Cover-Bild Die letzten Tage von Rabbit Hayes
Band 1 der Reihe "Die Rabbit Hayes Romane"
(57)
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 20.03.2015
  • ISBN: 9783499269226
Anna McPartlin

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Sabine Längsfeld (Übersetzer)

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...
Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2017

Ich habe selten ein Buch gelesen das mich so bewegt hat

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Anna McPartlin

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Klappentext / Inhaltsangabe:

ERST WENN DAS SCHLIMMSTE EINTRITT, WEISST DU, WER DICH LIEBT

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um ...


Anna McPartlin

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Klappentext / Inhaltsangabe:

ERST WENN DAS SCHLIMMSTE EINTRITT, WEISST DU, WER DICH LIEBT

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...

Meine Meinung:

Die letzten Tage von Rabbit Hayes ist ein sehr trauriges und gefühlvolles Buch bei dem man trotz des ernsten Themas ab und dann ein breites Lachen im Gesicht hat. Einfach weil die Familie Hayes einen ziemlich tollen Humor hat und dieser sie auch durch diese schwere Zeit begleitet. Ein Buch das sich locker und leicht lesen lest, das einem urplötzlich in Tränen ausbrechen lässt und das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Als Mutter kann ich mich ganz gut in Rabbit reinversetzen - sie möchte nicht sterben, sie sträubt sich dagegen, ihre Zeit ist noch nicht gekommen - kann noch nicht gekommen sein, schließlich braucht sie ihre 12 jährige Tochter noch. Rabbit haddert nicht mit ihrem Schicksal, sie jammert nicht, sie möchte einfach nur noch mehr Zeit um für ihre Tochter da zu sein. Es ist sehr bewegend zu lesen wie Rabbit diese letzten Tage in ihrem Leben erlebt und ihr Leben Revue passieren lässt.

Juliet wirkt älter wie 12 Jahre - kein Wunder, die Angst und die Sorge um die geliebte Mom hat sie erwachsen werden lassen. Für Kindheit war da kein Platz mehr. Obwohl ihr keiner die Wahrheit sagt spürt sie intuitiv das es ihrer Mutter immer schlechter geht. Sie möchte ihr helfen, aber auch ihr sind die Hände gebunden - sie kann nur für sie da sein, bei ihr sitzen, stark für sie sein.

Ein sehr bewegende Buch - zu lesen wie die einzelnen Menschen in Rabbits Leben mit ihrer Krankheit umgehen, wie hilflos sie sich fühlen und wie gerne sie ihre helfen würden ............. die Autorin hat es auf den Punkt gebracht, ich denke so geht es allen die Angehörige haben die an dieser Krankheit leiden oder gar im Sterben liegen. Es ist wirklich sehr bewegend wie jeder einzelne aus der Familie und die engsten Freunde damit umgehen, wie sie alle für Rabbit aber auch füreinander da sind.

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, Vergangenheit und Gegenwart. Alle Charaktere kramen die schönsten, traurigsten und bewegendsten Erinnerungen aus und durchleben die schöne Zeit die sie mit Rabbit hatten nocheinmal. Gleichzeitig lassen sie den Leser an den jetzigen Gefühlen teilhaben. Sie lassen einen an ihrer Traurigkeit und Wut teilhaben und man spürt wie sehr sie alle leiden, wie hilflos sie sich teilweise fühlen und wie gerne sie helfen würden, aber allen sind die Hände gebunden.

Ein sehr bewegendes Buch, eines das einem wieder bewusst macht wie froh man sein muß wenn man selbst und alle einem wichtigen Menschen gesund sind, aber auch wie schnell eine so schlimme Krankheit alles verändern kann.

Mein Fazit:

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Nicht nur die letzten Tage von Rabbit Hayes haben mich bewegt, auch das was so in ihrem Leben passiert ist.

"Die letzten Tage von Rabbit Hayes" war sehr bewegend, gefühlvoll und für mich eines der besten Bücher überhaupt (und das sind nicht wenige) das ich je gelesen habe.

Die Familie hat Rabbit die letzten Tage ihres Lebens begleitet und ich denke es wäre interessant zu lesen wie es mit der Familie weitergeht nachdem sie ihr Leben ohne Rabbit leben müssen. Eine Fortsetzung könnte ich mir sehr gut vorstellen.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne - ein Buch dem ich gerne mehr Sterne geben würde.

Veröffentlicht am 30.01.2017

Unheimlich berührend

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Facts:
Autor: Anna McPartlin
Erscheinungsdatum: 20.03.2015
Verlag: rororo
Seitenzahl: 464 Seiten (Taschenbuch)
Preis: 12,00€

Warum habe ich dieses Buch gelesen?
Nachdem ich im letzten Jahr „Irgendwo im ...

Facts:
Autor: Anna McPartlin
Erscheinungsdatum: 20.03.2015
Verlag: rororo
Seitenzahl: 464 Seiten (Taschenbuch)
Preis: 12,00€

Warum habe ich dieses Buch gelesen?
Nachdem ich im letzten Jahr „Irgendwo im Glück“ gelesen hatte und einfach nur restlos begeistert von diesem Buch war konnte ich garnicht anders als mir „Die letzten Tabe von Rabbit Hayes“ auch zu kaufen, zumal das Buch ja so hoch gelobt wird.

Inhalt:
Mia „Rabbit“ Hayes ist erst 40 Jahre alt und wird nach einem langen Leidensweg in ein Hospiz verlegt. Dieses Buch erzählt die tief berührende Geschichte ihrer letzten neun Tage.

Meinung:
Eins vorweg: Das Buch wird zurecht so hoch gelobt! Mir geht es oft so, dass ich an so gehypte Bücher mit einer viel zu hohen Erwartungshaltung herangehe und hinterher enttäuscht bin. Diesmal war meine Erwartungshaltung umso höher da ich „Irgendwo im Glück“ schon gelesen habe, aber ich wurde trotzdem nicht enttäuscht. Es ist absolut erstaunlich wie die Autorin es schafft in einer so traurigen und tief berührenden Geschichte gleichzeitig so viel Humor unter zu bringen. Die ganze Geschichte ist ein einziges Auf-und-Ab von Lachen und Weinen.

Fazit:
Absolute Leseempfehlung! Von mir volle fünf Sterne!

Veröffentlicht am 25.01.2017

Schwieriges und trauriges Thema

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~ KLAPPENTEXT ~

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deine Schwester durch ihr ...

~ KLAPPENTEXT ~

Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deine Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst...

~ AUTORIN ~

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihrem späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin.

~ MEINUNG/ FAZIT ~


Ein tolles Buch mit schwerwiegendem Thema - Brustkrebs. Viele sagten mir nur das, dass Buch ziemlich traurig sei. Ich wurde neugierig und wollte es selbst lesen. Dabei machte ich auch noch andere Erfahrungen. Die Stimmung war trüb, was ja klar ist, wenn ein geliebtes Familienmitglied die Familie und Freunde verlassen muss, aber hier haben die Figuren alle ihren ausgezeichneten Humor, sowie auch ein recht gelassenes Verhalten. Das ganze hat sich auch super zusammengefügt. Was mir auch ziemlich gut gefallen hat ist, dass die Autorin ihre Figuren nach "frei Schnauze" sprechen lässt. Ich musste also trotz des unangenehmen Themas viel schmunzeln. Aber es wurde auch immer trauriger und emotionaler. Der Schreibstil ist auch locker und gut zu lesen. Mein Fazit zu dem Buch: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es regt einen auch zum andenken an und Taschentücher sollten parat liegen.

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.01.2017

unfassbar berührend

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Rabbit hat Krebs und nur noch wenige Tage zu leben. Sie selbst will das jedoch nicht akzeptieren und will ihrer Tochter nicht die Wahrheit sagen.

Das Buch ist einfach wunderschön und berührend geschrieben. ...

Rabbit hat Krebs und nur noch wenige Tage zu leben. Sie selbst will das jedoch nicht akzeptieren und will ihrer Tochter nicht die Wahrheit sagen.

Das Buch ist einfach wunderschön und berührend geschrieben.
Besonders traurig war es, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Die Perspektive wechselt zwischen Rabbit und ihren einzelnen Familienmitgliedern. Jeder Tag in Rabbits Leben wird aus allen Perspektiven dargestellt. Das hat mir besonders gut gefallen, da man dadurch nicht nur mehr aus Rabbits Vergangenheit erfährt, sondern auch lernt, wie die einzelnen Familienmitglieder und Freunde mit dem bevorstehenden Tod von Rabbit umgehen.
Die gefühlvolle und mitfühlende Art, wie die Autorin alles darstellt, lässt einen einfach in die Geschichte eintauchen und das ein oder andere Tränchen wegdrücken müssen.
Auch die Rückblicke in die Vergangenheit machen das ganze unglaublich traurig, da man ständig den Vergleich zur Gegenwart hat, wie sich alles verändert hat.

Insgesamt also sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 08.01.2017

Ungeheuer traurig, ungeheuer schön

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Inhalt:
Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten ...

Inhalt:
Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt. Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ... Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.

Meinung:
Die letzten Tage von Rabbit Hayes ist ein Roman der gleichermaßen eindrücklich von Verlust und Liebe schreibt. Selten bin ich beim Lesen bisher so durch eine Achterbahn der Gefühle gegangen, wie bei diesem Buch. Die Autorin schafft es, das schwere Thema Tod so gefühlvoll und reich an Humor zu verpacken, das ich nicht wusste ob ich lachen oder weinen sollte. Gerade die Liebe zwischen den Figuren hat mich unheimlich berührt. Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen aus tatsächlichen Familienmitglieder und gefühlter Verwandschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eins ist ihnen aber gemein, nämlich die ausgepräge Zuneigung zu Rabbit und zu Einander. Einfach ein toller Haufen, den man jedem Menschen nur so wünschen kann.
Neben den großen Gefühlen gibt es zwar auch recht viel alltägliches Geplänkel, aber das ist gut so. Denn genau das ist es, was das Leben ausmacht. Momente, die nur für einen selbst von Bedeutung sind und für Aussenstehende belanglos erscheinen mögen. Sie lassen das Buch authentisch wirken und verleihen ihm den besonderen Charakter. Gerne auch mal derb beschreibt die Autorin die Jahre seit Rabbits Kindheit und die Veränderungen, die ein Leben nun mal mit sich bringt. Die großen und kleinen Freuden, aber auch Abschied, Schmerz und Misserfolge. Das spiegelt sich so auch auf dem Cover wieder. Bunte Blumen auf schwarzem Grund, was ich sehr passend finde.

Fazit:
Insgesamt ist das Buch die lange Reise, eines viel zu kurzen Lebens, das mich etwas sprachlos aber auch hoffnungsvoll zurücklässt und mich sehr beeindruckt hat.
Eine klare Leseempfehlung.