Cover-Bild Es duftet nach Sommer
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 11.05.2015
  • ISBN: 9783570402771
Huntley Fitzpatrick

Es duftet nach Sommer

Catrin Frischer (Übersetzer)

Sommer, Sonne, Meer – und die erste große Liebe

Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2018

Es duftet nach Sommer

1

Zugegeben hatte ich wirklich Bedenken dieses Buch zu lesen, weil mir das erste Buch von Huntley Fitzpatrick „Mein Sommer nebenan“ unglaublich gut gefällt und ich zudem von einer Freundin gehört habe, dass ...

Zugegeben hatte ich wirklich Bedenken dieses Buch zu lesen, weil mir das erste Buch von Huntley Fitzpatrick „Mein Sommer nebenan“ unglaublich gut gefällt und ich zudem von einer Freundin gehört habe, dass ihr dieses Buch nicht allzu sehr gefiel.
Zumal der Klappentext wieder nach einem totalen Klischee klingt, wovon man sich aber wirklich nicht abschrecken lassen sollte. Ich denke wem „Mein Sommer nebenan“ gefallen hat, dem sollte auch „Es duftet nach Sommer“ nicht enttäuschen.
Gleich zu Anfang habe ich mich schon einfach wieder wohlgefühlt mit dem Buch, wenn man das denn so sagen kann. Der Schreibstil ist natürlich einfach der gleiche und hat mir demnach auch wieder sehr zugesagt. Ebenso wie die Charaktere, die ich einfach allesamt in mein Herz schließen musste. Allen voran natürlich die Protagonisten Gwen und Cass, aber auch die Nebencharaktere wie Gwen’s Bruder Emory oder Gwen’s Sommerjob Mrs. Ellington, die eine ganz erstaunliche alte Frau ist.
Gwen ist zum einen eine sehr typische Protagonistin, andererseits aber irgendwie auch nicht. Eigentlich war sie einem schlichtweg nur sympathisch, weil sie so realistisch rüberkam. Einfach mal ein richtig normales Mädchen, mit dem man super mitfühlen konnte und die man meistens einfach verstanden hat. Dazu noch ihre Familie, die nicht weniger sympathisch war und die man ebenfalls einfach gernhaben musste. Beispielsweise ihren Bruder Emory, der…nun, nicht ganz normal ist, klingt irgendwie falsch, aber letztendlich ist es so, oder auch ihre Mutter, die wirklich wie eine typische Mutter war, oder aber auch ihren Großvater.
Genau das gleiche mit Cass, der – Gott sei Dank! – endlich mal wieder kein Bad Boy, sondern eigentlich ein wirklich netter Kerl war. Eigentlich war er fast zu perfekt…aber darüber will man sich ja nicht beschweren.
Die Story hat mich wirklich gefesselt und war durchweg spannend, es gab keinen Punkt, an dem ich das Buch aus der Hand legen wollte, im Gegenteil, ich wollte immer wissen wie es mit Gwen und Cass weitergeht, denn die Autorin hat einen hier wirklich auf die Folter gespannt. Gleichzeitig war es aber auch genau richtig, dass die Geschichte so langsam voran ging, denn alles andere wäre übereilt gewesen und hätte einfach nicht gepasst. Und nachdem ich das Buch durch hatte und noch einmal darüber nachgedacht habe, ist mir auch aufgegangen, warum mir das Buch so gut gefallen hat. Weil es mal wieder um mehr ging als nur um eine einfache Liebesgeschichte, sondern die Charaktere mussten sich auch damit herumschlagen, was sie mal mit ihrem Leben anfangen wollen, was richtig und was falsche Entscheidungen sind und so weiter. Das Buch war einfach irgendwie mehr, was echt schwer zu beschreiben ist irgendwie…

Veröffentlicht am 12.11.2019

liebster teil der "reihe"

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dieser teil hat nun nichts mehr direkt mit den garretts und den anderen nachbarn zu tun, sie werden aber erwähnt, der ort ist der selbe und auch die schule ist die selbe. hier findet die handlung allerdings ...

dieser teil hat nun nichts mehr direkt mit den garretts und den anderen nachbarn zu tun, sie werden aber erwähnt, der ort ist der selbe und auch die schule ist die selbe. hier findet die handlung allerdings in den ferien und gefühlt etwas näher an der küste statt, die zeit wird so eindrucksvoll beschrieben, dass man teilweise das meeresrauschen und das lagerfeuer knistern hören konnte.
die geschichte um gwen und cassidy wirkt erwachsener, das tut der liebe aber keinen abbruch. ich liebe es, wie die autorin die geschichte im ganzen ort stattfinden lässt und es trotzdem schafft, dass man sich jeden einzelnen fleck perfekt ausmalen kann. auch der schreibstil muss hier besonders gelobt werden, selten habe ich so schöne dialoge gelesen. in diesem buch geht es in vielerlei hinsicht „etwas mehr zur sache“, ohne überzogen zu wirken. außerdem ist cassidy ein richtiges arschloch - aber welches herz ist schon vor cassidy sicher?

Veröffentlicht am 09.11.2019

Eine romantische Sommergeschichte

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Die Bewertung auf der Buchrückseite meiner Ausgabe sagt "Man, you are going to swoon" (Bustle.com) und sie hat gehalten, was sie verspricht!

Gwens Familienleben ist alles andere als leicht. Ihre Familie ...

Die Bewertung auf der Buchrückseite meiner Ausgabe sagt "Man, you are going to swoon" (Bustle.com) und sie hat gehalten, was sie verspricht!

Gwens Familienleben ist alles andere als leicht. Ihre Familie kämpft hart für ihr Leben. Ganz im Gegensatz zu Cassidy Somers Familie. Er kommt aus einer reichen Familie und als er plötzlich auf der Insel Stony Bay auftaucht, ist sie mehr als verwundert. Verwundert? Nein, eher genervt, gestresst und wütend! Denn Cassidy ist nicht irgendein reicher Kerl, sondern auch noch der schlimmste Fehler ihres Lebens! Und nun ist er hier, im Sommer. Er macht keine Ferien, nein, er arbeitet als Gärtner. Ausgerechnet er, der reiche Junge, arbeitet als Gärtner, auf ihrer Insel!?
Doch egal, wie sehr sie sich dagegen wehrt, zwischen ihr und Cassidy liegt eine Anziehungskraft, die sie nicht leugnen kann. Und während sie die Geheimnisse des anderen aufdecken und einander kennenlernen, scheint der Fehler ihres Lebens diesen Sommer zum Schönsten aller Zeiten werden zu lassen.


Die Geschichte ist süß und erfrischend, wie ein Eis an einem warmen Sommertag! Ich bin mit einiger Skepsis an das Buch herangegangen, doch ich fand die Geschichte von Gwen und Cassidy wundervoll. Und ich bin dahingeschmolzen, wie eben benanntes Eis! Cassidy ist wirklich Zucker!
Doch, es ist mehr als eine Liebesgeschichte, es geht um Vorurteil, Möglichkeit und Voreingenommenheit. Gwen erlaubt es sich hinter das Bild zu blicken, welches sie von Cassidy hat. Gemeinsam mit ihr, erkennt man als Leser, dass nicht immer alles so ist, wie es erscheint.

Fazit: Wenn man Lust auf einen süßen Sommeroman hat, dann ist dieser hier genau richtig. Ich habe mich zwischendurch doch sehr an den Strand gewünscht!

Veröffentlicht am 12.10.2019

Überraschend ernste Töne

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Selten gehe ich in meinen Rezensionen auf die Widmung der Autoren ein, aber in diesem Fall kann ich diese einfach nicht unerwähnt lassen, denn Huntley Fitzpatrick spricht in ihrer Widmung so liebevoll ...

Selten gehe ich in meinen Rezensionen auf die Widmung der Autoren ein, aber in diesem Fall kann ich diese einfach nicht unerwähnt lassen, denn Huntley Fitzpatrick spricht in ihrer Widmung so liebevoll mit „John“, dass mir dabei ganz warm ums Herz wird. Ich habe selten so eine gefühlvolle Widmung gelesen - das musste hier einfach mal erwähnt werden. <3

Wenn ihr euch den Seitenschnitt des Buches anschaut und dort ab und zu schwarze Striche seht, dann ist das nicht etwa Dreck, sondern es handelt sich hierbei um die Kapitelanfänge, die mit einer Blätterranke verziert sind. Und auch am Ende der einzelnen Kapitel findet sich jeweils eine kleine Ranke. Sehr hübsch!

„Es duftet nach Sommer“ lebt von seinen Charakteren, die alle echte Unikate sind. Klar, auf knapp 480 Seiten passiert auch eine Menge und die Handlung ist sehr abwechslungsreich, es passiert irgendwie immer etwas, aber beim Versuch, die Handlung zusammenzufassen, ist am Ende nicht mehr wirklich viel erwähnenswert. Es sind kleine Episoden, aus denen sich das Buch zusammensetzt, verbunden durch viele Gespräche, die die Handlung nicht immer vorantreiben. Aber wirklich im Gedächtnis bleiben am Ende Gwen und Cass, Em, Viv und Nic, Mrs Ellington und ihre Freundinnen, und nicht zuletzt Myrtle - das Sofa mit Charakter. Ganz großartig und intensiv hat Huntley Fitzpatrick diese Figuren gezeichnet und ihnen Eigenheiten verpasst, die sie unverwechselbar machen. Aber es gibt auch einige Randfiguren, die dagegen etwas blass bleiben. Da hilft es auch nicht, dass diese Nebencharaktere durch Rückblicke in die Vergangenheit etwas umfassender dargestellt werden. Einen echten Zugang konnte ich zu ihnen dennoch nicht finden.

Nach Huntley Fitzpatricks Debüt „Mein Sommer nebenan“ hat sich ihr Schreibstil entwickelt, denn er kommt mir in „Es duftet nach Sommer“ viel ausgefeilter und mehr auf den Punkt gebracht vor. Dazu kommt eine deftige Portion Sarkasmus, den vor allem die Ich-Erzählerin Gwen lebt. Sehr clevere Schlagabtäusche bieten sich dem Leser teilweise in den Gesprächen oder den erzählerischen Kommentaren der weiblichen Hauptperson. Leider war mir der Erzählstil teilweise aber etwas zu sprunghaft. Die Wechsel zwischen Dialogen und Handlung bzw. die Wechsel der Gesprächsthemen waren mir oft zu unruhig. Ich konnte mich dadurch nie wirklich an dem Buch festlesen, weil die Situationen sich zu schnell geändert haben und ich dadurch nie richtig in die Handlung reingekommen bin. Wie ich es oben schon erwähnt habe, besteht das Buch eher aus Episoden, die durch Dialoge verbunden sind, aber mir fehlt ein richtiger Handlungszusammenhang.

„Es duftet nach Sommer“ ist meiner Meinung nach irgendwie kein TYPISCHES Sommerbuch für Jugendliche. Während Sommerbücher dieses Genres sonst eher durch ihre Leichtigkeit und Lebendigkeit bestechen, ist „Es duftet nach Sommer“ ein vergleichsweise ernstes Buch. Es geht hier nicht nur um Sommerlaune, Freundschaft, Liebe, sondern auch um die ernsten Seiten des Lebens: Geldnöte, Eifersüchteleien, Trennungen, den Unterschied zwischen Arm und Reich. Das hätte ich so nicht erwartet, auch wenn bereits „Mein Sommer nebenan“ seine ernsten Seiten hatte. Aber in „Es duftet nach Sommer“ schlägt Huntley Fitzpatrick doch bedeutend ernstere Töne an.

Für unterhaltsame Momente sorgt dagegen Gwens Ferienjob bei Mrs Ellington, der sie in einige merkwürdige Situationen bringt, sowie das Geplänkel zwischen Gwen und Cass. Der Schlagabtausch zwischen den beiden ist echt herrlich zu lesen. Leider konnte ich aber nicht richtig mitfiebern, was das Zwischenmenschliche der beiden betrifft, denn irgendwie wollten sich die Emotionen nicht auf mich übertragen, die Beziehung zwischen den beiden blieb etwas zu oberflächlich, um mir ein Kribbeln in den Bauch zu zaubern.

Mein Fazit:

Mit „Es duftet nach Sommer“ schlägt Huntley Fitzpatrick überraschend ernste Töne an und überzeugt in erster Linie durch die einzigartigen Charaktere, während die Handlung zu sprunghaft ist, um wirklich in ihr abtauchen zu können.

Veröffentlicht am 21.01.2018

Langatmiges Jugendbuch mit Potenzial

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Allgemein:
„Es duftet nach Sommer“ von Huntley Fitzpatrick ist ein Roman, der im Jahr 2014 im cbt-Verlag veröffentlicht wurde. Das Buch ist ein Einzelband und umfasst 475 Seiten. Es gehört zu der Kategorie ...

Allgemein:
„Es duftet nach Sommer“ von Huntley Fitzpatrick ist ein Roman, der im Jahr 2014 im cbt-Verlag veröffentlicht wurde. Das Buch ist ein Einzelband und umfasst 475 Seiten. Es gehört zu der Kategorie der Jugendbücher.

Der erste Satz:
„Nichts kann mir die Stimmung so vermiesen wie eine Wagenladung Jungs.“

Inhalt:
Die 17-jährige Gwen lebt auf einer Insel und verbringt den Sommer damit, im Betrieb ihres Vater auszuhelfen und sich um die alte Dame Mrs. Ellington zu kümmern. Als der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, den Job als Gartenboy annimmt, traut Gwen ihren Augen nicht. In diesem Sommer sucht Gwen nach Antowrten, was ihr wirklich wichtig ist und stürzt sich damit von einem Erlebnis ins Nächste.

Meine Meinung:

Cover: Das Cover zeigt uns zwei Jugendliche, die sich Kopf an Kopf gegenüber auf einer Wiese liegen. Vermutlich soll es sich dabei um Gwen und Cassidy handeln. Leider habe ich mir die beiden ganz anders vorgestellt, da das Aussehen den Lesern im Buch auch anders vermittelt wird.

Schreibstil: Der Schreibstil war gut gewählt und leicht zu lesen. Die Autorin hat jedoch viel zu viele unnötige Information gegeben, die den Leser absolut nicht interessieren und auch nichts mit der Story zu tun hatten. Das Buch hätte garantiert 200 Seiten kürzer sein können, wenn man sich an die Story gehalten hätte! Es wird viel zu sehr in jedes kleinste Detail berichtet und erzählt.
Charaktere: Gwen fand ich furchtbar. Man sollte ja meinen, dass sie mit ihren 17 Jahren nicht mehr diese „Jungs sind doof“ Einstellung haben sollte und obwohl ständig betont wird, dass sie doch schon mehr Erfahrung als nur Küssen hat, kam sie mir sehr unreif und kindisch vor. Cassidy war an sich ein sehr lieber Junge, dem Höflichkeit sehr wichtig ist. Doch im Laufe des Buches fand ich auch ihn für sein Alter irgendwie sehr grotesk. Emory, Gwens kleiner Bruder, kam sehr natürlich rüber und ich habe ihn gleich ins Herz geschlossen. Mrs. Ellington war meine Lieblingsfigur in dem Buch. Sie war unglaublich symphatisch und bodenständig. Für ihr Alter war sie auch noch total fit und im echten Leben würde ich mich sicherlich ehr gut mit ihr verstehen.

Lieblingszitat: - Bleibt aus, weil es absolut keins gab. -

Fazit:
„Es duftet nach Sommer“ ist eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen habe. Normalerweise habe ich Bücher mit dieser Seitenzahl innerhalb weniger Tage durch, bei diesem Buch habe ich über eine Woche gebraucht. Eigentlich kommt mir so gut wie nie der Gedanke, ein Buch abzubrechen. – Bei diesem Buch war ich kurz davor. Mir tut es immer sehr Leid, einem Buch eine schlechte Bewertung zu geben, aber mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Es ist Emory und Mrs. Ellington zu verdanken, dass ich trotzdem noch drei gut gemeinte Sterne vergebe!