Cover-Bild Vogel entdeckt - Herz verloren
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Kosmos
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Tierwelt
  • Genre: Ratgeber / Natur
  • Ersterscheinung: 17.02.2023
  • ISBN: 9783440505946
Antonia Coenen, Philipp Juranek

Vogel entdeckt - Herz verloren

Antonia und Philipp über die Liebe zu Vögeln und wie du sie in dein Leben lässt. Das Buch zum Podcast "GUT ZU VÖGELN". Wie Vögel uns glücklich machen können.
Eine Vogelart erkennt man an ihrem "Jizz" und in einem Beatles-Song durften sogar Amseln mitsingen – dies und noch viel mehr außergewöhnliches Vogelwissen erfahren wir von Antonia und Philipp in diesem ganz besonderen Vogelbuch. Die beiden Hobby-Ornithologen und Podcaster wollen möglichst viele Menschen für das begeistern, was sie selbst besonders lieben: Vögel. Sie stellen 13 Vogelarten vor und zeigen, wie man sie beobachtet und schützt. Das alles verbunden mit persönlichen Anekdoten und Ausflügen in Musik, Kunst und Popkultur. Ein unterhaltsames Buch über die Vogel-Liebe, das über den ornithologischen Tellerrand schaut und so richtig Lust aufs (Urban-)Birding macht.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2023

Jetzt möchte ich auch mein Herz verlieren

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Antonia Coenen und Philipp Juranek haben mit ihrem Buch „Vogel entdeckt, Herz verloren“ ein Plädoyer für Vogel-und Umweltschutz geschrieben. In 14 Kapiteln stellen sie einzelne Vögel ausführlich vor, erzählen ...

Antonia Coenen und Philipp Juranek haben mit ihrem Buch „Vogel entdeckt, Herz verloren“ ein Plädoyer für Vogel-und Umweltschutz geschrieben. In 14 Kapiteln stellen sie einzelne Vögel ausführlich vor, erzählen von ihren persönlichen Birdwatching-Erfahrungen und geben Tipps, wie wir in unserem Alltag Vögel helfen können. Besonders gut haben mir die wunderschönen Fotos und Zeichnungen gefallen. Die beiden Autor:innen haben zudem zu einigen Vögel Lieder und Gedichte zitiert, in denen der Vogel eine Rolle spielt. In „Blackbird“ von den Beatles geht es um die Amsel, eigentlich handelt das Lied aber von der schwarzen Bürgerrechtsbewegung und wurde nach dem Tod Martin Luther Kings veröffentlicht. Nach einigen vergeblichen Versuchen, mir Wissen über Vögel aus eher trockenen Sachbüchern anzueignen, freue ich mich nun auf den Frühling und bin sicher, dass ich zumindest die im Buch so emotional vorgestellten Vögel nicht so leicht übersehen werde.

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Veröffentlicht am 13.02.2023

Wunderbare Vogelwelt

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Ein Vogelbuch? Und noch dazu über ganz normale heimische Arten? Und das soll interessant sein? Und wie. Das Autorenpaar, das auch den zweideutig launigen Podcast „Gut zu Vögeln“ betreibt, hat einen
entzückenden ...

Ein Vogelbuch? Und noch dazu über ganz normale heimische Arten? Und das soll interessant sein? Und wie. Das Autorenpaar, das auch den zweideutig launigen Podcast „Gut zu Vögeln“ betreibt, hat einen
entzückenden Beitrag zum Vogelflüsterer für Einsteiger geschrieben. Einfach, sympathisch und fröhlich. So wünsche ich mir einen Ratgeber. Für alle, die genauer hinsehen möchten, was hier vorort so um uns rumzwitschert, genau das Richtige. Für erfahrene Ornithologen wahrscheinlich eher zu wenig informativ, aber für interessierte Laien wie mich exakt das Richtige. Es macht Spass, den Anekdoten zu folgen, die Infos sind übersichtlich und klar strukturiert. Ein prima Büchlein, auch zum Verschenken. Die Schrift ist etwas klein. Zumindest für mich. Die Bilder sind schön. Werde gkeich mal mein Fernglas reaktivieren und lostraben.

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Veröffentlicht am 07.02.2023

Vogelliebe in Buchform

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Was haben der Albatros, Blaumeise, Stockente und Lerche gemeinsam? Sie sind – neben einigen anderen Arten – Teil des Buches rund um Vögel und mögliche Schutzmaßnahmen. Es ist kein reines Sachbuch, vor ...

Was haben der Albatros, Blaumeise, Stockente und Lerche gemeinsam? Sie sind – neben einigen anderen Arten – Teil des Buches rund um Vögel und mögliche Schutzmaßnahmen. Es ist kein reines Sachbuch, vor allem nicht zu wissenschaftlich, sondern gespickt mit eigenen Erfahrungen und Anschauungen, die neben den vorgestellten Vogelarten, auch die Autoren/Podcaster greifbar machen.

Vögel kann man überall wahrnehmen – öffnet man Augen und Ohren für die kleinen und großen gefiederten Tiere, die sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt leben und auch mal Alltagsstress vergessen lassen, wenn man der Nachtigall lauscht, ein Dohlenpaar beobachtet oder dem Schnattern von Enten zuhört.

Ich selbst bin schon immer eine Vogel-Freundin gewesen und habe auch so einiges an Tipps in unserem Garten schon umgesetzt. So biete ich diverse Nistmöglichkeiten, füttere Vögel mit hochwertigem Futter und ich habe vor allem einen naturnahen Garten mit dem einen oder anderen wilden Eck und mehrheitlich heimische Pflanzen, sodass es nicht nur überall piept, sondern auch ordentlich summt und brummt, denn gerade bei der Aufzucht helfen Sämlinge eben nicht. Das und noch vieles mehr zeigen die Autoren auf, aber nicht mit dem mahnenden Zeigefinger. Sie versuchen nur den Lesern den einen oder anderen Anstoß zu geben, zu animieren die Vögel wahrzunehmen und im besten Fall auch noch das eine oder andere Angebot zu machen, um ihnen ein bisschen Schutz zu bieten. Vor diese Hinweise haben die Autoren ihre eigenen Beobachtungen und ihre Vogelliebe gestellt – und dabei werden Porträts der Vögel wunderbar eingewoben. Die Vögel – bis auf den Ortolan - kannte ich vorab schon alle und dennoch unterhielten mich die Kapitel allesamt sehr gut.
Cover und Titel werden dem Buch nicht gerecht finde ich. Die beiden Autoren betreiben auch einen gemeinsamen Podcast „Gut zu Vögeln“ - also haben sie wohl ein Faible für spezielle Namen. Das ist Geschmacksache, Fakt ist jedoch, dass die Schrift in weiten Teilen recht klein daherkommt. Für mich persönlich kein Problem, aber es gibt sicherlich genug Leute, die damit ihre Probleme haben werden. Besonders loben möchte ich aber die Bilder, die mehrheitlich einfach gelungen sind (auch, wenn es einige Schnappschüsse gibt, die amateurhaft wirken) und einfach mal zum Durchblättern einladen.

Unter dem Strich ist das Buch jedem Vogelfreund ans Herz zu legen, zumindest wenn man keine theoretische Abhandlung zu den einzelnen Arten sucht, sondern einfach die gefiederten Freunde noch mehr in den eigenen Fokus rücken möchte.