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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2020

Nett für zwischendurch

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
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Sophie arbeitet als Sekretärin in einer Marketing-Firma, obwohl sie eigentlich viel lieber einen eigenen Foodtruck hätte, um damit durch die Gegend zu reisen. Als sie befördert wird und die Marketing-Leitung ...

Sophie arbeitet als Sekretärin in einer Marketing-Firma, obwohl sie eigentlich viel lieber einen eigenen Foodtruck hätte, um damit durch die Gegend zu reisen. Als sie befördert wird und die Marketing-Leitung für einen wichtigen Film übernimmt, findet sie sich plötzlich am Filmset in einer anderen Welt wieder und muss sich fragen, ob sie wirklich glücklich damit ist.

Sophie ist sehr sympathisch, weil sie Fehler macht und nicht perfekt ist. Im Laufe der Handlung verändert sie sich sehr stark, was sie zeitweise zu einer unerträglichen Person macht. Doch das merkt Sophie auch und zieht ihre Schlüsse daraus.

Leider wurden ihre Magenprobleme zu oft angesprochen. Im ersten Kapitel war es noch witzig, aber nach kurzer Zeit konnte ich darüber nur noch die Augen verdrehen.
Die Handlung ist in dr
ei Teile unterteilt zwischen denen ein Zeitsprung stattfindet. Trotzdem kamen mir die Kapitelübergänge manchmal abgehackt vor. Dafür war es sehr amüsant und ich wurde gut unterhalten.

Mich konnte das Buch nicht vollständig überzeugen. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Gute Ergänzung zu den Chroniken der Unterwelt

Die Chroniken des Magnus Bane
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Wer die Chroniken der Unterwelt kennt, hat schon von ihm gehört: dem obersten Hexenmeister von Brooklyn. Magnus Bane hat in seinem Leben viel erlebt, bevor er Clary, Alex, Jace und Izzy kennengelernt hat. ...

Wer die Chroniken der Unterwelt kennt, hat schon von ihm gehört: dem obersten Hexenmeister von Brooklyn. Magnus Bane hat in seinem Leben viel erlebt, bevor er Clary, Alex, Jace und Izzy kennengelernt hat. Teile seiner Geschichte werden in diesem Buch erzählt.

Das Buch ist in 11 große Kapitel unterteilt, die alle für sich gelesen werden können. Das hat mich persönlich überrascht. Ich hatte mit einer durchgehenden Geschichte gerechnet. Deswegen habe ich mich mit dem Buch am Anfang auch so schwer getan. Da die Kapitel in sich abgeschlossen sind, hat man nach einem Kapitel nicht so den Drang weiter zu lesen. Als ich mich damit angefreundet hatte, fiel es mir leichter nach einem Kapitel im Lesefluss zu bleiben.

Mir haben nicht alle Abschnitte gefallen. Vor allem am Anfang zieht es sich sehr, als Magnus Zeit in Peru geschildert wird. Ich fand das weder spannend noch besonders witzig, sodass ich mich da eher durchquälen musste.
Als man bekannte Charaktere aus „Chroniken der Unterwelt“ und „Chroniken der Schattenjäger“ trifft (z.B. Camille, Raphael) nimmt die Geschichte Fahrt auf. Am Ende gibt es auch viele lustige Szenen.

Fazit:
Insgesamt hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Ich würde es nur jemanden empfehlen, der „Die Chroniken der Unterwelt“ bereits kennt und nicht genug von dieser Welt bekommen kann. Allen anderen Fantasy-Fans kann ich „Die Chroniken der Unterwelt“ und „Die Chroniken der Schattenjäger“ ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 29.10.2023

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen

Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle
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Sallys Leben spielt sich seit Corona größtenteils zu Hause ab. Mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern ist es nie ruhig im Haus und ständig gibt es Meinungsverschiedenheiten. Kurz vor Weihnachten ...

Sallys Leben spielt sich seit Corona größtenteils zu Hause ab. Mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern ist es nie ruhig im Haus und ständig gibt es Meinungsverschiedenheiten. Kurz vor Weihnachten zieht Leni bei ihnen ein und Sally bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf.

Das Buch ist hauptsächliche aus Sallys Perspektive geschrieben. Die Handlung ist ruhig. Es gibt verhältnismäßig wenige Dialoge, denn ein Großteil spielt sich in Sallys Gedanken ab.

Es gibt zwischendurch ein paar Kapitel aus Lenis Sicht, was mir total gut gefallen hat. Die zweite Perspektive bringt Schwung in die Handlung, die teilweise etwas langatmig wirkt.

Die Liebesgeschichte steht gar nicht so sehr im Vordergrund, wie ich es erwartet habe. Stattdessen nehmen die Familiendramen und Sallys Selbstfindung den größten Teil der Handlung ein.

Das Buch spielt während Corona im Lockdown, was mich am Anfang überrascht und etwas geschockt hat. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich eher nicht zu diesem Buch gegriffen. Doch diese Thematik steht nicht sonderlich im Vordergrund.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Für mich hat die Geschichte nicht wirklich eine Message gehabt, die Sätze, die ich mir markiert habe, hätten auch ohne die Handlung drumherum als Botschaft funktioniert. Ich musste mich wirklich dazu aufraffen weiter zu lesen, was sicherlich nicht Sinn des ganzen ist.

2.5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Klappentext beschreibt nicht die passende Zielgruppe (2.5)

Kopf über Wasser im Alltagschaos
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„Bei dieser Reise, auf die ich dich mitnehmen möchte, geht es nicht um irgendein mystisches Ziel, an dem alles nach einem perfekten System funktioniert.“ „Kopf über Wasser im Alltagschaos“ ist ein Ratgeber, ...

„Bei dieser Reise, auf die ich dich mitnehmen möchte, geht es nicht um irgendein mystisches Ziel, an dem alles nach einem perfekten System funktioniert.“ „Kopf über Wasser im Alltagschaos“ ist ein Ratgeber, der dem Leser dabei helfen soll, im Alltag mit den anstehenden Aufgaben im Haushalt klarzukommen. Die sogenannten Care-Aufgaben umfassen viele Routinearbeiten, zum Beispiel aufräumen, putzen, Wäsche waschen und kochen.

Die Zielgruppe, die durch „Für alle, die es leid sind, jeden Tag auf das gleiche Chaos zu starren, aber nicht die Zeit und Energie finden, es zu beseitigen.“ im Klappentext angesprochen wird, ist nicht passend. Das Buch richtet sich eher an Menschen, die aufgrund einer physischen oder psychischen Krankheit nicht immer in der Lage sind, sich um den Haushalt zu kümmern.

Im Buch werden ein paar gute Strategien vorgestellt, wie man das Aufräumen gestalten kann, um sich besser dafür motivieren zu können. Es werden Tipps gegeben, wie Aufgaben priorisiert und vereinfacht werden können.

Der Fokus liegt aber eher darauf, dem Leser zu vermitteln, dass Care-Aufgaben moralisch neutral sind und es nichts am eigenen Wert ändert, wenn die Wohnung unordentlich ist.

Die Kapitel sind schön kurz und mit Beispielen versehen. Dadurch ist alles verständlich. Das Buch zieht sich jedoch, wenn Informationen wiederholt werden.

Zudem sind einige Vorschläge aus umwelttechnischer Sicht kritisch zu sehen. Methoden, wie einmal in der Woche von Papptellern essen, damit man sich das Geschirrspülen spart und überall Einwegzahnbürsten mit integrierter Zahnpasta deponieren, um überhaupt mal die Zähne zu pflegen, verursachen viel Müll. In Zeiten von Klimawandel kann ich solche Methoden nicht unterstützen. Die Autorin rechtfertigt es damit, dass jemand, der depressiv ist, nicht die Welt retten kann, sondern zunächst sich selber retten muss.

Vielleicht kann das Buch bei der richtigen Zielgruppe etwas bewirken. Für mich waren nur wenige Punkte hilfreich.

2.5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Konnte die Protagonistin nicht verstehen (2.5)

Du bist der Sturm, du bist das Licht
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„Mein Körper bewegt sich zielstrebig, während mein Verstand in viele Einzelteile zersplitterte. Ich bin meilenweit davon entfernt, all die Fragmente zu einem Ganzen zusammensetzen zu können.“

Tegan und ...

„Mein Körper bewegt sich zielstrebig, während mein Verstand in viele Einzelteile zersplitterte. Ich bin meilenweit davon entfernt, all die Fragmente zu einem Ganzen zusammensetzen zu können.“

Tegan und Mac verbringen während eines Schneesturms die Nacht zusammen im örtlichen Museum. Nach und nach lernen sie sich besser kennen, doch Tegan hat ihm etwas Wichtiges verheimlicht.

Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass meiner Meinung nach dieses Buch eine Triggerwarnung enthalten sollte. Denn die Themen Depressionen, Selbstverletzung und Suizid sind in manchen Szenen sehr präsent.

Ich hatte über große Teile des Buches Probleme Tegan zu verstehen. Ich konnte ihr Handeln und vor allem ihre Rechtfertigungen ihres Handelns nicht nachvollziehen. Mac hingegen konnte ich besser verstehen.
Die Handlung plätschert über große Teile gemütlich vor sich hin. Erst am Ende wird es etwas spannender. Dadurch war ich nicht wirklich gefesselt und konnte das Buch jederzeit aus der Hand legen.
Viele Zusammenhänge versteht man erst nach und nach, weil die Charaktere zwar schon genannt, aber ihre Beziehung zur Protagonistin erst spät aufgedeckt werden. Das macht es etwas verwirrend, gibt aber auch Raum für eigene Spekulationen.
Das Ende und das Gesamtpaket konnten mich leider nicht überzeugen. Bei mir ist die Message nicht angekommen. Außerdem finde ich der letzte Abschnitt vermittelt etwas falsches indem psychische Krankheiten verharmlost werden. Das finde ich für ein Jugendbuch sehr unpassend.
Emotional konnte mich das Buch an zwei Stellen mitnehmen. Ich hatte mir etwas mehr davon erhofft, auch in Bezug auf eine gemütliche Stimmung während des Schneesturms. Diese gab es zwischendurch, aber in großen Teilen stand das nicht im Vordergrund.
Der Schreibstil hat mir nach kurzer Zeit gut gefallen und ich mochte die Zwischenkapitel in denen man merkt, was Tegan wirklich bedrückt und die E-Mails.
Lesen ist immer sehr subjektiv und ich habe auch begeisterte Meinungen über dieses Buch gehört. Ich persönlich würde es nicht weiterempfehlen.
2.5 von 5 Sterne

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