Cover-Bild The Chosen: Ich habe dich bei deinem Namen gerufen
Band der Reihe "The Chosen"
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.08.2021
  • ISBN: 9783957348067

The Chosen: Ich habe dich bei deinem Namen gerufen

Ich habe dich bei deinem Namen gerufen!
Das Buch zur ersten Staffel der Serie.
Geschrieben von Bestsellerautor Jerry B. Jenkins wird hier ein Stück Geschichte lebendig, denn der Roman gewährt tiefe Einblicke in das Leben der Apostel Simon Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes, Matthäus und Maria Magdalena. Wer waren all diese Menschen, die Christus berührte, heilte und mit denen er seine Zeit auf Erden verbrachte? Und wie muss es sich angefühlt haben, dem Sohn Gottes von Angesicht zu Angesicht zu begegnen?
Das Besondere: Hier wird das Leben und Wirken Jesu aus der Sicht der Menschen um ihn herum beschrieben, und zwar einerseits in enger Anlehnung an die biblischen Berichte und andererseits auf eine so lebendige Art und Weise, dass man das Gefühl hat, selbst ein Teil der Geschichte zu sein.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2021

"get used to different"

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„The Chosen“ ist die erste Serien-Verfilmung über das Leben von Jesus und hat sich inner-halb eines Jahres zu einer Weltsensation entwickelt. Bereits über 145 Millionen Zuschauer weltweit hat diese Serie ...

„The Chosen“ ist die erste Serien-Verfilmung über das Leben von Jesus und hat sich inner-halb eines Jahres zu einer Weltsensation entwickelt. Bereits über 145 Millionen Zuschauer weltweit hat diese Serie begeistern können und es werden immer mehr.

Die Serie nimmt das Leben Jesu auf der Erde in den Fokus, sowie das Leben seiner Jünger und weiterer wichtiger Personen, die man aus dem Neuen Testament kennt, wie z. B. Maria Magdalena oder Nikodemus.

Das Buch „The Chosen“ basiert auf der ersten Staffel der erfolgreichen Serie und wurde von Jerry B. Jenkins verfasst.

„The Chosen“ füllt die „Leerstellen“ wunderbar aus, indem die Charaktere, beispielsweise Simon, auf eine unglaublich empathische und glaubwürdige Art und Weise dargestellt werden. Der Macher der Serie, Dallas Jenkins, sagte, dass das Ziel dieser Serie sei, den Menschen die Bibel näher bringen zu wollen, ohne Inhalte neu zu gestalten oder zu interpretieren. Meiner Meinung nach ist dies auf jeden Fall gelungen.

Der Roman gibt den Inhalt der Serie fast wortgetreu wieder. Ich habe die Serie vor einer Weile geschaut und war total begeistert, umso mehr habe ich mich dann auf das Buch gefreut. Die Macher der Serie geben den historischen Hintergrund der damaligen Zeit wieder und stellen eine großartige Verbindung zu den entsprechenden Bibelstellen her. Die damalige Zeit und Kultur, sowie das Judentum werden sehr authentisch und bildhaft dargestellt. „The Chosen“ zeigt einen anderen Blickwinkel auf die damaligen Geschehnisse und zieht den Zuschauer der Serie, ebenso den Leser dieses Romans, in ihren Bann.

Der Schreibstil ist flüssig und schön, so lässt sich das Buch schnell leicht lesen. Die Ereignisse sind sehr authentisch und lebhaft dargestellt, die Charaktere einzigartig und lebendig.

Ich freue mich auf die Fortsetzung von „The Chosen“, egal ob Buch oder Serie. So ist für alle, was dabei 

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Ich war damals so, und jetzt bin ich vollkommen anders

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Ich weiß nicht, wie viele Zigtausend oder Zigmillionen Jesus Filme und Romane es geht. Jeder erzählt auf die eine oder andere Weise dieselbe Geschichte, rückt seiten- oder abendfüllend die Passion Christi ...

Ich weiß nicht, wie viele Zigtausend oder Zigmillionen Jesus Filme und Romane es geht. Jeder erzählt auf die eine oder andere Weise dieselbe Geschichte, rückt seiten- oder abendfüllend die Passion Christi ins Licht - mal direkt an eines der Evangelien angelehnt, mal freier erzählt. The Chosen ist dagegen anders. Jesus steht hier eher so im Mittelpunkt wie die Sonne der Mittelpunkt unseres Universums ist - ohne sie funktioniert nichts und irgendwie ist sie immer da, aber hier auf der Erde geht es doch erstmal immer um uns Menschen und das was uns bewegt. So auch in The Chosen: Die Menschen stehen im Vordergrund, besonders ihre Begegnungen mit Jesus und wie diese ihr Leben verändern.

Als jemand, der von klein auf im christlichen Glauben erzogen wurde, ist oft an den Geschichten nicht mehr viel Reiz. Man hat sie tausendmal gehört und keine wirkliche Lust mehr darauf, weil was ist schon ein Netz voller Fische nach einer ertragslosen Nacht? Sicherlich ganz cool, aber wozu? Für ähnlich ermattete Leser oder solche, die bisher noch gar nicht mit den biblischen Geschichten in Berührung gekommen sind, bietet The Chosen einen erfrischenden neuen Ansatz, der mitreißt und berührt. Auf einmal versteht man, wie entscheidend so ein Fischfang gewesen sein kann. Die Geschichte bleibt dabei nah am Original, nimmt sich aber hier und da durchaus einige Freiheiten heraus und gibt den altvertrauten Berichten dadurch neues Leben und durchaus auch Witz. In den vielseitigen und liebevoll beschriebenen Charakteren, mit ihren ganz unterschiedlichen Problemen, finden sich die Leser wieder und können so auch ein wenig selbst erleben, wie es wäre, Jesus selbst zu begegnen. Schön ist auch, wie immer wieder alttestamentliche Berichte in die Erzählungen eingewoben werden.

Als jemand, der vor dem Lesen dieses Buches bereits die erste Staffel der Serie (auf Englisch) gesehen hatte, habe ich mich zu Beginn oft gefragt, wo genau der Mehrwert der Verschriftlichung liegt, doch ich wurde schon bald überzeugt, denn: Viele Details, die man (zumindest beim ersten Mal) beim Schauen der Serie übersieht kommen hier schön zum Ausdruck. Manche Hintergrundgeschichten, die man nicht auf Anhieb versteht, werden hier klar erläutert. Das Buch ist also durchaus eine bereichernde Erweiterung und funktioniert gleichzeitig auch hervorragend als alleinstehendes Werk. (Und die Geschichten sind auch beim zweiten Aufnehmen nicht weniger beeindruckend.)

Einzige Kritikpunkte für mich sind die etwas abgehackte Sprache, die ohne viele Schnörkel geradeaus erzählt und der Mangel eines Textstellenverzeichnisses am Ende. Die einzelnen Erzählungen machen Lust darauf, wieder in die biblischen Texte einzutauchen und das eine oder andere eher weniger bekannte Gleichnis noch einmal nachzulesen. Ein paar Hinweise, wo das am besten geht, würde das Buch perfekt machen. Zum Abzug eines Sterns reichen diese kleinen Mankos für mich allerdings nicht.

Allen, die Jesus oder die biblischen Texte neu entdecken wollen und/ oder Lust auf "anders" haben, denen sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. (Und es gibt sicher auch ein tolles Weihnachtsgeschenk ab!)

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Veröffentlicht am 07.10.2021

Das Buch zum Film

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„...Einige Hintergrundgeschichten rund um die biblische Erzählung haben wir uns allerdings ausgedacht. Aber die Richtschnur für unsere Arbeit ist der biblische Rat, dem Wort Gottes nichts hinzuzufügen ...

„...Einige Hintergrundgeschichten rund um die biblische Erzählung haben wir uns allerdings ausgedacht. Aber die Richtschnur für unsere Arbeit ist der biblische Rat, dem Wort Gottes nichts hinzuzufügen und nichts davon wegzustreichen...“

Diese Sätze stammen aus der Vorbemerkung zum Buch. Gerade aber mit den ausgedachten Teilen habe ich zum Teil Probleme. Sie sind mir zu modern und eher im Heute zu verorten, als in der Zeit Jesus.
Das Buch ist nach dem gleichnamigen Film entstanden. Deshalb gibt es auch keine geordnete Reihenfolge, sondern die Handlung springt zwischen unterschiedlichen Szenen hin und her.
Die ersten Kapitel befassen sich mit der Geburt Jesus. Sie haben mir sehr gut gefallen. Hier ist die Freude und das Erstaunen der Hirten über das Erlebte in jeder Zeile spürbar.

„...Die Hirten sind außer Rand und Band. Sie sind so aufgeregt, dass sie nicht einmal auf Antworten warten...“

In den nächsten Kapiteln spielt Jesus erst einmal kaum eine Rolle. Ich lerne die Lebensumstände der Maria von Magdala kennen, treffe den Zöllner Matthäus und begleite den Pharisäer Nikodemus in Kapernaum.
Simon,der Fischer, erweist sich als Spieler. Außerdem ist er mit seinen Steuern im Rückstand. Der Roman verbindet diese Personen schon vor dem Treffen mit Jesus miteinander. Das würde ich den biblischen Texten so nicht entnehmen.
Andreas erzählt seinem Bruder von Johannes dem Täufer. Simons Reaktion darauf lautet:

„...Der Mann ist eine Witzfigur. Er trägt Tierfelle und ernährt sich von Heuschrecken und Honig...“

Im Buch wird Jesus durch die Augen derjenigen gesehen, die ihm begegnen. Dies Perspektive ist gewöhnungsbedürftig, lässt aber Raum für unerwartete Gespräche.

„...“Wer weiß? Bei ihm habe ich gelernt, mir über solche Dinge keine Gedanken mehr zu machen.“ „Ich habe es noch nicht gelernt“, wendet Andreas ein...“

Deutlich wird auch, wie sich die Protagonisten nach der Begegnung mit Jesus ändern. Jetzt gibt es vielfältige Bezüge zur Bibel, sei es die Heilung des Gichtbrüchigen oder die Erläuterungen von Gleichnissen durch Jesus.
Mit dem Treffen von Jesus und der Frau am Jakobsbrunnen endet das Buch.
Ab und an gibt es Rückblenden in das Alte Testament, wenn es für den Verlauf der Geschichte notwendig erscheint.
Ein ausführliches Nachwort schließt das Buch ab.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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