Cover-Bild Die Fürstentochter
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 427
  • Ersterscheinung: 15.06.2020
  • ISBN: 9783746636894
Gisa Pauly

Die Fürstentochter

Die Frau des Germanen

Eine Frau kämpft gegen ein Weltreich.

Thusnelda, die Tochter des mächtigen Germanenfürsten Segestes, weiß, wie ihr Leben verlaufen wird. Sie wird den Mann heiraten, den ihr Vater ihr ausgesucht hat, und viele Kinder großziehen. Dann jedoch begegnet sie Arminius, dem germanischen Heerführer in den Diensten Roms. Sie verliebt sich Hals über Kopf und heiratet ihn, auch wenn sie sich dadurch ihren Vater zum Feind macht.

Die faszinierende Geschichte einer Frau, die geliebt, entführt und verraten wurde.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2020

Die Fürstentochter

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Im letzten Jahr war ich im Urlaub im Teutoburger Wald. Und klar waren wir beim berühmten Hermannsdenkmal. Als ich dann über dieses Buch gestolpert bin würde ich neugierig. Ein Buch in dem der Mann für ...

Im letzten Jahr war ich im Urlaub im Teutoburger Wald. Und klar waren wir beim berühmten Hermannsdenkmal. Als ich dann über dieses Buch gestolpert bin würde ich neugierig. Ein Buch in dem der Mann für den das Denkmal steht und der gar nicht Hermann sondern Arminius hieß vorkommt das ist doch interessant. Also habe ich es gelesen.

Hauptsächlich geht es allerdings mehr um drei starke Frauen. Thusnelda, eine Fürstentochter die von Arminius entführt wird, ihre Dienerin IInaja und die Römerin Severina. Anhand ihrer Geschichte wird die Geschichte rund um den berühmten Germanen erzählt. Als Leser nehmen wir an ihrem Leben Teil, sind in römischen Stadthäusern und Amphitheatern zu Besuch, aber genauso in der Teutoburg. Wir erleben diese unterschiedlichen Frauen und hegen für sie Sympathie oder auch nicht. Figuren und Orte sind so lebensnah dargestellt, das man leicht in der Geschichte versinkt und nebenbei noch etwas über die Geschichte lernt.
Für historisch interessierte Leser ein Muss

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Veröffentlicht am 21.05.2021

Seifenoper im alten Rom

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Der Klappentext: „Thusnelda, die Tochter des mächtigen Germanenfürsten Segestes, weiß, wie ihr Leben verlaufen wird. Sie wird den Mann heiraten, den ihr Vater ihr ausgesucht hat, und viele Kinder großziehen. ...

Der Klappentext: „Thusnelda, die Tochter des mächtigen Germanenfürsten Segestes, weiß, wie ihr Leben verlaufen wird. Sie wird den Mann heiraten, den ihr Vater ihr ausgesucht hat, und viele Kinder großziehen. Dann jedoch begegnet sie Arminius, dem germanischen Heerführer in den Diensten Roms. Sie verliebt sich Hals über Kopf und heiratet ihn, auch wenn sie sich dadurch ihren Vater zum Feind macht.“
Zum Inhalt: „Die Fürstentochter“ ist eine Neuauflage von „Die Frau des Germanen“ von 2010 und ich muss sagen, dass ich den alten Titel fast passender fand. Denn die Liebesgeschichte, die Vernarrtheit in einen Mann und die Eifersucht einer anderen Frau steht noch mehr im Vordergrund, wie die Tatsache, dass sich Thusnelda gegen den Vater und die Tradition stellt. Der historische Kontext des 9. Jahrhunderts, der Machtkampf der Germanen untereinander und gegen Rom bzw. deren teilweise Akzeptanz der römischen Macht wird anhand der Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Frauen erzählt. Die Fürstentochter Thusnelda, die sich in den Kollaborateur Arminius verliebt und ihn nach Rom folgt, ihrer Dienerin Inaja, die ihre Herrin begleitet und eigene Ziele verfolgt und ihrer Gegenspielerin Severina, Nichte des Kaisers und schwanger von Arminius.
Meine Meinung: Die Erzählweise von Gisa Pauly ist durchaus fesselnd, ihre Beschreibungen bildlich und ihr gelingt es, die damalige Zeit gut darzustellen und überzeugt auch durch den historischen Kontext und der guten Recherche. Ich muss allerdings als Kritikpunkt festhalten, dass ich vom Klappentext her eher auf einen spannenden historischen Roman über die Machtkämpfe und Politik im germanisch-römischen Reich eingestellt war. Es ist aber eher ein Beziehungsroman, bei dem Sex, Gewalt und Intrigen eine große Rolle spielen. Es war für mich eher eine historische Soap Opera mit klar unterteilten Charakteren in Gut und Böse, was ich schade fand.
Mein Fazit: Vielleicht bin ich mit den falschen Vorstellungen an diesen Roman herangegangen.

Ich danke dem Aufbau Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 04.09.2020

Guter Ansatz zu wenig umgesetzt

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Aufgrund des Klappentextes habe ich einen historischen Roman erwartet. Dieses Buch hat aber meine Erwartungen leider nur zum Teil bis kaum erfüllt. Die Geschichte der drei jungen Damen steht im Vordergrund, ...

Aufgrund des Klappentextes habe ich einen historischen Roman erwartet. Dieses Buch hat aber meine Erwartungen leider nur zum Teil bis kaum erfüllt. Die Geschichte der drei jungen Damen steht im Vordergrund, dagegen habe ich im Grunde auch nichts, doch die Umsetzung konnte mich einfach nicht überzeugen. Die Charaktere konnten mich aufgrund ihrer weichen Zeichnung überhaupt nicht berühren, sie blieben für mich einfach zu blass und ich konnte mich mit ihnen nicht anfreunden. Ein klein wenig Spannung wurde zwar aufgebaut, hatte für mich aber nicht den Effekt, mich an die Geschichte zu fesseln. Schwer tat ich mir vor allem über die Beschreibung der zwischenmenschlichen Szenen, die für mich einfach zu brutal waren. Ein klein wenig Zurückhaltung hätte hier nicht geschadet. Generell ist der Ansatz des Buches aber ein guter, aus dem man mehr hätte machen können.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Drei Frauen und ihr Schicksal

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9. Jh. Thusnelda ist die Tochter des Cheruskerfürsten Segestes und soll auf Wunsch ihres Vaters eine arrangierte Ehe mit dem Fürsten Aristan eingehen, was ihr gar nicht zusagt, denn sie möchte einen Mann ...

9. Jh. Thusnelda ist die Tochter des Cheruskerfürsten Segestes und soll auf Wunsch ihres Vaters eine arrangierte Ehe mit dem Fürsten Aristan eingehen, was ihr gar nicht zusagt, denn sie möchte einen Mann den sie liebt. Den trifft sie bei einer Totenfeier in dem germanischen Heerführer Arminius. Der steht im Dienst der Römer und ist somit ein Gegner ihres Vaters. Doch die Liebe ist größer und gegen den Willen ihres Vaters heiratet Thusnelda Arminius, worauf sie von Segestes aus der Familie verbannt wird und Arminius einen Feind mehr hat, den er im Auge behalten muss. Inaja, Thusneldas Magd, folgt ihrer Herrin treu ergeben, insgeheim hofft sie allerdings, nach Rom zu kommen und sieht ihre Chance in Armenius‘ Bruder Flavus, der sich den Römern verbunden fühlt und von dem sie ein Kind bekommt. Derweil ist in Rom die junge Severina schwanger mit dem Sohn von Armnius, der davon allerdings keine Kenntnis besitzt…
Gisa Pauly hat mit „Die Frau des Germanen“ einen unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der die Schlacht um Varus und das Leben der Germanen wieder ins Gedächtnis des Lesers bringt. Der flüssige und bildhafte Erzählstil lässt den Leser schon mit einem spannenden und verheißungsvollen Prolog eine Zeitreise antreten und sich an die Seite von Thusnelda stellen, die einer aufregenden Zeit entgegen sieht. Arminius und Thusnelda sind im Gegensatz zu Severina und Inaja eine verbriefte historische Figur, der Mix aus Wahrheit und Fiktion ist recht gut gelungen, allerdings wird der zu erwartende historische Hintergrund leider nur sehr wenig thematisiert, vielmehr rankt sich die gesamte Geschichte hauptsächlich um die drei Frauen Thusnelda, Inaja sowie Severina und ihre jeweilige Handlungsweise. In wechselnden Perspektiven lässt die Autorin den Leser an der Gedanken- und Gefühlswelt ihrer drei Protagonistinnen teilhaben, wobei man oftmals den Kopf schüttelt ob der teilweise doch recht fragwürdigen Weise, in der sich eine von ihnen darstellt, denn die recht brutalen Sexszenen verleiden einem den Spaß an der Lektüre doch erheblich, auch wenn man weiß, dass es mancherorts etwas grober zugeht, möchte man dies als Leser im Detail nicht so genau wissen. Die zu Beginn aufgebaute Spannung kann sich über die gesamte Geschichte leider nicht halten und versandet recht schnell.
Die Charaktere sind bis auf eine Ausnahme eher à la 08/15 aufs Papier gebracht worden, sie unterteilen sich in genau zwei Kategorien: die Guten und die Bösen, wobei es wenig Geheimnisvolles gibt und die jeweiligen Eigenschaften auch keine Fragestellungen zulassen. Thusnelda ist eine freundliche und ehrliche Frau, die ihrem Herzen folgt und dafür harte Einschnitte in Kauf nimmt. Arminius schafft sich mit seinen Entscheidungen viele Feinde, die er alle im Blick behalten muss, was ihm allerdings nicht sehr gut gelingt. Inaja ist eine Frau, die alles tut, um ihren Traum von Rom zu erreichen. Dafür lässt sie sich demütigen und körperlich misshandeln. Severina ist eine verwöhnte junge Frau, die eine Niederlage nicht gut wegsteckt und auf Rache sinnt. Flavus ist ein roher grobschlächtiger Kerl, der nur an sich denkt. Aber auch Silvanus, Segestes und Aggrippina sind nur oberflächlich gezeichnet.
„Die Frau des Germanen“ ist als Lückenfüller für zwischendurch nett zu lesen, wenn man keine hohen Erwartungen an einen gut recherchierten historischen Hintergrund hat. Hier geht es eher um die Lieben und Leiden von drei Frauen. Eingeschränkte Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 18.07.2020

langweilige Geschichte mit absolut keinem Tiefgang

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Der Roman dreht sich um drei Frauen. Thusnelda, die Tochter eines mächtigen Germanenfürsten, Inaja, Thusneldas Magd, und die schöne, verwöhnte und hochnäsige Severina. Die Inhaltsangabe versprach einiges ...

Der Roman dreht sich um drei Frauen. Thusnelda, die Tochter eines mächtigen Germanenfürsten, Inaja, Thusneldas Magd, und die schöne, verwöhnte und hochnäsige Severina. Die Inhaltsangabe versprach einiges an Spannung, doch bereits auf den ersten Seiten war es für mich eine Überwindung, weiterzulesen. Das Gebaren der drei Frauen ist für mich nicht nachvollziehbar, die Erzählung nicht schlüssig oder spannend, Die Protagonisten sind oberflächlich, von Tiefgang weit entfernt. Die Sexszenen, voll mit Brutalität und Abnormalität, finde ich vollkommen übertrieben und der Sinn erschließt sich mir überhaupt nicht. Die historische Geschichte bleibt komplett im Hintergrund, der Wechsel zwischen den Perspektiven ist wirklich lahm und die Geschichte für mich nur langweilig. Ich kann das Buch leider überhaupt nicht empfehlen,

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