Cover-Bild The Ivy Years – Bevor wir fallen
Band 1 der Reihe "Ivy-Years-Reihe"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 29.03.2018
  • ISBN: 9783736304734
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Sarina Bowen

The Ivy Years – Bevor wir fallen

Ralf Schmitz (Übersetzer)

Die Liebe kann dich heilen ... aber auch zerstören.

Wegen eines schweren Sportunfalls muss Corey Callahan das College im Rollstuhl beginnen. In ihrem Wohnheim trifft sie Adam Hartley, einen charismatischen Eishockeyspieler, der sich das Bein gebrochen hat und wegen seiner Krücken im benachbarten barrierefreien Zimmer untergebracht wurde. Ein Glücksfall, denn Adam behandelt sie als Einziger ganz normal. Corey entwickelt schnell Gefühle für Adam, die über enge Freundschaft weit hinausgehen - aber Adam hat eine wunderhübsche Freundin und gegen die hat Corey in ihrem Rollstuhl doch sowieso keine Chance ...

"Ich liebe Sarina Bowens Geschichten. Ich werde alles von ihr lesen!" Colleen Hoover, Spiegel-Bestseller-Autorin

Band 1 der Ivy-Years -Reihe von USA-Today -Bestseller-Autorin Sarina Bowen


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2018

Wunderbar

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Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Selbst die, die nach außen hin perfekt wirken. Dieses Buch zeig wie schwer es ist und wie man behandelt wird wenn man zum Beispiel im Rollstuhl sitzt ich bewundere ...

Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Selbst die, die nach außen hin perfekt wirken. Dieses Buch zeig wie schwer es ist und wie man behandelt wird wenn man zum Beispiel im Rollstuhl sitzt ich bewundere die Protagonisten was für eine innere Stärke sie hat und sich durchs leben kämpft. Man merkt auch das es einfach wichtig ist Freunde zu haben. Die super süße Liebesgeschichte zwischen Corey und Adam zeigt das liebe alles überwindet und das wichtigste ist was es gibt. Sarina Bowen hat ein Buch geschrieben an dem man sich ein Beispiel nehmen kann. Man muss strak sein und für das kämpfen was man will und liebet.

Veröffentlicht am 11.04.2018

Leidenschaftlich, mutig und ehrlich

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Sarina Bowen schafft es in ihrem Buch "The Ivy Years - Bevor wir fallen" den Leser in eine Welt voller Mut, Ehrlichkeit und Leidenschaft zu entführen. Gemeinsam mit den Protagonisten Corey und Adam befinden ...

Sarina Bowen schafft es in ihrem Buch "The Ivy Years - Bevor wir fallen" den Leser in eine Welt voller Mut, Ehrlichkeit und Leidenschaft zu entführen. Gemeinsam mit den Protagonisten Corey und Adam befinden wir uns auf dem Harkness College in Connecticut und versuchen mit Ihnen ihr Schicksal zu akzeptieren und darüber hinaus zu wachsen.
Corey überzeugt als starke Persönlichkeit mit viel Witz und Charme. Ihre Kraft und ihre Entschlossenheit inspirieren enorm. Adam überrascht durch seine ehrliche und authentische Art. Eine besondere Freundschaft entsteht.
Der wunderbare Schreibstil der Autorin, die Charaktere und die Geschichte machen das Buch zu einer absoluten Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 09.04.2018

Mein bisheriges Jahreshighlight 2018

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Kurzbeschreibung:

Corey Callahan ist be­geister­ter Eis­hockey­fan und Spielerin. Mittler­wei­le lei­der nur noch Fan, denn durch einen tra­gi­schen Un­fall bei ei­nem Eis­hockey­tur­nier, er­litt sie ...

Kurzbeschreibung:

Corey Callahan ist be­geister­ter Eis­hockey­fan und Spielerin. Mittler­wei­le lei­der nur noch Fan, denn durch einen tra­gi­schen Un­fall bei ei­nem Eis­hockey­tur­nier, er­litt sie eine schwe­re Rü­cken­marks­ver­letzung, durch die sie an den Roll­stuhl ge­fesselt ist. Doch Corey möch­te durch den Roll­stuhl nicht ein­ge­schränkt le­ben, und so be­ginnt sie wie ge­plant ihr Stu­dium an ei­nem ame­ri­ka­ni­schen College. Dort wird sie im be­hin­der­ten­ge­rech­ten Wohn­heim unter­ge­bracht und be­ge­gnet schnell ih­rem Nach­bar Adam Hart­ley. Die­ser be­schrei­tet das College­leben zur­zeit mit einem doppel­ten Bein­bruch. Die zwei schlie­ßen schnell Freund­schaft und Co­rey ent­wi­ckelt rasch mehr als freund­schaft­li­che Ge­füh­le. Nur lei­der ist Adam in einer fes­ten Be­zie­hung …


Meinung:

Hachja, wo soll ich denn an­fan­gen? The Ivy Years – Bevor wir fallen wird einen Ehren­platz in mei­nem Bücher­re­gal ein­neh­men. Nicht nur weil das Cover bild­schön ist, son­dern weil die­ses Buch mein bis­he­ri­ges Jahres­high­light 2018 ge­wor­den ist. Ich hätte nicht er­war­tet, dass die­ser Platz an ein New Adult Buch geht, aber die­ser Ro­man konnte mich voll­kommen über­zeu­gen und ich las ihn in we­ni­gen Stun­den kom­plett durch. Nun bin ich trau­rig, dass er schon vor­bei ist. Er hätte in meinen Au­gen durch­aus noch ein paar hun­dert Sei­ten mehr ha­ben können …


Figuren

Corey Callahan und Adam Hartley sind un­se­re Pro­ta­go­nis­ten in die­sem Werk und es sei zu Be­ginn die­ser Re­zen­si­on ge­sagt, dass sie sich im Buch meis­tens mit Nach­na­men an­sprechen, da­her werde ich es hier auch tun. Zu­min­dest was Hart­ley an­geht, denn der Name Adam wird un­ge­fähr fünf Mal er­wähnt. Corey und Hart­ley wa­ren mir auf An­hieb sym­pa­thisch. Gerade Hart­ley. Er hat zwar die ein oder an­de­re Macke und ist manch­mal mehr als di­rekt und an­züg­lich, aber er ist kein ty­pi­scher 0815 Bad Boy, der einer Frau ohne jeg­li­chen Res­pekt be­gegnet. Das ge­fiel mir in The Ivy Years – Bevor wir fallen wirk­lich sehr. Er be­han­delt Corey immer res­pekt­voll, meint es gut mit ihr und ist ein von Her­zen guter Typ. Das in einem New Adult Roman zu le­sen ist so er­fri­schend und be­stärkt mich, häu­fi­ger zu die­ser Art von Lie­bes­ro­man zu grei­fen.

Corey ist eine ganz an­de­re Pro­ta­go­nis­tin als die, die ich nor­ma­ler­wei­se in Ro­ma­nen vor­finde. Sie ist eine toughe Hockey­spie­le­rin und ich weiß nicht, ob es am Sport liegt, aber mit­unter ist sie schon fast et­was rüpel­haft. Co­rey ist weder zim­per­lich noch das ty­pi­sche graue Mäuschen des New Adult Ro­mans. Sie ist nicht schüch­tern, sondern schlag­fer­tig und von sich selbst über­zeugt und steckt ge­nau­so viel ein wie sie aus­teilt. Ein­zig und allein der Roll­stuhl steht ih­rer Per­sön­lich­keit im Wege, wirft er doch immer das glei­che schwa­che, zer­brech­li­che Bild auf sie. So hat sie immer wieder mit Vor­ur­tei­len zu kämpfen und fühlt sich nicht ernst ge­nommen. Die Tat­sache, dass sie auf einen Roll­stuhl oder auf Krü­cken an­ge­wie­sen ist, be­las­tet sie sehr.

Coreys größter Wunsch ist es, end­lich wieder aufs Eis zu können und ich habe mir das ge­sam­te Buch über so sehr ge­wünscht, dass sie wieder Schlitt­schuh läuft und Hockey spielt. Dass sie allen zeigt, was sie kann und einen star­ken Hockey­moment hat, in dem alle Au­gen auf sie ge­rich­tet und sämt­li­che Vor­ur­tei­le ver­gessen sind. Ob sie es zu­rück aufs Eis schafft? Da müsst ihr eure Na­se selbst in das Buch stecken.

Hartley hat genau wie Corey eine freche Schnau­ze und nimmt kein Blatt vor den Mund. Wobei er noch­mal eine Stufe fre­cher ist als Corey, da ihm an­schei­nend wirk­lich gar nichts un­an­ge­nehm oder pein­lich ist. Am An­fang dach­te ich mit­unter auch, dass mir seine offene Art et­was zu viel und das Buch doch zu sehr kli­schee­be­haf­tet ist. Gerade wenn er wie­der ein­mal un­an­ge­kün­digt in Coreys Zimmer auf­taucht und sei­ne un­ge­nier­te Art an den Tag legt. Er wir­kte zu Be­ginn des Ro­mans wie ein ty­pi­scher Macho. Doch so einer ist er nicht. Hartley ist ein sen­si­bler und hilfs­be­rei­ter Cha­rak­ter, der sich Ge­dan­ken macht und alles an­de­re als ober­fläch­lich ist. Die­se Cha­rak­ter­zü­ge kommen schnell zum Vor­schein und es ist die­se in­te­re­ssante Mi­schung, die ihn für mich als Cha­rak­ter voll­kommen ab­run­den.

Der Fokus von The Ivy Years – Bevor wir fallen liegt ganz klar auf der Lie­bes­ge­schich­te von Hartley und Corey, doch es gibt immer wie­der Ka­pi­tel, in de­nen auch an­de­re Hand­lun­gen in den Vor­der­grund tre­ten. So ler­nen Le­ser bei­spiels­wei­se auch Hart­leys ge­sam­tes Um­feld ge­nau kennen und die Men­schen, mit denen er sich um­gibt, sind einfach nur traum­haft. Hart­leys Mutter ist so eine lie­be und sym­pa­thi­sche Frau. Ge­nau wie sein Freund Bridger und de­ren klei­ne sü­ße Schwes­ter Lucy. Dieser Ro­man lebt von seinen Fi­gu­ren!


Schreibstil & Perspektive

Ich habe bis vor The Ivy Years – Bevor wir fallen kei­nen ein­zi­gen Ro­man von Sa­ri­na Bowen ge­le­sen und bin po­si­tiv über­rascht von ih­rem Aus­druck. Er ist dem Genre ent­spre­chend frech und keck. Gleich­zei­tig liest er sich an­ge­nehm, flüssig und über­zeugt mit tief­gän­gi­gen Stellen, die mich als Leser sehr rühr­ten. Die Ka­pi­tel werden ab­wechselnd aus der Pers­pek­ti­ve von Corey und Hart­ley er­zählt, so­dass wir einen di­rekten Zu­gang zu deren Ge­dan­ken­welt haben. Gerade Hart­leys Ka­pi­tel spra­chen mich sehr an. Ihn be­wegt viel mehr als man ober­fläch­lich be­trach­tet er­kennen kann und meine Lieblingszitate in die­sem Ro­man ent­sprin­gen alle seinem Mund.

Was mich gerade zu Beginn von The Ivy Years – Bevor wir fallen beim Lesen ge­stört hat, war die Tat­sa­che, dass sich die Fi­gu­ren nur mit Nach­na­men an­spre­chen. Zu­min­dest was Corey und Hart­ley an­geht. Die an­de­ren Fi­gu­ren werden in der Regel mit ih­ren Vor­na­men an­ge­spro­chen und ich weiß nicht, wie­so es bei Corey und Hart­ley an­ders ist. In dem Ro­man wird ein­mal kurz auf­ge­griffen, wie­so sie sich mit Nach­na­men an­spre­chen, aber die Aus­sage, dass es alle tun, fand ich irgend­wie ko­misch. So dür­fen Le­ser öf­ter Sätze lesen wie: »Lass mal für Callahan einen von den Stüh­len da ver­schwin­den, ja?«, sagte Hartley (S. 36). Im Lau­fe des Bu­ches ge­wöhnt man sich je­doch an den mit­un­ter har­schen Aus­druck der Fi­gu­ren und ich empfand ihn nicht mehr als stö­rend.

Was ich ebenfalls als sehr ge­lun­gen empfand, war die Dar­stellung der ero­ti­schen Sze­nen im Ro­man. Ich tue mich mit die­sen Passagen oft schwer, weil sie mir alles an­de­re als re­a­li­täts­nah vor­kommen. Doch Sa­ri­na Bowen ge­lingt es, diese Szenen sehr ge­schmacks­voll und e­le­gant nie­der­zu­schrei­ben, so­dass man nicht bei je­dem Satz die Au­gen ver­dreht und sich fragt, wer auf sol­che ab­surden Ideen kommt.

Ich freue mich schon so sehr auf die Fort­set­zung, die noch Ende Juni er­schei­nen wird. In die­sem Band wird es nicht mehr um Corey und Hart­ley gehen, son­dern um einen ganz neuen Cha­rak­ter, der auf einen Freund von Corey und Hart­ley trifft. Ich hoffe sehr auf ein Wie­der­se­hen mit den beiden und bin einfach voller Vor­freu­de!

Veröffentlicht am 06.04.2018

Eine Liebesgeschichte mit dem gewissen Etwas

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„Mein altes Ich hätte sich liebend gerne mit einem Hockeyspieler verkuppeln lassen“, teilte ich Hartley mit. „Aber ich sehe nicht mehr so aus wie früher. Und ich fühle mich auch nicht mehr so.“ Außerdem ...

„Mein altes Ich hätte sich liebend gerne mit einem Hockeyspieler verkuppeln lassen“, teilte ich Hartley mit. „Aber ich sehe nicht mehr so aus wie früher. Und ich fühle mich auch nicht mehr so.“ Außerdem bin ich in dich verliebt. Aber das ist eine andere Baustelle. „Vielleicht brauche ich einfach noch etwas Zeit.“

In der Mittagspause heute habe ich das Buch ausgelesen und kann einfach nur sagen „wow“. Es ist so eine schöne und außergewöhnliche Geschichte, dass ich sie bestimmt in ein oder zwei Jahren noch einmal lesen werde. In dem New Adult Genre gibt es wirklich viele Bücher und auch einige, die am College spielen. Da ist es mittlerweile wirklich schwer, dass sich ein Buch von den ganzen anderen unterscheidet. Für mich hebt sich „The Ivy Year – Bevor wir fallen“ von den anderen Büchern ab.

Aber zunächst zum Inhalt: Die junge Corey sitzt nach einem Hockeyunfall in einem Rollstuhl und versucht wieder ein normales Leben zu führen. Für sie gehört da eindeutig ein Studium am College dazu. Dort trifft sie auf Adam, der ebenfalls durch einen Unfall ein Gipsbein hat. Schnell merken die beiden, dass sie nicht nur die Behinderung gemeinsam haben, sondern auch die Liebe zum Hockey und noch einiges mehr. Neben Freundschaft kann Corey sich schon bald mehr vorstellen, doch Adam hat bereits eine feste Freundin.

Zu Beginn des Buches sind acht Monate nach Corey Unfall vergangen. Sie ist hier in keiner Weise depressiv oder permanent niedergeschlagen, dass sie im Rollstuhl sitzt, aber sie muss noch lernen sich an dieses, neue Leben zu gewöhnen. Schön fand ich hier, dass auch alltägliche Probleme beschrieben werden. Ich habe auch direkt überlegt, was es für mich bedeuten würde, wenn ich in einem Rollstuhl sitzen würde. Natürlich fällt es einem schwerer von A nach B zu kommen, aber mir sind durch die Lektüre immer mehr Dinge eingefallen. Ich würde gar nicht durch die Türen in meiner Wohnung passen, komme nicht an die Bücher in den oberen Regalbrettern und wüsste auch nicht, wie ich sitzenderweise den Abwasch erledigen könnte. Es mag banal klingen, aber über die ganzen Kleinigkeiten habe ich mir vorher nicht den Kopf zerbrochen und das Buch hat mir hier in gewisser Hinsicht die Augen geöffnet, wie schwer so ein Leben in der häufig nicht barrierefreien Welt ist.

An der Geschichte ist somit außergewöhnlich, dass die Hauptperson im Rollstuhl sitzt. Den Fall hatte ich bis jetzt noch nicht. Corey ist aber auch ein fantastischer Charakter. Sie ist witzig, schlagfertig und sehr loyal. Es ist mit Sicherheit kein kleines Päckchen, dass sie mit sich rumträgt, dennoch denkt sie auch an die Päckchen ihrer Freunde. Noch sympathischer ist sie mir im Zusammenspiel mit Adam geworden. Die beiden passen einfach perfekt zusammen – nicht nur weil sie in ihren Bewegungen eingeschränkt sind. Es ist schön mitzuerleben, wie sie sich gegenseitig kennenlernen, vertrauen und wirklich über alles – und hier meine ich wirklich alles – reden können. Ihre Unterhaltungen sind einfach nur genial. Teilweise sind sie tiefgründig, aber teilweise auch wirklich lustig. Ich musste mehrfach laut lachen.

Ich hoffe bis hierhin ich deutlich geworden, dass mich das Buch verzaubert hat und ich einfach alles an ihm mochte. Es gibt von mir nicht den geringsten (negativen) Kritikpunkt. Von daher ist außer Frage, dass ich im Juni gerne den zweiten Teil der Reihe lesen und Bridgers Geschichte kennenlernen möchte. Wer gerne New Adult liest, sollte definitiv das Buch auf die Wunschliste schreiben.

Veröffentlicht am 01.04.2018

Callahan & Hartley

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Roman The Ivy Years – Bevor wir fallen von Sarina Bowen erschienen am 29.03.2018 im LYX.digital Verlag, eBook 256 Seiten

Corey Callahan leidet seit einem Sportunfall an einer Rückenmarksverletzung und ...

Roman The Ivy Years – Bevor wir fallen von Sarina Bowen erschienen am 29.03.2018 im LYX.digital Verlag, eBook 256 Seiten

Corey Callahan leidet seit einem Sportunfall an einer Rückenmarksverletzung und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Um ihrem sie bemutternden Elternhaus zu entfliehen, meldet sie sich auf einem weit von zu Hause gelegenen College an. Der ebenfalls durch einen doppelten Beinbruch körperlich stark beeinträchtigte und sehr attraktive Eishockeyspieler Adam Hartley ist ihr Wohnungsnachbar. Die beiden schließen eine zunächst ungewöhnliche Freundschaft. Doch leider hat Adam eine Freundin.

Mit einem flüssigen und humorvollen Schreibstil wird der Plot meist aus Sicht von Corey erzählt. Natürlich hat sie aufgrund ihrer Behinderung stark mit ihrem Selbstwertgefühl zu kämpfen. Besonders gefallen haben mir Coreys Zwiegespräche mit ihrer imaginären Hoffnungsfee, die sie in bestimmten Situationen zu Rate zieht. Natürlich hat sie zwischendurch ihre Tiefphasen doch sie rappelt sich immer wieder auf und wird immer stärker. Adam ist Corey gegenüber von Beginn an total unvoreingenommen. Gleichzeitig beschützt er sie, spornt sie aber auch an. So meistern die beiden mit ihren Handicaps gemeinsam den Alltag und richten sich aufeinander ein. Sie verbringen viel Zeit miteinander, werden beste Kumpel, was durch die gegenseitige Nennung ihrer Nachnamen noch unterstrichen wird. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Eishockey verbindet und Adam begeistert Corey für ein Video-Hockeyspiel. Corey entwickelt starke Gefühle für Adam. Ein besonderes Ereignis öffnet beiden die Augen und lässt alles in einem anderen Licht erscheinen.

Fazit: Die Entwicklung der Freundschaft der Protagonisten hat mich sehr berührt und auch die Intensität ihrer Gefühle. Weiterhin empfand ich die eher für Mädchen ungewöhnliche Sportart Eishockey als abwechslungsreich. Dank des tollen Schreibstils der Autorin habe ich das Buch in nur zwei Tagen gelesen. Es gibt von mir eine unbedingte Leseempfehlung! Sehr freue ich mich auf den zweiten Teil von The Ivy Years, der im Juni 2018 erscheint.

Mein ganz herzlicher Dank geht an NetGalley und den LYX Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplars.