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Band 1 der Reihe "Clementine Starke"
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 31.08.2018
  • ISBN: 9783423434638
Stephanie Marland

Wir sehen dich

Thriller
Christine Blum (Übersetzer)

Der Killer wird gestalkt. Oder ist es umgekehrt?
Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media- Seite namens ›True Crime London‹ lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, hackt die Polizeicomputer, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Opfer erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.
Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2020

Spannder Thriller

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In dem Buch Wir sehen dich von Stephanie Marland geht es um Clementine und Dominik. Clementine hat mit Dominik an sich nichts zutun außer, dass sie genau an dem gleichen Fall arbeitet wie Dominik. Aber ...

In dem Buch Wir sehen dich von Stephanie Marland geht es um Clementine und Dominik. Clementine hat mit Dominik an sich nichts zutun außer, dass sie genau an dem gleichen Fall arbeitet wie Dominik. Aber Clementine ermittelt in dem Fall nicht als Polizistin sondern verdeckt mit ihrer Online Gruppe den True Crime London. Die Gruppe will beweisen das äußere Passanten, die nicht bei der Polizei arbeiten genauso einen Mord aufklären können wie Polizisten, sogar noch bevor die Polizei den Mord aufklärt. Dominik arbeitet auch an dem Mordfall als Polizist hat aber noch andere Sachen, die ihn persönlich betreffen und die man als Leser immer wieder mitbekommt.

Der Schreibstil des Buches ist gut und spannend geschrieben. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Dominik und Clementine aus der ich Perspektive der beiden erzählt. Damit meine ich, abwechselnd haben Dominik auch Dom genannt und Clementine eigene Kapitel, die aus ihrer Sicht erzählen was gerade passiert. Über die beiden Charaktere erfährt man viel und sie haben beide so gehandelt, dass ich es nachvollziehen konnte. Bis zum Ende habe ich nicht gewusst wer der Täter ist. Viele Fragen wurden noch im Buch geklärt außer eine Frage aber die muss man als Leser selbst herausfinden. Auf einen zweiten Teil würde ich mich natürlich gerne freuen, weil noch wie gesagt ein paar Fragen offen geblieben sind.

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Veröffentlicht am 16.04.2019

Stephanie Marland - Wir sehen dich

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Ich habe das Buch im Rahmen einer Testlesung bei Jellybooks bereits im Juli 2018 gelesen :o)


Inhaltsangabe:

Der Killer wird gestalkt. Oder ist es umgekehrt?

Das Leben von Clementine Starke spielt sich ...

Ich habe das Buch im Rahmen einer Testlesung bei Jellybooks bereits im Juli 2018 gelesen :o)


Inhaltsangabe:

Der Killer wird gestalkt. Oder ist es umgekehrt?

Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media-Seite namens >True Crime London< lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, hackt die Polizeicomputer, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Oper erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier - er ist ihr näher, als sie glaubt.


Meinung:

Das Cover fällt einem sofort ins Auge, auch oder gerade weil es fast ausschließlich in scharz und weiß gehalten ist. Ausnahme: Das kleine Wort "Thriller" in roten Buchstaben, was dem ganzen noch den gewissen Kick gibt.

Den Aufbau der Story fand ich besonders spannend. Die Autorin schreibt die einzelnen Kapitel immer aus der Sicht eines der Protagonisten: Clementine - die mit den Dämonen ihrer Vergangenheit kämpft und mit allen Mitteln die von ihr aufgestellte Schlussfolgerung ihrer Doktorarbeit beweisen will und Dom - der Detective Inspector, der ebenfalls Probleme mit seiner jüngsten Vergangenheit hat und dennoch einen Serienmörder überführen muss. Ab und zu dann ein Highlight, ein Kapitel aus Sicht des Killers. Durch diesen Stil sind die Kapitel recht übersichtlich und die Story gewinnt an Tempo bzw. Spannung.

Spannend fand ich auch das Milieu in dem der Thriller zu einem großen Teil spielt. Das Internet, das so gefährlich sein kann, wenn man nicht auf sich acht gibt. Anonymität wird schnell zur Illusion, denn Spuren werden unbedacht und schnell hinterlassen.

Fazit:

Für mich einer der spannendsten Triller den ich in letzter Zeit gelesen habe, daher ganz klar eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 30.08.2018

Fallakte: Der Lover

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Eine Frau wird in London ermordet. Der Täter wird ihre Augen in geöffnetem Zustand fixieren und ihren Mund verschließen. Er wird ihre Haare färben und sie verändern – so dass sie so aussieht wie schon ...

Eine Frau wird in London ermordet. Der Täter wird ihre Augen in geöffnetem Zustand fixieren und ihren Mund verschließen. Er wird ihre Haare färben und sie verändern – so dass sie so aussieht wie schon zwei andere tote Frauen in London vor ihr. Der Spitzname des Täters ist „Lover“. Natürlich beginne ich als Leser mitzufiebern und mitzurätseln, aber würde das in der Realität ausreichen? Eine kleine Gruppe auf einer True-Crime-Website glaubt, die Tat aufklären zu können. Doch ist ihr Mitglied Clementine wirklich die Richtige für diese Aufgabe? Oder ist sie, die Psychologie-Studentin mit den Panikattacken und den vielen Sicherheitsvorkehrungen an ihrer Tür nicht eher der Täterseite zuzuordnen? Und dann ist da Dominic „Dom“ Bell von der zuständigen Polizei. Er muss sich nicht nur Sorgen um die Gegenwart machen und um einen Täter, zu dem es keine Spuren zu geben scheint, sondern auch um seine Zukunft: sein letzter Einsatz lief gehörig daneben. Hat er einen Maulwurf unter seinen Kollegen?

Fans von Thrillern und Krimis haben sich bestimmt schon das gleiche gefragt wie die Mitglieder der kleinen Gruppe hier um den mysteriösen „Death Stalker“, darin liegt ein großer Reiz des Plots. Doch hat „Death Stalker“, der viel von den anderen Mitgliedern verlangt und wenig selbst preisgibt, vielleicht eigene Interessen? Und woher kommen die eindeutigen Insider-Informationen der anderen? Dazu spielt jemand der Presse Polizei-Interna zu. Einmal kein „beschädigter Ermittler“, dafür mit Dom Bell ein Polizist, dem die interne Ermittlung im Nacken sitzt und der damit umgehen muss, den ihm Nahestehenden nicht mehr vertrauen zu können. Man darf also auch hier rätseln, was vorgefallen ist. Clementine wirkt dafür umsomehr wie dem Klischee entsprechend, doch es bleiben Fragen offen. Wenn man so möchte, darf man hier also (mindestens!) drei Rätsel lösen, oder sind alle Verbrechen?

“My little Eye” so der Originaltitel mit einer ziemlich nichtssagenden deutschen Übersetzung hat sich für mich als Pageturner erwiesen. Die Brutalität des Täters ist zwar groß, die Darstellung durch Autorin Stephanie Marland ist jedoch sachlich, eher an der Gerichtsmedizin und den Spuren orientiert, mit wenig „Splatter“-Neigung. Für Empfindliche: es wird sexuelle Gewalt nach der Tötung festgestellt, jedoch NICHT beschrieben. Die Spannung bleibt durchgängig hoch wegen der Parallelität der Taten des Lovers und der größeren privaten und beruflichen Probleme der ungleichen Ermittler. Dabei wahrt der Tonfall immer wieder einen gewissen trockenen Humor, so wenn Ermittler Bell ins Büro seines Chefs muss, farblich gehalten in „Twelve-Shades-of-Klärschlamm“ S. 134 Das führt jedcoch zu keiner Verharmlosung, so zu sehen in der Reaktion des Ermitlers kurz vor Betreten des Tatorts: „Wenn man so viele Jahre dabei ist, kommt jedes Mal eine Flut von Erinnerungen an Tatorte hoch: so viele Leichen. Als ob das Gehirn schon mal zu erraten versucht, was einen erwartet. Oder einen als Desensibilisierungsmaßnahme mit alten Bildern überschwemmt, bevor man das neue zu Gesicht bekommt. Was auch immer, es klappt nie. Kann es gar nicht. Keine Leiche ist jemals ein guter Anblick.“ S. 44

Eine Empfehlung: originelle Ermittlerkonstellation, spannender Fall mit Neben-Handlung, sowie ein Schluss, der eine Fortsetzung möglich macht (oh ja, bitte!). 5 Sterne.

Veröffentlicht am 31.07.2018

Nichts als die reine Wahrheit

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Clementine Starke forscht für ihre Doktorarbeit über Onlineforen und deren Strukturen. Von ihrer eigenen gebrandmarkten Vergangenheit nicht loslassend begibt sie sich in True-Crime-Szene in London. Ein ...

Clementine Starke forscht für ihre Doktorarbeit über Onlineforen und deren Strukturen. Von ihrer eigenen gebrandmarkten Vergangenheit nicht loslassend begibt sie sich in True-Crime-Szene in London. Ein Killer geht in London um, die Polizei tappt im Dunkeln und das heizt natürlich das Forum mächtig an. Dort schließt sie sich einer kleinen unscheinbaren Gruppe mit dem Ziel an, den Killer vor der Polizei zu schnappen.

DI Bell ermittelt mit seinem Team ohne dem Killer auch nur in die Nähe zu kommen. Der Druck der Presse und seiner Vorgesetzten ist enorm, sein letzter Fall ist jetzt ein Fall für die Dienstaufsicht und in seinem Team gibt es ausgerechnet jetzt auch noch einen Maulwurf.

Als Clementine und Bell aufeinandertreffen, hat der Killer schon sein nächstes Opfer in seinen Händen.

Stephanie Marland hat mit Clementine einen Charakter erschaffen, deren Glaube an das Gute im Menschen so zerrüttet ist, dass Lügen und Korruption allgegenwärtig sind. Bestätigung findet sie in ihrer True-Crime-Onlinewelt und ihrer fast zwanghaften Überwachung von DI Bell. Ihr Drang, der Welt die Schlechtheit ihrer Umwelt zu zeigen bringt sie erneut in eine Situation, von der sie nunmehr hofft, dass ihre dunkle Vergangenheit endlich ans Licht kommt.

Marland gelingt es spielerisch, den Leser selbst an das Gute im Menschen zweifeln zu lassen. Niemand scheint der zu sein, der er vorgibt und das Internet ist ein Moloch, bei dem es einem schwerfällt, zwischen dem klar Ersichtlichen und der wirklichen Wahrheit zu unterscheiden.

Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit DI Bell und bin überzeugt, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt.

Veröffentlicht am 20.07.2020

Interessanter Thriller

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3.5

"Wir sehen dich" ist der Auftakt zu einem eher ungewöhnlichen Ermittler-Duo, denn nur Dominic Bell ist Polizist und Clementine Starke ermittelt eher aus privatem Interesse. Hinter Clementines Geschichte ...

3.5

"Wir sehen dich" ist der Auftakt zu einem eher ungewöhnlichen Ermittler-Duo, denn nur Dominic Bell ist Polizist und Clementine Starke ermittelt eher aus privatem Interesse. Hinter Clementines Geschichte steckt noch deutlich mehr, worüber man hoffentlich im nächsten Buch noch ein wenig mehr erfahren wird.

Interessant fand ich auch die True Crime Gruppe, bei der Privatpersonen in richtig Fällen ermitteln. Dieser Fall war ebenfalls sehr spannend, auch wenn sich diese Spannung nicht immer übertragen hat und ich das Buch nicht als mega spannenden Pageturner empfunden habe. Für mich haben sich zwischendurch immer mal wieder ein paar Längen eingeschlichen.

Das Buch konnte mich jedoch mit den ungewöhnlichen Ermittlungstätigkeiten und einem interessanten Fall gut unterhalten. Ich bin sehr gespannt auf den neuen Fall für Bell und Starke.