Cover-Bild Reizende Gäste
8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 20.08.2012
  • ISBN: 9783442476848
Sophie Kinsella

Reizende Gäste

Roman
Heidi Lichtblau (Übersetzer)

Eine bezaubernde Betrügerin auf Männerfang kann alle täuschen – nur nicht ihr Herz

Fleur Daxeny ist schön, skrupellos und verfügt über eine ansehnliche Sammlung schwarzer Designer-Outfits. Mit Hilfe von Todesanzeigen in der Times sucht sie nach Beerdigungsfeiern mit Teilnehmern aus besseren Kreisen, um dort nach reichen, einsamen Männern Ausschau zu halten. Mit ihrem unwiderstehlichen Charme erschleicht sich Fleur Zugang zu deren Herz und Kreditkarten. Hat sie genug, sucht sie sich ein neues Opfer. Als Richard Favour, ein scheinbar langweiliger, aber erfolgreicher Geschäftsmann, die hinreißende Fleur bei der Beerdigung seiner Frau kennenlernt, ist er wie vom Blitz getroffen. Und Fleur bezaubert nach und nach nicht nur ihn, sondern auch seine Familie. Eigentlich läuft alles nach Plan – nur die Trennung von Richard zögert Fleur immer wieder hinaus ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Witzig und rasant

0

Nachdem ich wirklich schon fast jedes Buch von Sophie Kinsella gelesen habe, muss ich sagen, dass ich nach wie vor ein großer Fan der Shopping-Queen-Reihe bin und mich außer "Göttin in Gummistiefeln" kaum ...

Nachdem ich wirklich schon fast jedes Buch von Sophie Kinsella gelesen habe, muss ich sagen, dass ich nach wie vor ein großer Fan der Shopping-Queen-Reihe bin und mich außer "Göttin in Gummistiefeln" kaum ein anderes Buch von Fr. Wickham derart begeistern konnte.

"Reizende Gäste" fällt meiner Meinung nach wirklich aus der Reihe. Der Schreibstil ist wie immer super, toll zu lesen und wirklich angenehm. Die Charaktere aus dem Leben gegriffen, rund und nachvollziehbar. Die Protagonistin wie eigentlich in fast allen Büchern Kinsellas glaubwürdig und alles andere als flach.

Hier allerdings haben wir es nicht mit einem klassischen "Chicklet-Roman" zu tun. Es gibt eigentlich keine Stellen, die einen zum lachen oder schmunzeln bringen. Dafür umso mehr tiefgründige Parts, die durchaus zum Nachdenken anregen.
Das hat mich absolut überzeugt, ich bin begeistert mal etwas anderes von einer meiner Lieblingsautorinnen zu lesen.

Fazit: Absolut empfehlenswert und eine gelungene Abwechslung zu allen bisherigen Werken.

Veröffentlicht am 10.02.2019

eine interessante Idee-gut umgesetzt

0

Fleur Daxeny hat in ihrer Kindheit nie eine richtige Familie kennengelernt und dementsprechend benimmt sie sich als Erwachsene- Skrupellos besucht sie Beerdigungen oder Trauerfeiern und macht sich an ...

Fleur Daxeny hat in ihrer Kindheit nie eine richtige Familie kennengelernt und dementsprechend benimmt sie sich als Erwachsene- Skrupellos besucht sie Beerdigungen oder Trauerfeiern und macht sich an die reichen Witwer ran. Sobald sie den Trauernden genug Geld abgeluchst hat, zieht sie weiter. So lebt sie ganz gut, bis sie eines Tages den Witwer Richard Favour kennenlernt. Auch ihn möchte sie ausnehmen wie eine Weihnachtsgans und danach weiterziehen, doch irgendetwas ist diesmal anders.


Eine interessante Story. Die Hauptprotagonisten sind allesamt sehr sympathisch, sogar die skrupellose Fleur. Im Laufe der Zeit lernt man sie und ihre Motive kennen und verstehen. Das arme Opfer Richard und seine Familie sind gar nicht so dumm ,wie Fleur erst glaubt. Richards Tochter Philippa und ihr Mann Lambert nerven zwischendurch etwas, aber sie passen gut in die Geschichte. Mir hat die Entwicklung aller Protagonisten sehr gut gefallen, auch wenn das Ende ziemlich vorhersehbar war
Trotzdem 4 Sterne für dieses unterhaltsame Buch

Veröffentlicht am 25.10.2016

Es gibt definitiv bessere Bücher der Autorin

0

Meinung:
Nach „Die Heiratsschwindlerin“ war „Reizende Gäste“ das zweite Buch von Sophie Kinsella, welches sie als Madeleine Wickham veröffentlicht hat, das ich gelesen habe. Mittlerweile weiß ich, dass ...

Meinung:
Nach „Die Heiratsschwindlerin“ war „Reizende Gäste“ das zweite Buch von Sophie Kinsella, welches sie als Madeleine Wickham veröffentlicht hat, das ich gelesen habe. Mittlerweile weiß ich, dass sich diese Bücher, die die Autorin unter ihrem richtigen Namen veröffentlicht, sehr von den eigentlichen Sophie-Kinsella-Büchern, wie z. B. „Göttin in Gummistiefeln“ oder der Shopaholic-Reihe, unterscheiden. Ich würde fast sagen sie sind weniger fröhlich und dadurch leider aber auch eben weniger lustig. Die Autorin setzte damals noch („Reizende Gäste“ ist ja bereits älter und diese Version, wie auch einige andere ihrer Madeleine Wickham Bücher eine Neuauflage) einen anderen Stil ein, der weniger spritzig und pfiffig ist.

Ich bin bei diesen Büchern sehr zwiegespalten, denn irgendwie haben sie ihren eigenen Charme und irgendwie gefallen sie mir auch überhaupt nicht. Zumindest war ich dieses Mal nicht so sehr enttäuscht wie es nach der Lektüre von „Die Heiratsschwindlerin“ der Fall war, da ich ja bereits eine Ahnung davon hatte, was mich erwartet.

Die Charaktere sind zwar sehr gut gezeichnet, sind mir aber nichtsdestotrotz zum Teil etwas auf die Nerven gegangen bzw. waren mir sogar unsympatisch.

Die Handlung, die bei Madeleine Wickham Büchern ja nicht unbedingt der eines klassischen Liebesromans entspricht, fand ich zwar einigermaßen gut, auch wenn ich aufgrund des Klappentextes mehr erwartet hatte. So wirklich fesseln konnte das Buch mich nicht, sodass ich ziemlich lange zum Lesen gebraucht habe.
Wie auch schon in „Die Heiratsschwindlerin“ fand ich, dass man das Ende eigentlich nicht als solches bezeichnen kann und es vor allem für einen Chick-Lit Roman sehr enttäuschend ist.

Mich würde ja interessieren, was sich der Verlag bei der Gestaltung des Covers gedacht hat, denn dieses hat überhaupt nichts mit der Story zu tun. Da ist das Cover des Originals („The Gatecrasher“) wesentlich passender, denn darauf eine elegante, in schwarz gekleidete Frau abgebildet ist.

Fazit:
Ich kann dieses Buch leider nicht wirklich weiterempfehlen, werde aber auch nicht sagen, dass man es nicht lesen sollte. Bücher, die Sophie Kinsella als Madeleine Wickham geschrieben hat sind etwas eigen und entsprechen nicht den für sie typischen Chick-Lit Romanen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Wenn jemand zum ersten Mal ein Sophie Kinsella Buch lesen will, sollte er aber die Finger von diesem Buch lassen und lieber eines lesen, dass tatsächlich unter dem Namen Sophie Kinsella veröffentlicht wurde, die sind nämlich definitiv besser.