Cover-Bild Dolores
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Ersterscheinung: 18.02.2011
  • ISBN: 9783641053888
Stephen King

Dolores

Roman
Die Wahrheit führt an den Abgrund der Finsternis …Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.Ein psychologisches Meisterwerk – verfilmt mit Oscar-Preisträgerin Kathy Bates.»Stephen Kings Blick geht über die einfachen Schrecken hinaus.« The New York Times

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2018

Fantastisch

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Dolores ist eine Frau die ihr Leben lang gearbeitet hat um ihre Familie zu ernähren. Dolores ist eine Frau die nicht auf den Mund geafllen ist, und hier und da schon mal ein bissiges Kommentar von sich ...

Dolores ist eine Frau die ihr Leben lang gearbeitet hat um ihre Familie zu ernähren. Dolores ist eine Frau die nicht auf den Mund geafllen ist, und hier und da schon mal ein bissiges Kommentar von sich gibt, sie weiß sich zu wehren.
Be ihrer jetzigen Arbeitgeberin arbeitet sie schon viele Jahre, zwischen den beiden ist so etwas wie eine Hassliebe entstanden. Die beiden spucken Gift und Galle wenn sie aufeinander treffen, da die Chefin sehr viel von Dolores abverlangt,. Andererseits hilft Dolores ihr wo sie nur kann und bei Dingen die sonst kein anderer übernehmen würde. Dolores bekommt von ihrer Chefin ebenso Ratschläge, vielleicht nicht auf die einfühlsame Art die man erwarten würde, aber die Ratschläge sind hilfreich und sie lässt Dlores die Möfglichkeit zur Umsetzung.
Jeder in der Gegend kennt die beiden und beneidet Dolores nicht um ihre Stellung da jeder die Gemeinheiten der Chefin kennt.
Eines Tages liegt diese mit gebrocheneme Genick am Ende der Treppe, Dolores ist natürlich die Hauptverdächtige und wird zur Vernehmung gebeten.
In der Vernehmung kommen einige überraschende und zugleich schockierende Details ans Tageslicht.

Ein Tolles Buch das mich von Anfang bis Ende begeistert hat.

Veröffentlicht am 28.06.2018

Meisterwerk

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Stephen King überhaupt, vielleicht sogar mit "der Anschlag", der beste Stephen KIng. Denn gerade hier , merkt man welch großes Schreibtalent und welch große Erzählkunst der amerikanische Kulthorrorautor ...

Stephen King überhaupt, vielleicht sogar mit "der Anschlag", der beste Stephen KIng. Denn gerade hier , merkt man welch großes Schreibtalent und welch große Erzählkunst der amerikanische Kulthorrorautor in seinen Büchern vereint und,dass er eben viel mehr ist, als "nur" der Horrorgeschichtenerzähler, sondern auch ein fantastischer Schriftsteller, der viel mehr kann, als das .
In diesem Buch liegt Kings komplette Präzision und der ganze Fokus auf einer Person und trotzdem schafft er es die Geschichte lebendig , spannend , dramatisch und faszinieren glaubwürdig erscheinen zu lassen .
Selten habe ich so viele Emotionen mit einem Charakter geteilt ,oder bei einem Charaktere empfunden .
Eine wahre Meisterleistung , und eine spannende und einzigartige Handlung, die den Leser zu fesseln und zu begeistern weiß!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Perfekt!

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„Dolores“ wurde mir schon häufig empfohlen, sodass ich am Ende einfach nicht mehr widerstehen konnte und es endlich lesen musste. Ich hatte im Vorfeld einige Erwartungen, jedoch wurden diese sogar noch ...

„Dolores“ wurde mir schon häufig empfohlen, sodass ich am Ende einfach nicht mehr widerstehen konnte und es endlich lesen musste. Ich hatte im Vorfeld einige Erwartungen, jedoch wurden diese sogar noch getoppt, denn Stephen King konnte mich mit diesem Buch voll und ganz in den Bann ziehen, sodass ich nicht nur Dolores, sondern auch den Autor endgültig ins Herz geschlossen habe.

Mit diesem Buch beweist Stephen King wieder einmal, wie großartig sein Schreibstil ist. Die Figuren und Orte werden allesamt detailliert und brillant beschrieben, sodass dieses Buch die ganze Zeit über wie ein Film vor meinen Augen ablief. Die Geschichte spielt auf einer Insel, was eine brillante Idee ist, denn durch die oftmals sehr düstere und nebelige Wetterlage werden die Ereignisse noch spannender erzählt. Dolores‘ Verhör wird dabei sehr detailliert und schonungslos beschrieben. Oftmals war ich über ihre Gedankengänge und Handlungen sehr schockiert, manchmal hatte ich Mitleid mit ihr und obwohl sie alles andere als eine Heilige ist, musste ich sie tatsächlich ins Herz schließen. Dies ist sehr erstaunlich, denn gleichzeitig entwickelt man auch für das angebliche Mordopfer Sympathien, denn beide Frauen sind ungefähr aus dem gleichen Holz geschnitzt.

Dolores habe ich nach nur wenigen Seiten direkt ins Herz geschlossen. Sie ist oftmals recht hart, aber dennoch herzlich. Sie hat ihr ganzes Leben lang gearbeitet und sich für ihre Kinder und ihren Mann aufgeopfert. Während sie sich den Rücken und andere Gelenke während der Arbeit immer mehr kaputt gemacht hat, gab ihr Mann das Geld direkt wieder für Alkohol, Zigaretten und Poker aus. Durch dessen Lügengeschichten, Gewaltausbrüche und Intrigen, wird Dolores das Leben immer schwerer gemacht, denn ihr Mann versucht oftmals die Kinder gegen sie aufzuhetzen, bis ihre Tochter sich ihr gegenüber gar nicht mehr öffnet und nur noch das nötigste mit ihr spricht. Für Dolores ist dies die Höchststrafe, da sie dieses Verhalten nicht verstehen kann, bis sich jedoch herausstellt, wieso ihre Tochter sie so meidet. Durch diese Ereignisse fasst Dolores einen folgenschweren Plan, der ihr gesamtes Leben verändert.

Während des Verhörs merkt man ihr immer wieder an, wie sehr sie das Leben gestraft hat und wie viel ihr ihre Heimat und auch ihre Arbeitgeberin bedeuten. Sie ist sehr ehrlich, gesteht sich gewisse Fehler ein, kritisiert aber auch gerne dabei andere, ohne diese jedoch anzugreifen. So beschreibt sie ihre Chefin, das angebliche Mordopfer, als sehr hart und oftmals gehässig, aber auch als fair, da sie sich auch an einigen Stellen als großzügig erwiesen hat, allerdings auch sehr viel erwartet – stellenweise sogar mehr, als ein einziger Menschen überhaupt leisten kann.

Interessant ist dabei auch, wie sich die Geschichte entwickelt, denn zunächst geht es lediglich um den Mordfall an Dolores‘ Chefin. Dieser rückt jedoch immer mehr in den Hintergrund, da vielmehr Dolores‘ Familienleben und ihre Arbeit im Vordergrund stehen. Man könnte nun eventuell denken, dass dies nicht besonders spannend sei, allerdings ist dies wahnsinnig interessant und hat mich geradezu in den Bann gezogen. Ich empfand die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite an sehr spannend und ich bekam bei einigen ganz besonderen Szenen – ich sage nur „Brunnen“ – eine Gänsehaut. Das Ende ist schockierend und traurig zugleich, ist in meinen Augen jedoch genau der richtige Abschluss.

Das Cover ist sehr schlicht und bildet lediglich einen Schaukelstuhl ab, der jedoch gut zur Geschichte passt. Der Schaukelstuhl passt sehr gut in Dolores‘ Haushalt und steht stellenweise auch für ihre Ehe. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls sehr gut und klingt wahnsinnig spannend.

Insgesamt ist „Dolores“ ein unglaublich spannendes und grandios geschriebenes Meisterwerk, das mich direkt in den Bann gezogen hat. Die Figuren werden sehr detailliert beschrieben und sämtliche Ereignisse werden dem Leser schonungslos vor Augen geführt. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, hat definitiv eines der besten Bücher überhaupt verpasst.

Veröffentlicht am 02.06.2022

Mit Dolores habe ich mich in guter Gesellschaft gefühlt!

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Dolores arbeitet seit Jahrzehnten für Vera Donovan, seit einigen Jahren wohnt sie auch bei ihr und pflegt die bettlägerige alte Frau. Als Vera nach einem Treppensturz stirbt und sich herausstellt, dass ...

Dolores arbeitet seit Jahrzehnten für Vera Donovan, seit einigen Jahren wohnt sie auch bei ihr und pflegt die bettlägerige alte Frau. Als Vera nach einem Treppensturz stirbt und sich herausstellt, dass sie Dolores ein Millionenerbe hinterlassen hat, gerät diese unter Mordverdacht. In einer langen Nacht erzählt sie auf dem Polizeirevier ihr Leben und gesteht dabei auch den Mord an ihrem Ehemann.
Ekelige Horrorszenen, spritzendes Blut, Gehirnmasse – wer das mit Stephen King verbindet, wird von „Dolores“ nicht enttäuscht sein. Die Szenen um den Mord an Joe (vor allem, als er aus dem Brunnen steigt und ihren Knöchel umklammert) sind ziemlich blutig. Aber der Roman ist viel mehr als das – Familiendrama, die Geschichte einer komplizierten Freundschaft (denn Freunde sind Dolores und Vera), Psychothriller. Wirkliche Hochspannung entsteht bei dem Verhör durch den Pathologen – ich habe erst gemerkt, dass ich beim Lesen die Luft angehalten hatte, als sich der alte Dorfpolizist einmischt und ich endlich tief durchatmen konnte… Und was für ein genialer Schachzug, fast das ganze Buch in einem langen Monolog der Protagonistin erzählen zu lassen!
Mein Fazit: Mit Dolores habe ich mich in guter Gesellschaft und gut unterhalten gefühlt – was will man mehr…!

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