Cover-Bild Silber – Das zweite Buch der Träume
Teil 2 der Serie "Silber-Trilogie"
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12,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon Sauerländer Audio
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 22.02.2018
  • ISBN: 9783839841754
Kerstin Gier

Silber – Das zweite Buch der Träume

Roman
Simona Pahl (Sprecher)

Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an? Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchworkfamilie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2018

Inhalt: Es kommen harte Zeiten auf Liv Silber zu. Secrecy kennt plötzlich ihre Geheimnisse, die eigentlich nur ihre Schwester Mia und ihr Freund Henry wissen. Auch Henry hat Geheimnisse, die Livs Misstrauen wecken. Und dann fängt Mia an, zu schlafwandeln

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Inhalt:
Es kommen harte Zeiten auf Liv Silber zu. Secrecy kennt plötzlich ihre Geheimnisse, die eigentlich nur ihre Schwester Mia und ihr Freund Henry wissen. Auch Henry hat Geheimnisse, die Livs Misstrauen ...

Inhalt:
Es kommen harte Zeiten auf Liv Silber zu. Secrecy kennt plötzlich ihre Geheimnisse, die eigentlich nur ihre Schwester Mia und ihr Freund Henry wissen. Auch Henry hat Geheimnisse, die Livs Misstrauen wecken. Und dann fängt Mia an, zu schlafwandeln und begibt sich dabei in große Gefahr.

Meine Meinung:
Band 2 schließt nahtlos an Band 1 an. Das finde ich sehr schön. Da ich den ersten Teil direkt vorher gelesen habe, hatte ich absolut gar keine Schwierigkeiten, mich sofort wieder in der Handlung zu verlieren. Einige wichtige Informationen aus Band 1 werden allerdings auch wiederholt und kurz zusammengefasst, sodass keine Verständnisprobleme entstehen können.

Auch hier begeistert mich wieder das Cover. Livs Traumtür hat sich mit ihr weiterentwickelt und verändert. Sie hat ihre Sicherheitsmaßnahmen erhöht, um nicht im Schlaf von anderen ausspioniert zu werden. Doch nicht jeder ist so vorsichtig.

Die Handlung konzentriert sich hauptsächlich auf die Welt der Träume, sodass die Protagonisten eigentlich die meiste Zeit schlafen. Das ist irgendwie merkwürdig, aber dennoch passiert so viel. Ich finde es allerdings schade, dass insbesondere Henrys und Livs Beziehung hauptsächlich in den Träumen stattfindet. Daher ist es auch kein Wunder, dass Liv misstrauisch wird, weil sie noch nie bei Henry zu Hause war.

Die Handlung ist auch dieses Mal wieder spannend, aber Band 1 hatte da mehr zu bieten. Die Spannung in Band 2 bezieht sich mehr auf Liv und insbesondere ihre kleine Schwester, die sich durch das Schlafwandeln in große Gefahr begibt. Teilweise fand ich das Geschehen hier auch recht vorhersehbar und es hat mich manchmal nicht wirklich überrascht, weil ich es selbst bereits so vermutet hatte. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und habe auch schon mit Band 3 angefangen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Immerhin weiß ich noch nicht, wer hinter Secrecy steckt.

Besonders der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich finde es großartig, wie die Autorin mit viel Witz, Humor und Charme ihre Protagonisten zum Leben erweckt. Man hat wirklich das Gefühl, mittendrin zu sein. Auf jeden Fall kann ich gar nicht genug von dieser Reihe bekommen und freue mich sehr auf Band 3.

Veröffentlicht am 12.06.2020

Eine kleine Steigerung zu Band 1

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Das Wiedersehen mit Liv bereitet überraschend viel Freude. Sie ist so herrlich normal und bodenständig; immer noch ein bisschen zu naiv und kindlich für ihr Alter aber eben so immer noch ein Segen für ...

Das Wiedersehen mit Liv bereitet überraschend viel Freude. Sie ist so herrlich normal und bodenständig; immer noch ein bisschen zu naiv und kindlich für ihr Alter aber eben so immer noch ein Segen für die Geschichte. Sie sprüht nur so vor Lebendigkeit, wirkt authentisch und hat manchmal die dümmsten Ideen. Charmant verpackt leistet sie sich also den ein oder anderen Fauxpas und bringt den Leser damit immer wieder zum Schmunzeln. So lässt sich zwar nicht jede Handlung komplett nachvollziehen, lässt sich aber am Ende doch durch ihre Eigenheit erklären. Mit ihr mitzufiebern ist wunderbar leicht; man nimmt den Draht, den man in Band 1 schon zu ihr aufgebaut hat, einfach wieder auf und verspürt die identischen Gefühle ihr gegenüber, wie man es bereits kennt. Liv ist manchmal vorlaut, manchmal frech, manchmal unreif und manchmal ein wenig schwer von Begriff – sie ist in so mancher Hinsicht unerfahren, kann durchaus mal an den Nerven des Lesers zerren, aber am Ende ist man ihr nie böse; weil sie einfach so liebenswert und greifbar rüber kommt.
Mia, Liv’s kleine Schwester, übernimmt hier in diesem zweiten Band eine weitere Hauptrolle. So lernen wir das Mädchen noch ausgiebiger, noch intensiven und noch tiefgründiger kennen. Kerstin Gier brachte noch eine interessante, humorvolle Fakten zu Mia mit ein und hielt so die Spannung aufrecht. Mia ist eine zuckersüße Persönlichkeit, die definitiv ihre Eigenheiten hat, aber dadurch nicht weniger liebenswert wirkt. Allein ihre Liebe zu Sherlock Holmes und der Detektiv-Arbeit ganz allgemein lassen sie schon unglaublich sympathisch werden. Kurz um: man fiebert hier in dieser Fortsetzung mindestens genau so sehr mit Mia mit, wie man es mit Liv tut.
Weitere Charaktere gibt es natürlich auch wieder – und zwar einige. Von den beiden Stiefgeschwistern der Mädchen, über Mitschüler bishin zu Freunden, Feinden und lästigen Stief-Familienmitglieder. Ein jeder ist, wie schon im vorherigen Teil der Trilogie, ausreichend detaillreich und greifbar ausgearbeitet. Es gab sowohl die, die man prompt ins Herz schließt, die, die man von der ersten Sekunde gefressen hat und die, in denen man sich radikal getäuscht hat. Diese Undurchsichtigkeit, die der ein oder andere an den Tag legte, beeindruckte mich beinah mehr, als er ganze Rest des Buches – immerhin schafften es besagte Charaktere komplett, mich hinters Licht zu führen.

Zum Schreibstil von Kerstin Gier braucht man nun wirklich nicht mehr viele Worte verlieren. Wunderbar leicht, einfach und trotzdem bildhaft und atmosphärisch erzählt sie uns die Geschichte von Liv und ihrer Traumwelt und setzt dabei besonders Humor, Charme und Lebendigkeit. Selten konnte mich ein anderer Autor mit so einer Leichtigkeit einnehmen, wie es Kerstin Gier hier mal wieder gelingt. Und obwohl es sich nicht in Worte fassen lässt, was genau ihre Art und Weise eine Story zu transportieren, so besonders macht, empfinde ich ihre Bücher allein des Stils wegen schon immer als einzigartig.
Als Sahnehäubchen dient dann letztlich die Sprecherin. Simona Pahl macht wieder einen mega genialen Job – anders lässt es sich nicht beschreiben. Sie hat eine so angenehme Stimmfarbe, erzählt eindringlich und authentisch und verleiht mittels verschiedenen Stimmlagen jeder Situation die entsprechende Atmosphäre. Dabei bringt sie sowohl die düsteren Passagen perfekt rüber, als auch den Witz. Fand ein bisschen kindlich verstellt sie ihre Stimme, schenkt jedem Charakter eine Eigenheit und übertrifft sich von Kapitel zu Kapitel immer wieder selbst.

Die Geschichte schließt natürlich an den Vorgänger an – so sind die Begebenheiten die selben geblieben; ebenso wie Charaktere, Setting und Worldbuilding. Jedoch gab es in Band 1 bereits die Anfänge einer Grundstory, die sich auch hier durch dieses Buch zieht. Jedoch schafft es Kerstin Gier, dass Band 2 wie eine ganz neue Geschichte wirkt. Fast so, als wäre es ein neuer Fall, den es für Liv – aber dieses Mal auch für ihre kleine Schwester Mia – zu lösen gilt. Mittels bekannten Elementen, eingebaut in eine sehr erfrischende, charmante Storyline, schafft die Autorin diese heimelige Wohlfühl-Atmosphäre, aber eben gleichzeitig auch eine gewisse Portion Spannung. Dadurch, dass sich hier vieles um Mia dreht, die man als Leser ohnehin schon ins Herz schließen muss aufgrund ihrer zuckersüßen Art, fiebert man noch einmal deutlich intensiver mit, als man es aus dem ersten Teil kennt. Auch hier ist es wieder keine Handlung, die einen komplett vom Hocker reißt, aber sie weiß zu unterhalten und teilweise richtig zu fesseln. Selbst die ein oder andere Überraschung bleibt nicht aus. Besonders besagte Grundidee lässt den ein oder anderen Grusel-Moment entstehen und die Neugier des Lesers entfachen. Super unvorhersehbare Wendungen gibt es dabei nicht, aber das brauchte dieses Buch auch gar nicht, um zu funktionieren. Was es jedoch gebraucht hätte, wäre ein wenig mehr Tempo gewesen. Gerade im mittleren Teil der Geschichte kommt eine gewisse Ruhe auf – Ruhe, in der sich die Autorin viel mit dem Zwischenmenschlichen befasst und Liv’s Liebesleben thematisiert. Hätte man das ein wenig mehr „nebenbei“ einfließen lassen, wäre es sicher dynamischer gewesen. Aber man sollte auch bedenken, dass ich eigentlich schon sehr lange nicht mehr zur Zielgruppe gehöre und deshalb kann ich über solche kleinen Kritikpunkte durchaus hinwegsehen.
Gen Ende nahm die Geschwindigkeit aber zum Glück nochmal zu und mir gefiel, für welche Abwicklung sich Kerstin Gier entschied. Das zog diese Spannungsmomente nochmal ein wenig in die Länge, sodass man einfach mehr davon hatte. Gut gelöst und ein stimmiges Ende für diesen zweiten Band. Und tatsächlich auch mit einem kleinen Cliffhanger versehen, um möglichst schnell Band 3 und somit das große Finale der Trilogie lesen, oder besser gesagt hören, zu wollen.

FAZIT:
Ich tu mir immer schwer, meine Empfindungen zu Kerstin Gier’s Bücher in Worte zu packen, schlicht weil es stets so klingt, als hätte ich es nicht gemocht. Dem war allerdings nicht so – im Gegenteil! Band 2 dieser Trilogie überzeugt noch ein ganzes Stück mehr und lässt das Leserherz so manches Mal höher schlagen; und zwar nicht nur vor Spannung oder auch vor aufkommenden Gefühlen. Die Problematik mit der Protagonistin, ausgelöst durch ihre recht unreife, kindliche Art, blieb zwar bestehen, doch da sich hier auch vieles um Mia dreht, gleicht sich das beinah gänzlich aus. Von mir eine absolute Empfehlung, mit dem Vermerk, dass es eben eher ein jüngeres Publikum bedienen soll. Es kann aber, wie man sieht, auch die Erwachsenen wunderbar unterhalten.

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Veröffentlicht am 07.02.2019

Sehr gut und witzig.

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Zu Giers Schreibstiel muss ich nicht viel sagen. Jeder, der ein Buch von ihr gelesen hat, weiß wie gut die Autorin schreiben kann.

Beginnen wir mit der Kritik.
Ich bin absolut dagegen, dass in diesem ...

Zu Giers Schreibstiel muss ich nicht viel sagen. Jeder, der ein Buch von ihr gelesen hat, weiß wie gut die Autorin schreiben kann.

Beginnen wir mit der Kritik.
Ich bin absolut dagegen, dass in diesem Buch darauf rumgeritten wird, dass Liv mit 15 Jahren noch keine sexuellen Erfahrungen hat und damit auf Secrecys Blog bloßgestellt wird.
Was ist denn los mit der Welt?! Es wird ein Bild geschaffen, welches vermittelt, dass jede, die mit 15 noch Jungfrau ist, ein Spätzunder sei. Hey, Liv mag viel von der Welt gesehen haben, aber sie ist immer noch ein Kind. (!!!)
Es ist nicht richtig, einer 15-jährigen vorzuwerfen, dass sie deswegen unreif sei. Ich finde, in dem jungen Alter ist es absolut nicht relevant, über so was nachzudenken.
Es wird eine völlig falsche Moralvorstellung in die Köpfe junger Mädchen gepflanzt.
Ich hab mich richtig geärgert. Henry wir in Band zwei unsympathisch und bleibt es bis zum Ende der Reihe. Ich habe in der Rezension von ersten Teil schon erwähnt, dass mir die Bezihing zwischen den beiden nicht gut gefällt. Es wird nicht klar genug heraus gearbeitet, wie toll Henry ist. Mein Herz hat nie geblutet und schmachten ging schon zweimal nicht. Im Band zwei wird man sogar noch weiter von Henrys fragwürdigem Charakter enttäuscht. Auch wenn Gier mehr oder weniger versucht, eine plausible Erklärung dafür zu erfinden. Aber diese Ausrede bleibt genau das, eine Erfindung, die für mich gar nichts entschuldigt.
Liv ist mir eindeutig zu naiv und nicht selbstbewusst genug, wenn es darum geht, sich gegen ihren Freund durchzusetzen. Obwohl sie sonst eine recht coole Persönlichkeit ist.
Mia, Livs kleine Schwester, hingegen ist wirklich klasse, sie sagt was sie denkt und scheut keine Mühe jeden Geheimnis auf die Spur zu kommen. Weiter so, kleine Sherlock Holmes, vielleicht lüftest du sogar noch das Geheimnis um Secrecy!
Grayson, Livs neuer Stiefbruder, ist definitiv der Interessanteste der Jungsclique. Ich schätze seine überlegte und fürsorgliche Art sehr. Er ist mit diesen Zügen der einzige Charakter im ganzen Buch. Man wünscht sich fast, dass Liv sich in ihn verliebt hätte. Außerdem passt Emily, Graysons super nervige Freundin, so gar nicht zu ihm.
Aber das bleibt Wunschdenken.
Trotzdem ist das Buch witzig und unterhaltsam, einige Passagen langatmig, aber darüber kann man hinweg sehen.
Im Großen und Ganzen passiert nicht viel, es geht weiterhin um die Frage hinter dem Geheimiss des Korridors und darum immer wieder der Rache anderer auszuweichen. Die Spannung hält sich in Grenzen und die Geschichte dümpelt vor sich hin, aber auch das ist in Ordung.
Abgesehen von ein paar Unstimmigkeiten meinerseits war das Buch gut zu lesen und Teil 3 muss ich definitiv lesen. Mich interessiert ja schon, wie schlecht die Bösewichte wirklich sind und ob Liv aufwacht und dem Geheimniskrämer, Henry, den Laufpass gibt.
Wer weiß? Vielleicht existiert der Dämon ja doch.
Silber 2 bekommt 3 1/2 Sterne von 5.

Veröffentlicht am 14.05.2021

Gelungener zweiter Teil

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Auch den zweiten Teil habe ich als Hörbuch gehört. Ich finde die Fortsetzung gelungen und würde auf der Autofahrt und beim Aufräumen bestens unterhalten. Habe auch schon mit Teil 3 begonnen. Auch Teil ...

Auch den zweiten Teil habe ich als Hörbuch gehört. Ich finde die Fortsetzung gelungen und würde auf der Autofahrt und beim Aufräumen bestens unterhalten. Habe auch schon mit Teil 3 begonnen. Auch Teil 2 ist eine tolle Jugendgeschichte mit tollen Charakteren.

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