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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2017

sehr gefühlvolle Kurzgeschichten

Solange du mich siehst
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Auch in diesem dünnen Buch mit zwei sehr schönen,gefühlvollen Kurzgeschichten schafft es die Autorin Cecilia Ahern mich in ihren Bann zu ziehen.Schon die Optik des Buches finde ich sehr schön mit den bedruckten ...

Auch in diesem dünnen Buch mit zwei sehr schönen,gefühlvollen Kurzgeschichten schafft es die Autorin Cecilia Ahern mich in ihren Bann zu ziehen.Schon die Optik des Buches finde ich sehr schön mit den bedruckten Ornamenten auf den Buchseiten.

Die erste Geschichte vom Mann der eine Maschine erfunden hat,die die Erinnerungen verändert,wie man es selber möchte;ein sehr reizvoller aber auch gefährlicher Gedanke,die Erinnerungen so zu verändern wie sie einem selber am besten passen.Das Ende fand ich sehr unerwartet aber gut.

Die zweite Geschichte um Lila und Grelli, die eine große Liebe und Verbundenheit von beiden zeigt,finde ich sehr traurig und auf gewisse Weise brutal mit vollkommen unerwarteten Ereignissen.

Trotz der Kürze der Geschichten kommen die Intentionen und Gefühle der Protagonisten sehr gut beim Leser an,ich fühle mich direkt in der Story zurecht und leide mit Lila mit. Das Buch hat mir sehr gut gefallen ,nur leider viel zu kurz. :)

Veröffentlicht am 19.11.2017

Berührender Kampf

Die Frau vom Checkpoint Charlie
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Das Buch ist der Bericht über Jutta Gallus,die nach einem Fluchtversuch aus der DDR 2 Jahre im gefängnis verbringt,vom Wetsen freigekauft wird.Aberihre beiden Töchter dürfen nicht mit ausreisen,sie müssen ...

Das Buch ist der Bericht über Jutta Gallus,die nach einem Fluchtversuch aus der DDR 2 Jahre im gefängnis verbringt,vom Wetsen freigekauft wird.Aberihre beiden Töchter dürfen nicht mit ausreisen,sie müssen beim leiblichen Vater in der DDR bleiben. Jutta kämpft mit allen ihr zur verfügung stehenden Mittel, lässt sich nicht beeinflussen und versucht alles ihre Mädchen wieder zu sich zu holen. Sie schaltet die Öffentlichkeit ein;sie sschreibt Briefe u.a. auch an den Papst und sie steht am Checkpiont Charlie mit ihrem Plakat um die Menschen wachzurütteln.

Das Buch hat den Kampf einer Mutter um ihre Kinder gezeigt,viele Intrigen die gespannt wurden und welches Leid auch anderen Familien angetan wurde.

Veröffentlicht am 19.11.2017

Schöner historischer Roman

Der Medicus von Heidelberg
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Wolf Sernos Buch über den Medicus vom Heidelberg spielt ab ca. 1500 und schildert,wie der junge Lukas Nufer sich entschließt ein Medicus zu werden. Der Leser begleitet Lukas von seiner Kindheit an übers ...

Wolf Sernos Buch über den Medicus vom Heidelberg spielt ab ca. 1500 und schildert,wie der junge Lukas Nufer sich entschließt ein Medicus zu werden. Der Leser begleitet Lukas von seiner Kindheit an übers Studium mit vielen Gefahren, Hindernissen und vielen außergewöhnlichen Begegnungen bis Lukas seine Erfolge als Medicus genießen kann,dann aber sich doch wieder das Blatt für ihn wendet. Schade finde ich,das die frühen Begegnungen mit Mratin Luther nicht weitergeführt wurden in Lukas späterem Leben und das zum Buchende hin, wohl viel ausgelassen und zeitlich gerafft wurde,wo sonst in dem Buch alles sehr ausführlich geschildert wurde. Aber totzdem war das Buch sehr unterhaltend und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen,auch weil ich so ein offenes Ende an einem Buch nicht so sehr mag.

Veröffentlicht am 19.11.2017

Nicht mehr alleine- positiv

Alleine war gestern
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In dem Buch kommen zufällig fünf ganz unterschiedliche Menschen Anfang der 60 zu einer Senioren-WG zusammen. Der Arzt Phlilip,der jahrelang in Afrika und dessen Mutter verstorben und ihm eine große Altbauwohnung ...

In dem Buch kommen zufällig fünf ganz unterschiedliche Menschen Anfang der 60 zu einer Senioren-WG zusammen. Der Arzt Phlilip,der jahrelang in Afrika und dessen Mutter verstorben und ihm eine große Altbauwohnung hinterlasssen hat. Da trifft er zufällig seine Studienfreundin Ricarda,die verwitwet und wegen Sanierung eine zeitlang wohnungslos ist;ihr bietet er spontan an, in seiner WG zu wohnen. Nur gabs bis dato diese WG noch garnicht. Es kommt die Wurstverkäuferin Uschi dazu und noch Harry und Eckart,die alle keine Lust haben alleine zu wohnen aus ganz unterschiedlichen Gründen.Wie und ob die Fünf sich zusammenraufen, welche Schwieirgkeiten entstehen,all das wird sehr flüssig in dem Buch mit häufigen Änderungen der Blickwinkel erzählt.

Ich fand das Buch nett zu lesen, ein Thema das die Schwierigkeiten im Alter und ihre Probleme aus verschiedenen Sichtweisen zeigt,teilweise ist die Handlung schon vorauszuahnen. Nett sind die kleinen "Lebensweisheiten" die immer wieder in das Buch einfließen.

Veröffentlicht am 19.11.2017

Bericht aus dem Inneren

Bericht aus dem Inneren
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In diesem Buch beschreibt Paul Auster (1947 in New York geboren) seine ersten Erinnerungen und seine Gefühle, an die er sich als Kind zurückerinnert. Wie hat das Kind Paul Auster die Welt gesehen,Vieles ...

In diesem Buch beschreibt Paul Auster (1947 in New York geboren) seine ersten Erinnerungen und seine Gefühle, an die er sich als Kind zurückerinnert. Wie hat das Kind Paul Auster die Welt gesehen,Vieles empfunden?
Was liebte dieses Kind und vor was hatte es Angst? Wann hat sich dieser Junge zum ersten Mal selbst als Persönlichkeit gefühlt?
Paul Auster gibt viele Antworten dazu und war wohl mit dem Buch auf der Suche nach seinem jungen Ich.
Zu diesem jungen Ich schreibt der heutige Paul Auster in dem Buch in der 2.Person Singular und empfindet sich bis ca. zu seinem 25 Lebensjahr als andere,eigenständige Person.
Er erzählt von Büchern und ziemlich ausführlich von Filmen,die ihn als Kind und Jugendlichen sehr beeindruckt haben.
Heute bedauert er es, nie Tagebuch geführt zu haben,da ihm doch Vieles nicht mehr richtig in Erinnerung geblieben ist.
Mit ca. 6 Jahren hat sich Paul als eigenständige Person wahrgenommen,später als Amerikaner und als Jude.Da merkte er,dass es Unterschiede zwischen Nationen und Glauben gibt.
Er entdeckt seine Liebe zu allem Geschriebenen und ist Stammgast in der Stadtbücherei. Da entdeckte ich doch glatt eine Gemeinsamkeit mit dem Autor.

Schon als Jugendlicher begann er zu schreiben,aber noch ohne Erfolg.Um Geld zu haben übersetzte er französische Autoren und schrieb seine eigenen Sachen weiter.
Eine große Hilfe an seine Erinnerungen als junger Mann,waren die vielen Briefe an seine erste Frau Lydia Davis,die er von ihr vor einiger Zeit zurückbekam.

Mir hat das Buch gut gefallen,es war interessant zu lesen und vieles Neues über Paul Auster zu erfahren.