Cover-Bild Totengebet
Band 5 der Reihe "Joachim Vernau"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 15.02.2016
  • ISBN: 9783442482498
Elisabeth Herrmann

Totengebet

Kriminalroman
Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau in Tel Aviv und Anwalt Joachim Vernau im Visier eines gnadenlosen Killers.

Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Guter Krimi mit ungewöhnlichem Hintergrund

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Dies war mein erster Roman, den ich aus der Reihe um Anwalt Vernau gelesen habe. Ich kenne bisher nur andere (eigenständige) Bücher von Elisabeth Herrmann wie z. B. das Dorf der Mörder.

Ich konnte aber ...

Dies war mein erster Roman, den ich aus der Reihe um Anwalt Vernau gelesen habe. Ich kenne bisher nur andere (eigenständige) Bücher von Elisabeth Herrmann wie z. B. das Dorf der Mörder.

Ich konnte aber das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut verstehen, die Zusammenhänge zwischen den Hauptpersonen, wie z. B. Marie-Luise und Vernau, wurden angerissen und ich konnte viele Gedankengänge und Handlungen daher gut nachvollziehen. Ob dieses Buch besser oder schlechter ist als die anderen Romane dieser Reihe, vermag ich nicht zu sagen. Aber gefallen hat es mir auf jeden Fall.

Denn die Hintergrundgeschichte dieses Krimis war für einen deutschen Kriminalroman eher ungewöhnlich und schon deshalb unheimlich interessant: dass vor fast 30 Jahren vier junge Männer in Israel in einem Kibbuz gearbeitet haben und dort der Schlüssel zu einem Kriminalfall liegt. Die Autorin erklärt ja im Nachwort, dass sie selbst als junge Frau in Israel zu einem solchen Arbeitseinsatz war. Deshalb bin ich mir sicher, dass sie die Gegebenheiten und die Stimmungen dort wahrheitsgetreu wiedergegeben hat. So etwas aus erster Hand zu lesen, hat mich - neben dem clever aufgebauten Fall - besonders für den Roman eingenommen.

Etwas übertrieben fand ich manches zwar schon (z. B. dass Vernau sich mit schweren Verletzungen selbst aus dem Krankenhaus entlässt und sofort nach Israel reist). Irgendwie wirkte er nicht sooooo heldenhaft, dass das für ihn passend gewesen wäre. Aber insgesamt war es eine "runde Sache" und ein gut aufgebauter, spannender Roman.

Nur der Titel erschließt sich mir bis jetzt nicht... Meiner Meinung nach passt er überhaupt nicht zum Inhalt und ich fürchte, es sollte einfach nur möglichst dramatisch klingen, damit das Buch als Krimi/Thriller wahrgenommen wird. Auch über das Cover kann man sich streiten... mir gefällt es - gerade nachdem ich nun den Inhalt des Buches kenne - nicht. Daher reicht es am Ende nicht zur Höchstpunktzahl, sondern "nur" zu 4 Sternen.

Veröffentlicht am 13.12.2019

Langatmig

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Vernaus neuester Fall ist sein persönlichster. Er wacht im Krankenhaus auf und hat keine Erinnerung, wie er dort gelandet ist. Über ihn beugt sich – vermeintlich – eine Bekannte von früher. Doch diese ...

Vernaus neuester Fall ist sein persönlichster. Er wacht im Krankenhaus auf und hat keine Erinnerung, wie er dort gelandet ist. Über ihn beugt sich – vermeintlich – eine Bekannte von früher. Doch diese ist schnell wieder verschwunden und Vernau beginnt zu zweifeln. Er beginnt zu recherchieren und stellt schnell fest: Rachel ist die Tochter einer Freundin, die er vor 30 Jahren in einem Kibbuz in Israel kennen gelernt hat. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, den sie unter den damaligen Freunden von Vernau vermutet. Als einer nach dem anderen ums Leben kommt fliegt Vernau nach Israel, um den Dingen auf den Grund zu gehen.





Ganz überzeugt hat mich dieses Buch nicht. Ich fand es eher langatmig und die Handlung hat sich auch etwas im Kreis gedreht. Außerdem fehlte mir die tolle Zusammenarbeit zwischen Vernau und seiner Partnerin Marie-Luise. Die beiden waren immer ein unschlagbares Paar. Mir war die Story etwas zu einseitig. Allerdings nicht durchschaubar und auch gut aufgebaut, sowie sehr flüssig geschrieben. Vermeintlich meint man nach 2/3 der Geschichte, dass die Handlung ja nun eigentlich fast aufgeklärt ist, aber weit gefehlt! Elisabeth Herrmann hat noch einige Überraschungen für uns parat bis der wahre Mörder gefunden ist.