Cover-Bild Jetzt, wo ich schon mal nicht tot bin
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18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Umgang mit persönlichen und gesundheitlichen Problemen
  • Genre: Sachbücher / Esoterik
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 11.10.2022
  • ISBN: 9783959103817
Silvana Koch-Mehrin, Uli Hauser, Silvana Koch-Mehrin

Jetzt, wo ich schon mal nicht tot bin

Ein Plädoyer für einen offenen Umgang mit unseren Ängsten

Jede*r hat Angst. Angst gehört zum Menschsein. Doch wir gestehen sie uns oft nicht ein, weil wir lieber stark als schwach sind. Aber wie wäre es, wenn wir offen über unsere Ängste sprechen würden? Über die Angst, Fehler zu machen, vor dem Alleinsein, vor dem Tod. Vor noch mehr Kriegen und Katastrophen. Und davor, dass die neuen Zeiten keine guten werden könnten. Wie können wir es schaffen, einen Umgang mit unseren Ängsten zu finden, ohne zu verzweifeln?

Silvana Koch-Mehrin, ehemals Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Gründerin eines internationalen Frauennetzwerks , hatte in ihrem Leben mehr Ängste auszustehen, als ihr lieb war. Sie erlebte als Politikerin Aufstieg und Fall, verlor ein Kind, eine Karriere, eine Brust an den Krebs.

In diesem sehr persönlichen Buch beschreibt Koch-Mehrin ihr altes und neues Leben. Wie sie es schaffte, Halt zu finden. Sie möchte eine Debatte anstoßen – darüber, was für ein Gewinn es wäre, wenn wir mehr voneinander wüssten , ehrlich miteinander sprechen und uns nicht hinter Fassaden verstecken würden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2022

Autobiografische Episoden aus dem Leben einer Politikerin

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Silvana Koch-Mehrin hat in ihrem Leben bereits viel positives erleben dürfen und negatives erleben müssen. Sie hat ihre große Liebe James geheiratet, drei gesunde Mädchen bekommen, einen Doktortitel erworben, ...

Silvana Koch-Mehrin hat in ihrem Leben bereits viel positives erleben dürfen und negatives erleben müssen. Sie hat ihre große Liebe James geheiratet, drei gesunde Mädchen bekommen, einen Doktortitel erworben, eine steile Karriere als Politkerin in der FDP gemacht und sie war Vizepräsidentin des Europaparlaments.

Sie hat aber auch ein Kind verloren, eine Brustkrebsdiagnose erhalten, eine schwere Krebstherapie hinter sich bringen müssen, ihren Doktortitel aufgrund von Plagiatsvorwürfen verloren, in der Folge sämtliche politischen Ämter abgegeben, sowie ungezügelten Hass und Häme über sich ergehen lassen müssen.

Nicht nur in Folge dieser einschneidenden Erlebnisse hat Silvana Koch-Mehrin viele Ängste erlebt und durchlebt. Sie hat Wege gefunden, sich diesen Ängsten zu stellen und sie zu überwinden. Mit diesem Buch will Koch-Mehrin Anregungen geben, wie man mit Ängsten umgehen kann und sie stellt außerdem die Frage, ob es nicht ein Gewinn wäre, wenn man ehrlich miteinander umgehen und sich nicht hinter Fassaden verstecken würde.


Silvana Koch-Mehrin ist eine beeindruckende Frau mit einem bemerkenswerten Lebensweg. Dieses Buch beschäftigt sich meiner Meinung nach allerdings in erster Linie mit autobiografischen Themen und enthält eine indirekte Abrechnung mit dem noch immer männlich dominierten Politzirkus, den dort tätigen Protagonisten und auch anderen nicht näher benannten Personen, die Frau Koch-Mehrin in ihrem Leben Unrecht getan haben. Die Beschreibungen bleiben oft vage, sie werden in kurzen, teils etwas zynisch formulierten Episoden erzählt und halten eine deutliche Distanz zum Leser aufrecht. Deshalb war es für mich schwer, eine Beziehung zu dem Geschreibenen aufzubauen und das eigentliche Haupt-Thema "Angst und der Umgang damit" gerät in den Hintergrund.

Silvana Koch-Mehrin schließt mit einigen sehr wichtigen und wertvollen Denkanstößen und plädiert für mehr Offenheit, Ehrlichkeit und Verständnis füreinander - in einer Zeit von ausuferndem und nicht geahndetem Hass und Häme in den Medien und vor allem den sozialen Medien ein hehrer Ansatz, der vieles bewirken könnte.

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Veröffentlicht am 18.10.2022

Erwartungen leider nicht erfüllt

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Inhalt
In „Jetzt, wo ich schonmal nicht tot bin“ von Silvana Koch-Mehrin und Uli Hauser geht es um das Leben von Silvana Koch-Mehrin als Politikerin, Frau und Mutter. Sowohl im Beruflichen als auch im ...

Inhalt
In „Jetzt, wo ich schonmal nicht tot bin“ von Silvana Koch-Mehrin und Uli Hauser geht es um das Leben von Silvana Koch-Mehrin als Politikerin, Frau und Mutter. Sowohl im Beruflichen als auch im Privaten musste sie viele Situationen durchstehen, in denen sie Angst hatte – sie erlebte als Politikerin Aufstieg und Fall, verlor ein Kind, eine Karriere und eine Brust an den Krebs. Und dennoch hat sie sich trotz aller Rückschläge immer wieder nach oben gekämpft und sich ihren Ängsten gestellt.

Mit diesem Buch appelliert sie an alle Leser:innen über ihre Ängste offen zu sprechen, sich ihnen zu stellen ohne zu verzweifeln – denn mit keiner Angst ist man allein.

Meine Meinung
Mir war Silvana Koch-Mehrin noch aus ihrer Zeit als aktive Politikerin ein Begriff und daher war ich sehr gespannt, was sie über ein meiner Meinung nach gerade in der heutigen Zeit sehr wichtiges und aktuelles Thema wie Angst zu sagen hat.

Leider hat mich das Buch allerdings enttäuscht.

In dem ziemlich dünnen Büchlein erfahren wir in recht kurzen Kapiteln allerhand aus Frau Koch-Mehrins privatem und beruflichen Leben. Diese kleinen Anekdoten sind zwar ganz nett zu lesen und allgemein durchaus interessant, sind für mich aber einerseits zu oberflächlich und stichpunktartig erzählt und haben zum anderen auch keinen so richtigen roten Faden. Oder jedenfalls war dieser für mich nicht zu erkennen.

Darüber hinaus wird der Zusammenhang mit dem Thema Angst (weshalb ich mich für dieses Buch vorrangig interessiert hatte) nicht wirklich deutlich. Ich hatte mir erhofft, anhand ihrer eigenen Erlebnisse sowohl eine Beschreibung, wie sich Angst für sie äußert, wie sie mit ihr umgegangen ist und was sie daraus gelernt hat als auch einige Ratschläge, was sie den Leser:innen daraufhin mitgeben kann, zu bekommen. Doch mehr als „Über Angst sprechen ist gut, weil jede:r Angst hat, auch eine bekannte Politikerin wie ich“ ist bei mir nach der Lektüre leider nicht hängengeblieben.

Das Buch hat sich für mich eher gelesen wie die Kurzfassung einer Autobiografie, ein bisschen wie ein Tagebuch, in das sie einfach ohne große Struktur hineingeschrieben hat, was sie alles immer schonmal loswerden wollte. Auch vom Schreibstil her wirkt das Buch, als solle nicht unbedingt der Inhalt im Vordergrund stehen, sondern als hätte man sich eher besonders Mühe gegeben, den Erzählstil so zu wählen, dass er möglichst ungezwungen und locker wirkt.

Fazit
Wer gerne einfach ein paar Einblicke in das Leben und die Gedanken von Silvana Koch-Mehrin bekommen möchte, wird mir diesem Buch sicherlich ein paar interessante Lesestunden haben.

Für mich stand in diesem Buch die Person Silvana Koch-Mehrin einfach zu sehr im Vordergrund und ich als Leserin habe wenig bis gar nichts für mich selbst im Umgang mit dem Thema Angst daraus mitnehmen können.

Aufgrund der durch die auf dem Klappentext aufgebauten Erwartungen an das Buch, die meiner Meinung nach leider nicht erfüllt wurden, bin ich leider ziemlich enttäuscht und kann das Buch nicht weiterempfehlen, wenn man Lektüre zum Thema „Angst“ bzw. „Umgang mit Ängsten“ sucht.

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