Cover-Bild Das Gegenteil von Einsamkeit
Band der Reihe "Fischer Taschenbibliothek"
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Kurzgeschichten
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 26.09.2018
  • ISBN: 9783596521692
Marina Keegan

Das Gegenteil von Einsamkeit

Stories und Essays
Brigitte Jakobeit (Übersetzer)

Wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss starb Marina Keegan bei einem Autounfall. Sie war ein Ausnahmetalent, das der Welt brillante Texte voller Lebenslust hinterließ. Ihre Stories und Essays vereinen schwerelosen, sensiblen und mitreißenden Optimismus mit ungeheurer literarischer Reife: hoffnungsvoll, wild und melancholisch. Man liest sich atemlos, lachend und mit Tränen in den Augen durch das ganze fulminante Buch.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2019

Wunderschöne Texte mit einem fesselnden Schreibstil

1

Meine Meinung
Schon vor über einem Jahr habe ich zu diesem Buch gegriffen, weil der Titel mich wahnsinnig interessiert hat. Kurzgeschichten habe ich zuvor nie gelesen und auch Essay-Sammlungen waren mir ...

Meine Meinung
Schon vor über einem Jahr habe ich zu diesem Buch gegriffen, weil der Titel mich wahnsinnig interessiert hat. Kurzgeschichten habe ich zuvor nie gelesen und auch Essay-Sammlungen waren mir neu. Irgendwie hat dieses Buch es aber bis „Cat Person“ nicht von meinem SuB geschafft. Aber da war meine Lust auf Kurzgeschichten geweckt.

Der Schreibstil von Marina Keegan war wahnsinnig angenehm zu lesen, auch wenn mir im Großen und Ganzen die Kurzgeschichten mehr gefallen haben, als die Essays. Die waren aber auch auf alle Fälle sehr gut!

Das Grundthema der Geschichten war immer wieder die Liebe. Was ist das eigentlich? Wie zeigt sie sich? Und was ist mit Eifersucht?
Gerade „Kalte Idylle“, also die erste Geschichte, hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es ging immer wieder um ganz gewöhnliche Menschen und ihre Gedanken, die man nicht gerne mit anderen teilt, die aber wohl jeder denkt. Um die kleinen Dinge im Leben und wie sich ein Uno-Spiel auf eine Beziehung auswirken kann. Und was passiert, wenn die Ex-Freundin den Freund doch besser kennt, als man selbst. Mir haben diese alltägliche Thematik, die alltäglichen Szenen, sehr gut gefallen.

Wie erwähnt, waren die Essays eher weniger mein Fall, auch wenn diese echt gut geschrieben waren! Der Essay über Marina Keegans Gluten-Intoleranz, „Aufs Korn genommen“, hat mir zum Beispiel sehr gut gefallen. Die anderen waren größtenteils einfach weniger mein Fall.

Fazit
Eine wunderschöne Ansammlung an Geschichten aus dem täglichen Leben. Es hat mir wahnsinnig gut gefallen, Marina Keegans Schreibstil zu folgen, auch wenn der eine Text vielleicht weniger mein Fall war, als der andere, ist es ein wirklich schönes Buch, das man vermutlich immer mal wieder durchblättern könnte.

Veröffentlicht am 09.09.2019

Wundervolle Geschichte

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„Das Gegenteil von Einsamkeit“ empfand ich als eine sehr schöne und interessante Sammlung von Kurzgeschichten und Essays.
Marina Keegan ist sehr jung verstorben und so wurde das Ganze in Gedenken von ihren ...

„Das Gegenteil von Einsamkeit“ empfand ich als eine sehr schöne und interessante Sammlung von Kurzgeschichten und Essays.
Marina Keegan ist sehr jung verstorben und so wurde das Ganze in Gedenken von ihren Eltern erstellt. Diese hatten sehr viel Unterstützung bei der Erstellung dieses Buches.
Marina hatte sehr viel Talent und einen persönlichen Stil gehabt. Mir haben die Geschichten sehr gefallen, da sie das wahre Leben widerspiegeln in all seinen Facetten. Liebe, Tod, Krieg, Zukunftsängste.
Einiges ist zum Nachdenken über anderes kann man Schmunzeln. Es ist sehr schade nicht mehr von so einem Talent zu lesen.
Mich hat dieses Buch überaus positive Überrascht.

Veröffentlicht am 28.04.2019

Das Gegenteil von Einsamkeit

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Darum geht es:
Wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss starb Marina Keegan bei einem Autounfall. Sie war ein Ausnahmetalent, das der Welt brillante Texte voller Lebenslust hinterließ. Selbstbewusst und authentisch ...

Darum geht es:
Wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss starb Marina Keegan bei einem Autounfall. Sie war ein Ausnahmetalent, das der Welt brillante Texte voller Lebenslust hinterließ. Selbstbewusst und authentisch schrieb sie über Themen, die sie wie viele junge Erwachsene beschäftigten: Liebe, Lust, Eifersucht, Selbstzweifel, Geborgenheit, Ablehnung, Familie und Zukunft. Marina Keegans Stories und Essays vereinen schwerelosen, sensiblen und mitreißenden Optimismus mit ungeheurer literarischer Reife: hoffnungsvoll, wild und melancholisch.
Fazit:
Der Anfang des Buches bereitete mir etwas Probleme. Das lag wahrscheinlich daran, dass man es gewohnt ist direkt in eine Geschichte einzusteigen, aber bei diesem Buch wir vorab von Marina erzählt, bevor es an die eigentlichen Geschichten geht.
Ich habe mir das Buch damals gekauft, weil es gehypt wurde und seitdem lag es auf meinem SuB und wartete gelesen zu werden.
Die Tragik um ihren Tod macht die Geschichten sehr intensiv, so erscheinen die traurigen Momente noch trauriger, zeitweise hatte ich ein ziemlich beklemmendes Gefühl, besonders als sie über ihren eigenen möglichen Tod schrieb. Diese 'dunkle Wolke' welche ihren Tod darstellt schwebt über jedem Moment. Sie beschreibt in ihren Geschichten teilweise ihre Welt und und die Sichtweise einer 21 jährigen auf ganz spezielle Themen. Viele ihrer Geschichten würden meiner Meinung nach einen tollen Roman abgeben und ich denke, dass sie eine wirklich gute Autorin geworden wäre. Jeder der auf der suche nach einem besonderen Buch ist, könnte hiermit glücklich werden auch wenn dieses Buch den Beigeschmack von Trauer aufweist.

4,5⭐/5⭐

Veröffentlicht am 03.06.2018

Viel Talent auf wenig Seiten

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Eine junge, talentierte Hochschulabsolventin stirbt wenige Tage nach ihrem Abschluss und hinterlässt eine vielversprechende Zukunft und die Werke, die in diesem Buch veröffentlich sind.

Der Schreibstil ...

Eine junge, talentierte Hochschulabsolventin stirbt wenige Tage nach ihrem Abschluss und hinterlässt eine vielversprechende Zukunft und die Werke, die in diesem Buch veröffentlich sind.

Der Schreibstil der Kurzgeschichten und Essays ist jung und provokant, aber auch ehrlich und gefühlvoll. Dass diese junge Frau Talent hatte wird auf jeder Seite deutlich, egal ob es um tiefgründige oder banale Themen geht. Die Geschichte können einen sowohl tief berühren als auch zum schmunzeln bringen.

Angeführt wird die Sammlung von dem Vorwort einer Professorin und Marinas Abschlussrede, die sie für ihre Mitstreiter in Yale schrieb. Sie steckt voller Zuversicht und Kampfgeist für alles was die Zukunft bringen mag. Wirklich schade, dass von dieser interessanten Autorin nicht noch mehr Geschichten kommen werden. Diese hier macht es aber umso lesenswerter.