Ideen und es vergeht keine Seite, in der nicht etwas Spannendes passiert. Kaum hat man angefangen zu lesen, lässt die Geschichte einen nicht mehr los. Die Handlung wird zum größten Teil aus Cassies Sicht erzählt. Als dann Evan und Ben noch ins Spiel kommen wechselt die Erzählperspektive immer wieder zwischen den dreien hin und her. Ab und an wird auch etwas aus der Sicht des kleinen Bruders von Cassie erzählt. Auch wenn es vier Erzählstränge gibt, so kommt man doch nicht beim Lesen durcheinander. Schon nach dem ersten Satz weiß man, aus wessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. Die Charaktere werden dadurch gut durchleuchtet und man kann gut verstehen, warum sie gerade so handeln und was in Ihren Köpfen vor sich geht. Die vier wichtigsten Personen werden gut beschrieben und haben ihre eigene Persönlichkeit. Die Nebenfiguren werden nur grob angerissen und als Außenstehender sieht man nur, wie diese handeln. Den Grund der Handlungen erfährt man bei Ihnen nicht. Sie wirken sehr blass und der Blick des Lesers wird auf die vier wichtigsten Personen gelenkt, um die es schließlich geht.

Über mangelnde Spannung kann man sich nicht beschweren. Es passiert immer etwas und das Buch beinhaltet keine Längen. Die Erzählung beginnt erst nach der vierten Welle, als Cassie schon alleine ist. Was passiert ist erfährt man nur durch die Erinnerungen von Cassie, die nicht immer in der zeitlichen Reihenfolge erzählt werden. Diese Rückblenden stören zwar nicht den Lesefluss, aber ich hätte es besser gefunden, wenn die Geschichte ein paar Tage vor der ersten Welle begonnen hätte. Aber das ist sicherlich nur meine eigene Meinung. Als Leser erfährt man nach und nach alles, was wichtig ist.

Etwas verwirrend war der Perspektivenwechsel, als Ben das erste Mal vorkam. An dieser Stelle habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass noch eine andere Person eingeführt wird. Es wäre schön gewesen, wenn der Wechsel der Erzählperspektiven besser gekennzeichnet wäre. Allerdings war es auch nur bei diesem einen Wechsel etwas unklar, ansonsten hat man sofort nach der ersten Zeile gewusst, aus wessen Sicht gerade erzählt wird.

Der erste Teil ist abgeschlossen, auch wenn die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist. Die fünfte Welle steht ihnen noch immer bevor und es bleiben einige Fragen offen.

Fazit
Eine sehr spannende und actionreiche Dystophie, die Fans dieses Genres lesen sollten.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Großes Potential mit einigen Kritikpunkten...

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"Die 5. Welle" von Rick Yancey habe ich schon vor einigen Wochen zu ende gelesen, aber ich habe mich unheimlich schwer getan hierfür eine passende Rezension zu schreiben.
Ich bin mit unheimlich großen ...

"Die 5. Welle" von Rick Yancey habe ich schon vor einigen Wochen zu ende gelesen, aber ich habe mich unheimlich schwer getan hierfür eine passende Rezension zu schreiben.
Ich bin mit unheimlich großen Erwartungen an dieses Buch gegangen, da mir "Die 5. Welle" erstmals im Radio bei "EinsLive" aufgefallen ist. Normalerweise stimmt der Buchgeschmack mit der "EinsLive Bücherfrau" ziemlich mit meinem überein und sie kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.
Ich habe mich also wahnsinnig auf das Lesen gefreut. Nur war es dann doch nicht so wie ich erwartet und erhofft habe...

Kurzbeschreibung:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

Meine Meinung:

Die ersten Seiten des Buches haben mich wirklich gefesselt. Cassie, die sechzehnjährige Hauptprotagonisten führt den Leser in ihre Welt ein. Außerirdische haben die Erde angegriffen und die Menschheit wurde von 4 "Wellen" überrollt und ist beinahe komplett ausgerottet.

"Die erste Welle: Licht aus. Die Welt versinkt in vollkommener Finsternis. Es sterben rund 500.000 Menschen. Es funktionieren keine Autos mehr und es herrscht das blanke Chaos.
Die zweite Welle: Hohe Brandung. Es herrscht große Verwüstung und viele weitere Menschen müssen ihr Leben lassen.
Die dritte Welle: Seuche. Der rote Tod lässt die Menschen von innen verbluten und sie gehen jämmerlich zugrunde. Eine Heilung scheint es nicht zu geben.
Die vierte Welle: Silencer. Die Anderen. Sie sind überall und sie wollen nur eins: Die Menschheit auslöschen.
Die fünfte Welle: ?"

Cassie hat ihre Mutter durch den roten Tod verloren und ist nun mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder Sam auf der Suche nach weiteren Überlebenden. Bei einem fürchterlichen Zwischenfall verliert sie ihren Vater und Sam wird von einem Bus angeblich in Sicherheit gebracht.
Doch Cassie ist mehr als skeptisch, was eine generelle Eigenschaft von ihr ist und ihr einziges Ziel ist es ihren Bruder wieder zu finden.
Durch viele Rückblenden erlebt man gemeinsam mit Cassie erneut die einzelnen Wellen und hier fing für mich das Problem des Buches an.
Der Blick in die Vergangenheit war mir persönlich zum Teil einfach zu lang. Vielleicht bin ich ungeduldig, aber ich wollte wissen wie es weiter geht und nicht wie Cassies ehemalige Highschool Zeit war und welchen wundervollen Typen sie angehimmelt hat.
Natürlich macht jede Szene Sinn und zum Ende des Buches finden auch alle Handlungstränge wieder zu einem großen ganzen zusammen, trotzdem hatte die Geschichte für mich einige Längen.

Rick Yancey hat das Buch in mehrere Teile unterteilt. Im zweiten Teil übernimmt plötzlich ein Fremder Protagonist das erzählen um dann im dritten Teil wieder zurück zu Cassie zu springen. Natürlich ist dieser Perspektivenwechsel nichts ungewöhnliches in einem Roman, aber hier wurde ich irgendwie ein wenig aus der Story gerissen und der Wechsel war etwas verwirrend.
Obwohl der Schreibstil des Autors flüssig zu lesen ist, konnte ich manchen Gedankensprüngen einfach nicht ganz folgen.
Das schlimme ist, ich finde das Buch wirklich nicht schlecht, ich habe wahrscheinlich einfach nur "mehr" oder etwas anderes erwartet. Deswegen versuche ich diese Rezi so Objektiv wie möglich zu halten. Ich hatte eine düstere Dystopie mit einer sympathischen Hauptprotagonistin erwartet, aber für mich ist "Die 5. Welle" eher ein Science Fiction / Endzeit Roman, dessen großer Pluspunkt definitiv der realistische Weltenentwurf und eine ebenfalls beängstigend realistische Zukunftsvision ist ( falls man einen Angriff von Auserirdischen als realistisch ansehen möchte. Aber falls er stattfinden würde, wäre der hier dargestellte Verlauf absolut denkbar)
Mit Cassie allerdings bin ich nie so richtig warm geworden. In Teil Vier des Buches trifft Cassie auf den mysteriösen Evan und hier hatte ich ein wenig das Gefühl, dass man endlich ein Stückweit einen Einblick in ihre wirkliche Gefühlswelt bekommt. Durch die schrecklichen Geschehnisse der ersten 4 Wellen ist sie natürlich ängstlich, unheimlich misstrauisch und fast ein wenig Gefühlskalt, aber trotzdem konnte ich nicht immer ganz mit ihr mitfühlen.
Zum Ende des Buches wird die ganze Geschichte dann aber plötzlich doch noch richtig rasant, einige Wendungen waren völlig unvorhersehbar, bei einigen anderen hatte ich schon früh die richtige Vermutung. Aber es kommt auf jeden Fall Spannung auf und man fiebert auf das hoffentlich erlösende Ende hin.
Das hat mir allerdings dann wieder nicht so gut gefallen und Cassie hat es auf den letzten Seiten des Buches noch geschafft mir richtig unsympathisch zu werden.
Trotz all meiner Kritikpunkte hat "Die 5. Welle" aber wirklich viel Potential und ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht und ich hoffe das Cassie mir noch eine anderer Seite von sich zeigen wird.

Fazit:

Ich glaube, wenn ich völlig ohne Erwartungen und ohne mich vorher mit dem Buch beschäftigt zu haben angefangen hätte zu lesen, hätte ich das Buch sogar richtig gut gefunden. Durch die hohe Erwartungshaltung war ich aber ein wenig Enttäuscht. Ich empfehle daher sich einfach auf die Geschichte einzulassen, ich denke dann wird jeder Liebhaber von Endzeitgeschichten begeistert sein.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mein Leseeindruck

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Rezension vom 24.01.2016 (8)




Ich bin gegenüber Zukunftsgeschichten immer etwas skeptisch, da sie ja doch nur sehr selten positiv sind. Düster wird der Untergang der Menschheit prophezeit. Oft ...





Rezension vom 24.01.2016 (8)




Ich bin gegenüber Zukunftsgeschichten immer etwas skeptisch, da sie ja doch nur sehr selten positiv sind. Düster wird der Untergang der Menschheit prophezeit. Oft betrieben von der Machtbesessenheit, der Gier oder Hass, aber eben auch durch die Bedrohung von außen.

Mit diesen Gefühlen in ich auch an dieses Buch rangegangen. Und .... wurde positiv überrascht.

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Der Autor nimmt sich die Zeit, Personen sehr ausführlich zu beschreiben, dieses ist meiner Meinung nach für die Geschichte auch wichtig. Denn nur so kann man das Handeln von Cassie und ihrem kleinen Bruder Sam auch wirklich verstehen. Auch die Schulkameraden werden erwähnt, um die Tragweite der Welpen deutlich zu machen, da es ja auch emotionale Hintergründe für gewisse Situationen gibt.

Sehr gut hat mir auch die Beschreibung der fünften Welle gefallen, obwohl ich sie anfangs gar nicht als Welle empfunden hatte, nachdem die anderen irgendwie anders ausgefallen waren. Aber im Fortgang der Geschichte wurde alles immer klarer.

Interessant fand ich auch die kleine zarte Liebesgeschichte, die sich aber nicht in den Vordergrund gedrängt hat.

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Einen Punkt ziehe ich jedoch für das Ende ab. Klar ich weiß, es soll einen zweiten Teil geben, trotzdem fand ich das Ende merkwürdig. Außerdem blieb auch die Frage, wie "die Anderen" bzw. das Raumschiff miteinander Kontakt aufgenommen haben.

-FAZIT -

Ein düsteren Thema: Die Ausrottung der Menschheit bzw. die Manipulation der Menschen. In diesem Buch wird es jedoch nicht nur düster sondern durchaus auch sehr spannend beschrieben.

Es ist zwar nicht gerade ein Buch, das ich unbedingt in einem Zug durchlesen muss, dennoch hatte s mich in seinen Bann gezogen.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung ... möglicherweise auch im Kino!?

Veröffentlicht am 15.09.2016

Hätte besser werden können

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Die Rezension könnte Spoiler enthalten

„Die 5. Welle“ ist derzeit in aller Munde, da auch gerade die Verfilmung auf der Kinoleinwand zu sehen ist. Aber lohnt sich die Geschichte überhaupt?

Charaktere:

Wir ...

Die Rezension könnte Spoiler enthalten

„Die 5. Welle“ ist derzeit in aller Munde, da auch gerade die Verfilmung auf der Kinoleinwand zu sehen ist. Aber lohnt sich die Geschichte überhaupt?

Charaktere:

Wir haben hier gleich zwei Hauptprotagonisten, sowie mehrere Nebenfiguren. Cassie und Ben haben beide die Angriffswellen der Außerirdischen überlebt. Sie sind ein paar der wenigen Überlebenden. Jeder erzählt seine Story aus seiner Sicht und man nimmt hautnahe am Geschehen teil. Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass sich beide aus ihrer Schule kennen und durch einige Zufälle wiederfinden. Man merkt den Figuren an, was sie durchgemacht haben und es erscheint meistens authentisch, auch wenn ich sagen muss, dass mir die charakterliche Entwicklung, teilweise zu aufgesetzt und andererseits zu flach ist. Da die Geschichte in einem relativ kurzen Zeitraum spielt, kann man aber keine 180-Drehung erwarten, denn eine Person ändert sich ja auch nicht von heute auf morgen. Deshalb warte ich hier auf die Folgebände, da Potenzial mehr als genügend vorhanden ist. Dennoch muss ich hier Abstrich machen, da es mir zu aufgesetzt rüberkommt.

3/5 Sterne

Idee der Geschichte und Umsetzung:

Die Geschichte über die letzten Überlebenden unserer Gattung Mensch und die damit verbundenen Komplikationen, während das Mutterschiff der Aliens drohend am Himmel hängt, ist sehr unterhaltsam und spannend. Dies ist wieder Mal eines der Bücher, wo nichts ist, wie es den Anschein hat. Wer ist hier die wahre Bedrohung? Menschen? Aliens? Aliens in Menschenkörpern? Das große Rätsel über den Ausgang der Story und dem Fortbestand der Menschheit, ist allzeit gegenwärtig und fesselt ungemein. Auch wenn die Figuren nicht hundertprozentig überzeugen konnten, macht es doch das Setting der Geschichte hier besser. Denn ich hatte keine Probleme mich in diese Welt hineinzudenken. Starkes Kopfkino mit schlüssigen Szenen und einem Ende fulminanten Ende.

5/5 Sterne

Erzählstil:

Gerade der Anfang war doch mehr als verwirrend. Vieles spricht Rick Yancey nicht aus und überlässt es dem Leser weiterzudenken. Das funktioniert leider nicht immer, denn er sorgt nur für noch mehr Unordnung. Außerdem phrasiert der Autor viel zu sehr. Die Absätze bestehen manchmal aus seltsamen Sätzen, die meiner Meinung nach nur dafür da sind, das Buch mit Seiten zu füllen. Bsp. "Das war ein gutes Zeichen, ein schlechtes Zeichen oder ein Zeichen, das weder gut noch schlecht war, doch was auch immer es war, gut, schlecht, oder keines von beiden, hing von der jeweiligen Perspektive ab." Solche Sätze mag ich überhaupt nicht, das ist weder kreativ noch inhaltlich anspruchsvoll. Das hat mich doch ziemlich genervt, andere kommen mit solchen Sätzen wahrscheinlich besser klar, mir ist das aber zu sumpfsinnig. Eigenartiger Weise ändert sich die Sprache nach der Hälfte des Buches und ist für mich angenehmer zu lesen gewesen. Ich hoffe Rick Yancey fällt im zweiten Band nicht in sein altes Schema wieder zurück.

3/5 Sterne

Fazit:

Ich weiß, dass in der Geschichte viel mehr steckt als es jetzt noch den Anschein macht. Manchmal ist es vielleicht doch besser, ein Buch erst herauszubringen, wenn es komplett abgeschlossen ist. Dann hat es halt 1.000 Seiten, aber dafür kann man sich die Trilogie sparen. Der Auftakt hätte besser werden müssen, es fehlt an einem verständlichen Jargon, sowie an einer besseren Überarbeitung durch einen Lektor. Aber wie kann ich das entscheiden, ich bin ja nur einer von Millionen Lesern. Dies ist meine Meinung und ich vergebe solide 4 Sterne. Teil zwei muss aber besser werden!

Veröffentlicht am 20.02.2018

Cover ja, Inhalt na ja ...

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Als ich im Laden stand, hat mich das Cover sofort in seinen Bann gezogen und ich musste mir das Buch einmal genauer ansehen. (Ja, für gewöhnlich bin ich kein "nur" Coverkäufer Fan, aber es spielt doch ...

Als ich im Laden stand, hat mich das Cover sofort in seinen Bann gezogen und ich musste mir das Buch einmal genauer ansehen. (Ja, für gewöhnlich bin ich kein "nur" Coverkäufer Fan, aber es spielt doch eine große Rolle. DEr KLappentext muss allerdings selbstverständlich auch noch stimmen und überzeugen). Die leuchtenden Farben, der Klappentext, ... es klang vielversprechend und sah auch optisch danach aus.
Ich hatte zuvor schon den Trailer zum Film gesehen, hatte schließlich auch den Film geguckt und war begeistert. Als begeisterte Leserin durfte mir natürlich nicht das Buch entgehen und ich beschloss, es nachträglich noch zu lesen. Und es war gut, dass ich es gelesen habe, nachdem ich den Film gesehen hatte.

Normalerweise gucke ich mir Filme immer an, wenn ich das Buch dazu gelesen habe. Dieses Mal tauschte ich die Reihenfolge, was anscheinend ein Fehler gewesen ist.

Das Buch in ein paar Worten:
"Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel für's Überleben: Traue niemandem!"

Das Buch wurde aus mehreren Perspektiven geschrieben, wobei mir nur die von Zombie gefallen hat. Cassies Sicht fand ich meist unnötig in die Länge gezogen, nicht gerade spannend und richtig in sie hineinversetzen konnte ich mich auch nicht. Ich weiß nicht genau, woran das liegt, aber ich konnte ihre Entscheidungen oder Aussagen oft nicht nachvollziehen.
Zusätzlich sind mir hin und wieder Sachen komisch oder verwirrend erschienen, sodass ich noch nicht weiß, ob ich das zweite Buch lesen werde.
Ohne den Film hätte ich den ersten Teil womöglich gar nicht erst zuende gelesen, was ich persönlich sehr schade fand. Vielleicht habe ich mir aufgrund der ganzen positiven Rückmeldungen einfach zu viel erhofft.