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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2020

Richtig gute Geschichte, leider viel zu lang…

Wild Flower - Die Gesetzlose
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Ich muss zugeben, dass ich mich vom Klappentext du der Meinung darunter habe verführen lassen, was ja an sich nichts Schlimmes ist. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mehr Fantasy erwartet hätte als ...

Ich muss zugeben, dass ich mich vom Klappentext du der Meinung darunter habe verführen lassen, was ja an sich nichts Schlimmes ist. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mehr Fantasy erwartet hätte als mörderische Geister und komische Männer, die ihre Seelen verkauften.
Mal abgesehen davon, dass der Roman wirklich gut in unsere derzeitige Lage passt, was Rassismus und Diskriminierung angeht, sind auch die Charaktere wirklich stark! Vor allem Aster, um die es vorrangig geht, hat mich tief beeindruckt! Ihre Liebe zu ihrer Schwester und später auch zu dem Rest ihrer kleinen „Familie“ hat mich sehr berührt und ich, als große Schwester, kann ihre Entscheidungen sehr gut nachempfinden.
Dennoch ist die Story unfassbar langgezogen. Ich verstehe ja durchaus, dass es ruhige Passagen geben muss, in denen man etwas runterkommt und auch die Protas mal atmen können, doch hier wurde es sehr übertrieben. Zu viele Details, zu viele Längen und dann wurde das Ende einfach in einem Kapitel abgehandelt und eins drangehängt, was eher ein Epilog sein soll.
Die Thematik ist dennoch wichtig und es sollte mehr solcher Geschichten geben, ganz egal, ob es um Hautfarbe, sexuelle Orientierung oder Geschlecht etc. geht. Es geht uns ALLE etwas an und wir stecken alle mit drin.

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Eine spannende, doch zähe Reise

Immernacht
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Die Leseprobe zu diesem Buch hat mich einfach mega fasziniert! Ich musste es lesen, denn auch das Cover und der Klappentext haben es mir sofort angetan.
Wir lernen Lara kennen, einem Waisenkind von der ...

Die Leseprobe zu diesem Buch hat mich einfach mega fasziniert! Ich musste es lesen, denn auch das Cover und der Klappentext haben es mir sofort angetan.
Wir lernen Lara kennen, einem Waisenkind von der Straße, dass in der Kanalisation von King’s Haven nach Schätzen sucht. Sie hat einen Freund namens Joe, den sie „ausgebildet“ hat und der der zweitbeste Tosher der Stadt ist. Alles in allem, führt sie zwar ein beschwerliches, doch zufriedenes eben. Bis sie eines Tages Ratten gegen böse Jungs aufhetzen kann und merkwürdige Melodien durch ihren Körper fließen.
Eine wundervolle Geschichte, die leider auch sehr zäh und langatmig ist. Man hätte das ganze locker um 100 Seiten kürzer machen können, denn es gibt wahnsinnig viele Details, die mich immer wieder aus der Geschichte geholt haben und mich aufgeregt haben. Allerdings geht es auch sehr düster zu, gerade wenn Schattenjack auf den Plan tritt und alles durcheinander bringen will.
Dennoch ist es eine Geschichte mit viel Potenzial, das hier zum Glück auch genutzt wurde. Die Geschichte ist beendet, auch wenn ich mir eine Fortsetzung auf Laras Weg wünschen würde, denn sie steht noch am Anfang ihrer Magierkarriere und die verspricht riesig zu werden.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Eine turbulente Zeitreise

Cassandra Carpers fabelhaftes Café - Zeitreise mit Zuckerguss
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Ich muss zugeben, dass ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe, bevor ich dieses hier anfing. Es ist aber auch nicht zwingend nötig, denn die wichtigen Passagen aus Band eins werden nochmal kurz ...

Ich muss zugeben, dass ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe, bevor ich dieses hier anfing. Es ist aber auch nicht zwingend nötig, denn die wichtigen Passagen aus Band eins werden nochmal kurz erklärt, daher versteht man die Hintergründe auch so sehr gut.
Wir lernen Emma und Paula kennen, die ihre Hausaufgaben in einem Laden für Cupcakes machen und Cassandra, der Inhaberin, danach beim Backen helfen. Die Cupcakes sind keine normalen Cupcakes, denn Cassandra ist eine Hexe. Dazu kommt ihre Freundin Molly, die eine Vorliebe für magische Tiere hat und davon eine ganze Menge besitzt. Außerdem haben wir da noch Missy, die ein kleines Mädchen zu sein scheint, aber im Körper einer Erwachsenen gefangen ist. Ich vermute einen schiefgelaufenen Vergessenszauber, aber dazu im Buch mehr.
Unsere beiden Mädchen landen versehentlich im Jahr 1983, um dort die magische Bibliothek zu suchen und stoßen dabei auf Merlin und einige fiese Zauberer, die ihnen die Bücher stehlen möchten. Außerdem ereignet sich dabei eine Katastrophe nach der Anderen und wir finden heraus, dass sogar ein Drache eigentlich nur spielen will.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Sie hat ihre Höhepunkte und das Finale ist wirklich gut gemacht, aber der Weg dahin ist etwas beschwerlich. Ich bin mir leider sehr unsicher, ob ein Kind hier durchhalten würde, denn es zieht sich zwischenzeitlich wirklich doll, sodass selbst mir die Lust an manchen Stellen vergangen ist und ich eine Pause brauchte. Alles in allem ist es aber eine schöne Geschichte, deren Potential nur leider nicht voll genutzt wurde. Jedoch denke ich, gibt es noch genug Stoff, die Reihe um ein vielfaches zu erweitern, denn wie wir alles wissen, wird es mit Hexen niemals langweilig.

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Ausflug in die Abgründe einer Seele

Verity
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Dieses Buch hat mir doch tatsächlich Alpträume bereitet, denn so manche Szenen waren für mich einfach nur verstörend. Sie sind es immer noch, wenn ich so darüber nachdenke, aber mittlerweile ist es etwas ...

Dieses Buch hat mir doch tatsächlich Alpträume bereitet, denn so manche Szenen waren für mich einfach nur verstörend. Sie sind es immer noch, wenn ich so darüber nachdenke, aber mittlerweile ist es etwas abgesackt und ich konnte mich daran gewöhnen.
Die Story ist wirklich gut geschrieben, die Prota ist liebenswürdig und hat eine Menschenphobie. Damit können wir Bücherwürmer uns wohl am besten identifizieren. Zwischenzeitlich sind einige Längen aufgetreten und die Medikamenteneinnahme von Lowen haben mir nicht gefallen. Außerdem war das vorletzte Kapitel zu vorhersehbar, das fand ich unglaublich schade. Dafür hat mir das Ende nochmal reingehauen, wobei mich das weniger schockiert hat und klar war, dass da noch was kommen musste, also war auch das keine Überraschung mehr. Wirklich schade, denn ich habe hier großes Potential gesehen.
Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut, aber ich denke nicht, dass ich mehr von CoHo lesen werde, da ich mit ihrem eigentlichen Genre nichts anfangen kann. Auf dieses hier war ich so neugierig, weil so viele unglaublich schockiert davon waren.
Alles in Allem eine gute, pulstreibende Geschichte, die Mütter eventuell nicht lesen sollten, wenn sie Thriller nicht gewohnt sind. Die Story ist zu vorhersehbar und nimmt ab dem 2. Drittel die Spannung, wenn auch der Anfang alptraumauslösend war.

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Veröffentlicht am 18.05.2020

Visualisieren mit Hilfe der Mondphasen

Moonology – Die Magie des Mondes
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Ich war schon immer fasziniert vom Mond und gerade in Vollmondnächten schaue ich ihm gern zu, wie er wandert und um uns kreist. Ob er nun wirklich Wünsche erfüllt, bleibt wohl noch offen, aber dass seine ...

Ich war schon immer fasziniert vom Mond und gerade in Vollmondnächten schaue ich ihm gern zu, wie er wandert und um uns kreist. Ob er nun wirklich Wünsche erfüllt, bleibt wohl noch offen, aber dass seine Energien auf uns wirken, spüren wir.
Das Buch selbst liest sich angenehm, die Schreibweise der Autorin ist flüssig, wenn auch an manchen Stellen etwas kompliziert und fachsimpelnd. Mir persönlich hat bisher nur die Anleitung zum Meditieren geholfen, da ich schon immer Schwierigkeiten damit hatte. Hier habe ich nun endlich etwas einfaches gefunden, womit ich mich anfreunden kann.
Dennoch ist es mir schleierhaft, wie der Mond Wünsche erfüllen soll. Visualisieren lernt man in jedem Teammeeting, das auf Erfolg aus ist, egal ob bei Vollmond oder Neumond. Das ist mir jedoch noch nie leicht gefallen.
Man sollte definitiv ein Optimist sein, wenn man hiermit anfängt und keine pessimistischen Gedanken zulassen. Da war ich auch noch nie gut drin, denn ich wäge gern alles ab und habe einen Notfallplan, wenn etwas nicht klappt oder anders verläuft. Das ist hier nicht vorgesehen.

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