Cover-Bild tot.
Band 3 der Reihe "Der Dunkle Turm"
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 768
  • Ersterscheinung: 01.12.2003
  • ISBN: 9783453875586
Stephen King

tot.

Roman
Joachim Körber (Übersetzer)

In Band drei nimmt die sterbende Welt, die Roland auf seiner Suche durchquert, immer groteskere Formen und seltsamere Gestalten an. Mit einem neuen Vorwort.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2019

Packend, überraschend und sehr, sehr überzeugend

0

Achtung Spoiler: dies ist der dritte Teil einer Reihe

Inhalt:
Wir befinden uns mit Susannah, Eddie und Roland in einem Wald. Eine starke Kraft, die von alten Maschinen und mechanischen Figuren und Wächtern ...

Achtung Spoiler: dies ist der dritte Teil einer Reihe

Inhalt:
Wir befinden uns mit Susannah, Eddie und Roland in einem Wald. Eine starke Kraft, die von alten Maschinen und mechanischen Figuren und Wächtern ausgeht, bedroht uns und die Suche nach dem Turm scheint langsam aber sicher eine Richtung zu bekommen. Eddies Erinnerungen an Henry sind in Eddies Träumen präsenter denn je und ein Junge, den er noch nicht klar erkennen kann, spricht zu ihm und weist ihm den Weg. Auch der letzte Revolvermann Roland träumt intensiv von Zeichen, Schlüsseln und Balken und fährt bei Tageslicht fort, seine Begleiter in der Kunst der Revolvermänner zu unterrichten. Gleichzeitig scheint aber Roland den Verstand zu verlieren und die drei wissen, dass ihnen wenig Zeit bleibt, um sich einen neuen Gefährten zu suchen, der ihre kleine Gruppe (zumindest vorerst) vervollständigt.

Meine Meinung:
Wie grandios ist bitte diese Reihe... Wie kann es sein, dass Stephen King vor allem für seine Horrorliteratur bekannt ist, wenn eigentlich diese Reihe sein persönlicher Jupiter ist (wie er stets betont) und wenn er vor allem alles an literarischem Können in diese Reihe gepackt hat? Die Reihe um den den letzten Revolvermann Roland, der sich auf die Suche nach dem dunklen Turm macht, ist ein Genremix zwischen Fantasy, Distopie, Horror, Krimi, Western, Romanze und Familiendrama. Sie thematisiert das Ende der Welt, Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Vergebung, die Zeit und die Suche eines jeden Menschen nach dem persönlichen "Turm" in seinem Leben. Ausserdem zeugen nur schon die ersten drei Bände der Reihe davon, dass King sich enorm viele Gedanken gemacht hat und dass der ganzen Reihe ein noch nicht überblickbares, intelligentes und alles umfassendes Gesamtkonzept innewohnt, das sich für uns Leser nur nach und nach entwirrt. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb diese durchaus anspruchsvolle Reihe nicht ganz so viele Leser erreicht, wie sie sollte?

Schreibstil:
Stephen King schafft es, gewohnt direkt zu schildern und findet für alle seine Figuren eine ganz eigene Sprache. Der eher stille Roland, der aus einer ganz anderen Zeit kommt, als die anderen Figuren, versteht nicht alles und spricht dennoch stets überlegt, benennt die ihm unbekannten Dinge bei einem ganz eigenen Namen und wird nur selten aus der Ruhe gebracht. Eddies Sprache ist oft ein wenig derber, er lässt sich aber auch sehr stark von seinen Emotionen leiten während Susannah in der Regel die Ruhe selbst bleibt und immer wieder für entscheidende Inputs sorgt. Insgesamt wirkt die Erzählsprache ausserdem sehr flüssig und was mir besonders imponiert hat, waren die genauen und sehr aussagekräftigen Beschreibungen der Handlungsorte.

Meine Empfehlung:
Von mir gibt es eine Empfehlung für die ganze Reihe, weil sie ein enormes, fesselndes Gesamtkonzept ist und ich wünsche mir noch viel, viel mehr Leserinnen und Leser für Rolands Geschichte.

Veröffentlicht am 29.12.2018

Die Reihe wird immer besser

0

Roland, Eddie und Susannah sind immer noch auf der Suche nach dem Dunklen Turm. Aber Roland kann seinen Erinnerungen nicht mehr trauen und glaubt verrückt zu werden. Zudem haben sie einen Wächter gefunden ...

Roland, Eddie und Susannah sind immer noch auf der Suche nach dem Dunklen Turm. Aber Roland kann seinen Erinnerungen nicht mehr trauen und glaubt verrückt zu werden. Zudem haben sie einen Wächter gefunden und somit einen Weg zum Dunklen Turm. Aber können Eddie und Susannah Roland retten?

Das Cover hat auf jeden Fall einen großen Wiedererkennungswert dieser Reihe, obwohl ich es immer schwer finde etwas Genaues darauf zu erkennen. Dafür glänzt es einfach zu viel.
Manchmal ist mir der Schreibstil von Stephen King (und gerade hier in der Dunkle Turm Reihe) etwas zu derb, ich mag es einfach nicht wenn viele Schimpfworte in Büchern vorkommen. Aber okay, ich weiß ja wie King ist und komme irgendwie schon damit klar. ;)
Was mir aber sehr gefallen hat, ist das einiges von den beiden Vorgängerbänden wiederholt wird. Dadurch das der gerade der erste Band ziemlich verwirrend gewesen war (im Nachhinein, habe ich das Gefühl, es wäre einfach ein einziger langer Traum gewesen), kann ich jetzt doch besser viele Dinge nachvollziehen und verstehen. Es erscheint ein Sinn hinter den Dingen.
Außerdem versteht es King grandios in dem Buch Zeiten und Ebenen zu erschaffen und zu verbinden, aber ohne einen zu verwirren. Man ist einfach nur gefesselt von dieser interessanten und spannenden Story und muss einfach weiterlesen.
Ich habe bei der Lektüre öfter festgestellt, dass dieses Buch einfach außerhalb von allem ist. Man kann es nirgendwo einordnen, denn King entwirft hier eine neue, eigene Welt, die nichts mit vorher bekannten zu tun hat. Mittwelt eben. ;)
Und so scheint auch kein Genre so wirklich zu passen, denn neben einer spannenden Fantasystory, hat man auch sehr viele Wild-West-Elemente, aber als die Protagonisten dann in einer New-York-ähnlichen Stadt geraten, erleben wir einen Großstadthorror, der mich etwas an I am Legend erinnert hat. Alles wirklich sehr toll gemacht. 
Hier erfahren wir auch etwas mehr über Eddie und Susannah und ihre Vergangenheit. Der einzige der wieder mal im Dunkeln bleibt (haha im Dunklen Turm? ;) ) ist Roland. Wer ist er? Nur bruchstückhaft erhält man kleine Einblicke in seine Vergangenheit, aber groß Aufschluss ergeben diese nicht. Ich hoffe, das man bald etwas mehr über ihn erfährt, denn so kann man ihn momentan nur sehr schwer einschätzen. Ist er der Good Guy oder der Bad Guy?
Denn auf der einen Seite scheint er sehr hilfsbereit zu sein und würde wohl für seine Gefährten so ziemlich alles tun, aber dann wirkt er wieder total auf den Dunklen Turm fixiert und ich musste mich fragen, ob er nicht für diesen viel mehr tun würde.
Das Ende ist wirklich verdammt offen und ich muss unbedingt bald mit dem nächsten Teil beginnen, denn ich will wissen wie es weitergeht.

Mein Fazit: Endlich nimmt die Geschichte um Roland, seine Gefährten und den Dunklen Turm an Fahrt auf und man gelangt in eine Welt die gefährlich ist, aber die King so gut beschreibt, dass man einfach nur weiterlesen muss. Man möchte mehr erfahren über Roland und überhaupt über Mittwelt. Stephen King hat mich gefangen. :)

Veröffentlicht am 06.04.2017

Ein einziger Cliffhanger...

0

Inhalt:
Nachdem Roland mit seinen Außerwählten den Strand des Meeres verlassen hat, sind sie bis tief in die Wälder gewandert. Dort stoßen sie auf mechanische Tiere und einen großen Bär, der eines der ...

Inhalt:
Nachdem Roland mit seinen Außerwählten den Strand des Meeres verlassen hat, sind sie bis tief in die Wälder gewandert. Dort stoßen sie auf mechanische Tiere und einen großen Bär, der eines der zwölf Portale bewacht, der den Weg zum dunklen Turm weist. Von dort aus folgen sie nun dem Pfad des Balkens, der sie zum dunklen Turm führen soll. Doch Roland befindet sich am Rande des Wahnsinns. Er hat seltsame Träume und denkt an den Jungen Jake, der mit ihm zusammen den Mann in Schwarz durch die Wüste und Berge verfolgt hat und den er dann fallen gelassen hat. Doch ist das alles wirklich passiert? Auch Eddie -einer seiner Begleiter- hat seltsame Träume von einem Schlüssel, Rosen und dem Dunklen Turm. Trotz allem setzt Roland mit seinen Auserwählten Drei die Reise zu dem Dunklen Turm fort, der sie durch verlassenes Land und Städte führen, indem viele Gefahren lauern...

Meinung:
Aller guten Dinge sind ja bekanntlich Drei. Wobei das hier nur zum Teil zutrifft. An-fangs zog sich die Geschichte wieder ziemlich, da man die drei nur auf ihrer Reise durch das öde Land begleitet, doch als dann ein vierter dem Bunde zustieß und das Ka-Tet so vollendet ist, wurde es doch interessant. Die Reise durch die teils verlas-senen Dörfer und die Entführung von Jake machten dann einen Großteil der Span-nung aus. Als dann anschließend in mehreren Erzählsträngen geschrieben wurde, wurde es nochmals interessanter. Leider endet auch dieses Buch wieder sehr abrupt und lässt den Leser im Unklaren, was mit den Gefährten passiert