Cover-Bild Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt
Band der Reihe "Servus Krimi"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Servus
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 18.03.2021
  • ISBN: 9783710402159
Heidi Troi

Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt

Ein Brixen-Krimi

Der »Südtiroler Columbo« auf Verbrecherjagd: Fall zwei für Privatdetektiv Lorenz Lovis

Die Schulden seines Erbbauernhofs wachsen von Tag zu Tag, der neu eröffnete Reiterhof wartet vergeblich auf Kunden und seine Angebetete Angelika macht sich rar. Als ob Lorenz Lovis damit nicht schon genug um die Ohren hätte, geschieht auch noch ein Mord – ausgerechnet in seinem Weinberg!

Der Verdacht fällt auf seinen Knecht Paul, der in der Mordnacht so einen Rausch hatte, dass er sich an nichts erinnern kann. Hinzu kommt erschwerend: Bei der Toten handelt es sich um die streitsüchtige Jasmin Oberegger, die mit Paul ständig in Konflikt war. Trotzdem glaubt Lorenz Lovis an die Unschuld seines Knechts und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Scatolin, Lovis‘ Freund und ehemaliger Kollege von der italienischen Staatspolizei, ist von dessen Eigeninitiative wenig begeistert. Kann Lovis seinem Spürsinn vertrauen und den Mordfall aufklären?

- Tatort Weinberg: Mordermittlung im malerischen Setting Südtirols

- Band 2 der Krimireihe um Privatdetektiv Lorenz Lovis

- Wer ist der wahre Mörder? Der »Südtiroler Columbo« (ORF) ermittelt wieder auf eigene Faust

- Junggeselle, Bauer wider Willen und Detektiv: sympathische und hemdsärmelige Ermittler-Figur mit bodenständigem Charme

Schauplatz Brixen: Regionalkrimi für Südtirol-Fans

Grüne Täler, sanft geschwungene Weinberge, darüber das eindrucksvolle Panorama der Alpen: Die traumhafte Landschaft lockt viele Besucher nach Südtirol. Doch hinter der Idylle offenbart sich dem Leser in diesem Krimi so mancher Abgrund.

Die Autorin Heidi Troi ist geborene Südtirolerin und lebt in Brixen. Sie kennt die Schauplätze ihrer Kriminalromane und die Eigenheiten der Einheimischen genau. Durch diese Ortskenntnis werden ihre Geschichten besonders lebendig und anschaulich.

Nach »Feuertaufe« ist auch der zweite Band der Brixen-Krimireihe »Bewährungsprobe« die ideale Urlaubslektüre für Krimi-Fans!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2021

Lorenz Lovis ermittelt

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„...Lorenz Lovis saß mit seinem zweiten Frühstückskaffee auf dem Söller seines Hofes und genoss die Morgensonne. Aus dem Hühnergehege kam zufriedenes Gurren, der kleine Bach, der sein Grundstück von der ...

„...Lorenz Lovis saß mit seinem zweiten Frühstückskaffee auf dem Söller seines Hofes und genoss die Morgensonne. Aus dem Hühnergehege kam zufriedenes Gurren, der kleine Bach, der sein Grundstück von der Schmiedehofer – Wiese trennte, gurgelte fröhlich vor sich hin...“

Die Idylle sollte aber für Lorenz nicht lange vorhalten. Er hat noch keine Idee, wer auf den Perewanger Hof die Pferde vergiftet hat. Als Folge dessen wechseln zwei Reiter zu ihm auf den Hof. Eine davon ist Jasmin Oberegger. Die wird wenig später tot in Lorenz` Weinberg gefunden. Und ausgerechnet sein Knecht Paul wird als Täter beschuldigt. Einen wesentlichen Anteil an der Beschuldigung hat von Stadler, Lorenz` Nachbar, der ihm schon im ersten Teil das Leben schwer gemacht hat. Natürlich streckt Lorenz sofort seine Fühler aus. Dabei stellt sich heraus, dass sich von Stadler und die Tote auch nicht grün waren.
Die Autorin hat erneut einen spannenden Regionalkrimi geschrieben. Die Geschichte spielt in der Nähe von Brixen.
Der Schriftstil lässt flott lesen. Er passt perfekt zur Handlung. Besonders amüsant finde ich immer Lorenz` Besuche in der örtlichen Kneipe, wo der Dorfklatsch blüht.

„...“Wenn`s irgendwo eine Stolperfalle gibt, kugelst du drüber, Lovis“, sagte Gunsch teilnahmsvoll. „Hättest uns mal vorher gefragt, ob das gescheit ist.“...“

Die Tote ist erst vor kurzem in den Ort gezogen. Dafür hat sie sich allerdings schon eine Menge an Feinden gemacht.

„...Sie war alleinstehend, glaube ich. Auch keinen Freund, so weit ich weiß. Mit der hätte es auch keiner ausgehalten, glaub mir...“

Irgendjemand will Paul gesehen haben, wie er vom Weinberg kam. Der kann sich an nichts erinnern. An dem Tag hatte man ihn auf einem Junggesellenabschied richtig schön abgefüllt.
Für Lorenz bedeutet das, dass er sich plötzlich selbst mit der Landwirtschaft befassen muss. Außerdem hat er gerade Feriengäste aus Deutschland. Die beiden Jungen mischen den Hof auf und ihre Mutter ist ein Fan von Kriminalromanen. Natürlich will sie Lorenz unterstützen. Also verhört sie alle und jeden im Ort.
Klasse finde ich es, wenn Lorenz seine Probleme vor dem Huhn Alma ausbreitet. Die kann ihm nicht widersprechen.
Die Autorin versteht es, Lorenz` Privatleben geschickt mit den Ermittlungen zu verknüpfen. Natürlich nutzt er seine alten Kontakte zur italienischen Polizei. Auch sonst nimmt er jede Hilfe an, die er bekommen kann.
Bei einem Besuch an der Arbeitsstelle der Toten ergeben sich plötzlich ganz neue Motive.
Gekonnt schickt mich die Autorin auf manch falsche Fährte. Ich mag den stellenweise sehr feinen Humor der Geschichte.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

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Veröffentlicht am 26.03.2021

spannender Fall mit Charme

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Klappentext:

Eigentlich soll der frischgebackene Bauer und Privatdetektiv Lorenz Lovis herausfinden, wer die Pferde auf dem Perwanger Hof vergiftet hat. Doch dann wird eine tote Reiterin in seinem Weinberg ...

Klappentext:

Eigentlich soll der frischgebackene Bauer und Privatdetektiv Lorenz Lovis herausfinden, wer die Pferde auf dem Perwanger Hof vergiftet hat. Doch dann wird eine tote Reiterin in seinem Weinberg gefunden. der Verdacht fällt auf seinen Knecht Paul, aber Lovis ist von dessen Unschuld überzeugt. Scatolin, Lovis´ Freund und ehemaliger Kollege von der italienischen Staatspolizei, ermittelt, und das stellt die Freundschaft der beiden auf die Probe. Daher versucht Lovis, den Mörder auf eigene Faust zu finden. Doch da mischt sich eine deutsche Urlauberin ein und es gibt einen weiteren Toten...

Cover:

Das Cover wirkt ein wenig trübe durch die dunklen Wolken am Himmel, was aber wiederum sehr gut zum Fall und zur Atmosphäre passt. Ein Weingut ist erkennbar und farblich ist nur der Zaun unrein Pferdesattel hervorgehoben. Das Cover wirkt interessant und weckt das Interesse.

Was auch heraussticht ist der farbliche Seitenschnitt, da die Ränder des Buches in einem kräftigen orange Ton getaucht sind.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Fall für Lorenz Lovis, aber auch ohne den ersten Band zu kennen, kommt man hier sehr gut hinein, da die Bücher bzw. Fälle in sich geschlossen sind. Dies kam mir durchaus zu Gute, da der erste band bereits eine Weile zurückliegt und gut über 1 Jahr her ist.

Dennoch kam ich sehr gut in die Geschichte hinein und nach und nach kamen auch meine Erinnerungen zurück. Denn was hier sehr schön ist, ist das zu Beginn die Charaktere und Geschehnisse nochmal ein wenig aufgegriffen und erklärt werden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich flüssig und locker lesen. Die Geschehnissen und Handlungen kann man sehr gut folgen und die Geschichte nimmt schnell an Fahrt und Spannung auf. Die Ermittlungen kommen sehr gut rüber und auch die Hintergründe werden hier gut mit eingebunden ohne zu viel an Plot wegzunehmen.

Nachdem einige Pferde vergiftet auf dem Perwanger Hof aufgefunden wurden, nimmt sich Lovis der Sache an und nimmt kurzerhand die Pferde mit auf einen Hof. Als dann jedoch eine Reiterin tot in seinem Weinberg aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf seinen Knecht Paul. Doch kann Lovis dessen Unschuld beweisen?

Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und euch die Überraschungen lassen möchte.

Sehr lange tappte ich im Dunklen, und es blieb die ganze Zeit über sehr spannend, aber einen eindeutigen Verdächtigen hatte ich nicht und wurde daher am Ende komplett überrascht. Die Autorin hat es geschafft mich mitzureißen und durch die Geschichte gefangen zu nehmen, aber dennoch bis zum Ende überrascht zu bleiben in Bezug auf den Täter, denn damit hätte ich so nicht gerechnet.

Besonders gut haben mir auch wieder die ganz eigenen, authentischen und unterschiedlichen Charaktere gefallen, und auch der eingebaute Lokalkolorit, verbreitet hier seinen ganz eigenen Charme. Mir hat dies sehr gut gefallen und durchaus auch den Fall aufgelockert und zur guten Unterhaltung beigetragen.

Fazit:

Ein spannender Fall, der durch seine authentischen Charaktere und den besonderen Charme überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 19.03.2021

Ein spannender Südtirol Krimi

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Der Privatdetektiv Lorenz Lovis hat einen Auftrag auf dem Perwanger Hof angenommen. Innerhalb kürzester Zeit starben mehrere Pferde an einer Vergiftung. Das führt zu Unmut unter den Pferdebesitzern. ...



Der Privatdetektiv Lorenz Lovis hat einen Auftrag auf dem Perwanger Hof angenommen. Innerhalb kürzester Zeit starben mehrere Pferde an einer Vergiftung. Das führt zu Unmut unter den Pferdebesitzern. Kurzerhand nimmt er zwei Pferde auf seinem neuen Hof auf.
Die Pferdebesitzerin ist alles andere als einfach.
Zu allem Übel wird kurz darauf eine Leiche in seinem Weinberg entdeckt, wo man normalerweise die wunderschöne Aussicht genießt. Sein Mitarbeiter wird verdächtigt und dieser kann sich an den letzten Abend an nichts mehr erinnern.
Bei seinen Ermittlungen hat er viel Unterstützung, ob er will oder nicht. Dann geschieht ein zweiter Mord. Kann er den Täter überführen und Pauls Unschuld beweisen?

Dies ist der zweite Brixen Krimi mit Lorenz Lovis von Heidi Troi.
Wie auch schon im ersten Buch ist mir Lorenz sehr sympathisch. Auch seine Gespräche mit Alma haben mich sehr erheitert. Auf seinem Hof geht alles drunter und drüber, seit seine große Hilfe Paul als Tatverdächtiger gilt. Als Bauer hat er wahrlich noch keine große Erfahrung und tut sich schon schwer, wenn er Kühe melken soll. Eigentlich soll er ja den Pferdemörder finden und nun hat er es mit einer Leiche zu tun. Diesmal bekommt er wieder Unterstützung von seinen drei Freunden. Denen ihre eigenmächtige Suche bringt sie das eine oder andere mal in ungewöhnliche Situationen.

Mit den Charakteren hat die Autorin sehr eigenwillige, aber sympathische Figuren erschaffen. Keine gleicht der anderen. Sie sind authentisch und voller Leben.
Die bildgewaltige Sprache lässt einen Südtirol sehr gut vor Augen entstehen.

Mit diesem Teil um Lorenz Lovis ist der Autorin eine Steigerung gelungen.

Fazit: ein interessanter Krimi mit viel Lokalkolorit und authentischen Charaktere überzeugen und laden regelrecht zum Lesen ein.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.03.2021

Brixen Columbo

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Schon ein paar Wochen ist es her, dass Lorenz Lovis den Hof von seinem verstorbenen Onkel übernommen hat. Und so langsam kommt er dahinter, dass er sich damit auch eine Menge Schulden eingehandelt hat. ...

Schon ein paar Wochen ist es her, dass Lorenz Lovis den Hof von seinem verstorbenen Onkel übernommen hat. Und so langsam kommt er dahinter, dass er sich damit auch eine Menge Schulden eingehandelt hat. Als ehemaliger Polizist nutzt Lorens seine detektivischen Fähigkeiten. Auf einem nahen Pferdehof sind schon ein paar Tiere vergiftet worden. Allerdings kann die Jasmin Oberegger nicht Schuld daran sein, denn sie verspritzt ihr Gift eher mit ihren Worten. Und sie ist es, die bald tot aufgefunden wird. Ausgerechnet auf Lorenz’ Grundstück und in Verdacht gerät sein Knecht Paul, der auch mit Jasmin im Streit lag.

Tja, es hat sich einiges verändert im Leben von Lorenz Lovic. An sein Leben als Bauer muss er sich noch gewöhnen, auch wenn seine heimliche Liebe Angelika ihn unterstützt, leicht ist es nicht. Und nun fällt auch noch Paul aus, den die Polizei verhaftet, obwohl er beteuert, nichts mit dem Mord zu tun zu haben. Und Geld muss irgendwie auch hereinkommen, doch mit den deutschen Touristen, besonders deren lauten Kindern, ist es nicht einfach. Am liebsten hätte Lorenz seine Ruhe, am allerliebsten gemeinsam mit Angelika. Doch erstmal muss er den Mörder finden.

In seinem zweiten Auftritt bereitet Lorenz Lovic wieder viel Freude. Der etwas schrullige Neu-Detektiv kommt sympathisch rüber. Man kann sich direkt vorstellen, Ferien bei ihm auf dem Bauernhof zu machen. Sein neues Leben auf dem Land und sein altes Leben als Ermittler finden hier zusammen. Geschickt fühlt er seinen Verdächtigen auf den Zahn und bekommt dabei sowohl willkommene als auch weniger willkommene Hilfe. Dass keiner um das Opfer trauert, ist schon bedauerlich und dennoch fühlt man sich besser, wenn der Mord gesühnt wird, so wie es in den meisten ordentlichen Kriminalromanen geschieht. Wie schon beim ersten Band bekommt man auch hier beim Lesen gute Laune. Lorenz Lovic hat seine Bewährungsprobe bestanden. Gerne mehr!