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Veröffentlicht am 26.01.2019

Das Buch hält, was das Cover verspricht!

Die Schule der Alyxa. Der Dunkle Meister
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Die Schule der Alyxa ist seit September 2018 im Handel erhältlich und sollte in keinem gut sortierten Fantasy-Regal fehlen! Ein wenig Zeit zum Lesen habt Ihr noch - Band 2 der Reihe wird voraussichtlich ...

Die Schule der Alyxa ist seit September 2018 im Handel erhältlich und sollte in keinem gut sortierten Fantasy-Regal fehlen! Ein wenig Zeit zum Lesen habt Ihr noch - Band 2 der Reihe wird voraussichtlich im April erhältlich sein.

Eine geheimnisvolle Schule, eine Handvoll Jugendlicher und der Protagonist weiß nicht, dass er eben nicht ein ganz normaler Junge ist. Zugegebenermaßen drängt sich hier der Vergleich zu einem uns allen gut bekannten Zauberer auf. Aber dann war es das auch schon mit den Gemeinsamkeiten - denn die Geschichte rund um Finn nimmt sehr schnell Fahrt auf und entwickelt sich in eine völlig andere Richtung.

Die Idee hinter der Geschichte ist so einfach wie interessant - bei den Schülern von Alyxa ist einer der fünf Sinne übernatürlich stark ausgeprägt. Wie lernt Finn damit umzugehen, und welche Fähigkeit hat er? Außerdem steckt er steckt schon bald tiefer in der Geschichte Alyxas drin, als ihm (und anderen) lieb ist.
Ich habe das Buch an 2 Tagen durchgelesen - das ist schon mal das erste Indiz für einen Volltreffer. Die Geschichte ist spannend und bis zum Schluß noch sehr undurchsichtig. Ich war mir zumindest nie ganz sicher, ob meine Vermutungen richtig sind.
Naja, sie waren es nicht ganz.

Die weiteren großen Themen in diesem Buch sind Freundschaft, Mut und Familie. Finn ist eine starke und bewundernswerte Persönlichkeit, die jedoch auch ihre kleinen Schwächen hat.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Ravensburger Verlag zur Verfügung gestellt bekommen, hätte aber in der Buchhandlung zweifelsohne dieses Buch in die Hand genommen. Cover und Klappentext lassen bereits erahnen, dass sich hier eine phantastische Geschichte auftut. Ich wurde nicht enttäuscht, das Buch ist absolut lesenswert und erhält daher von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Das Buch wartet mit über 400 Seiten auf und ist somit für den Kinder-/Jugendbereich schon eines der etwas üppigeren Exemplare - daher darf ich meinen Wunsch nach noch mehr eigentlich gar nicht anbringen. Wobei mir dieser ja erfüllt wird, denn Band 2 steht ja bereits in den Startlöchern und der Klappentext ist extrem vielversprechend!

Einen herzlichen Dank an den Ravensburger Verlag für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde hiervon selbstverständlich nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 26.01.2019

Familie, Freundschaft, social media und Zickenterror - der ganz normale Wahnsinn

Blogstar Opa - Mit Herz und Schere
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Mädels aufgepasst – hier erwartet Euch ein witziges und sehr zeitgemäßes Buch, welches erst seit Juli 2018 in den Regalen der Buchhandlungen steht. Gretas Familie besteht aus ihrer (manchmal etwas gestressten) ...

Mädels aufgepasst – hier erwartet Euch ein witziges und sehr zeitgemäßes Buch, welches erst seit Juli 2018 in den Regalen der Buchhandlungen steht. Gretas Familie besteht aus ihrer (manchmal etwas gestressten) Mama und ihren beiden Geschwistern. Seit ihre Eltern sich getrennt haben, hat sich die Verbindung zu ihrem Opa noch mehr intensiviert. Ich kann es verstehen, denn Gretas Opa ist schon ganz cool. Was der schon alles erlebt hat…. unglaublich. Er kennt sich zwar mit den social media nicht aus, aber dafür hat er gute Ideen, erweitert Gretas Wortschatz maßgeblich und er ist überhaupt der Beste.

Ansonsten ist Greta eigentlich das ganz normale Mädchen von nebenan. Sie hat eine beste Freundin, in ihrer Klasse kommandiert die Oberzicke der Schule alle herum und Mama erlaubt ihr keinen Youtube-Channel. Manchmal ist die Welt einfach ungerecht.

Social Media – Kinder – Eltern: Das passt manchmal einfach nicht zusammen und so hat auch Gretas Mama (zurecht) Sorge vor dubiosen Kontakten etc. Greta muss sogar am eigenen Leib erfahren, wie schnell so ein Bild mal im Internet hochgeladen ist.

Aus meiner Sicht hat Aygen-Sibel Celik mit diesem Buch eine tolle Story erschaffen, in der sich viele Mädchen wiederfinden. Aufgelockert wird die Geschichte noch durch sehr wohldosiert eingesetzte WhatsApp-Nachrichten und Hashtags, die auch als solche optisch hervorgehoben sind. Es wimmelt also nicht – wie in manchen Buchreihen – von grafisch wild durcheinander gewürfelten und (für mich) manchmal recht sinnlos aneinandergereihten Kürzeln und Ausrufen. Die Autorin hat dieses Stilmittel für meinen Geschmack angemessen und schön eingesetzt.

Ganz toll finde ich auch die DIY-Ideen am Ende des Buches. Dort befinden sich Schnitte und Anleitungen zu Gretas Rock und der Tasche. Und wer noch Lust hat die Geschichte weiter zu verfolgen und ein DIY für ein cooles Partytäschchen haben möchte, der muss nur noch bis zum 14.02.2019 warten. Denn dann erscheint „Blogstar Opa Band 2 – Made with love“ im Handel

Fazit: Eine wunderbare Geschichte für Mädels ab ca. 10 Jahren – und nicht nur für die Nähbegeisterten! Freundschaft, Familie, social media und Zickenterror stehen in diesem Buch ganz vorn.

Ich bedanke mich herzlich beim Kosmos Verlag für das Rezensionexemplar. Meine Beurteilung wurde hiervon natürlich nicht beeinflusst.

Veröffentlicht am 10.04.2019

Ein echtes Wohlfühlbuch

Das Honigmädchen
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Das Honigmädchen ist ein echtes Wohlfühlbuch. Man kann sich damit wunderbar zurückziehen und gedanklich mit in die Provence reisen - denn dort spielt sich der größte Teil der Geschichte ab. Ich habe mich ...

Das Honigmädchen ist ein echtes Wohlfühlbuch. Man kann sich damit wunderbar zurückziehen und gedanklich mit in die Provence reisen - denn dort spielt sich der größte Teil der Geschichte ab. Ich habe mich mehrfach dabei ertappt, dass ich am liebsten gerade genau dort dabei gewesen wäre. Das war allerdings nicht aufgrund der Handlung, sondern wegen der landschaftlichen und kulturellen Beschreibungen. Die sind nämlich einfach total verführerisch muss ich sagen!

Das soll die Handlung gar nicht abwerten - im Gegenteil. Dieses Buch hat alles, was ich von einem guten Roman erwarte: eine süße Liebesgeschichte, familiäre Twists, diverse Entwicklungen der zwischenmenschlichen Beziehungen und einen "Aha-Effekt". Den halben Punkt Abzug muss ich aber einfach geben, weil die landestypischen Schilderungen in ihrer Präsenz und Ausführlichkeit fast schon der Story die Schau stehlen. Das war für mich noch ok, aber mehr hätte es nicht mehr sein dürfen. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Der Beginn des Romans ist fast schon ein bißchen traurig, wird doch die absolut verfahrene Situation zwischen Camilla und ihrer 15-jährigen "Hormonbombe" geschildert. Die Atmosphäre des Buch ändert sich jedoch quasi mit Überschreiten der Landesgrenze, denn dann weichen die gegenseitigen Anschuldigungen der ein oder anderen sarkatischen Bemerkung, was mir deutlich mehr Freude bereitet hat.

Als dann noch der kauzige Senior Henri mit ins Geschehen greift, musste ich an einigen Stellen auch wirklich lachen. Die geschilderten Situationen sind teilweise schon fast skurril (Stichwort Schlägerei z.B.), wirken aber nicht unglaubwürdig. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, auch in ihrer Komplexität. Es geht bei den meisten nur partiell in die Tiefe, das reicht aber völlig aus.

Diesen Roman mit kleinen, ernsten Untertönen kann man definitiv empfehlen und er passt auch hervorragend zum gerade jetzt beginnenden Frühling!

Abgerundet wird das Buch durch einige Rezepte aus der Provence. Ich selbst habe sie bislang noch nicht ausprobiert, aber die Apfeltarte hat mich bereits angelacht!

Fazit: Ein absolutes Wohlfühlbuch, dessen Lektüre ich nur empfehlen kann.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflußt!

Veröffentlicht am 09.04.2019

Spannend und unterhaltsam - ich freue mich auf Band 2!!

Black Forest High
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Habt ihr auch schon von der Black Forest High gehört? Dieses Buch begegnet derzeit wohl jedem, der gern Fantasy liest. Da ich den Schreibstil von Nina MacKay sehr gerne mag, musste ich dieses Buch natürlich ...

Habt ihr auch schon von der Black Forest High gehört? Dieses Buch begegnet derzeit wohl jedem, der gern Fantasy liest. Da ich den Schreibstil von Nina MacKay sehr gerne mag, musste ich dieses Buch natürlich auch lesen.

Seven stammt aus Utah und wird seit zwei Jahren von Remi ( Geist, mittlerweile ihr bester Freund) bekniet, die Black Forest High - eine Schule für Geistbegabte - zu besuchen. Familiär gesehen hat Seven bereits einiges durchgemacht, als ihr langjähriger Freund sie noch mit ihrer besten Freundin hintergeht, packt sie die Koffer und reist in den Black Forest - also den Schwarzwald.

Natürlich läuft es dort nicht rund, das wäre ja sicherlich auch etwas langweilig. Seven hat einige Mühe sich mit den Gepflogenheiten an der Schule bekanntzumachen. Sie gerät auch prompt mit der Oberzicke Natalia aneinander und findet sich innerhalb kürzester Zeit zwischen den Fronten der Zwillinge Crowe und Parker wieder.

Wie man es von Nina MacKay gewohnt ist, sticht auch in diesem Buch der unterhaltsame Schreibstil hervor. Auch die Handlung konnte mich überzeugen, insbesondere die Entwicklungen gegen Ende hat mich überrascht. Ehrlich gesagt hatte ich das nicht erwartet, aber es werden zudem auch durchaus ernste Themen angerissen. Erst hat es mich etwas irritiert, denn es passte in dem Moment nicht zu meinen Vorstellungen über die Schule und Handlung. Die Autorin hat diese Problematiken aber gut mit einfließen lassen, die dann schlussendlich auch der Grundstock für die Folgebände sind. An dieser Stelle kann ich bereits vorwegnehmen, dass ich mich sehr auf den Folgeband freue - denn es bleiben viele Fragen offen. Ich mag es, wenn eine vermeintlich kleine Handlung immer größer und komplexer wird. Genau das zeichnet sich in diesem Fall ab und macht die ganze Story erst richtig spannend.

Vereinzelt hatte ich mal den Gedanken, dass das Buch ohne den ein oder anderen Dialog nicht schlechter gewesen wäre. Zwischenzeitlich habe ich mir also ab und an gewünscht, dass es endlich wieder weitergeht in der Handlung. Zudem habe ich mich etwas gewundert, dass Seven viele Dinge und existenzielle Informationen einfach so hinnimmt. Das passt in dem Moment zur Handlung, erscheint aber an einigen (wenigen) Stellen etwas unglaubwürdig (beispielsweise wenn es um ihre Familiengeschichte geht, da tun sich ja so einige bislang unbekannte Informationen auf). Aber das ist Klagen auf hohem Niveau, denn insgesamt ist die Story wirklich gut aufgebaut.

Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Seven muss man einfach mögen, und Remi ist mir innerhalb kürzester Zeit ebenfalls ans Herz gewachsen. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant und vielfältig, auch wenn an der ein oder anderen Stelle vielleicht mal ein Klischee bedient wird. Aber es passt irgendwie und das macht die ganze Sache ziemlich rund.

Das Setting passt hervorragend zu einer Geschichte über Geister, Exorzisten, etc.. Der Schwarzwald hat in diesem Falle tatsächlich nur als Wortspiel hergehalten. Ansonsten spielt sich das Buch überwiegend in bzw. an der Schule ab. Diese ist nicht durch und durch magisch, aber punktet durchaus mit einigen interessanten Gimmicks, zum Beispiel den Türen.

Fazit: Ein empfehlenswerter Reihenauftakt mit hohem Unterhaltungswert. Das Buch läßt mich mit vielen Fragen und einer echten Vorfreude auf den Folgeband zurück (daher verdiente 4,5 von 5 Sterne).

Herzlichen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst!

Veröffentlicht am 09.04.2019

Eine süße Geschichte als Einstieg in die magische Bücherwelt

Mia Magie und die Zirkusbande
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Mädels aufgepasst - der Kosmos Verlag hat eine neue Buchreihe aufgelegt. Wir haben für Euch Band 1 gelesen, Band 2 (Mia und die verrückten Hühner) ist auch schon im Handel erhältlich.2

Mias Mama hat eine ...

Mädels aufgepasst - der Kosmos Verlag hat eine neue Buchreihe aufgelegt. Wir haben für Euch Band 1 gelesen, Band 2 (Mia und die verrückten Hühner) ist auch schon im Handel erhältlich.2

Mias Mama hat eine hervorragende Idee... weil sie in der Schule Mist gebaut hat, soll sie erstmal bei Mama Tante Polyxena wohnen. Na, das kann ja heiter werden, Mias Begeisterung hält sich in Grenzen. Und dann hat sie da noch dieses Muttermal, damit ist sie auch alles andere als glücklich und versucht es immer zu verbergen.

Aber wie so häufig kommt alles anders als man denkt und Tante Polly ist eigentlich doch ganz cool und die Gäste in ihrer kleinen Pension mehr als ungewöhnlich. Und ratzfatz steckt Mia mitten in einem kleinen Abenteuer rund um eine verschwundene Schlange.

Das Buch ist ein sehr schöner Einstieg für Mädchen um sich mit der Welt der Fantasy-Bücher auseinanderzusetzen. Etwas Magie ist immer vorhanden, manchmal sogar nur unterschwellig. Im Vordergrund steht eher die Geschichte rund um die verschwundenen Tiere, so dass es sich um eine Mischung aus Magie und Abenteuer handelt. Ich glaube viele Mädels werden sich ansatzweise in Mia wieder erkennen. Es gibt einfach in dem Alter Situationen, in welchem man plötzlich wütend wird. Dann gehört es einfach zum älter werden dazu, dass man lernt die Wut irgendwie zu kanalisieren und kontrollieren. Mia hat es da denkbar einfach, sie schiesst einfach Magie-Blitze aus ihren Händen - das hätte ich damals auch gern gekonnt....

Die Autorin hat eine sehr schöne, aber auch überwiegend relativ ruhige Geschichte geschrieben. Gegen Ende kommt dann doch Spannung auf - die haben wir zu Beginn des Buches etwas vermisst. Alternativ wären etwas mehr lustige Momente auch passend gewesen. Daher haben wir zwischenzeitlich mal einen ganz kleinen Hänger gehabt.

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Ansonsten ist das Buch herrlich, auch die zahlreichen Illustrationen sind ein echter Hingucker. Die Charaktere sind recht vielfältig - einige sogar leicht skurril, das mag ich persönlich besonders an diesem Buch.

Fazit: Dieses Buch erhält eine klare Kaufempfehlung für Kids ab der Grundschule (kann man wunderbar vorlesen) bis ca. 9/10 Jahre. Ab dem Alter müsste man im Einzelfall entscheiden, aber für einige Mädels (ich habe da die Klasse meiner Tochter als Vergleich) wäre das Buch dann vielleicht die Handlung betreffend schon etwas zu kindlich. Daher ziehen wir hier auch einen halben Punkt ab und vergeben 4,5 von 5 Sterne.

Herzlichen Dank an den Kosmos Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine/unsere Meinung wurde hierdurch selbstverständlich nicht beeinflusst!