Cover-Bild Never Let You Go
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Erotisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 13.08.2018
  • ISBN: 9783453580640
Monica Murphy

Never Let You Go

Roman
Barbara Ostrop (Übersetzer)

Kann die Liebe überleben, wenn Zweifel alles überschatten?

Die Wahrheit tut weh, sagt man – und mein Schmerz geht tief. Ethan hatte ein riesiges Geheimnis, getarnt durch seine Lügen. Als ich herausfand, was er verbarg, erschütterte die Wahrheit meine Welt und drohte, uns für immer zu zerstören. Mich zu zerstören. Aber mir wurde schnell klar, dass das, was wir teilen, nicht ausgelöscht werden kann. Unsere Verbindung ist zu stark. Sie ist es immer gewesen. Ich kann ihn nicht mehr verleugnen. Und ich kann meine Wahrheit nicht mehr abstreiten: Ich bin in Ethan verliebt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2019

Nicht besser als der erste leider

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Meinung
Ich muss sagen, dieser Teil hat mir etwas besser gefallen, aber wirklich überzeugen, dass ich mehr Sterne hergebe, hat er mich auch nicht. Da wäre es unfair, den anderen Büchern gegenüber, die ...

Meinung
Ich muss sagen, dieser Teil hat mir etwas besser gefallen, aber wirklich überzeugen, dass ich mehr Sterne hergebe, hat er mich auch nicht. Da wäre es unfair, den anderen Büchern gegenüber, die ich schon gelesen habe.
Der Anfang ist besser, als im ersten Teil, aber das ständige Pendeln zwischen damals und jetzt und Ethan und Katie ist teilweise verwirrend.
Auch die Handlungen sind manchmal sehr unlogisch. Ethan/Will hat Katie so hinters Licht geführt und dann... ich will jetzt niemanden Spoilern, aber sie verzeiht ihm sehr schnell. Aber da sieht man auch, wie stark die Liebe zwischen den Beiden ist!
Auch die Mutter und Schwester verstehe ich nicht... wie kann man sein eigenes Kind verstoßen, nur weil sie ihren Seelenverwandten gefunden hat? Aber gut, das kann ich ja noch nachvollziehen, weil Will der Sohn von Katies Vergewaltiger ist, aber dass die Mutter und die Schwester dann von Null auf Hundert wieder gut werden, so abrupt ist wieder unlogisch.
Und was ich ganz schlimm fand, war die Kapitel die in Arons Sicht geschrieben wurden. Ich konnte nicht lesen, wie er tickt und es sogar genossen hat die Kinder umzubringen...
Aber ich muss sagen, in diesem Teil sind die Gefühle besser rübergekommen und mich hat das Buch ein bisschen fesseln können. Es war spannender und auch tiefgründiger als das erste finde ich, da jetzt Beine Seiten ehrlich zueinander sind. Und ich habe es gerne gelesen, wie die beiden wieder zueinander finden und um ihre Liebe kämpfen.
Katie ist stärker geworden, aber kämpft noch mit ihren Dämonen aus der Vergangenheit und auch Ethan/Will merkt schnell, dass er vor seiner Vergangenheit nicht davon laufen kann.
Das ich an Will nicht so mochte waren seine teilweise widersprüchlichen Eigenschaften, ich hoffe ich treffe das Wort jetzt. Er schafft es so rücksichtsvoll zu sein und Sachen zu sagen, die einem zu tiefst berühren und im nächsten Moment, keine 3 Zeilen danach ein Riesen Arschloch, dass das falsche sagt und grob und gehässig ist...
Aber das Ende das war fesselnd und ist wirklich gut gelungen, das muss ich er Autorin lassen. Auch die flüssige Schreibstil war hier mehr vorhanden als im 1 Teil.

Cover
Ich finde dieses Cover so schön. Ich finde das Gold signalisiert, dass wieder Licht in Katies Leben ist.

Fazit
Das Buch ist seh tiefgründig und definitiv besser als der erste Teil. Aber wirklich mitreißen konnte mich die Handlung nicht. Sie war aber spannend, ich konnte mich besser hineinversetzen, als im ersten Teil und fand diesen Teil wirklich in Ordnung.

Veröffentlicht am 02.09.2018

sehr langatmig ...

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+Rezensionsexemplar+

Dieses Buch ist der zweite Teil der Never-Serie von Monica Murphy und somit auch der Abschluss dieser Dilogie. Auch schon der erste Teil Never loved before (ET Juni 2018) ist im HEYNE-Verlag ...

+Rezensionsexemplar+

Dieses Buch ist der zweite Teil der Never-Serie von Monica Murphy und somit auch der Abschluss dieser Dilogie. Auch schon der erste Teil Never loved before (ET Juni 2018) ist im HEYNE-Verlag erschienen. Und gar nicht so lange Zeit danach, auch Never let you go (ET August 2018).

Man muss den ersten Teil gelesen haben um auch dieses Buch in die Hand nehmen zu können, da die Handlung aufeinander aufbaut und das Ende von Never loved before in diesem Buch fortgesetzt wird.

„Seine Finger streifen über meinen Handrücken und lösen ein Kribbeln und Prickeln aus, das mich erneut über die Macht staunen lässt, die seine Berührungen über mich haben. Wie kann es sein, dass ich immer mehr davon will?“ Katherine S. 94

Das Cover ist im gleichen Stil gehalten wie auch schon Band eins, nur dass es dieses Mal einen schönen Orangeton hat und nicht schwarz ist. Insgesamt wirkt es so als ob durch die helle Farbe vermittelt werden soll, dass sich die schreckliche Geschichte nun endlich zum Guten wendet.

Auch, wenn mir Band eins insgesamt nicht so gut gefallen, hat es das Ende doch und es hat mich neugierig auf Never let you go gemacht. Ich habe gehofft, dass die Handlung sich gut entwickelt und die Geschichte an sich in eine bessere Richtung verläuft als vorher und es das Buch lesenswerter macht. Doch leider hat das nicht geklappt.

Der Anfang des Buches schließt nahtlos an das Ende von Band eins an. Katherine (Katie) ist immer noch geschockt, weil der Ethan sie so sehr hintergangen hat. Nachdem sie nun heraus gefunden hat, dass er ihr Will von früher ist, derjenige, der sie damals gerettet hat, kann sie ihm nicht mehr trauen. So einen Vertrauensbruch kann und will sie nicht verzeihen und doch kann sie ihn nicht vergessen. Ihre Verbindung ist einfach zu stark – das was sie verbindet ist unauslöschlich und zu stark als das man sich dem entziehen kann. Katherine liebt Ethan / Will. Aber ist diese Liebe stark genug um gegen die Nachwirkungen ihrer beiden Vergangenheit zu siegen?

„Aber ich kann ihn auch nicht loslassen. Wir haben zu viel zusammen erlebt, zu viel gemeinsam durchgemacht.“ Katherine S. 132

Eigentlich bin ich ein schneller Leser. Wenn mir ein Buch gefällt und mich die Geschichte mitreißt, dann kann mich nichts mehr halten und ich nehme dieses besagte Buch in jeder freien Sekunde meines Tages in die Hand. Für Never let you go habe ich über drei Wochen gebraucht. Ich habe zwischendurch wieder andere Bücher gelesen, sie abgeschlossen, Rezensionen geschrieben und auch viele andere Dinge gemacht, aber nicht dieses Buch in die Hand genommen.

Das liegt immer noch nicht am Schreibstil von Monica Murphy. Ihr Schreibstil ist wirklich wunderbar. Sie kann Gefühle wunderbar übertragen, romantische Szenen so gefühlvoll beschreiben, dass man selbst immer wieder entzückt aufseufzt und genauso schreckliche Dinge so schildern, dass es einem kalt den Rücken runter läuft. Es liegt einfach an der Geschichte an sich – und an den Charakteren.

Katherine hat natürlich immer noch mit den Nachwirkungen ihres Traumas aus der Kindheit zu kämpfen. Das ist auch vollkommen normal und ist auch wirklich gut geschildert. Ihre Gefühle für Will/Ethan verunsichern sie und sie weiß nicht so richtig, was sie machen soll, da er sie so verletzt belogen hat. Ich hatte das Empfinden, dass Katherine, wenn sie mit Will/Ethan zusammen ist, nicht mehr nach ihren logischen Regeln handelt und manchmal sogar gegen ihre Empfindungen, z.B. wenn sie sich bedrängt fühlt. Dann verwandelt sie sich wieder in ein kleines Kind, das Angst hat etwas Falsches zu machen und zu sagen. Und genau dieses Gefühl sollte Will/Ethan eigentlich nicht in ihr hervorrufen. Er ist doch ihr Anker, ihr Held, der sie versteht. Der Einzige der sie wirklich versteht.

Auch das Gefühl, dass Wills/Ethans Verhalten etwas von einem Stalker an sich hat, ist vielleicht etwas geschrumpft, aber nicht vollkommen verschwunden. Er möchte unbedingt in Katherines Nähe sein, geht viele Dinge zu schnell an und sie lässt es viel zu oft geschehen. Besonders mit seinem Charakter bin ich nicht warm geworden.

„Seine Wirkung auf mich ist so bestürzend stark und so unglaublich gefährlich. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, wie ich ihm widerstehen kann, obwohl mir klar ist, dass ich das sollte“ Katherine S. 38

Da hat es auch nichts geholfen, dass die Handlung wieder kapitelweise abwechselnd aus der Sicht von Will oder Katherine in der Ich-Perspektive erzählt wird. Es kommen wieder einige Rückblenden aus der Vergangenheit der beiden dazu und dieses Mal kommt auch Aaron, Katherines Entführer und Wills/Ethans Vater zu Wort. Seine Passagen fand ich besonders befremdlich, da man einen Blick in seine kleine beschränkte und kranke Sicht auf die Welt bekommen hat, sein Charakter aber so flach geblieben ist, wie man ihn sich vorgestellt hat. Bösartig und grausam – absolutes Schubladendenken.

Die Handlung schleicht so vor sich hin. Ohne hier zu spoilern kann ich sagen, dass es im größten Teil damit geht, dass Will und Katherine sich annähern und versuchen ihre Vergangenheit gemeinsam zu bewältigen, weil sie unbedingt zusammen sein wollen. Dies wird nur durch gelegentliche Bettgeschichten unterbrochen. Auf den letzten hundert Seiten folgt dann noch ein spektakulärer Showdown, der viel zu künstlich herbeigeführt wirkt. Das Ende ist mir persönlich zu Friede-Freude-Eierkuchen-mäßig.

Fazit:

Auch der Abschluss dieser Dilogie konnte mich nicht überzeugen. Die Handlung ist bis auf das letzte fünftel nicht packend und die Handlungen der Charaktere konnte ich zum großen Teil nicht nachvollziehen. Wirklich schade, denn Monica Murphy hat einen sehr schönen Schreibstil. 1 ½ Schmetterlinge und keine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 17.08.2018

Gute Idee, schlecht umgesetzt

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Meine Meinung
Schon mit Band 1 der Never-Reihe hatte ich so meine Probleme. Monica Murphy wagt sich hier an eine schwierige Thematik und riskiert damit so einiges. Ich mag die Grundidee, das eine traumatisierte ...

Meine Meinung
Schon mit Band 1 der Never-Reihe hatte ich so meine Probleme. Monica Murphy wagt sich hier an eine schwierige Thematik und riskiert damit so einiges. Ich mag die Grundidee, das eine traumatisierte junge Frau wieder lernt zu lieben - meinetwegen auch den Sohn ihres Entführers. Allerdings halte ich ihre Beziehung zu Will für Problematisch. Am Ende des ersten Buches stand das große Beziehungsaus. Das war auch gerechtfertigt, denn Will hat Katie gestalkt und belogen. Da hatte ich mir dann doch eine etwas längere Trennung und kritischere Gedanken von Katie gewünscht. Das gab es leider nicht und deshalb passiert die ersten 300 Seiten in "Never let you go" auch nichts als Beziehungalltag und eine Erotikszene nach der anderen. Die beiden Protagonisten sind wirklich Todeslangweilig. Und während sie einen Hund adoptieren und überlegen, in welches Restaurant sie gehen sollen, schmiedet Will's Vater einen Plan. Einen ganz vorhersehbaren und langweiligen, aber eben immerhin einen Plan. Einziger Lichtblick in dieser flachen Story war für mich die Journalistin Lisa, die nach Will's Worten zwar eine "Schlampe" ist (wie Frauenverachtend ist dieser Kerl bitte?), aber immerhin hat Lisa Charakter und Ehrgeiz.
Ganz schlimm fand ich außerdem die Position der Autorin zum Thema Safer Sex: Während Will und Katie übereinander herfallen vergessen sie natürlich das wichtigste - die Verhütung. Für mich ist diese Szene ein absolutes No-Go gewesen. Ich lese leider immer öfter solche Szenen in Jugendbüchern und frage mich, was für Werte man damit wohl Jungen Lesern vermitteln will? Lust ist wichtiger als Schutz? Die darauffolgende Schwangerschaft wird praktisch gar nicht thematisiert und Katie scheint es viel wichtiger zu sein, Will ihrer Familie vorzustellen als einfach mal einen Schwangerschaftstest zu machen. Das Ende (sechs Monate später) ist dann so fürchterlich kitschig und unglaubwürdig, dass ich aus allen Wolken gefallen bin...

Mein Fazit
Auch wenn die Autorin eine tolle Idee bei dieser Reihe hatte - die Umsetzung ist einfach nur schlecht und unrealistisch. Leider wieder ein totaler Flop.