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Veröffentlicht am 31.12.2019

Auch Apollos zweiter Band überzeugt von A bis Z

Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung
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Inhalt:
Apollo, der sich neuerdings als pickliger Junge Lester auf der Erde durchschlagen muss, weiß nun endlich, was er zu tun hat, um seine Unsterblichkeit zurückzuerlangen: Er muss die alten Orakel, ...

Inhalt:
Apollo, der sich neuerdings als pickliger Junge Lester auf der Erde durchschlagen muss, weiß nun endlich, was er zu tun hat, um seine Unsterblichkeit zurückzuerlangen: Er muss die alten Orakel, sein eigentliches Wirkungsfeld, wieder zum Leben erwecken. Mit dem Bronzedrachen Festus fliegt er quer durch die USA, um nach einem Höhlenorakel zu suchen. Doch seine unerbittlichen Gegenspieler, der alte römische Kaiser Nero und dessen zwei Mitstreiter, wollen ihn mit allen Mitteln daran hindern und laufen zu ganz neuer Fiesheit auf …

Meinung:
Apollo, der aktuell als pickliger Junge namens Lester auf der Erde lebt, weiß endlich, was zu tun ist, damit er seine Unsterblichkeit zurückerlangt. Er muss die alten Orakel wieder zum Leben erwecken. Gemeinsam mit seinen Freunden macht Apollo sich daher auf eine gefährliche Reise. Denn ein alter Feind, der römische Kaiser Nero, will verhindern, dass Apollo sein Ziel erreicht.

Wer mich kennt der weiß, dass ich ein großer Percy Jackson Fan bin. Da mich die Helden des Olymp leider nicht so überzeugen konnten, war für mich lange Zeit Ruhepause im Rick Riordan Universum. Auf einer längeren Autofahrt griff ich dann jedoch zum ersten Hörbuch von "Die Abenteuer des Apollo" und schnell war es um mich geschehen. Nachdem ich so begeistert vom ersten Teil der Reihe war, musste ich den zweiten Teil möglichst schnell hinterher hören.

Und was soll ich sagen? Auch dieses zweite Abenteuer von Apollo, Meg, Kalypso, Leo und Co. hat mich wieder sehr begeistert.

Wer die Bücher von Rick Riordan kennt, der weiß, dass man ich beim Autor immer auf eine gehörige Portion Humor verlassen kann. So wurde ich auch dieses Mal wieder herrlich unterhalten. Ich liebe Apollo in seinem Körper als verpickelter Teenager. Immer wieder musste ich über seine Ansichten und seine Sprüche herzhaft lachen.

Natürlich geht es auch in diesem Band sehr abenteuerlich und spannend daher. Der Autor verpackt in seinen Büchern zudem immer wahnsinnig viele mythologische Fakten und neue Figuren. So darf man sich wieder auf jede Menge neue Fabelwesen, Götter und Halbgötter freuen.

Ein besonderes Highlight sind für mich jedoch die Begegnungen mit liebgewonnenen Charakteren aus der Percy Jackson oder Helden des Olymp Reihe. Denn Rick Riordan hat einfach ein Händchen dafür vielfältige und vielschichtige Charaktere ins Leben zu rufen.

Mein heimlicher Star des Ganzen ist allerdings am Ende doch wieder Hörbuchsprecher Jona Mues. Bei der Fülle an diversen Charakteren schafft er es immer wieder aufs Neue mich durch seine Sprachgewalt erstaunt dasitzen zu lassen. Wirklich jeder Charakter bekommt eine ganz individuelle Stimme zugeordnet!

Fazit:
Wenn man zu einem Buch von Rick Riordan greift, dann weiß man einfach, dass man nichts falsch machen kann. So ist auch der zweite Band der Apollo Reihe wieder ein Angriff auf die Lachmuskeln gepaart mit wissenswerten Fakten rund um die griechische Mythologie und einer spannenden Handlung.
Mal wieder total geflasht und begeistert kann ich es kaum erwarten zum dritten Hörbuch der Reihe zu greifen.
5 von 5 Hörnchen

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Veröffentlicht am 31.12.2019

Eine tolle Geschichte über Greta für die ganz kleinen Leser

Greta und die Großen
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Inhalt:
Ein Mädchen namens Greta lebt inmitten eines wunderschönen Waldes. Doch die Großen bringen ihr Zuhause in Gefahr: Sie fällen Bäume, um Häuser zu bauen. Aus den Häusern werden Dörfer und aus den ...

Inhalt:
Ein Mädchen namens Greta lebt inmitten eines wunderschönen Waldes. Doch die Großen bringen ihr Zuhause in Gefahr: Sie fällen Bäume, um Häuser zu bauen. Aus den Häusern werden Dörfer und aus den Dörfern werden Städte. Sie arbeiten Tag und Nacht – bis kaum noch etwas vom Wald übrig ist. Greta möchte ihr geliebtes Zuhause retten und den Tieren im Wald unbedingt helfen! Aber wie? Zum Glück hat sie eine Idee …

Meinung:
Das Mädchen Greta lebt in einem wunderschönen Wald. Eines Tages jedoch bitten die Tiere des Waldes Greta um Hilfe. Denn die Großen zerstören ihr Zuhause. Es werden Bäume gefällt um dadurch Häuser bauen zu können. Aus den Häusern werden dann Dörfer und aus diesen werden wiederum Städte gebaut. So wird der Wald immer mehr zerstört. Zum Glück hat Greta eine tolle Idee.

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, war ich sofort sehr interessiert an der Geschichte. Und mir war sofort klar, dass ich diese Geschichte meinem Sohn vorlesen möchte.

Der Verlag empfiehlt die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Ich bin mir jedoch sicher, dass diese Geschichte auch vor allen Dingen etwas für 6-8 jährige Kinder ist, da diese das Thema Klimaschutz noch mehr greifen und verstehen können.

Dennoch hat auch mein fast vierjähriger Sohn die Botschaft hinter dem Ganzen verstanden. Denn in dieser Geschichte geht es darum, wie die Großen das Zuhause von Greta und den Tieren des Waldes zerstören. Mein Sohn fragte mich ganz verzweifelt, wer denn diese Großen seien und warum sie den Wald zerstören. Zwar konnte er meine Antwort nur teilweise nachvollziehen, dennoch ist ihm bewusst geworden, was die Menschheit der Natur alles antut.

Auch mich als Erwachsene hat die Geschichte mitgenommen. Natürlich ist Gretas Geschichte nicht neu für mich und auch das Thema Klimaschutz ist mir bewusst, es jedoch durch Kinderaugen sehen und verstehen zu können, hat mich noch mal auf einer ganz anderen Ebene berührt und wirklich mitgenommen.

Am Ende der Geschichte warten noch einige Tipps auf die kleinen Leser, wie man der Umwelt helfen kann. Außerdem gibt es einen Auszug über Gretas "echte" Geschichte. Vor allen Dingen Gretas Zitat "Man ist nie zu klein dafür, einen Unterschied zu machen" hat mein Herz berührt.

Ganz besonders hervorheben möchte ich, dass dieses Buch auf Recyclingpapier gedruckt wurde und 20 Cent des Buchpreises an Greenpeace Deutschland gehen. Eine wirklich tolle Aktion des Verlages!

Fazit:
Obwohl mir als Erwachsener die Situation rund um den Klimawandel mehr als bewusst ist, hat mich dieses Buch für Kinder ab 4 Jahren sehr stark berührt. Ich finde es großartig, dass Gretas Geschichte bereits für die ganz kleinen Leser umgewandelt wurde.
Am Ende warten noch nützliche Tipps auf die Leser, wie unserer Umwelt geholfen werden kann.
Definitiv ein Buch was den Weg in viele Kindergärten finden sollte!
5 von 5 Hörnchen

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Veröffentlicht am 31.12.2019

Herrlich turbulent, magisch und rasant, bitte mehr davon!

Magie hoch zwei – Diebe in Berlin
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Inhalt:
Elli und Idi trauen ihren Augen nicht: Mitten im Winter finden sie im Grunewald einen Welpen. Wem kann der nur gehören? Gemeinsam mit Philip und Mark machen sie sich auf die Suche nach dem Besitzer ...

Inhalt:
Elli und Idi trauen ihren Augen nicht: Mitten im Winter finden sie im Grunewald einen Welpen. Wem kann der nur gehören? Gemeinsam mit Philip und Mark machen sie sich auf die Suche nach dem Besitzer des kleinen Hundes und kommen dabei einer Bande von Dieben auf die Spur. Was wollen die Männer mit den Hunden und wer ist “die Chefin”, die es darauf anlegt, ihre Kräfte mit Elli und Idi zu messen? Ihre Suche nach Antworten stürzt die Kinder in ein spannendes Abenteuer, das sie durch ganz Berlin führt.

Meinung:
Der Winter ist in Berlin angekommen. Während einer Schlittenfahrt im Grunewald finden Elli, Idi und Philip plötzlich einen Hundewelpen. Wem gehört das Tier und wie ist es hier hergekommen? Auf der Suche nach dem Besitzer des Welpen geraten die Freunde dabei auf die Spur von gefährlichen Hundedieben. Diese haben, angeführt von "der Chefin", absolut nichts Gutes im Sinn. Eine wilde Verbrecherjagd quer durch Berlin nimmt ihren Lauf.

Nachdem mir sowohl der erste als auch der zweite Teil der Magie hoch zwei Reihe so unglaublich viel Freude bereitet hat, musste ich sofort nach dem Eintreffen des dritten Bandes zu diesem greifen.

Gut 1,5 Jahre sind seit dem zweiten Band vergangen und so gibt es die ein oder andere kleine Überraschung, die auf den Leser wartet. Tante Eva ist mit Zwillingen (wie sollte es auch anders sein) schwanger, die fiesen Omas sind nicht mehr ganz so fies und haben sogar Kontakt zu Ellis gemeiner Lehrerin Frau Sauter. Mir hat dieser Sprung in die Zukunft sehr gut gefallen.

Wie bereits in den Vorgängerbänden bietet auch diese Geschichte eine große Portion Magie vermischt mit dem alltäglichen Leben und seinen Problemen.
Denn das Thema Familie wird in diesen Büchern immer ganz großgeschrieben.
So nähern sich Mathea und Thomas immer mehr an und Tante Eva ist glücklich mit Alexander, dem Vater von Henriette, liiert.

Aber auch bei unseren beiden Hexen Ellli und Idi nimmt das Thema Liebe immer mehr Raum ein. Zwar gibt es zwischen Ida und Philip nicht so viele Annäherungsversuche wie noch im zweiten Band, dafür merkt man immer deutlicher, wie sehr sich Elli zu Mark hingezogen fühlt.

In diesem dritten Band geht es von Beginn an sehr spannend zur Sache. Denn die Mädchen begeben sich auf Verbrecherjagd und so wird es doch das ein oder andere Mal schon reichlich brenzlig.
Zum Glück können Elli und Ida zaubern.

Aufgrund der angesprochenen Verbrecherjagd reisen wir dieses Mal des Öfteren quer durch Berlin. Fans der Hauptstadt werden daher einige wichtige Orte wiedererkennen.

Die Illustrationen von Ulrike Barth-Musil können sich mal wieder sehen lassen und untermalen die eigentliche Geschichte perfekt.
Auch das Cover mit seinen vielen Details hat mich wieder sehr angesprochen.

Fazit:
Dank Elli und Ida ist auch dieser dritte Band reichlich turbulent, rasant und hexisch. Autorin Sibylle Luig erschafft aufs Neue einen gekonnten Mix aus Magie und realem Leben. Besonders die Familienverhältnisse und die verschiedenen Charaktere können mich jedes Mal sehr begeistern.
Natürlich bekommen die Hexenschwestern nichts anderes als 5 von 5 Hörnchen und eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Schokoladiges Abenteuer für Leser ab 7 Jahren

Schokuspokus 1: Der geheime Kakaoklau
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Inhalt:
Tag für Tag schuften Amanda, Oskar und ihre Freunde im Waisenhaus der fiesen Agathe Nieswurz. Hier stellen sie die berühmte „Schokuspokus“-Schokolade her. Bis sie ein seltsames Gefäß mit geheimnisvollen ...

Inhalt:
Tag für Tag schuften Amanda, Oskar und ihre Freunde im Waisenhaus der fiesen Agathe Nieswurz. Hier stellen sie die berühmte „Schokuspokus“-Schokolade her. Bis sie ein seltsames Gefäß mit geheimnisvollen Zeichen finden: das Rezept des sagenumwobenen Glückskakaos! Eine abenteuerliche Suche nach den sieben Zutaten beginnt …

Meinung:
Amanda kennt nichts anderes als das Waisenhaus von der gemeinen Agathe Nieswurz. Gemeinsam mit sechs anderen Kindern ist sie für die Produktion der Schokuspokus-Schokolade zuständig. Naschen der Schokolade ist jedoch strengstens verboten! Zudem schickt Frau Nieswurz die Kinder immer wieder auf die Suche nach dem Rezept des sagenumwobenen Glückskakaos.

Vom Verlag wurde mir das Buch sehr ans Herz gelegt, daher wollte ich mir gerne selbst ein Bild über „Schokuspokus“ machen.

Gleich vor dem Beginn der Geschichte werden einem die Charaktere, sprich die sieben Waisenkinder, sowie die Leiterin des Waisenhauses und der Hausmeister anhand von bunten Bildern und kurzen Steckbriefen nähergebracht. Auch die Legende rund um den Glückskakao wird erzählt.
Der eigentliche Start in die Geschichte ist mir dann ohne Probleme geglückt. Die Idee rund um das Waisenhaus und die Produktion der Schokolade fand ich sehr interessant. Schon alleine deswegen lohnt es sich das Buch zu lesen. Richtig interessant wird es jedoch durch die Rezeptur des Glückskakaos und das Finden der Zutaten.
Durch den Verlauf der Geschichte ist abzusehen, dass es wahrscheinlich 7 Bänden zu dieser Reihe geben wird. Dies sollte dem Leser vor dem Start in diese zuckersüße Reihe bewusst sein.

Natürlich hat diese Geschichte auch ein wenig Klischees zu bieten. So zum Beispiel die böse Direktorin Frau Nieswurz oder die verschiedenen Charaktereigenschaften der Kinder. Natürlich kratzt man bei rund 130 Seiten auch nur an die Oberfläche was die jeweiligen Persönlichkeiten angeht. Für ein Kinderbuch finde ich dies aber auch gar nicht weiter schlimm.

Absolut bezaubernd sind die farbigen Illustrationen in der Geschichte. Diese wurden von der fantastischen Franziska Harvey beigesteuert und unterstützen die Geschichte perfekt.

Fazit:
Ein schokoladiges Abenteuer für kleine Leser ab 7 Jahren ist „Schokuspokus“. Mit viel Liebe und süßen Ideen entführt uns die Autorin Maja von Vogel in eine schokoladige Welt, in der sich die Kinder auf die Suche nach dem sagenumwobenen Glückskakao machen. Herzerwärmend erzählt und mit vielen bunten Bildern.
Daher gibt es von mir 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Unterhaltsame Geschichte die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Elsa, Hexenlehrling - Eine Woche voller Magie
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Inhalt:
Wind pfeift, Hagel prasselt, Schnee fällt, wo gerade noch die Sonne schien: Wo die Hexe Magenta Zack auftaucht, herrscht das reine Chaos.
Elsa traut ihren Augen nicht, als die Hexe plötzlich im ...

Inhalt:
Wind pfeift, Hagel prasselt, Schnee fällt, wo gerade noch die Sonne schien: Wo die Hexe Magenta Zack auftaucht, herrscht das reine Chaos.
Elsa traut ihren Augen nicht, als die Hexe plötzlich im Gemischtwarenladen ihrer Eltern steht. Magenta sucht jemanden, der eine Woche lang ihr Zuhause hütet, während sie ihre Schwester besucht. Dabei hatte Elsa mit Hexerei noch nie etwas am Hut! Zum Glück hat sie einen sprechenden Raben, einen treuen Hund und einen tatkräftigen Hexenturm an ihrer Seite. Und damit fängt das Abenteuer erst richtig an!

Meinung:
Elsa lebt in dem langweiligen kleinen Dörfchen Kleinbrück und hilft öfter im Gemischtwarenladen ihrer Eltern aus. Als Elsa eines Tages alleine im Laden ist, taucht plötzlich die Hexe Magenta Zack auf. Magenta ist auf der Suche nach jemandem, der ihr Haus für eine Woche hütet, da sie zu Besuch bei ihrer Tante ist. Und Magenta hat Elsa für diese Aufgabe ausgewählt. Nach etwas Überredungskunst gegenüber ihren Eltern, macht Elsa sich auf den Weg zu Magenta, die mitten im Wald in einem Turm lebt. Kaum ist Elsa auf sich alleine gestellt, geht der Trubel los. Doch zum Glück hat Elsa Hilfe vom sprechenden Raben Corbett, dem streunenden Hund Nervensäge und dem magischen Turm selbst.

Auf dieses Buch bin ich aufgrund des pfiffigen Covers und dem Thema Hexen aufmerksam geworden. Da ich sehr gerne Bücher über Hexen lese und dieses Buch nach jeder Menge Spaß klang, wollte ich mehr über Elsa erfahren.

Schon von Beginn an vermittelt das Buch eine unterschwellige humorvolle Stimmung. Kleine lustige Begebenheiten und unterhaltsame Dialoge fesseln den Leser ab der ersten Seite.
Ich mochte es sehr gerne, wie Autorin Kaye Umansky diese Geschichte aufbaut. Elsa ist im Hexenturm nämlich ganz auf sich gestellt und bekommt keine typische Ausbildung. Viel mehr bringt Elsa sich ein paar Zaubereien selbst bei. Eine Geschichte in dieser Form hatte ich bisher noch nicht gelesen und ich fand es sehr erfrischend, dass es keinen Ausbildungspart gibt, sondern die Geschichte auch perfekt ohne diesen auskommt.

Auch die Charaktere sind wirklich sehr besonders. Angefangen bei der brummigen Hexe Magenta Zack, die alles andere als freundlich oder gar herzlich wirkt, das Herz aber definitiv am rechten Fleck hat.
Der sprechende Rabe Corbett ist mit seinen schlauen Einfällen und seiner pfiffigen Art eine große Unterstützung für Elsa, auch wenn die beiden sich erst ein wenig aneinander gewöhnen müssen.
Richtig toll fand ich die „Heuler“, zwei ältere Damen, die ständig dem Turm und seinen Bewohnern einen Besuch abstatten wollen und dabei alles mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Ein weiterer, sehr unterhaltsamer Charakter, ist Maggie Wiggens, die von allen nur Sylphine genannt werden möchte, gerne eine Elfe wäre und sich in den gutaussehenden Holzfäller Hans verliebt hat.

Die Spannung ist vielleicht nicht ganz so hoch, wie in manch anderem Kinderbuch ab 9 Jahren, dennoch fühlte ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Vielmehr bietet das Buch einem tolle Lesestunden, da Elsa keine ruhige Woche im Turm verbringt, dafür sorgen schon die Heuler und Sylphine.
Aber auch die Magie kommt bei weitem nicht zu kurz und so gibt es ein paar witzige Zaubersprüche zu entdecken.

Auf den gut 155 Seiten, die in 14 Kapitel aufgeteilt sind, gibt es einige (sogar ganzseitige) Illustrationen von Ashley King zu betrachten. Ich finde, ihr sind vor allen Dingen die Charaktere sehr gut gelungen.

Fazit:
Der erste Band der Elsa Hexenlehrling Reihe hat mich sehr gut unterhalten und ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. All die niedlichen und teilweise skurrilen Charaktere muss man einfach in sein Herz schließen. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, auch wenn der Spannungsbogen vielleicht nicht ganz so hoch ist wie in anderen Kinderbüchern dieser Altersklasse. Ich jedenfalls werde sofort den zweiten Band der Reihe verschlingen.
Wohlverdiente 5 von 5 Hörnchen.

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