Cover-Bild Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 3
Band 3 der Reihe "Biaoren - Die Klingen der Wächter"
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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Chinabooks E. Wolf
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons
  • Genre: Weitere Themen / Mangas, Manhwa
  • Seitenzahl: 266
  • Ersterscheinung: 18.03.2020
  • ISBN: 9783905816969
Xianzhe Xu

Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 3

Kurzinhalt Band 3

Eine heissblütige Comicreihe aus China, die die vergangene Zeitepoche der Dynastien der Sui und Tang wiederauferstehen lässt.
Drittes Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.).
Unter der Tyrannei des Kaisers Yang Guang (Yangdi) der Sui-Dynastie lebt die Bevölkerung in tiefster Not.
Der über aussergewöhnliche kämpferische Fähigkeiten verfügende Glücksritter Daoma verdingt sich als Kopfgeldjäger und Geleitschützer in den Wüstengebieten der westlichen Regionen
und muss sich gleichzeitig vor den Strafverfolgern des chinesischen Kaiserhofes in Acht nehmen, die auf ihn Jagd machen.

Als Daoma und seine Weggefährten auf dem Weg sind, Zhishilang nach Chang’an zu eskortieren, werden sie von Heyi Xuan und seinen Handlangern abgefangen.
Ausgelöst durch Intrigen des chinesischen Kaiserhofes werden sie von einem Zusammenschluss aus den vier barbarischen Familienklanen angegriffen.
Es fehlt nur noch ein Funke, der die grosse Schlacht entzünden wird …

Über die Serie

Xu Xianzhe ist Autor der Reihe „Biaoren“ (deutscher Titel: „Die Klingen der Wächter“), die momentan in Asien ganz große Wellen schlägt, in Japan Furore macht und in China die Bestsellerlisten stürmt. Ursprünglich ein Online-Comic, erscheinen nun fast zeitgleich Printausgaben sowohl in der VR China, in Taiwan als auch in Japan und Korea. „Biaoren“ ist eine Art düsterer, dystopischer „chinesischer Western“, der während der Herrschaft des tyrannischen Kaisers Yangdi der Sui-Dynastie im frühen 7. Jahrhundert in den zentralasiatischen Wüstengebieten in Chinas „Wildem Westen“ spielt, der damals noch nicht dem chinesischen Territorium einverleibt war. Durch diese Gebiete zogen damals die Handelskarawanen entlang der Seidenstrasse. Diese Karawanen mussten durch bewaffnete Transportbegleiter vor Überfällen geschützt werden. Die Hauptfigur Daoma ist beim Sui-Kaiser in Ungnade gefallen und entzieht sich daher zusammen mit seinem minderjährigen Sohn in den Westgebieten dem Zugriff der kaiserlichen Autoritäten. Er verdingt sich als Transportbegleiter der Handelskarawanen. Bis er einen Auftrag annimmt, einen mysteriösen Reisenden zu eskortieren, ein Auftrag, der sich als so gefährlich entpuppt, dass er ihm Kopf und Kragen kosten könnte …
Die Reihe „Biaoren“ weckt stilistisch Erinnerungen an Vagabond von Takehiko Inoue. Die ersten Bände der Reihe erscheinen bei Chinabooks ab Anfang 2020 in deutscher Sprachausgabe.

Kurzportrait des Autors

Xu Xianzhe wurde 1984 im autonomen Bezirk Yanbian in der nordostchinesischen Provinz Jilin geboren.
Er gehört der ethnischen Minderheit der Koreaner an und ist daher zweisprachig aufgewachsen.
Er war vormals in der Werbebranche tätig und betätigte sich gleichzeitig als literarischer Übersetzer.
Obwohl er nie eine formelle künstlerische Ausbildung absolviert hat,
entschied er sich im Alter von 26 Jahren während einer persönlichen Krise und Phase der Umorientierung aufgrund seiner Leidenschaft für Comics dazu, seinem Herzen zu folgen und Comicautor werden zu wollen.
Er investierte darauf vier Jahre darin, um sich die Grundlagen zu erarbeiten, sein Erstlingswerk - die Serie „Biaoren - Die Klingen der Wächter“ - auf den Weg zu bringen zu können - von der gedanklichen Konzeption bis hin zu allen vorbereitenden Arbeiten wie dem Studium historischer Quellen und der Aneignung von zeichnerischen Fähigkeiten.
Xu Xianzhe ist ein grosser Filmfan und gibt in Interviews an, unter anderem von der Mafiafilmreihe „der Pate“ von Francis Ford Coppola, den Gangsterfilmen eines Martin Scorsese und eines Johnnie To und von japanischen Samurai-Filmen wie auch dem italienischen Kino geprägt worden zu sein.
Im Comicbereich gibt er die japanischen Mangaka Takehiko Inoue („Vagabond“), Hiroaki Samura („Blade of the Immortal“), King Gonta („Beyond the Heavens“) als auch den japanischen Altmeister des Gekiga-Genres Hiroshi Hirata als Einflüsse und Quellen der Inspiration an.

Für sein Debüt hat er zahlreiches Lob von bedeutenden japanischen Redakteuren erhalten:
„Schon im Prolog gelingt es (dem Autor), das Publikum zu fesseln.“


Medienstimmen


„Ein Paradebeispiel eines chinesischen Comics (Manhua)
mit einer Relevanz in der Grössenordnung eines Sonnensystems.“
Sendung „Ich verstehe das in der Welt“ des staatlichen japanischen Fernsehsenders NHK


„Gibt einem das Gefühl, einen Film zu schauen -
man kann dabei nicht unterdrücken, einen Schwall kalter Luft scharf nach hinten einzusaugen.
Immer wieder sprühen Funken des Genies von Xu Xianzhe auf.“
- Kazuji Kurihara, bekannter japanischer Lektor im Mangabereich, Mitarbeit u.a. an Crayon Shin-Chan und Lupin III.


„Die Figuren sind ungemein faszinierend, die Handlung rauscht in rasantem Tempo einem Wind gleich vorbei, es strotzt dabei nur so vor interessanten Einfällen.
(An dieser Reihe) findet sich absolut nichts, was man bemängeln könnte.“
- Rumiko Takahashi, berühmte japanische Comic-Künstlerin (Mangaka), Schöpferin von Klassikern wie „Ranma 1/2“, „Urusei Yatsura“ oder „Inu Yasha“


„Die Erzählweise besitzt eine gewaltige Sogwirkung,
und diese wirkt sich so auf den Leser aus, dass man es nicht über sich bringt, das Buch wegzulegen, man muss es einfach an einem Stück bis zu Ende lesen.“
- Tōru Fujisawa, berühmter japanischer Comiczeichner (Mangaka), Schöpfer der Reihe „Great Teacher Onizuka (GTO)“

„Ich wollte schon immer eine kraftvolle Geschichte lesen, die in Asien in ferner Vergangenheit spielt.
Die Geschichte sollte nicht gekünstelt wirken, sondern in der realen Geschichte verwurzelt sein und sie sollte sich so grobkörnig und ungeschliffen anfühlen wie die Realität.
Die Geschichte darf nicht gestelzt daherkommen und soll im Milieu der Schwertkämpfer angesiedelt sein.
Sie soll sich zu einer grossangelegten Konstruktion ausweiten, die von rasanten Wendungen gekennzeichnet ist.
Vielen Dank an das Werk „Biaoren - Die Klingen der Wächter“, in welchem all dies verwirklicht ist.“
- Tian Xiaopeng, bekannter Animationsfilmregisseur („Der Affenkönig - Ein Held kehrt zurück“)

„Flüssig, schwungvoll und ungestüm in freier Pinselführung gezeichnet,
werden in einer unbändigen, kraftvollen und kühnen Weise
sagenhafte Geschichten erzählt.“
- Ma Boyong, berühmter Schriftsteller/Romanautor („City of Silence“)

„Ein Glanzstück eines chinesischen Comics (Manhua) von Weltrang“
- Nachrichtensendung des japanischen Staatsfernsehens NHK über „Biaoren - Die Klingen der Wächter“

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2020

"Die Klingen der Wächter" Reihe geht weiter

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Klappentext:

Eine heissblütige Comicreihe aus China, die die vergangene Zeitepoche der Dynastien der Sui und Tang wiederauferstehen lässt.
Drittes Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.).
Unter der Tyrannei des ...

Klappentext:

Eine heissblütige Comicreihe aus China, die die vergangene Zeitepoche der Dynastien der Sui und Tang wiederauferstehen lässt.
Drittes Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.).
Unter der Tyrannei des Kaisers Yang Guang (Yangdi) der Sui-Dynastie lebt die Bevölkerung in tiefster Not.
Der über aussergewöhnliche kämpferische Fähigkeiten verfügende Glücksritter Daoma verdingt sich als Kopfgeldjäger und Geleitschützer in den Wüstengebieten der westlichen Regionen
und muss sich gleichzeitig vor den Strafverfolgern des chinesischen Kaiserhofes in Acht nehmen, die auf ihn Jagd machen.

Als Daoma und seine Weggefährten auf dem Weg sind, Zhishilang nach Chang’an zu eskortieren, werden sie von Heyi Xuan und seinen Handlangern abgefangen.
Ausgelöst durch Intrigen des chinesischen Kaiserhofes werden sie von einem Zusammenschluss aus den vier barbarischen Familienklanen angegriffen.
Es fehlt nur noch ein Funke, der die grosse Schlacht entzünden wird …

Cover:

Das Cover zeigt eine maskierte Gestalt, die eine wichtige Rolle in dieser Comic-Reihe spielt. Die Zeichnungen der Cover sind wirklich sehr schön und gut gelungen und die Cover passen auch farblich sehr gut zusammen, so dass auch erkennbar die Zugehörigkeit zu der "Die Klinge der Wächter" Reihe ist.

Meinung:

Dies ist bereits der dritte Teil der "Die Klinger der Wächter" Reihe und ich würde jedem empfehlen, die vorherigen Bände zuerst zu lesen, da diese durchaus aufeinander aufbauen. Es gibt zwar zu Beginn eines jeden Bandes eine kurze Zusammenfassung, aber auch von der Kapitelzählung her geht es fortlaufend weiter, d.h. dieser Band beginnt mit Kapitel 17.

Da ich erst kurz zuvor der beiden ersten Bände gelesen habe, fiel es mir nicht schwer in die Geschichte hinein zukommen.

Die Zeichnungen finde ich alle sehr gut und wirklich toll gelungen. Sie geben die Ereignisse und Handlungen sehr gut wieder. Weiterhin sind sie sehr actionreich und lebendig. Wundervolle Illustrationen, die mich begeistern konnten. Jedoch fehlt es mir hier stellenweise etwas an Texten und Handlungen. Dieser dritte Band ist noch deutlich kampflastiger und brutaler, als die ersten beiden Bände und so gibt es seitenweise kaum Text, was ich etwas schade fand. Mir hat es an einigen Stellen ein wenig an Handlungen gefehlt.

Zwar haben die Bilder dies auch stellenweise sehr gut verdeutlicht und auch ohne viel Text, durch sehr prägnante Illustrationen, kamen die Ereignisse auch sehr gut rüber, dennoch kam dieser dritte Band, für mich, nicht ganz an die ersten beiden Bände heran. Diese haben mir beide einfach besser gefallen.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle eigentlich nichts verraten, da ich sonst spoilern würde oder ggf. etwas wichtiges vorweg nehmen würde.

Es geht weiter mit der Geschichte in der Daye-Ära voran und man erhält so einige Einblicke der die damalige Zeit, sowie auch der Weg um Daoma und seine Gefährten weiter voran geht.

Mir hat auch dieser dritte Band gut gefallen, wenn er auch nicht ganz an die beiden Vorgänger anreicht, so bleiben jedoch noch immer so einige Fragen offen, so dass man schon jetzt sehr auf die weitern Bände gespannt ist.

Fazit:

Eine tolle Reihe, die ich auf jeden Fall empfehlen kann, mit toll gezeichneten Illustrationen und interessanten Charakteren, so wie einer spannenden und fesselnden Geschichte über die damalige Epoche der Daye-Ära.

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Veröffentlicht am 08.04.2020

Kommt nicht ganz an die Vorgänger ran

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"Die Klingen der Wächter" Band 3 von Xianzhe Xu ist diesmal meines Erachtens nach nicht so gut gelungen wie die vorigen beiden Bände.

Inhaltlich geht es thematisch weiter mit der Geschichte um den Kopfgeldjäger ...

"Die Klingen der Wächter" Band 3 von Xianzhe Xu ist diesmal meines Erachtens nach nicht so gut gelungen wie die vorigen beiden Bände.

Inhaltlich geht es thematisch weiter mit der Geschichte um den Kopfgeldjäger Daoma. Man erfährt erneut viel über die Geschichte der Sui-Dynastie im 7. Jahrhundert aufgrund der vielen Personen, die aus dem wahren Leben in die Geschichte eingebaut wurden. Jedoch kommt es in diesem Band fast ausschließlich zu Kampfszenen dieser - Daoma miteinbezogen - und so erhält man zwar sehr viel Zeichenkunst, aber relativ wenig Text außer "Ahhh-Ohhh-Auuu/Trapp-Saus".

Fazit: Ich halte das Buch dennoch für ein Muss für jeden begeisterten Fan von der Reihe. Denn der Abschluss ist noch hin...

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Veröffentlicht am 07.04.2020

Die Klingen der Wächter

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Klappertext:
Eine heissblütige Comicreihe aus China, die die vergangene Zeitepoche der Dynastien der Sui und Tang wiederauferstehen lässt.
Drittes Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.).
Unter der Tyrannei des ...

Klappertext:
Eine heissblütige Comicreihe aus China, die die vergangene Zeitepoche der Dynastien der Sui und Tang wiederauferstehen lässt.
Drittes Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.).
Unter der Tyrannei des Kaisers Yang Guang (Yangdi) der Sui-Dynastie lebt die Bevölkerung in tiefster Not.
Der über aussergewöhnliche kämpferische Fähigkeiten verfügende Glücksritter Daoma verdingt sich als Kopfgeldjäger und Geleitschützer in den Wüstengebieten der westlichen Regionen und muss sich gleichzeitig vor den Strafverfolgern des chinesischen Kaiserhofes in Acht nehmen, die auf ihn Jagd machen.
Dann nimmt er jedoch den Auftrag an, einen mysteriösen, maskierten Reisenden bis zur chinesischen Hauptstadt Chang’an zu eskortieren. Der vermeintlich ganz gewöhnliche Auftrag entpuppt sich als hochgefährliches Unterfangen, und unterwegs lauern überall Gefahren und tun sich klaffende Abgründe auf.
Damit geht der Vorhang auf für eine Reise, die auf das Schicksal der ganzen Welt Einfluss nehmen wird …

Cover:
Auf den ersten Blick würde man nicht damit rechnen, dass es sich bei dem Buch um ein Comic mit Geschichten die ca. 600 vor Christi spielen! Nichts desto trotz ist es ein echter Hingucker!

Geschichte/ Inhalt:
Da ich Historische Geschichten liebe, war dieser Comic ein Muss! Auf jeden Fall hat es mich wirklich gefesselt und ich kann es schon kaum erwarten, wenn der vierte und der fünfte Band endlich erscheinen ist!

Schreibstil:
Der Comic ist lustig, spannend und kreativ.

Altersempfehlung:
Ich würde das Buch sogar ab einem Alter von 15 Jahren empfehlen.

Fazit:
Eine sehr spannende und interessante Comic Reihe!

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Veröffentlicht am 04.04.2020

Zu viel Gemetzel, zu wenig Inhalt

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Wind, Wüste, Sandsturm. Daoma und seine Gefährt*innen befinden sich immer noch auf der Poststation, da der Kampf gegen Klanführer He Yixuan nicht entschieden ist. Durch die Intrige des kaiserlichen Hofs ...

Wind, Wüste, Sandsturm. Daoma und seine Gefährt*innen befinden sich immer noch auf der Poststation, da der Kampf gegen Klanführer He Yixuan nicht entschieden ist. Durch die Intrige des kaiserlichen Hofs treffen nun auch die anderen Klans ein und der Kampf scheint ausweglos...

Dieser dritte Teil enttäuschte mich. Er besteht zu einem sehr großen Teil aus Kampfszenen, Gemetzel und Brutalität. Sie langweilten mich sehr, zudem ich solche Gewaltszenen generell nicht mag. Sie waren schon immer Teil dieser Comicreihe, aber hier waren es einfach extrem viele.

Sehr enttäuschend fand ich zudem, dass über Daoma nichts Wesentliches bekannt wurde, und ich finde, dass es an der Zeit gewesen wäre, hier ein wenig mehr Fakten zuzufügen. Schließlich befinden wir uns schon im Band 3 und wissen immer noch nicht allzu viel.

Positiv waren die Einblicke in die Philosophie, Religion und natürlich die Geschichte des alten Chinas, dies es auch hier wieder gab. Man erfährt z.B. etwas über die Reitervölker, über die räuberischen und mörderischen Rouran. Sie machten Sklaven und aus diesen entflohenen Sklaven entstanden die unabhängigen Klans.

Wieder endet der Comic mit einem Cliffhanger.
Als Bonuskapitel sind diesmal Charakterstudien von einigen Figuren – Daoma und Shu- beigefügt.

Mit diesem Band bleibe ich eher unzufrieden zurück und hoffe sehr, dass der nächste Teil wieder mit mehr Inhalt gefüllt ist!