Cover-Bild Salzburger Dirndlstich
Band der Reihe "Kriminalromane im GMEINER-Verlag"
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14,50
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 311
  • Ersterscheinung: 13.07.2022
  • ISBN: 9783839202975
Katharina Eigner

Salzburger Dirndlstich

Kriminalroman
Nachhaltigkeit am Laufsteg? Die Modeschule Hallein zeigt, wie’s geht. Auch Rosmaries Tochter Susi präsentiert ihren Dirndl-Entwurf. Aber von der Modeschau im Salzburger Freilichtmuseum bleibt vorerst nur eine Leiche. Susi hat ihrer Konkurrentin kurz zuvor noch den Tod gewünscht - und somit ein Problem. Das wertvolle „Ur-Dirndl“, ein Sensationsfund aus dem 17. Jahrhundert, ist ebenfalls verschwunden, die Polizei auf Susis Fersen.
Arzthelferin Rosmarie Dorn ermittelt. In ihrem neuen Fall dreht sich alles um das Herzstück der österreichischen Tracht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2022

Unterhaltsamer Regionalkrimi aus der Salzburger Ecke

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Dirndl-Upcycling, ist gerade mega angesagt und das diesjährige Motto der Modeschule Hallein. Der Siegerin in Sachen Nachhaltigkeitsdirndl, winkt ein heißbegehrtes Praktikum beim österreichischen Dirndl-Papst ...

Dirndl-Upcycling, ist gerade mega angesagt und das diesjährige Motto der Modeschule Hallein. Der Siegerin in Sachen Nachhaltigkeitsdirndl, winkt ein heißbegehrtes Praktikum beim österreichischen Dirndl-Papst Alexis K. Doch der Ehrgeiz geht diesmal wohl zu weit, Streit und Missgunst kochen hoch und finden in der finalen Modenschau im Salzburger Freilichtmuseum ihren Höhepunkt. Nachdem kurz vor ihrem Auftritt, gerade Susi, Tochter von Arzthelferin Rosemarie Dorn, vor versammelten Publikum einen handfesten Streit mit der von allen gehassten Konkurrentin „Cruella“ hatte, bricht diese auf dem Laufsteg zusammen! Am nächsten Tag ist Cruella tot und ein wertvolles Ur-Dirndl aus dem Museum verschwunden!

Mit seinem außergewöhnlichen Cover ist mir der Kriminalroman "Salzburger Dirndlstich” der österreichischen Autorin Katharina Eigner sofort ins Auge gefallen! Die großartige Idee ein gesticktes Motiv zum entsprechenden Titel zu kombinieren finde ich einfach super.
Obwohl dies schon der zweite Fall in Folge für die neugierige Arzthelferin Rosemarie Dorn ist, hatte ich kein Problem mit der Lektüre, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Die Protagonisten sind allesamt großartig beschrieben, ob sympathisch oder nicht und daher gut zu visionieren. Auch die Handlung an sich gefällt mir gut, da sie clever eingefädelt und bis zum Schluss undurchsichtig bleibt, die beste Voraussetzung für einen spannungsvollen Krimi!

Mein Fazit:
Ein wirklich lesenswerter Regionalkrimi aus der Salzburger Region, dessen Lektüre mir großen Spaß gemacht hat. Er begeistert sowohl mit regionalen Kuriositäten, Brauchtum und einer guten Portion Dialekt, was der kriminellen Geschichte zusätzlich noch eine gute Mischung an Lokalkolorit verpasst. Auch der Humor der Autorin liegt genau auf meiner Wellenlänge.

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Veröffentlicht am 23.07.2022

Eine großartige Fortführung der Reihe…

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Salzburger Dirndlstich ist der zweite Band der Reihe rund um Arzthelferin Rosmarie Dornaus der Feder von Katharina Eigner.
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Gmeiner Verlag als Rezensionsexemplar ...

Salzburger Dirndlstich ist der zweite Band der Reihe rund um Arzthelferin Rosmarie Dornaus der Feder von Katharina Eigner.
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Gmeiner Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Meine Meinung
Nachdem mir ja bereits der erste Band rund um Arzthelferin Rosmarie Dorn - Salzburger Rippenstich - so gut gefallen hat, war ich natürlich um so erfreuter, dass es jetzt Nachschub gibt.
Der Schreib- und Erzählstil von Katharina Eigner hat mir wieder sehr gefallen. Ich mag es total, wie sie die lokale Mundart in abgesteckter Form in ihren Geschichten nutzt. Das macht die Geschichten authentisch.
Ein weiteres ungewöhnliches Stilmittel, dessen sie sich in ihren Büchern bedient ist, dass zu Beginn eines jeden Kapitels eine kurze, Stichwortartige Zusammenfassung dessen aufgeführt ist, was einem im Kapitel ungefähr erwartet.
Das habe ich in der Form noch nicht gesehen, finde es aber wirklich gut.
Natürlich darf in einem österreichischen Kriminalroman eine gute Prise schwarzen Humors nicht fehlen. Da kommt man hier wirklich wieder auf seine Kosten.
Auch das Familiengefüge der Protagonistin ist weiterhin sehr interessant, und wird uns in zukünftigen Fällen sicher noch die ein oder andere Überraschung bieten.
Fazit
Salzburger Dirndlstich ist in meinen Augen eine sehr gelungene Fortführung der Reihe und macht definitiv Lust auf mehr.
Eine große Empfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 28.08.2022

Mord an einem Dirndl im Dirndl

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Katharina Eigner hat mit „Salzburger Dirndlstich“ den zweiten Krimi mit der Arzthelferin Rosmarie Dorn geschrieben.

Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Das aufgestickte Dirndl zeigt gleich, um was ...

Katharina Eigner hat mit „Salzburger Dirndlstich“ den zweiten Krimi mit der Arzthelferin Rosmarie Dorn geschrieben.

Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Das aufgestickte Dirndl zeigt gleich, um was es im Krimi geht: das Dirndl. Ausgerechnet bei der Dirndl-Modenschau der Modeschule Hallein stirbt die Konkurrentin, der Rosmaries Tochter Susi im Streit den Tod gewünscht hatte. Das wertvolle „Ur-Dirndl“, ein Sensationsfund aus dem 17. Jahrhundert, ist ebenfalls verschwunden, die Polizei auf Susis Fersen. Um ihre des Mordes verdächtigte Tochter zu entlasten, ermittelt Rosmarie zum Leidwesen ihres Ehegatten wieder selbst.

Den ersten Band kenne ich noch nicht, hatte aber keine Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil der österreichischen Autorin ist erfrischend, die Personen haben Ecken und Kanten und kommen lebensecht daher. Der Krimi entwickelt sich langsam, dann aber in eine Richtung, die ich so nicht erwartet hatte - gut gemacht.

Hilfreich für Nichtösterreicher ist sicherlich das Glossar am Ende des Buches. Rosis Art inklusive Stickleidenschaft ist mir an Herz gewachsen und ich würde schon gerne wissen, ob sie ihre Herkunft klären kann und wie es mit den anderen Familienmitgliedern und Nebenfiguren (Rettenbacher) weitergeht.


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Veröffentlicht am 12.01.2023

Dirndl goes Nachhaltigkeit!

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In der 7000 Seelen-Gemeinde Grödig steht die Zeit nicht still. Manche sagen, es ist ein Ort der Sehnsucht, andere wiederum wissen, es ist eine Ort des Verzichts. Beides zeigt sich bei einem Event, nämlich ...

In der 7000 Seelen-Gemeinde Grödig steht die Zeit nicht still. Manche sagen, es ist ein Ort der Sehnsucht, andere wiederum wissen, es ist eine Ort des Verzichts. Beides zeigt sich bei einem Event, nämlich der Modenschau. Die Schülerinnen der Modeschule präsentieren ihre selbstkreirten Dirndl und hoffen auf eine Ausbildung beim ortsansässigen Modeschöpfer.
Leider tun sich bei der Modeschau wahre Abgründe auf. Es gibt eine Verletzte, die anschließend stirbt und inmitten des ganzen Trubels ist Susi, Rosemaries Tochter. Rosemarie, die sich bereits bei ihrem ersten Abenteuer als vorausschauende Ermittlerin gezeigt hat, wittert hier sofort einen Skandal. Die Autorin zeigt auch mit diesem Krimi ihr Können. Die Geschichte schweift zwar ab und zu in Randgeschehen und Erklärungen ab, was jedoch der kriminalistischen Handlung keinen Abbruch tut, sondern eher nur die Seiten füllt. Die Wortgewandtheit, der Wortwitz, die detaillierte Charakterisierung der Protagonisten und nicht zu vergessen, das detailgetreue Setting, lassen dieses Buch zum wahren Lesegenuss werden.
Ausserdem sollte noch erwähnt werden, dass dieses Buch auch zur Bildung beiträgt. Oder hättest du gewusst, was ein Almkaffee ist? Oder Trimethylaminurie? Aber auch das Hauptthema: das Dirndl, das aus einem Arbeitsgewand der Bäuerin ursprünglich entstanden ist, wird hier breitflächig beschrieben. Ich sag ja immer: Lesen bildet!
In diesem Sinne ... bis zum nächsten Fall mit Rosemarie!

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Verhängnisvolle Dirndl-Modenschau

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„Salzburger Dirndlstich“ ist nach „Salzburger Rippenstich“ Katharina Eigners zweiter Krimi-mit der Arzthelferin Rosmarie Dorn als Akteurin, ein Krimi mit viel Lokalkolorit.

Worum geht es?
Rosmaries Tochter ...

„Salzburger Dirndlstich“ ist nach „Salzburger Rippenstich“ Katharina Eigners zweiter Krimi-mit der Arzthelferin Rosmarie Dorn als Akteurin, ein Krimi mit viel Lokalkolorit.

Worum geht es?
Rosmaries Tochter Susi besucht die Modeschule Hallein. Bei der Dirndl-Modenschau der Schule im Salzburger Freilichtmuseum stirbt ausgerechnet jene Konkurrentin, der Susi im Streit den Tod gewünscht hatte. Zudem wurde das wertvolle „Ur-Dirndl“ aus dem Freiluftmuseum entwendet. Um ihre des Mordes verdächtigte Tochter zu entlasten, bleibt Rosmarie nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln.
Das Cover besticht wiederum sehr passend mit einem Stickmotiv. Die Kapitel sind angenehm kurz und jeweils mit einer amüsanten stichwortartigen inhaltlichen Vorschau übertitelt. Das Buch erschien 2022, Corona wird nur ganz kurz erwähnt.

Der humorvolle Schreibstil der Autorin, Situationskomik, unterhaltsame Dialoge und originelle Szenarien haben mir schon in Band 1 gut gefallen. Ich freute mich, den urig gezeichneten Figuren, ob Familie, Patienten oder sonstigen Dorfbewohnern, wieder zu begegnen, über deren Aktionen und Aussagen zu schmunzeln.

Auch wenn einem Rosmarie und ihr Umfeld noch nicht so vertraut ist, kommt man in den Fall sicher ohne Kenntnis des Vorgängerbandes problemlos hinein. Allerdings, Rosmaries Vorgeschichte, ihren Status als Findelkind und die Sehnsucht, ihre Wurzeln zu kennen, kann man vermutlich etwas intensiver nachvollziehen, wenn man auch Band 1 gelesen hat.

Durch die Erzählweise aus Sicht der Protagonistin, in Ich-Form, ist man in Rosmaries Überlegungen sehr lebensnah eingebunden, verfolgt ihre Gedanken, macht ihre Beobachtungen und zieht ihre Schlussfolgerungen, fühlt mit ihr, ob Ärger und Sorgen oder liebevolle Zuwendung. Nicht nur Rosmarie ist lebendig charakterisiert, auch die übrigen Personen sind gut vorstellbar.

Der Fall entwickelt sich eher gemächlich und ruhig. Regionalkrimimäßig dominieren zunächst die lokalen Eindrücke und die Informationen über Sehenswertes und Althergebrachtes sowie Rosmaries persönliches Umfeld. Die fallrelevanten Erkenntnisse sickern nur schleppend durch. Das Mordmotiv liegt ebenso bis zuletzt im Dunkeln wie die Umstände des Diebstahls des Ur-Dirndls, die ersten Spuren und Verdächtigen erweisen sich als nicht zielführend. Die Spannung steigt, als sich schließlich die Fakten verdichten und eine geschickt inszenierte Falle den Mörder überführt. Rosmarie brachte zudem unerwartete Zusammenhänge ans Tageslicht, alles klärte sich auf – sehr überraschend – ein wenig à la deus ex machina.

Als typischer Regionalkrimi bietet er viel Lokalkolorit und Informationen, von der Geschichte und den Varianten des Dirndls bis zur Beschreibung des Freiluftmuseums und zu archäologischen Ausführungen. Aber auch auf sprachliche Eigenarten wird eingegangen, wie auf die Vorliebe der Österreicher für den Konjunktiv. Zudem werden spezielle Begriffe im Glossar erklärt.

„Dirndlstich“ ist ein unaufgeregter Krimi mit viel Lokalkolorit und einer sympathischen, wenig spektakulär ermittelnden Protagonistin, mit unterhaltsamen Zwischenszenen, einem interessant konstruierten Mord und unerwarteter Auflösung. Mir hat das Buch in diesem Sinne sehr gut gefallen und ich bin nicht nur neugierig, welche Fälle Rosmarie in Zukunft zu lösen hat, sondern ob sie eines Tages doch noch erfährt, wer ihre Eltern waren.

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