Cover-Bild Die Erben Abaddons / Remedium
Band 2 der Reihe "Die Erben Abaddons"
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8,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Low, Torsten
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 156
  • Ersterscheinung: 30.12.2019
  • ISBN: 9783966290012
Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser, Thomas Karg

Die Erben Abaddons / Remedium

2306.
Neu-Babel, die legendäre Stadt des Reichtums: Alte Hochtechnologie und skrupelloser Handel bescheren den Stadtbewohnern, die sich in luftiger Höhe gegen den Rest der Menschen abschotten, Unabhängigkeit und Reichtum.
Aber selbst hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Und nicht jeder, der es sich wünscht, darf am großen Wohlstand teilhaben.
So ergeht es auch Nele. In der Hoffnung auf ein besseres Leben zieht sie mit ihrem Gefährten Gazael nach Neu-Babel, wo sich der Traum vom Glück in einen Albtraum verwandelt. Als sie auch noch an »Verfall« erkrankt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch sie nimmt den Kampf auf und begibt sich auf die schier aussichtslose Suche nach einem Heilmittel.
Für den ultrareichen Lukures ist das Leben ein einziger Rausch aus Drogen, Dirnen und anderen Belustigungen. Er genießt sein Leben in vollen Zügen – bis die Reize plötzlich fad schmecken und die Welt an Farbe verliert. Mit allen Mitteln versucht er, der wachsenden Leere zu entkommen, aber erst ein dunkler Kult bringt ihn seinem Heilmittel schließlich einen Schritt näher.

»Remedium« ist der packende zweite Teil der Reihe »Die Erben Abaddons«, in der sich Postapokalypse, Science-Fiction und Adventure zu einer neuen, faszinierenden Wirklichkeit vereinen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2020

Stadt der Gegensätze

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Cover: Das Cover ist einfach so schön und passt perfekt zum Buch. Man sieht hier die Stadt Babel und ihren Reichtum auf der einen Seite, mit hohen Häusern und Palastartigen Bauten der Zukunft aber auch ...

Cover: Das Cover ist einfach so schön und passt perfekt zum Buch. Man sieht hier die Stadt Babel und ihren Reichtum auf der einen Seite, mit hohen Häusern und Palastartigen Bauten der Zukunft aber auch weiter hinten die Schattenseite des Luxus. Außerdem kann man sehr gut erkennen das der Inhalt des Buches ein Mix aus Fantasy und Science-Fiction ist.

Inhalt: im Buch geht es um Nele, die vor Jahren in der Stadt angekommen ist, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Illusion wird den beiden schnell genommen und in der "Jetztzeit" lebt Nele in Braunbabel, ist dem Verfall ausgesetzt und hat kaum etwas zu essen. Ihr Ziel ist es aus der Stadt rauszukommen doch das ist nur für die Bewohner von Prachtbabel möglich. Ausserdem geht es um den reichen Mann Lukures der auf der Sonnenseite des Lebens alles zu haben scheint...und doch verlieren die Reize immer mehr und er spürt eine Leere in sich.

Meine Meinung: dies ist der zweite Teil der Reihe, den man jedoch problemlos auch ohne Vorwissen lesen kann. Es ist ein eher dünnes Büchlein, dass es aber in sich hat! Die Autoren haben es geschafft die Stadt Babel vor meinen Augen auferstehen zu lassen. Ich konnte Braunbabel sehen mit all dem Schmutz, und der Trostlosigkeit. Ist konnte den Lärm und das weinen in den Gassen hören. Ich konnte den Gestank riechen und die Gefahr fühlen wenn man dort durch die Gassen geht. Ebenso jedoch konnte ich den erlesenen Wein Prachtbabels schmecken und hatte die Bauten und die Fortbwegungsmittel vor Augen! Ich war in Babel! Ich habe die Stadt der Gegensätze gesehen und erlebt!

Man wird einfach in die Geschichte eingesogen und liest und liest bis das Buch zu Ende ist. Es ist grausam, blutrünstig, einzigartig, politisch! Ein wirklich tolles Leseerlebnis!

Fazit: Ein tolles Buch zwischen Fantasy und Science Fiction dass einen in die Stadt der Gegensätze und in die Zukunft entführt.

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Spannende Fortsetzung

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In einer postapokalyptischen Welt machen sich Nele und Gazael nach Neu-Babel auf um ihrem Leben eine Zukunft zu geben. Die Stadt, die sich komplett von der Umwelt abgeschottet hat, wird von Reichtum und ...

In einer postapokalyptischen Welt machen sich Nele und Gazael nach Neu-Babel auf um ihrem Leben eine Zukunft zu geben. Die Stadt, die sich komplett von der Umwelt abgeschottet hat, wird von Reichtum und Skrupellosigkeit beherrscht. So endet auch der Weg der Beiden vor den Pforten Neu-Babels, da sie nicht genug Reichtum nachweisen können. Sie werden in eine der Vorstädte abgeschoben und die verheißungsvolle Welt stellt sich schnell als Illusion heraus und es beginnt der Kampf ums Überleben...
"Remedium" ist der zweite Band der Reihe "Die Erben der Abaddons". Die drei Autoren Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser und Thomas Karg haben sich zusammengetan, um der postapokalyptischen Welt Leben einzuhauchen. Der Erste Band hat mir bereits gut gefallen, so dass ich mit einer hohen Erwartungshaltung in den zweiten Teil gestartet bin. Obwohl die Handlung losgelöst vom ersten Teil gesehen werden kann, fand ich mich in der futuristischen Umgebung schnell wieder wohl. Der lebendige und angenehm zu lesende Schreibstil des Autoren-Trios führt uns durch die Leben der beiden Hauptprotagonisten dieses Bandes, Nele und Lukures. Sie sind sehr unterschiedlich charakterisiert, während Nele bei mir schnell Sympathiepunkte sammeln konnte, stellt Lukures sicherlich den absoluten Gegenpart dar. Er symbolisiert die Charakterlosigkeit der herrschenden Elite, die ausschließlich von Geld und Machtbestreben gekennzeichnet ist. Die zunächst einzelnen Handlungsstränge werden nach und nach geschickt miteinander verbunden und ergeben so eine raffiniert aufgebaute Geschichte, die es versteht den Leser in den Bann zu ziehen.
Insgesamt ist "Remedium" für mich eine sehr gut gelungene Fortsetzung einer außergewöhnlichen und genreüberschreitenden Serie, die hoffentlich noch um einige Bände weitererzählt wird. Aus meiner Sicht eine absolute Leseempfehlung für Freunde visionärer Zukunftsgeschichten, ich bewerte das Buch daher mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 01.03.2020

die zwei Seiten von Neu-Babel

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Klappentext:

2306.
Neu-Babel, die legendäre Stadt des Reichtums: Alte Hochtechnologie und skrupelloser Handel bescheren den Stadtbewohnern, die sich in luftiger Höhe gegen den Rest der Menschen abschotten, ...

Klappentext:

2306.
Neu-Babel, die legendäre Stadt des Reichtums: Alte Hochtechnologie und skrupelloser Handel bescheren den Stadtbewohnern, die sich in luftiger Höhe gegen den Rest der Menschen abschotten, Unabhängigkeit und Reichtum.
Aber selbst hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Und nicht jeder, der es sich wünscht, darf am großen Wohlstand teilhaben.
So ergeht es auch Nele. In der Hoffnung auf ein besseres Leben zieht sie mit ihrem Gefährten Gazael nach Neu-Babel, wo sich der Traum vom Glück in einen Albtraum verwandelt. Als sie auch noch an »Verfall« erkrankt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch sie nimmt den Kampf auf und begibt sich auf die schier aussichtslose Suche nach einem Heilmittel.
Für den ultrareichen Lukures ist das Leben ein einziger Rausch aus Drogen, Dirnen und anderen Belustigungen. Er genießt sein Leben in vollen Zügen – bis die Reize plötzlich fad schmecken und die Welt an Farbe verliert. Mit allen Mitteln versucht er, der wachsenden Leere zu entkommen, aber erst ein dunkler Kult bringt ihn seinem Heilmittel schließlich einen Schritt näher.
»Remedium« ist der packende zweite Teil der Reihe »Die Erben Abaddons«, in der sich Postapokalypse, Science-Fiction und Adventure zu einer neuen, faszinierenden Wirklichkeit vereinen.

Cover:

Das Cover finde ich sehr beeindruckend. Es zeigt eine fantastische Welt mit unglaublichen Gebäuden und einer ganz eigenen Struktur. Das Cover macht durch diese einzigartige Welt auf sich aufmerksam und so wird das Interesse geweckt. Auch die Farbwahl ist sehr gut gelungen. Die Schriften sind sehr gut angepasst und optisch passt es auch sehr gut zum Cover des ersten Bandes.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band der Erben Abaddons. Beide können jedoch sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden. Sie spielen zwar beide in der Welt Abaddons, aber es sind zwei ganz unterschiedliche Geschichten, die nicht aufeinander aufbauen.

Bei diesen Büchern handelt es sich um eine Autorengemeinschaft von drei Autoren, die alle drei ihre Ideen in den Geschichten einbringen und verwirklichen. Sie schaffen damit eine ganz einzigartige und fantastische Welt, die sehr bildlich und detailliert beschrieben wird, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

Man befindet sich in Neu-Babel und lernt zu Beginn Nele und Gazael kennen, so wie die Umstände zu der zeit in der sie leben.

Neu-Babel besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Plattformen. Es gibt einmal Lumpenbabel, welches von Hungersnöten, Armut und dem täglichen Kampf ums Überleben gezeichnet ist und dann gibt es noch Prachtbabel, welches durch Schönheit und Reichtum förmlich glänzt. Auch hier ist die Schere zwischen Reichtum und Armut sehr groß und die reichen, versuchen durch auspressen der Armen, immer reicher zu werden, während die Armen schier verzweifeln und sich selbst überlassen werden, obwohl es eigentlich genug für alle geben würde. An dieser Stelle kann man sehr gut die Parallelen auch zu unserer heutigen Welt ziehen. Denn diese Geschichte zweigt, dass sich auch in all den Jahren und Jahrhunderten nichts geändert hat. Es zeigt der Gesellschaft einen Spiegel, denn so erkennt man, dass in dieser fantastischen Geschichte auch sehr viel Wahrheit liegt und ein Fünkchen Realität, den man von der heutigen Zeit in diese Geschichte spiegeln kann.

Zu viel vom eigentlichen Inhalt und von den Geschehnissen und Charakteren will ich gar nicht verraten, da ich sonst zu viel vorwegnehmen würde.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und schaffen es, den Leser an der ein oder anderen Stelle auch sehr zu verblüffen. Die Charaktere sind gut durchdacht und werden sehr gut beschrieben. Vor allem Nele hat mit sehr gut gefallen und ich konnte ihr und ihren Erlebnissen sehr gut folgen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr ihre Reise und Erlebnisse miterleben und mitfiebern. Auch dem weniger sympathischen Lukures schaut man mehrfach über die Schulter und bekommt Einblicke in sein leben und seine Beweggründe und auch diese konnte ich sehr gut nachvollziehen, da diese sehr gut beschrieben wurden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. So lässt sich das Buch sehr gut lesen und man wird förmlich daran gefesselt, so dass man gar nicht mehr aufhören möchte. Die Schreibweise ist sehr bildlich und detailliert, so dass man einen guten Einblick bekommt und sich alles sehr gut vorstellen und nachvollziehen kann.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich dadurch auch sehr gut lesen. Auch die Überschriften, der Kapitel sind sehr passend und zu Beginn des Kapitels, der Ort und die Zeit, helfen sehr gut zur Orientierung. Auch die Gestaltung der Seiten mit dem Totenkopfmotiv und die Verzierung bzw. Schwärzung der Ränder finde ich eine sehr gute Idee und hat mir sehr gut gefallen. Es bringt die Stimmung sehr gut rüber und passt sehr gut zu dieser Reihe.

Sehr gut hat mir auch die Karte ganz zu Beginn des Buches gefallen, hier bekommt man eine gute Übersicht und diese dient sehr gut der Veranschaulichung.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten. Eine tolle weitere Geschichte aus Abaddon und nun bin ich sehr auf weitere Bände aus Abaddon gespannt.

Fazit:

Eine spannende, sehr bildliche beschriebene Geschichte, die die Missverhältnisse in Neu-Babel aufgreift und man so Geschichte und Realität in Kontext miteinander setzen kann, sowie aus der Geschichte einiges mitnimmt.

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Veröffentlicht am 06.03.2020

Gelungener Mix aus Postapokalypse, Science-Fiction und Abenteuer

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Mit diesem Buch legen die Autoren Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser und Thomas Karg den zweiten Band ihrer neuen Reihe "Die Erben Abaddons" vor, den man aber unabhängig vom ersten Band lesen und nachvollziehen ...

Mit diesem Buch legen die Autoren Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser und Thomas Karg den zweiten Band ihrer neuen Reihe "Die Erben Abaddons" vor, den man aber unabhängig vom ersten Band lesen und nachvollziehen kann, da hier eine eigenständige Geschichte mit neuen Figuren erzählt wird. Eine Verbindung zwischen den einzelnen Geschichten soll erst im weiteren Verlauf der Reihe hergestellt werden.

In diesem Band entführen uns die Autoren nach Neu-Babel, einer legendären Stadt, die aus zwei Teilen besteht und auf Plattformen errichtet wurde. Dort begegnen wir Nele, die in Westbabel, auch Lumpen- oder Braunbabel genannt, lebt und noch unter dem Verlust ihres Gefährten Gazael und des gemeinsamen Kindes leidet. Als sie von einer seltsamen Krankheit, dem sogenannten "Verfall", befallen wird, macht sie sich verzweifelt auf die Suche nach einem Heilmittel. Dazu müsste sie aber den Übergang nach Ost- bzw. Prachtbabel schaffen. Dort lebt der ultrareiche und mehr als arrogant auftretende Lukures, der zwar seine Zeit in Saus und Braus verbringen könnte, aber immer mehr von einer inneren Leere ergriffen wird. Auch er sucht nach einem Heilmittel, das ihm einen Ausweg aus dieser Lage verspricht.

Die Autoren siedeln ihre Reihe diesmal im Jahre 2306 und damit 3 Jahre nach Band 1 an und erschaffen dabei erneut eine postapokalyptische Welt voller Gefahren und Mysterien. Die Figurenzeichnung kann man dabei nur als absolut gelungen bezeichnen, die Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen sind durchgehend vielschichtig angelegt und immer wieder für Überraschungen gut.
Mit einem packenden Schreibstil erzählen die Autoren hier eine gut aufgebaute Geschichte mit zwei Handlungssträngen, die erst am Ende zusammengeführt werden.
Das hier drei Autoren am Werk waren, merkt man der Geschichte nicht an, das Ganze liest sich durchgehend wie aus einem Guss.

Ein gelungener Genremix aus Postapokalypse, Science-Fiction und Abenteuer, der mich nicht nur bestens unterhalten, sondern auch neugierig auf die weiteren Bände der Reihe machen konnte.

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