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Veröffentlicht am 22.06.2019

Rezension "Die letzten Tage von Rabbit Hayes"

Die letzten Tage von Rabbit Hayes
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Mit dem Roman "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" behandelt die Autorin ein sehr emotionales Thema, welches mir persönliche sehr nah geht und zwar Krebs und deren Folgen.

Alleine durch den Titel des Romans ...

Mit dem Roman "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" behandelt die Autorin ein sehr emotionales Thema, welches mir persönliche sehr nah geht und zwar Krebs und deren Folgen.

Alleine durch den Titel des Romans ist einem als Leser*in direkt klar wie dieses Buch enden wird, nämlich mit dem Tod von Rabbit Hayes. Wir begleiten Rabbit Hayes, ihre Freunde und Verwandten während ihrer letzten 9 Tage, welche sie im Hospiz erlebt. Rabbit und ihre Familie haben das Schicksal akzeptiert und so emotional die Situation auch ist, haben einige nicht ihren Humor verloren.....insbesondere Rabbit selbst.

Das Buch ist unterteilt in einzelne Kapitel und befasst sich jeweils mit einer Person aus Rabbits Leben. Auch erzähöt uns Rabbit einiges aus ihrer Vergangenheit und ihrer großen Liebe Johnny. Durch die Rückblicke merkt man das Rabbit es schon damals nicht immer leicht hatte und sich durch all die Ereignisse ihrer starke Persönlichkeit entwickelt hat. Ich habe zwar nicht wie viele andere am Ende des Buches geweint, doch auch mir ging es ziemlich nah als ich gemeinsam mit Rabbits Familie von ihr Abschied nehmen musste, denn ich hatte sie bereits sehr in mein Herz geschlossen.

Der Schreibstil von Anna McPartlin macht einem das Lesen sehr leicht, denn er lässt sich sehr flüssig lesen. Auch erlebt man all die Emotionen so extrem als wäre man selbst Teil der Familie von Rabbit oder eine sehr gute Freundin. Auch wenn ich selbst nicht geweint habe, habe ich noch nie erlebt das in einem Roman Tränen der Trauer und der Freude so nah beieinander waren. Denn wie ich bereits erwähnte, haben einige trotz des Schicksalsschlags nicht ihren Humor verloren und man kommt stellenweise nicht aus dem schmunzeln raus.

Auf jeden Fall kann ich euch "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" nur ans Herz legen und das auch, wenn ihr genau wie ich solch ein Schicksal erleben musstet.

Veröffentlicht am 21.05.2019

Rezension "Einmal breifrei, bitte"

Einmal breifrei, bitte!
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Ich muss gestehen, das es nun schon eine Weile her ist das ich dieses Buch gelesen habe und zwar als mein Sohn noch keine feste Nahrung zu sich genommen hat, sondern nur Brei. Oft hatte ich schon von dieser ...

Ich muss gestehen, das es nun schon eine Weile her ist das ich dieses Buch gelesen habe und zwar als mein Sohn noch keine feste Nahrung zu sich genommen hat, sondern nur Brei. Oft hatte ich schon von dieser breifreien Ernährung gehört und wollte mich einlesen, doch für uns persönlich war es zu dem Zeitpunkt schon nichts mehr, denn ich merkte das der Kleine sich langsam für unsere Nahrung interessierte. Jetzt im Nachhinein denke ich aber es wäre dann doch auch der perfekte Zeitpunkt gewesen.

Also in dem Buch von Loretta Stern und Eva Nagy geht es darum, wie man sein Kind ernähren kann ohne auf Brei zurück zugreifen. Und zwar geht es nicht darum wie man das eigene Kind satt bekommt, denn dafür bekommt es ja die Flasche oder im besten Fall die Brust, was wie bei uns leider nicht immer klappt. Es geht darum wie führe ich mein Kind an die sogenannte Beikost heran. Durch die trockene Theorie in diesem Buch zieht sich das ganze manchmal und es kam mir vor als würde ich nicht voran kommen und manchmal konnte ich auch keinerlei Informationen mehr aufnehmen, weil zu sehr gefachsimpelt wurde.

Das ganze wird dann allerdings durch die "Mutti-Notizen" wieder aufgefrischt und diesen Teil des Buches hat Loretta Stern übernommen. Meiner Meinung nach bekommt man hier sehr viel geboten vom perfekten Zeitpunkt wann man mit der Beikost anfangen sollte, über die Art und Weise und auch selbstverständlich auch über Erste-Hilfe Maßnahmen, wenn sich das Kind dann doch mal durch die breifreie Beikost verschluckt. Also wirklich alles was man zum Thema "Beikost" wissen sollte ist in diesem Buch zusammen gefasst. Vieles wird sehr trocken erklärt, aber man wird auch immer wieder ermutig diesen breifreien Weg zu gehen und sich nicht entmutigen zu lassen.

Das ganze wir dann noch mit Tipps im Post it Format und den Mutti- und Hebammen Notizen abgerundet, die wirklich wie ein Notizzettel aussehen. Wo wir dann auch schon bei der Aufmachung sind. Denn bei dieser wurde sich sehr viel Mühe gegeben. Neben den Post its und Notizzetteln findet man im gesamten Buch kleine passende Illustraionen und im Selbstesser Tagebuch auch Fotos der kleinen Karline. Auch hier sind es nicht wieder einfache Fotos wie man es so kennt, sondern schöne Oldschool Polaroids die angepinnt wurden.

Letztendlich kann ich allen Mamis und Papis, die bald mit der Beikost einsteigen wollen empfehlen dieses Buch zumindest einmal zu lesen. Ob es dann wirklich das richtige ist und umgesetzt wird, steht dann wieder auf einem ganz anderen Blatt Papier. Ich persönlich fand es auf jeden Fall sehr informativ auch wenn wir es nicht umgesetzt haben.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Rezension: Nachtsonne - Flucht ins Feuerland

Nachtsonne - Flucht ins Feuerland
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Oft hatte ich schon von diesem Buch und auch der Autorin gehört, aber kam irgendwie nicht dazu es zu lesen. Doch aus Neugier ob mir ihre Schreibweise genauso gut gefällt wie allen anderen, fragte ich das ...

Oft hatte ich schon von diesem Buch und auch der Autorin gehört, aber kam irgendwie nicht dazu es zu lesen. Doch aus Neugier ob mir ihre Schreibweise genauso gut gefällt wie allen anderen, fragte ich das Buch bei Laura Newman an und wie ihr seht habe ich es zur Verfügung gestellt bekommen und gelesen ♥

Und was soll ich sagen? Ich bin einfach nur mehr als begeistert. Worum es geht könnt ihr ja wie immer dem Klappentext entnehmen und mehr möchte ich da im Grunde auch gar nicht zu sagen. Die Idee hinter der Geschichte ist einfach nur der Wahnsinn auch wenn ich es niemals real erleben will. Doch erstmal darauf kommen und Wege zu finden wie die Charaktere solch ein Szenario überleben können ist grandios und einfach nur perfekt umgesetzt.

Die Charaktere haben mir auf jeden Fall jeder auf seine eigene Weise sehr gut gefallen, da sie ziemlich gut beschrieben sind. Okay den ein oder anderen mochte ich dann doch nicht so und hätte ihn am liebsten den Umständen der Welt aus Nachtsonne ohne Schutz ausgeliefert, aber die meisten mag ich schon sehr. Definitiv werde ich die Geschichte weiter verfolgen, denn Flucht ins Feuerland ist nur der Auftakt einer ganzen Reihe und ich denke das ganze könnte noch spannender werden als es schon war.

Zum Schreibstil der Autorin kann ich nur sagen bueno, bueno, bueno.....einfach nur grandios und genau nach meinem Geschmack.

Veröffentlicht am 15.10.2018

Leichte Lektüre ohne Tiefgang

Sehen wir uns morgen?
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Das Cover passt in diesem Fall mal wieder sehr gut zur Geschichte, da Claire und ihre Mutter vorwiegend über Klebezettel am Kühlschrank kommunizieren und sich auf diesen auch immer fragen "Sehen wir uns ...

Das Cover passt in diesem Fall mal wieder sehr gut zur Geschichte, da Claire und ihre Mutter vorwiegend über Klebezettel am Kühlschrank kommunizieren und sich auf diesen auch immer fragen "Sehen wir uns morgen?"

Durch den Beruf der Mutter sehen die beiden sich recht selten und wenn es dann doch mal klappt, dann eher nur kurz. Deshalb kommunizieren Claire und ihre Mutter über Klebezettel. Mal sind es eher nur kurze Notizen, aber sie schreiben sich auch mal "Briefe" auf den Klebezetteln, wenn sie sich mal mehr zu erzählen haben. Eines Tages erhält Claires Mutter die schreckliche Diagnose Brustkrebs, doch viel ändert sich dadurch nicht zwischen den beiden nur das die Nachrichten eher emotionaler Natur sind anstatt fröhlich.

Die Idee mit den Klebezettel hat mir wirklich gut gefallen, aber ich kann es nicht ganz nachvollziehen das die beiden sich nicht mehr um Treffen gekümmert haben auch nicht als die Mutter von Claire schwer krank wurde. Ich meine will man wirklich als letztes Lebenszeichen von der Mutter einen Klebezettel? Ich kann mich da schwer hineinversetzen. Aber dementsprechend war es auch einfach mal wieder was neues was uns die Autorin dort bietet.

Ihr Schreibstil ist locker leicht und lässt sich wirklich ziemlich flüssig lesen, sodass man diese Geschichte auch schnell mal zwischendurch lesen kann ohne viel Konzentration. Denn dieses Buch hat zwar stellenweisen seine Emotionen, aber wer in diesem Tiefgang erwartet, den muss ich tatsächlich enttäuschen.

Es ist jetzt nicht wirklich DIE Lesempfehlung, aber abraten kann ich euch auch nicht von dem Buch. Also wenn ihr wirklich mal wieder was leichtes für Zwischendurch sucht, dann nehmt euch "Sehen wir uns morgen?", aber es ist jetzt kein "Must read"-Buch.

Veröffentlicht am 29.07.2018

Rezension - Selection

Selection
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Bei Selection handelt es sich um den Auftakt einer weiteren Reihe der Autorin. Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt nach dem 4. Weltkrieg, in der die Menschen in Kasten eingeteilt sind. Anfangs ...

Bei Selection handelt es sich um den Auftakt einer weiteren Reihe der Autorin. Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt nach dem 4. Weltkrieg, in der die Menschen in Kasten eingeteilt sind. Anfangs war ich schon ziemlich skeptisch ob mir dieses Buch gefallen könnte, denn der Klappentext und alles was ich sonst so über “Selection” hörte & gelesen habe, klang schon sehr nach der erfolgreichen Sendung “Der Bachelor”.

Und ich muss ehrlich zugeben das mir Selection ziemlich gut gefallen hat. Das kann mitunter an der Hauptprotagonistin America liegen, denn auch wenn sie für den Wettbewerb in das Anwesen des Print Maxon einzieht, lässt sie sich absolut nicht verbiegen und sagt immer ehrlich was sie denkt. Ich kann mir gut vorstellen das sie das alleine aus dem Grund nicht tut, weil sie den Wettbewerb gar nicht wirklich gewinnen will um den Prinzen zu heiraten, auch wenn sie damit ihrer Familie helfen könnte, aber ihr Herz gehört einzig und allein Aspen. Da wir die Geschichte aus den Augen von America erleben, erfahren wir auch nicht viel über ihre Mitstreiterinnen, denn sie hält sich eher bei den Zofen auf, was wiederum auf ihre niedrige Kaste schließen lässt.

America ist mir durch ihre ehrliche Art von Anfang an sympatisch und ich kann mich sehr gut in sie hineinfühlen. Allerdings kann ich mich bis heute nicht entscheiden ob ich mehr Sympathie für Maxon oder aber für Aspen empfinden, wobei man die beiden im Grunde nicht miteinander vergleichen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und lässt sich von daher auch sehr flüssig lesen. Leider war in der Geschichte einiges schnell vorhersehbar, aber so sehr gestört hat mich das jetzt nicht weiter. Das Buch hat mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten und ich denke auch das ich die Reihe noch weiter verfolgen werde.