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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Auftaktband mit ein paar Schwächen...Lesenswert!

Infinity Drake – Scarlattis Söhne
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"Scarlattis Söhne" ist der Auftaktband der Infinity Drake - Trilogie von John McNally. Meiner Ansicht nach ein solider und guter Start in diese Welt.

Der Schreibstil des Autors ist Anfangs gewöhnungsbdürftig, ...

"Scarlattis Söhne" ist der Auftaktband der Infinity Drake - Trilogie von John McNally. Meiner Ansicht nach ein solider und guter Start in diese Welt.

Der Schreibstil des Autors ist Anfangs gewöhnungsbdürftig, da er viel Lautmalerei benutzt. Wenn zum Beispiel ein Maschinengewehrgenutzt wird steht dort dann halt auch mal "Drrrrrrrrrrrrrrrtrrrrrrrt". Ich selbst habe irgendwann einfach über diese "Laute" hinweg gelesen. Daher hat mich das nicht so gestört. Ebenso die Fussnoten. Diese waren meiner Meinung nach meistens eher sinnlos bzw. überflüssig. Auch diese habe ich dann guten Gewissens einfach ignoriert. Wenn diese Punkte einen nicht stören liest sich dasBuch allerdings sehr flüssig. Anfangs hat der Autor jedoch zu sehr auf physikalische Fachbegriffe geachtet. Daher viel der Einstieg, zumindest bei mir, nicht ganz so leicht. Das legt sich jedoch mit der Zeit stark.

Die Charakter fand ich gut ausgearbeitet. Finn und sein Onkel Al sind tolle Persönlichkeiten. Am meisten konnten mich allerdings Oma und Delta überzeugen.

Für die vorgesehene Altersklasse von +12 Jahren fand ich das Buch überzeugend und spannend. Selbst Ich mit meinen 24 Jahren haben an vielen Stellen mitgefiebert. Die 9mm - Welt wurde meiner Meinung nach vom Autor sehr gut dargestellt. Ich hab mich jedenfalls beim Lesen sehr klein gefühlt.

Sehr gut haben mir die verschiedenen Perspektiven gefallen. Man erfährt sogar was der Scarlatti so denkt. Ich fand es sehr erfirschend und absolut nicht langweilig. An manchen Stelln aber etwas langgezogen. Das Buch hätte also auch gerne ein paar Seiten kürzer sein können. Allerdings glaube ich, dass einig Informationen überwiegend noch Bedeutung in den Nachfolgebänden finden werden.

Alles in allem konnte mich dieser Auftaktband von sich überzeugen. Ein paar wenigen Schwächen hat das Buch zwar, aber das Gesamtpaket hat für mich einfach gepasst. Ich werde mir Band 2 auf jeden Fall holen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Toller Reihenabschluss! Spannend und traurig mit kleinen Startschwierigkeiten...

Betörende Dunkelheit
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Auch der letzte Band der Cat & Bones - Reihe von der Autorin Jeaniene Frost konnte mich überzeugen. Keine glitzernden und Tierblut trinkenden Vampire. Ganz im Gegenteil. Action und Spannung. Prügeleien ...

Auch der letzte Band der Cat & Bones - Reihe von der Autorin Jeaniene Frost konnte mich überzeugen. Keine glitzernden und Tierblut trinkenden Vampire. Ganz im Gegenteil. Action und Spannung. Prügeleien und Schimpfwörter. Hier sind die Vampire noch richtige Übeltäter.

Der Anfang des Buches hat sich leider etwas gezogen. Es war zwar nicht uninteressant, aber nicht ganz so spannend und packend wie auch schon. Allerdings änderte sich dieser Umstand nach ca. 50 Seiten schon wieder.

Cat konnte mich wie immer sofort vom Hocker hauen. Allerdings hat sie mir am Ende des Buches nicht mehr ganz so gut gefallen. Sie ist immer noch sarkastisch und schlagfertig, aber eben auch etwas weich geworden. Wieso das so ist verrate ich allerdings nicht. Denn dieses Geheimnis haut jeden Cat - Fan aus der Latschen.

In diesem siebten und letzten Band war mein absoluter Favorit mal wieder Ian. Er ist einfach eine Nummer für sich. Ehrlich, direkt und sarkastisch. Meiner Meinung nach ein absoluter Traumtyp.

Punkten konnte das Buch vor allem wieder durch überraschende Wendungen und Unvorhersehbares. Es gab sogar eine Szene, die mir das Wasser in die Augen getrieben hat. Herzzerreissend, witzig und actionreich wird dieses Buch regelrecht inhaliert. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und leicht. An diesem kann ich absolut nichts aussetzen. Top!

Der Abschluss dieser Reihe ist Frau Frost auf jeden Fall perfekt gelungen. Auch wenn der Anfang etwas langatmig und das Ende etwas zu arg kitschig war. Dennoch gibt es 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir.
Im Grossen und Ganzen ist die Reihe um das Vampirpaar Cat & Bones einfach perfekt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannend und faszinierend. Ein Auftaktband der überzeugt...

Red Rising
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Was für ein spannendes, überraschendes und fesselndes Buch. Du denkst während dem Lesen das du weisst wie sich die Dinge entwickeln? Vergiss es! Das Buch beinhaltet eine spannende Wendung nach der anderen. ...

Was für ein spannendes, überraschendes und fesselndes Buch. Du denkst während dem Lesen das du weisst wie sich die Dinge entwickeln? Vergiss es! Das Buch beinhaltet eine spannende Wendung nach der anderen. Man kann etwas ahnen, aber ganz sicher kann man sich nie sein. Nicht einmal was die Charakter angeht.

Damit kommen wir auch direkt zu Darrow. Er ist so ein toller Buchcharakter. Er hat mich von den ersten Seiten an von sich überzeugt und mich an einigen Stellen auch sehr berührt. Sein Leben ist wirklich nicht einfach, aber dennoch gibt er alles...
Zu den anderen Personen im Buch kann ich nicht viel sagen, da ich euch sonst spoilern würde. Und das wollen wir doch nicht.
Es sei nur so viel gesagt, dass man sich bei niemanden sicher sein kann. Wer ist gut? Wer ist böse? Wer kennt wen? Es ist spannend und packend konstruiert.

Der Schreibstil vom Autor führt dazu, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Sätze sind weder unnötig verschachtelt noch zu stark in die Länge gezogen. Auch die Kapitel haben meiner Ansicht nach eine sehr gute Länge.

Einen Stern abziehen muss ich leider auf Grund der doch sehr informationslastigen Geschichte. Dies ist zwar nicht schlecht, aber ohne Glossar oder Register ist man etwas überfordert. Es gibt erst einmal diverse Farben (rot, gold, pink...). Die Farben beziehen sich auf bestimmte Menschengruppen. Und diese Menschengruppen haben jeweils auch noch verschiedene Jobs und Aufgaben. Und dann diese ganzen Namen... Ich war schon recht überfordert. Wenn es euch nicht stört, würde ich euch raten ein paar Notizen anzufertigen während dem Schreiben.

Solltet ihr übrigens eine Abneigung gegen Gewalt und Brutalität haben ist das Buch vielleicht nicht ganz das Richtige. Der Autor verschönigt nichts und hat auch ein paar äußerst skurrile Ideen. Lasst euch aber davon nicht abschrecken.

>> Der Trilogieauftakt "Red Rising" ist dem Autor Pierce Brown auf jeden Fall super gut gelungen. Die klasse Idee, die faszinierende Umsetzung und der packende Schreibstil führen zu einem fast perfekten Lesevergnügen. Ich freue mich drecksverdammt auf die Fortsetzung "Golden Son". <<

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannende Umsetzung & interessante Idee..jedoch ein zu rasantes Ende.

T.R.O.J.A. Komplott
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Schreibstil/Umsetzung

An dem Schreibstil vom Autor Ortwin Ramadan habe ich in keinster Weise etwas auszusetzen. Die Sätze sind nicht unnötig verlängert oder verschachtelt. Das Buch liest sich dadurch ...

Schreibstil/Umsetzung

An dem Schreibstil vom Autor Ortwin Ramadan habe ich in keinster Weise etwas auszusetzen. Die Sätze sind nicht unnötig verlängert oder verschachtelt. Das Buch liest sich dadurch sehr flüssig und schnell. Auch die Umsetzung mit den drei verschiedenen Perspektiven hat mich positiv überrascht. So lernt man nicht nur die Sicht von Nico kennen, sondern auch von Beta und einer weiteren Person. Mir persönlich gefällt so ein Perspektivenwechsel immer sehr gut, da dadurch die Spannung auch sehr gut gehalten oder gesteigert werden kann.
Die Kapitel in diesem Buch haben eine perfekte Länge. Man muss dadurch nicht mittendrin aufhören, sondern kann vor dem Schlafen (z.B.) gut und gerne noch 1 bis 2 Kapitel lesen.
Der Spannungsbogen im Buch war super ausgearbeitet. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich während dem Lesen gelangweilt hätte.

Charakter

Wie schon oben erwähnt gibt es mehrere Perspektiven im Buch. Unsere Hauptperson Nico hat mir gut gefallen. Er ist ein eifriger junger Agent der nur versucht das Richtige zu machen. Er ist sehr ehrlich und war mir zum grössten Teil sehr sympathisch. Allerdings ist er was manche Dinge angeht doch sehr naiv. Er hätte alles etwas mehr hinterfragen sollen.
Die Kapitel aus der Sicht von Beta waren sehr spannend. Sie wirft von Anfang an viele Fragen auf und ist sehr geheimnisvoll. Ich mochte sie von Kapitel zu Kapitel immer mehr. Sie hat es nicht leicht in ihrem Leben. Gibt aber nicht auf.
Im Verlauf des Buches lernen wir noch so manchen Übeltäter und Helden kennen. Alle konnten auf ihre Art überzeugen und waren für mich weder farblos noch blass. Gegen einige hat man sogar richtig gehend Hass bzw. eine Abneigung entwickelt. Und in manchen Menschen täuscht man sich wirklich gewaltig.

Kritik

Ein grosser Kritikpunkt ist das Ende. Plötzlich brachen die letzten 20 Seiten an und alles kam Schlag auf Schlag. Es war etwas unbefriedigend wie sich der Showdown aufgelöst hat. Ich habe mehr auf einen grossen Knall gehofft. Dennoch wurden die meisten Fragen beantwortet. Man tappt also am Ende nicht komplett im Dunkeln.

Fazit

„T.R.O.J.A. - Komplott“ von Ortwin Ramadan ist spannend aufgebaut und löst nach und nach die Rätsel auf. Allerdings bleiben am Ende ein paar Fragen ungelöst und der grosse Showdown etwas flach. Nichts desto trotz konnte mich das Buch sehr gut unterhalten. Durch die Idee der Nanobot-Technik regt dieses Buch ausserdem zum nachdenken an. Was würdest du tun wenn du so kleine Nano's in dir hättest? Was denkst du über diese Technologie? Und ist diese vielleicht sogar irgendwann realisierbar?

Veröffentlicht am 15.09.2016

Guter Abschlussband mit Schwächen..Etwas vorhersehbar.

Revenant-Trilogie – Von den Sternen geküsst
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Schreibstil / Umsetzung

Wie auch die beiden Vorgänger wird der dritte Band uns aus der Sicht von Kate geschildert. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn die Autorin bei den Büchern mit ein paar ...

Schreibstil / Umsetzung

Wie auch die beiden Vorgänger wird der dritte Band uns aus der Sicht von Kate geschildert. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn die Autorin bei den Büchern mit ein paar Sichtwechseln gearbeitet hätte. Nichts desto trotz ist auch bei diesem letzten Band der Schreibstil sehr flüssig. Man kann das Buch sehr schnell lesen. Vor allem die doch eher einfache Sprache und die gut gewählten Satzlängen tragen zu einem schnellen Lesefluss bei. An dem Schreibstil gibt es meiner Meinung nach nichts auszusetzen. Die Schauplätze und Personen waren wie immer gut beschrieben.

Charakter

In diesem dritten Band gibt es auch wieder einige Charakter die eine Rolle spielen. Es kommen auch wieder ein paar Neue hinzu. Allerdings haben sie meistens nur Kurzauftritte. Hauptperson sind weiterhin Kate und Vincent. Meiner Ansicht nach hat sich Kate eher ins Negative entwickelt. Sie gefiel mir jedoch in Band 3 wieder deutlich besser als in Band 2. Dennoch war sie nicht mehr charakterlich so stark wie in Band 1. Vincent gefiel mir auch wieder besser als in Band 2. Er ist mir aber zu übervorsorglich und auch zu anhänglich. Das Geschnulze von ihm hat die Autorin aber in diesem Band zum Glück wieder etwas zurück geschraubt.
Mein Lieblingscharakter Jules hatte leider nur ein paar wenige und vor allem auch sehr kurze Auftritte. Ich persönlich fand das sehr schade, da er mich eigentlich von allen Charakteren am meisten überzeugen konnte.

Kritik

Mein erster Kritikpunkt ist die Vorhersehbarkeit. Ab einem gewissen Punkt in diesem Buch, der auch ziemlich weit vorne liegt, ahnt man zu 80% wie sich alles entwickeln wird. Ich war mir bis zum Schluss nur nicht sicher wer so alles stirbt. Alles andere konnte man ahnen.
Desweiteren hat mir die Charakterentwicklung von Kate nicht gefallen. Sie war anfangs so eine starke Persönlichkeit. Ist jedoch immer mehr abhängig von Vincent und seiner Liebe geworden.
Auch nicht gefallen haben mir die übertriebenen Liebesbekundungen. Diese waren jetzt im letzten Band zwar wieder weniger, aber dennoch immer noch total zugespitzt. Ich meine Kate ist 16 Jahre jung. Und sie tut so als würde ihr Leben enden wenn Vincent Schluss macht. So eine Abhängigkeit von einer Person endet nie gut. Daher hatte ich mir da etwas anderes erhofft.

Fazit

Alles in allem bin ich mit diesem dritten und letzten Band der Trilogie zufrieden. Er konnte den zweiten Band wieder um einiges toppen. Auch was die Spannung angeht. Das Ende war zwar sehr vorhersehbar, aber auch passend. Anders hätte es meiner Ansicht nach nicht enden dürfen. Die Trilogie ist auf jeden Fall durch die Idee und die interessanten Gegebenheiten lesenswert. Sollte man jedoch eine Abneigung gegen überspitze Liebesbeziehungen haben rate ich von den Büchern ab.