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Veröffentlicht am 31.12.2019

Eine tolle Geschichte über Greta für die ganz kleinen Leser

Greta und die Großen
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Inhalt:
Ein Mädchen namens Greta lebt inmitten eines wunderschönen Waldes. Doch die Großen bringen ihr Zuhause in Gefahr: Sie fällen Bäume, um Häuser zu bauen. Aus den Häusern werden Dörfer und aus den ...

Inhalt:
Ein Mädchen namens Greta lebt inmitten eines wunderschönen Waldes. Doch die Großen bringen ihr Zuhause in Gefahr: Sie fällen Bäume, um Häuser zu bauen. Aus den Häusern werden Dörfer und aus den Dörfern werden Städte. Sie arbeiten Tag und Nacht – bis kaum noch etwas vom Wald übrig ist. Greta möchte ihr geliebtes Zuhause retten und den Tieren im Wald unbedingt helfen! Aber wie? Zum Glück hat sie eine Idee …

Meinung:
Das Mädchen Greta lebt in einem wunderschönen Wald. Eines Tages jedoch bitten die Tiere des Waldes Greta um Hilfe. Denn die Großen zerstören ihr Zuhause. Es werden Bäume gefällt um dadurch Häuser bauen zu können. Aus den Häusern werden dann Dörfer und aus diesen werden wiederum Städte gebaut. So wird der Wald immer mehr zerstört. Zum Glück hat Greta eine tolle Idee.

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, war ich sofort sehr interessiert an der Geschichte. Und mir war sofort klar, dass ich diese Geschichte meinem Sohn vorlesen möchte.

Der Verlag empfiehlt die Geschichte für Kinder ab 4 Jahren. Ich bin mir jedoch sicher, dass diese Geschichte auch vor allen Dingen etwas für 6-8 jährige Kinder ist, da diese das Thema Klimaschutz noch mehr greifen und verstehen können.

Dennoch hat auch mein fast vierjähriger Sohn die Botschaft hinter dem Ganzen verstanden. Denn in dieser Geschichte geht es darum, wie die Großen das Zuhause von Greta und den Tieren des Waldes zerstören. Mein Sohn fragte mich ganz verzweifelt, wer denn diese Großen seien und warum sie den Wald zerstören. Zwar konnte er meine Antwort nur teilweise nachvollziehen, dennoch ist ihm bewusst geworden, was die Menschheit der Natur alles antut.

Auch mich als Erwachsene hat die Geschichte mitgenommen. Natürlich ist Gretas Geschichte nicht neu für mich und auch das Thema Klimaschutz ist mir bewusst, es jedoch durch Kinderaugen sehen und verstehen zu können, hat mich noch mal auf einer ganz anderen Ebene berührt und wirklich mitgenommen.

Am Ende der Geschichte warten noch einige Tipps auf die kleinen Leser, wie man der Umwelt helfen kann. Außerdem gibt es einen Auszug über Gretas "echte" Geschichte. Vor allen Dingen Gretas Zitat "Man ist nie zu klein dafür, einen Unterschied zu machen" hat mein Herz berührt.

Ganz besonders hervorheben möchte ich, dass dieses Buch auf Recyclingpapier gedruckt wurde und 20 Cent des Buchpreises an Greenpeace Deutschland gehen. Eine wirklich tolle Aktion des Verlages!

Fazit:
Obwohl mir als Erwachsener die Situation rund um den Klimawandel mehr als bewusst ist, hat mich dieses Buch für Kinder ab 4 Jahren sehr stark berührt. Ich finde es großartig, dass Gretas Geschichte bereits für die ganz kleinen Leser umgewandelt wurde.
Am Ende warten noch nützliche Tipps auf die Leser, wie unserer Umwelt geholfen werden kann.
Definitiv ein Buch was den Weg in viele Kindergärten finden sollte!
5 von 5 Hörnchen

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Veröffentlicht am 31.12.2019

Herrlich turbulent, magisch und rasant, bitte mehr davon!

Magie hoch zwei – Diebe in Berlin
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Inhalt:
Elli und Idi trauen ihren Augen nicht: Mitten im Winter finden sie im Grunewald einen Welpen. Wem kann der nur gehören? Gemeinsam mit Philip und Mark machen sie sich auf die Suche nach dem Besitzer ...

Inhalt:
Elli und Idi trauen ihren Augen nicht: Mitten im Winter finden sie im Grunewald einen Welpen. Wem kann der nur gehören? Gemeinsam mit Philip und Mark machen sie sich auf die Suche nach dem Besitzer des kleinen Hundes und kommen dabei einer Bande von Dieben auf die Spur. Was wollen die Männer mit den Hunden und wer ist “die Chefin”, die es darauf anlegt, ihre Kräfte mit Elli und Idi zu messen? Ihre Suche nach Antworten stürzt die Kinder in ein spannendes Abenteuer, das sie durch ganz Berlin führt.

Meinung:
Der Winter ist in Berlin angekommen. Während einer Schlittenfahrt im Grunewald finden Elli, Idi und Philip plötzlich einen Hundewelpen. Wem gehört das Tier und wie ist es hier hergekommen? Auf der Suche nach dem Besitzer des Welpen geraten die Freunde dabei auf die Spur von gefährlichen Hundedieben. Diese haben, angeführt von "der Chefin", absolut nichts Gutes im Sinn. Eine wilde Verbrecherjagd quer durch Berlin nimmt ihren Lauf.

Nachdem mir sowohl der erste als auch der zweite Teil der Magie hoch zwei Reihe so unglaublich viel Freude bereitet hat, musste ich sofort nach dem Eintreffen des dritten Bandes zu diesem greifen.

Gut 1,5 Jahre sind seit dem zweiten Band vergangen und so gibt es die ein oder andere kleine Überraschung, die auf den Leser wartet. Tante Eva ist mit Zwillingen (wie sollte es auch anders sein) schwanger, die fiesen Omas sind nicht mehr ganz so fies und haben sogar Kontakt zu Ellis gemeiner Lehrerin Frau Sauter. Mir hat dieser Sprung in die Zukunft sehr gut gefallen.

Wie bereits in den Vorgängerbänden bietet auch diese Geschichte eine große Portion Magie vermischt mit dem alltäglichen Leben und seinen Problemen.
Denn das Thema Familie wird in diesen Büchern immer ganz großgeschrieben.
So nähern sich Mathea und Thomas immer mehr an und Tante Eva ist glücklich mit Alexander, dem Vater von Henriette, liiert.

Aber auch bei unseren beiden Hexen Ellli und Idi nimmt das Thema Liebe immer mehr Raum ein. Zwar gibt es zwischen Ida und Philip nicht so viele Annäherungsversuche wie noch im zweiten Band, dafür merkt man immer deutlicher, wie sehr sich Elli zu Mark hingezogen fühlt.

In diesem dritten Band geht es von Beginn an sehr spannend zur Sache. Denn die Mädchen begeben sich auf Verbrecherjagd und so wird es doch das ein oder andere Mal schon reichlich brenzlig.
Zum Glück können Elli und Ida zaubern.

Aufgrund der angesprochenen Verbrecherjagd reisen wir dieses Mal des Öfteren quer durch Berlin. Fans der Hauptstadt werden daher einige wichtige Orte wiedererkennen.

Die Illustrationen von Ulrike Barth-Musil können sich mal wieder sehen lassen und untermalen die eigentliche Geschichte perfekt.
Auch das Cover mit seinen vielen Details hat mich wieder sehr angesprochen.

Fazit:
Dank Elli und Ida ist auch dieser dritte Band reichlich turbulent, rasant und hexisch. Autorin Sibylle Luig erschafft aufs Neue einen gekonnten Mix aus Magie und realem Leben. Besonders die Familienverhältnisse und die verschiedenen Charaktere können mich jedes Mal sehr begeistern.
Natürlich bekommen die Hexenschwestern nichts anderes als 5 von 5 Hörnchen und eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Schokoladiges Abenteuer für Leser ab 7 Jahren

Schokuspokus 1: Der geheime Kakaoklau
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Inhalt:
Tag für Tag schuften Amanda, Oskar und ihre Freunde im Waisenhaus der fiesen Agathe Nieswurz. Hier stellen sie die berühmte „Schokuspokus“-Schokolade her. Bis sie ein seltsames Gefäß mit geheimnisvollen ...

Inhalt:
Tag für Tag schuften Amanda, Oskar und ihre Freunde im Waisenhaus der fiesen Agathe Nieswurz. Hier stellen sie die berühmte „Schokuspokus“-Schokolade her. Bis sie ein seltsames Gefäß mit geheimnisvollen Zeichen finden: das Rezept des sagenumwobenen Glückskakaos! Eine abenteuerliche Suche nach den sieben Zutaten beginnt …

Meinung:
Amanda kennt nichts anderes als das Waisenhaus von der gemeinen Agathe Nieswurz. Gemeinsam mit sechs anderen Kindern ist sie für die Produktion der Schokuspokus-Schokolade zuständig. Naschen der Schokolade ist jedoch strengstens verboten! Zudem schickt Frau Nieswurz die Kinder immer wieder auf die Suche nach dem Rezept des sagenumwobenen Glückskakaos.

Vom Verlag wurde mir das Buch sehr ans Herz gelegt, daher wollte ich mir gerne selbst ein Bild über „Schokuspokus“ machen.

Gleich vor dem Beginn der Geschichte werden einem die Charaktere, sprich die sieben Waisenkinder, sowie die Leiterin des Waisenhauses und der Hausmeister anhand von bunten Bildern und kurzen Steckbriefen nähergebracht. Auch die Legende rund um den Glückskakao wird erzählt.
Der eigentliche Start in die Geschichte ist mir dann ohne Probleme geglückt. Die Idee rund um das Waisenhaus und die Produktion der Schokolade fand ich sehr interessant. Schon alleine deswegen lohnt es sich das Buch zu lesen. Richtig interessant wird es jedoch durch die Rezeptur des Glückskakaos und das Finden der Zutaten.
Durch den Verlauf der Geschichte ist abzusehen, dass es wahrscheinlich 7 Bänden zu dieser Reihe geben wird. Dies sollte dem Leser vor dem Start in diese zuckersüße Reihe bewusst sein.

Natürlich hat diese Geschichte auch ein wenig Klischees zu bieten. So zum Beispiel die böse Direktorin Frau Nieswurz oder die verschiedenen Charaktereigenschaften der Kinder. Natürlich kratzt man bei rund 130 Seiten auch nur an die Oberfläche was die jeweiligen Persönlichkeiten angeht. Für ein Kinderbuch finde ich dies aber auch gar nicht weiter schlimm.

Absolut bezaubernd sind die farbigen Illustrationen in der Geschichte. Diese wurden von der fantastischen Franziska Harvey beigesteuert und unterstützen die Geschichte perfekt.

Fazit:
Ein schokoladiges Abenteuer für kleine Leser ab 7 Jahren ist „Schokuspokus“. Mit viel Liebe und süßen Ideen entführt uns die Autorin Maja von Vogel in eine schokoladige Welt, in der sich die Kinder auf die Suche nach dem sagenumwobenen Glückskakao machen. Herzerwärmend erzählt und mit vielen bunten Bildern.
Daher gibt es von mir 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Unterhaltsame Geschichte die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Elsa, Hexenlehrling - Eine Woche voller Magie
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Inhalt:
Wind pfeift, Hagel prasselt, Schnee fällt, wo gerade noch die Sonne schien: Wo die Hexe Magenta Zack auftaucht, herrscht das reine Chaos.
Elsa traut ihren Augen nicht, als die Hexe plötzlich im ...

Inhalt:
Wind pfeift, Hagel prasselt, Schnee fällt, wo gerade noch die Sonne schien: Wo die Hexe Magenta Zack auftaucht, herrscht das reine Chaos.
Elsa traut ihren Augen nicht, als die Hexe plötzlich im Gemischtwarenladen ihrer Eltern steht. Magenta sucht jemanden, der eine Woche lang ihr Zuhause hütet, während sie ihre Schwester besucht. Dabei hatte Elsa mit Hexerei noch nie etwas am Hut! Zum Glück hat sie einen sprechenden Raben, einen treuen Hund und einen tatkräftigen Hexenturm an ihrer Seite. Und damit fängt das Abenteuer erst richtig an!

Meinung:
Elsa lebt in dem langweiligen kleinen Dörfchen Kleinbrück und hilft öfter im Gemischtwarenladen ihrer Eltern aus. Als Elsa eines Tages alleine im Laden ist, taucht plötzlich die Hexe Magenta Zack auf. Magenta ist auf der Suche nach jemandem, der ihr Haus für eine Woche hütet, da sie zu Besuch bei ihrer Tante ist. Und Magenta hat Elsa für diese Aufgabe ausgewählt. Nach etwas Überredungskunst gegenüber ihren Eltern, macht Elsa sich auf den Weg zu Magenta, die mitten im Wald in einem Turm lebt. Kaum ist Elsa auf sich alleine gestellt, geht der Trubel los. Doch zum Glück hat Elsa Hilfe vom sprechenden Raben Corbett, dem streunenden Hund Nervensäge und dem magischen Turm selbst.

Auf dieses Buch bin ich aufgrund des pfiffigen Covers und dem Thema Hexen aufmerksam geworden. Da ich sehr gerne Bücher über Hexen lese und dieses Buch nach jeder Menge Spaß klang, wollte ich mehr über Elsa erfahren.

Schon von Beginn an vermittelt das Buch eine unterschwellige humorvolle Stimmung. Kleine lustige Begebenheiten und unterhaltsame Dialoge fesseln den Leser ab der ersten Seite.
Ich mochte es sehr gerne, wie Autorin Kaye Umansky diese Geschichte aufbaut. Elsa ist im Hexenturm nämlich ganz auf sich gestellt und bekommt keine typische Ausbildung. Viel mehr bringt Elsa sich ein paar Zaubereien selbst bei. Eine Geschichte in dieser Form hatte ich bisher noch nicht gelesen und ich fand es sehr erfrischend, dass es keinen Ausbildungspart gibt, sondern die Geschichte auch perfekt ohne diesen auskommt.

Auch die Charaktere sind wirklich sehr besonders. Angefangen bei der brummigen Hexe Magenta Zack, die alles andere als freundlich oder gar herzlich wirkt, das Herz aber definitiv am rechten Fleck hat.
Der sprechende Rabe Corbett ist mit seinen schlauen Einfällen und seiner pfiffigen Art eine große Unterstützung für Elsa, auch wenn die beiden sich erst ein wenig aneinander gewöhnen müssen.
Richtig toll fand ich die „Heuler“, zwei ältere Damen, die ständig dem Turm und seinen Bewohnern einen Besuch abstatten wollen und dabei alles mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Ein weiterer, sehr unterhaltsamer Charakter, ist Maggie Wiggens, die von allen nur Sylphine genannt werden möchte, gerne eine Elfe wäre und sich in den gutaussehenden Holzfäller Hans verliebt hat.

Die Spannung ist vielleicht nicht ganz so hoch, wie in manch anderem Kinderbuch ab 9 Jahren, dennoch fühlte ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Vielmehr bietet das Buch einem tolle Lesestunden, da Elsa keine ruhige Woche im Turm verbringt, dafür sorgen schon die Heuler und Sylphine.
Aber auch die Magie kommt bei weitem nicht zu kurz und so gibt es ein paar witzige Zaubersprüche zu entdecken.

Auf den gut 155 Seiten, die in 14 Kapitel aufgeteilt sind, gibt es einige (sogar ganzseitige) Illustrationen von Ashley King zu betrachten. Ich finde, ihr sind vor allen Dingen die Charaktere sehr gut gelungen.

Fazit:
Der erste Band der Elsa Hexenlehrling Reihe hat mich sehr gut unterhalten und ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. All die niedlichen und teilweise skurrilen Charaktere muss man einfach in sein Herz schließen. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, auch wenn der Spannungsbogen vielleicht nicht ganz so hoch ist wie in anderen Kinderbüchern dieser Altersklasse. Ich jedenfalls werde sofort den zweiten Band der Reihe verschlingen.
Wohlverdiente 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Wahsinnig zauberhaft und wunderschön - ein Jahreshighlight!

Der Weihnachtosaurus (Teil 1)
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Inhalt:
William Trudel liebt viele Dinge, aber nichts – wirklich nichts! – liebt er so sehr wie Dinosaurier. Kein Wunder, dass sein größter Wunsch an den Weihnachtsmann ein echter Dino ist. Nur wird das ...

Inhalt:
William Trudel liebt viele Dinge, aber nichts – wirklich nichts! – liebt er so sehr wie Dinosaurier. Kein Wunder, dass sein größter Wunsch an den Weihnachtsmann ein echter Dino ist. Nur wird das wohl immer ein Traum bleiben … oder etwa nicht?

Meinung:
Viele Millionen Jahre hat ein kleiner Dinosaurier in einem Ei mitten im Eis verborgen gelegen. Doch dann entdecken die Weihnachtswichtel am Nordpol genau dieses Ei. Niemand geringeres als der Weihnachtsmann selbst brütet das Ei aus. Daraus schlüpft eines Tages ein Dinosaurier, der kurzerhand zum Weihnachtosaurus getauft wird.
Unzählige Kilometer entfernt schreibt ein kleiner Junge namens William auf seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann nur einen einzigen Wunsch. William wünscht sich einen echten Dinosaurier. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Vor ein paar Wochen habe ich mich in das zweite Abenteuer von William und seinem Weihnachtosaurus gestürzt. Nachdem ich restlos begeistert war und die Geschichte für mich zu einem Jahreshighlight wurde, wollte ich unbedingt wissen wie William und der Weihnachtosaurus zueinander gefunden haben.

Und so bin ich auch dieser Geschichte schon nach den ersten Hörminuten restlos verfallen. Tom Fletcher hat einfach ein unglaubliches Gespür dafür besondere und herzerwärmende Geschichten zu schreiben.

Gespannt verfolgte ich das Leben von William und seinem Vater, denn im Verlauf der Geschichte gehen schon ein paar Jahre ins Land.
William ist ein liebenswerter und tapferer kleiner Junge. Seine Behinderung (William sitzt im Rollstuhl) fällt dem Hörer fast gar nicht auf, denn William meistert diese Behinderung mit großer Bravour.
Einen großen Platz in dieser Geschichte nimmt die Gefühlswelt des Weihnachtosaurus ein. Ich fand es klasse, dass wir miterleben wie der Weihnachtosaurus aus dem Ei schlüpft und den Nordpol erkundet. Doch als einziger seiner Art fühlt er sich oft einsam und unverstanden.
Auch Williams Leben ändert sich, als die gemeine Oberzicke Brenda Pein an seine Schule kommt. Brenda macht es ab dem ersten Tag großen Spaß William das Leben zur Hölle zu machen.

Natürlich habe ich diesen ersten Band zwangsläufig mit seinem Nachfolger verglichen. Beide Geschichten haben einen unglaublichen Charme, warmherzige Charaktere und eine Handlung die unter die Haut geht. In beiden Geschichten gab es einen großen Aha-Effekt für mich. Die Spannung ist im zweiten Band etwas höher, dafür geht dieser Teil mehr ans Herz. Es bleibt festzuhalten, dass jede Geschichte für sich einfach einzigartig und sehr besonders ist.

Gesprochen wird dieses Hörbuch von Simon Jäger. Da der zweite Teil von Martin Baltscheit gesprochen wird, musste ich mich stellenweise ein wenig umgewöhnen. Ich finde, beide Hörbuchautoren haben ihre jeweiligen Stärken und beide erledigen ihren Job absolut grandios.
Ein toller Bonus sind die vielen von den Wichteln gesungenen Lieder. Ich habe diesen wahnsinnig gerne gelauscht und würde daher eher das Hörbuch als das Buch empfehlen. Ich für meinen Teil habe jedoch beide Ausgaben im Regal stehen, da ich auch nicht auf die wunderschönen Bilder im Buch verzichten möchte.

Fazit:
Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Egal wie alt ihr seid, lest oder hört unbedingt den Weihnachtosaurus! Sowohl Teil 1 als auch Teil 2 sind absolute Jahreshighlights für mich. Ich liebe William und den Weihnachtosaurus und hoffe auf viele weitere weihnachtliche Abenteuer der Beiden.
Weihnachtlich angehauchte 5 von 5 Hörnchen und ein kleines Jahreshighlight!

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