Cover-Bild Liebe. Schmerz. Tod.
Band 1 der Reihe "Elysium-Krimireihe"
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 292
  • Ersterscheinung: 16.11.2017
  • ISBN: 9783746030708
Liv Morus

Liebe. Schmerz. Tod.

Der 1. Fall für Elisa Gerlach und Henri Wieland
Journalistin Elisa Gerlach hat genug von der Liebe, nachdem sie ihren Freund in flagranti mit einer anderen erwischt hat. Hals über Kopf verlässt sie Hamburg, als ein Studienfreund ihr einen Job bei der Morgenzeitung in München anbietet. In der neuen Redaktion muss sie sich vor dem Chefredakteur und den Kollegen beweisen und stürzt sich nach einem Todesfall bei einer Gasexplosion in die Recherche.
Für Kriminalhauptkommissar Henri Wieland scheint es sich dabei um einen Routinefall zu handeln, bis ein Mord geschieht, der seine persönlichen Dämonen auf den Plan ruft. Elisas eigenwillige Recherchen nerven ihn, doch als sie dem Mörder gefährlich nahe kommt, muss Henri handeln ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2018

Überraschendes Ende

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Elisa zieht von Hamburg nach München, da Ihr Freund und Vorgesetzter Sie betrogen hat. Also hat Sie sich entschieden so weit weg wie möglich zu ziehen und alles hinter sich zu lassen. Was nicht so leicht ...

Elisa zieht von Hamburg nach München, da Ihr Freund und Vorgesetzter Sie betrogen hat. Also hat Sie sich entschieden so weit weg wie möglich zu ziehen und alles hinter sich zu lassen. Was nicht so leicht ist wie Sie gedacht hat. Außer einer schönen Wohnung und der netten Vermieterin ist alles nicht so leicht. Im Job muss Sie sich zuerst beweisen und arbeitet ohne Vertrag, und auch von den Kollegen wird Sie im stich gelassen und ihr werden sogar Steine in den Weg gelegt.

Da kommt eine Story, dass ihr keine Ruhe gibt. Ist es nur ein Zufall, dass zwei Verbrechen so nah und so kurz nach einander verübt werden. Da Elisa niemanden vertrauen kann beginnt Sie auf eigene Faust zu ermitteln und gerät selbst in Lebensgefahr. Gut dass Sie davor noch geschafft hat dem leitendem Polizisten den gleichen Floh ins Ohr zu setzen. Als er beginnt über so eine abwegigen Geschichte mehr und mehr nachzudenken kommt er zu dem Schluss, dass es doch was dran sein kann. Er versucht mit Elisa darüber zu reden aber hier kann er Sie nicht finden. Was bei Ihm sämtliche Allarmglocken schrillen lässt. Da beginnt die Zeit gegen sie zu rennen.

Eine Tolle Geschichte. Am Anfang lernt man so viele Menschen kennen, dass es einem schwer fällt alle zu merken. Nach und nach komme die Rollen aber in Gang und man ist mitten in dem Geschehen. Das Ende ist sehr Überraschen, was der Geschichte einen tolle Wendepunkt gibt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Toller Serien-Auftakt

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Die Hamburger Journalistin Elisa verlässt Hals über Kopf ihren Arbeitsplatz und die Hansestadt, nachdem sie ihren Freund, den Chefredakteur Carsten mit der Praktikantin Suki in flagranti ertappt hat. ...

Die Hamburger Journalistin Elisa verlässt Hals über Kopf ihren Arbeitsplatz und die Hansestadt, nachdem sie ihren Freund, den Chefredakteur Carsten mit der Praktikantin Suki in flagranti ertappt hat.

München, so hofft sie, ist weit weg. An ihrem neuen Arbeitsplatz, der „Morgenzeitung“ angekommen, erfährt sie, dass Schulkollege und Redakteur Dennis, den Job ein wenig zu rosig geschildert hat und eine Fixanstellung nur nach bestandener Bewährungsprobe in Aussicht steht. Chefradakteur André ist ein ähnliches Kaliber wie Carsten und Kollegin Jette eine Intrigante. Doch Elisa lässt sich nicht unterkriegen.

Der Zufall (oder die Autorin) will es, dass Elisa ausgerechnet im Haus von Karen, der Mutter von KHK Henri Wieland eine Wohnung findet. Henri, von seiner Mutter „Bärchen“ genannt, ist nach dem Unfalltod seiner Frau und seines Sohnes noch immer nicht bereit für eine neue Beziehung, auch wenn das seine Mutter nicht einsieht und ihre Mieterinnen nach „schwiegermütterlichen“ Aspekten aussucht.

Gleich in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft in München bietet sich für Elisa die erste Bewährungsprobe: Sie soll über eine Gasexplosion, bei der ein Mann ums Leben gekommen ist, berichten. Während Jette mit möglichst wenig Aufwand nach maximalen Nutzen sucht, recherchiert Elisa gewissenhaft, doch die Explosion verschwindet aus den Schlagzeilen als in der Nähe die zehnjährige Emily ermordet und augenscheinlich missbraucht aufgefunden wird.

Erst als sich Elisa erinnert, Emily an Schauplatz der Gasexplosion gesehen zu haben, erfährt der vermeintliche Unfalltod eine neue, brisante Wendung.

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist der Auftakt zu einer Serie, hebt sich wohltuend aus der Masse der Serienmörder, Psychopathen und kaputten Ermittler heraus. Zwar hat auch Henri sein Schicksalspäckchen zu tragen, doch wirkt er in seiner strikten Art, das Amtsgeheimnis zu wahren, nicht unsympathisch. Liv Morus hat hier Charaktere geschaffen, mit denen sich die Leser gut identifizieren können. Wer wollte denn nicht schon einmal Detektiv spielen?

Henri Wielands Team besteht ebenfalls aus Durchschnittstypen, die alle ihre kleinen oder größeren Sorgen durch den Alltag tragen. Sei es Lenz, der einen kranken Vater hat, oder Tanja, die als Alleinerzieherin den Spagat zwischen Job und Familie jeden Tag neu spannen muss. Einzig Marius, der Neue im Team, ist noch ein wenig von einer geheimnisvollen Wolke umgeben. Bin gespannt, wann der aus dem Nebel heraustritt. Ob er der viel zitiert Kontakt von Jette zur Polizei ist?

Gut beschrieben sind die Unterschiede zwischen polizeilicher und journalistischer Recherche. Die Polizei muss immer nach den Buchstaben des Gesetzes arbeiten und daher weniger Spielraum als die Journeille, die manchmal auch zu nicht ganz lupenreinen Mitteln greifen darf.

Fazit:

Wer einen bodenständigen Krimi mit Schauplatz München lesen möchte, und vor ein bisschen zwischenmenschlichen Gefühlen nicht zurückschreckt, dem kann ich diesen Krimi nur zu gerne empfehlen. 5 Sterne


Veröffentlicht am 25.12.2017

Es geschah aus Liebe

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Was macht eine erfolgreiche Journalistin die ihren Freund und Vorgesetzten mit einer Kollegin in flagranti erwischt?

Sie mietet sich einen Transporter, packt ihre Sachen , gibt kurzerhand ihr bisheriges ...

Was macht eine erfolgreiche Journalistin die ihren Freund und Vorgesetzten mit einer Kollegin in flagranti erwischt?

Sie mietet sich einen Transporter, packt ihre Sachen , gibt kurzerhand ihr bisheriges Leben auf und begibt sich von Hamburg nach München.
Neuer Job, neue Wohnung, neues Leben....
Als Elisa ihre neue Stelle in der Redaktion der Morgenzeitung antritt, die ihr ein Freund, der auch dort arbeitet vermittelt hat, erfährt sie zu ihrem Schrecken, dass sie keineswegs einen festen Arbeitsvertrag hat – der Chefredakteur, mit welchem sie schon einen unangenehmen Zusammenstoß hatte, gibt ihr einen Monat Zeit, sich zu beweisen. Jette, ihre unmittelbare Kollegin im Ressort, macht ihr durch unfaire Intrigen noch zusätzlich das Leben schwer.
Eine spannende Ermittlungsarbeit beginnt, als es nach einer Gasexplosion mit einem Toten noch einen weiteren Todesfall gibt. Die kleine Emily, eine aufgeweckte Zehnjährige, wird tot und missbraucht in einem Park aufgefunden.
Der Ermittler, Henrik Wieland, der das Ganze leitet, ist zufällig der brummige und unzugängliche Sohn ihrer netten Vermieterin Karen, was Elisas eigene Recherche erschwert. Und dennoch kommt sie dem Täter so gefährlich nahe, dass sie selber in Lebensgefahr gerät.
Elisa und Henrik sind sympathische Charaktere, lebensnah und bildhaft dargestellt, sodass man sich als Leser sehr gut mit ihnen identifizieren kann.
Aber auch die anderen Akteure werden von der Autorin, Liv Morus, so lebensecht dargestellt, dass sie völlig authentisch und glaubwürdig erscheinen.
Der Leser kann an den umfangreichen Ermittlungsarbeiten hautnah teilnehmen, was einem das Gefühl gibt, Teil der Geschichte zu sein. Das macht der fesselnde und lockere Schreibstil der Autorin, der sich leicht und flüssig lesen lässt.
Auch wenn man hin und wieder glaubt, dem Täter auf der Spur zu sein, muss man doch erkennen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Es sind hervorragende falsche Fährten, von der Autorin gekonnt gelegt, die den Leser bis fast zum Ende verwirren.

Mir hat dieses Krimidebüt sehr gut gefallen und mir angenehm spannende Lesestunden beschert, sodass ich den Roman nur zu gerne weiter empfehle.

Und das mit 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.12.2017

Aus Liebe erweckt

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Liv Morus hat mit ihrem Krimi „Liebe. Schmerz. Tod.“ Ein neues Ermittler Team ins Leben gerufen. Der erste Fall für Elisa Gerlach und Henri Wieland – und es wird hoffentlich noch viele gemeinsame Fälle ...

Liv Morus hat mit ihrem Krimi „Liebe. Schmerz. Tod.“ Ein neues Ermittler Team ins Leben gerufen. Der erste Fall für Elisa Gerlach und Henri Wieland – und es wird hoffentlich noch viele gemeinsame Fälle zu lösen sein. Spannend geschrieben vom Anfang bis zum Ende. Mit viel Herz, Verstand sowie Mut der ermittelnden Parteien.
Elisa Gerlach ist Journalistin und wagt nach einem Liebesaus in Hamburg den Neustart in München. Sie hat Kontakt zu einem früheren Kollegen, der Elisa anhimmelt und ihr einen Job gibt. Nach einem schnellen Umzug und Bezug der Wohnung im Haus Elysium erfährt sie, das sie sich bei der –Morgenzeitung- erst beweisen muss für einen festen Vertrag. Ihre Kollegin Jette arbeitet an den Kopfstories und sie bearbeitet wie der Praktikant das Wetter. Dann erfolgen nach einer Gasexplosion die Ermittlungen und kurz darauf verschwindet in der gleichen Gegend ein Mädchen. Bei einer Pressekonferenz erfährt sie, dass der ermittelnde Kommissar der Sohn ihrer Vermieterin ist. Durch eine kleinen Lauschangriff kommt sie an Informationen die Kollegin Jette gleich vermarktet. Henri Wieland ist total sauer, das Elisa sein Telefonat gelauscht hat und unterstellt ihr Unfähigkeit. Elisa hat trotzdem ihre eigene Idee zum Fall und trägt Henri entsprechende Hinweise zu. Bei ihren eigenen Nachforschungen wird sie selbst Opfer einer Entführung. Henri findet Elisa und die Vermutungen bestätigen sich, die Elisa geäußert hat.
Eine spannungsgeladene Geschichte und das Wachsen eines neuen Ermittler-Teams finde ich sehr lesenswert. Sehr einfach und verständlich geschrieben. Macht auf alle Fälle Lust auf mehr.

Veröffentlicht am 28.11.2017

Wen Liebe einen Menschen verändert

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"Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse." (Friedrich Wilhelm Nietzsche)
Nach dem Journalistin Elisa Gerlach ihren Freund Carsten mit der Volontärin in ihrem Bett erwischt, ...

"Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse." (Friedrich Wilhelm Nietzsche)
Nach dem Journalistin Elisa Gerlach ihren Freund Carsten mit der Volontärin in ihrem Bett erwischt, verlässt sie Hals über Kopf Hamburg. Möglichst viel Distanz wollte sie zwischen sich und ihrem ehemaligen Arbeitgeber bringen. Da kam die Anfrage ihres Studienfreunds Daniel gerade recht, dass bei der Morgenzeitung eine Stelle frei wäre. Als sie dann noch im Haus Elysium bei Vermieterin Karen herzlich aufgenommen wird, ist die Sache klar, sie wird ein neues Leben in München beginnen. Doch in München scheint nicht alles so zu laufen, wie sie erhofft hatte. Nicht nur das sie keinen festen Vertrag bekommt, auch Kollegin Jette macht ihr das Leben schwer in der Redaktion. Außerdem begegnet ihr Karens Sohn, den sie liebevoll Bärchen nennt, sehr distanziert, nur seine Tochter Anna scheint Elisa gleich ins Herz zu schließen. Doch dann bekommt Elisa Gelegenheit ihre Fähigkeiten zu beweisen, den nach einer Gasexplosion mit Todesfolge soll sie recherchieren. Für Kriminalkommissar Henrik Wieland und Lorenz Albrecht scheint das ganze eher Routine, sie gehen von einem Unfall aus. Erst das Verschwinden der 10-jährigen Emily, die man anschließend tot auffindet, bringt den Fall ins Rollen und Elisas eigenständige Recherchen in Lebensgefahr.

Meine Meinung:
Mit diesem Debütroman ist Liv Morus ein wirklich genialer Krimi gelungen. Nicht nur durch die sehr intensiv detaillierten Ermittlungen, sondern auch durch den Einblick in das Pressewesen und den Protagonisten konnte sie mich mehr als überzeugen. Auch wen ich irgendwann eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte, hat mich die Autorin immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt. Der Schreibstil ist sehr gut, flüssig und mit unter außerordentlich emotional, vor allem mit dem Tod von Emily war dies ein Fall, der mir sehr zu Herzen ging. Am Anfang störten mich allerdings ein wenig die vielen Namen und wie ausführlich die Autorin alle Vorgänge beschrieb, doch je länger ich las, desto ergriffener wurde ich von dieser Geschichte. Vor allem durch die unterschiedlichen Handlungsstränge war man als Leser voll dabei, ob als Ermittler, Täter oder Reporter. So einen Krimi habe ich bisher noch keinen gelesen. Chapeau Liv Morus, das war ein wirklich gelungener Auftakt, eines Debütromans von diesem Duo Wieland/Gerlach möchte ich definitiv mehr lesen. Das Cover mit der weißen Rose fand ich hingegen nicht spektakulär, doch erst beim Lesen wurde mir klar was dieses zu bedeuten hatte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.