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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2024

Ziemlicher Flop

The Crown Between Us. Royales Geheimnis (Die »Crown«-Dilogie 1)
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Die Geschichte von Alpha van Aerssen konnte mich leider überhaupt nicht mitnehmen. Die Handlung war komplett hanebüchen, angefangen von den drei royalen Sprösslingen, die angeblich niemanden so leicht ...

Die Geschichte von Alpha van Aerssen konnte mich leider überhaupt nicht mitnehmen. Die Handlung war komplett hanebüchen, angefangen von den drei royalen Sprösslingen, die angeblich niemanden so leicht an sich ranlassen und nun plötzlich vom ersten Moment an total begeistert von Alpha sind, bis hin zu dem großen Geheimnis, das am Ende eigentlich so offensichtlich ist, dass man sich schon wundern muss, warum es nie jemandem aufgefallen ist. Auch das ständige Gefühlschaos, in dem Alpha sich abwechselnd wegen Aaron und Nate befindet, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen - das fühlte sich sehr willkürlich und unklar an.

Mir ist bewusst, dass wir hier über ein Jugendbuch sprechen, aber ich hätte mir trotzdem eine etwas spannendere und schlüssigere Story erwartet.

Mein Fazit: Meine Begeisterung hält sich arg in Grenzen und ich überlege noch, ob ich Teil 2 lesen werden. Für Teil 1 gibts jetzt erst mal 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 02.01.2024

Enttäuscht

Lies and Love Songs
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Ich bin eigentlich ein großer Fan von Sarina Bowen, und Rockstar Romance liebe ich sowieso. Doch "Lies and Love Songs" hat mich nun leider ziemlich enttäuscht zurück gelassen.

Die Idee hinter der Geschichte ...

Ich bin eigentlich ein großer Fan von Sarina Bowen, und Rockstar Romance liebe ich sowieso. Doch "Lies and Love Songs" hat mich nun leider ziemlich enttäuscht zurück gelassen.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Der Rockstar, der sich in die Einöde zurückzieht und dort auf völlig platonische Weise ein Mädchen kennenlernt. Eine heiße Nacht und der Rockstar, der in sein Rockstar-Leben zurückkehrt. Ein unverhofftes Wiedersehen, das alte Wunden aufreißt und neue Chancen eröffnet.

Die Umsetzung hingegen hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Das Verhältnis zwischen Kira und Jonas hat sich für mich vom ersten Moment an völlig ungesund angefühlt, und ich konnte auch keine Funken spüren. Weiterhin habe ich mich mit den Rückblenden schwer getan, die in Form von Erinnerungen eingeschoben waren. Der Textfluss war irgendwie zäh, und mir fehlte die Motivation zum Weiterlesen. Unter anderem lag das wahrscheinlich auch daran, dass es in dem gesamten Buch eigentlich nur darum geht, wie die Protagonisten ihre total unterschiedlichen Leben unter einen Hut kriegen und so eine Beziehung möglich machen können. Tatsächlich hatte ich auf mehr Rockstar-Vibes gehofft als ich am Ende bekommen habe.

Ich denke, es ist schon sehr aussagekräftig, dass meine Lieblingscharaktere in diesem Buch nicht Kira und Jonas waren, sondern Vivi und Adam. Jonas war mir komplett unsympathisch und Kira kam mir irgendwie fremdgesteuert und hörig vor.

Mein Fazit: Wirklich schade, aber das Buch konnte mich von Anfang an nicht abholen. Teil 2 und 3 werde ich deshalb nicht mehr lesen, auch wenn sie von anderen Autorinnen geschrieben wurden. Mehr als 2 von 5 Sternen kann ich leider nicht vergeben.

Veröffentlicht am 19.09.2023

Leider keine Steigerung zu Band 1

Every Little Lie
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"Every little secret" konnte mich zumindest von der Idee her noch begeistern - "Every little lie" hingegen zog sich für mich leider wie Kaugummi und löste bei mir in erster Linie Kopfschütteln aus.

Am ...

"Every little secret" konnte mich zumindest von der Idee her noch begeistern - "Every little lie" hingegen zog sich für mich leider wie Kaugummi und löste bei mir in erster Linie Kopfschütteln aus.

Am allerwenigsten lag dies an Kim Nina Ockers Schreibstil - ganz im Gegenteil, ich mag ihre Texte, ihren Ausdruck und das Deskriptive an ihren Büchern.

Vielmehr hatte ich mit der Gefühlswelt der Protagonisten zu kämpfen sowie mit der Rahmenhandlung, die leider nicht logischer wurde, je länger das Buch andauerte. Julies Intermezzo bei Bonham liest sich wie eine Hospitation im Kindergarten - man kriegt vom Unternehmensalltag absolut nichts mit, zum einen natürlich, weil Julie ja überhaupt nicht integriert ist, zum anderen aber auch, weil es mit der eigentlich Handlung nichts zu tun hat. Dennoch wirkt die Geschichte dadurch nicht besonders authentisch eingebettet.

Die Gefühle der Protagonisten füreinander konnte ich an keiner Stelle mitfühlen, weder die positiven, noch die negativen. Gerade in der ersten Hälfte des Buchs fiel es mir auch schwer, auf dem Laufenden zu bleiben - wer will gerade und wer nicht, wie ist der Status Quo zwischen Julie und Caleb? Die ganze Beziehung erschien recht gewollt und willkürlich und war für mich nicht greifbar.

Der Klappentext wirbt ja mit "Spannung, Intensität und großen Gefühlen". Ersteres hätte an der ein oder anderen Stelle schon aufkommen können, allerdings war mir relativ bald klar, wer wohl der Bösewicht in der Geschichte sein wird. Und es stellte sich deshalb die Frage, warum die Polizei da nicht früher drauf gekommen ist. Ich habe die Hoffnung, dass ähnliche Fälle in der Realität schneller aufgeklärt werden würden.

Mein Fazit: Ich habe schon einige gute Bücher von Kim Nina Ocker gelesen, aber diese Dilogie gehört leider nicht dazu. Vielleicht lag das Problem in der Vermengung der Genres - Romantic Suspense muss ja immer die Waage finden zwischen Liebe und Spannung und das scheint manchmal gar nicht so einfach zu sein. Für dieses Buch gibts deshalb von mir nur 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.08.2023

Oberflächlich

Rise and Fall (Faith-Reihe 1)
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"Rise and Fall" von Sarah Stankewitz habe ich gelesen, weil es jede Menge gute Bewertungen dazu im Netz gab. Leider muss ich im Nachhinein sagen, dass ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen ...

"Rise and Fall" von Sarah Stankewitz habe ich gelesen, weil es jede Menge gute Bewertungen dazu im Netz gab. Leider muss ich im Nachhinein sagen, dass ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen kann, denn aus meiner subjektiven Perspektive bleibt das Buch viel zu sehr an der Oberfläche, als dass es mich berühren hätte können.

Ein Beispiel hierfür ist Skylars Umgang mit ihrem Unfall. Beziehungsweise ihr fehlender Umgang damit, denn Sky wirkt im Bezug auf den Verlust ihrer Gehfähigkeit absolut unberührt, so als wäre es ihr völlig egal. Einerseits verstehe ich, dass die Autorin sie als starke Persönlichkeit darstellen wollte, die sich von ihrem Handicap nicht unterkriegen lässt. Dennoch ist dies doch ein Moment im dem man Schwäche zeigen darf! Wenn nicht in so einer Situation, wann denn bitte dann???
Dasselbe gilt für Carter. Zum einen hat er ohne mit der Wimper zu zucken akzeptiert, dass seine Freundin nicht mehr laufen kann. Klar, Carter soll ja ein verständnisvoller Freund sein, dem völlig egal ist, wie seine Freundin aussieht, Hauptsache sie bleibt so ein toller Mensch wie sie ist. Aber wie kann man nur so eine Sache erfahren und dann absolut nicht darüber sprechen??? Die beiden müssen sich doch als beste Freunde darüber austauschen, wie ihr "neues" Leben nun aussieht, welche Hürden es dabei gibt und wie er sie unterstützen kann! Stattdessen endet ein Abend im Club im Desaster - ein guter Ausgleich für ein Gespräch unter Freunden...
Außerdem hab ich nicht verstanden, wo Carters Wutanfälle her kamen. Die waren plötzlich da, völlig ohne Erklärung, und wenn auch nur dafür, damit Skylar einen Trennungsgrund hat.

Das Buch ist ansonsten schön geschrieben, aber es strotzt gerade so vor vergebenem Potential. Echt schade!

Mein Fazit: Ich bin ziemlich enttäuscht und vergebe nur 2 von 5 Sternen. Aber die vielen positiven Bewertungen zeigen ja, dass das Buch eine großer Leserschaft begeistern konnte - also gerne selber lesen und sich eine eigene Meinung bilden.

Veröffentlicht am 28.05.2023

Vorhersehbar

Keeping Hope
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Es ist sicherlich nicht ganz einfach, einen Friends-to-lovers-Roman zu schreiben. Der Konflikt ist ja nun mal im Groben schon vorgezeichnet und es braucht darum schon etwas besonderes, um den Leser bei ...

Es ist sicherlich nicht ganz einfach, einen Friends-to-lovers-Roman zu schreiben. Der Konflikt ist ja nun mal im Groben schon vorgezeichnet und es braucht darum schon etwas besonderes, um den Leser bei der Stange zu halten.

Anna Savas ist das bei "Keeping Hope" für meinen Geschmack leider nicht gut gelungen. Ich fand das Buch die meiste Zeit langweilig und vorhersehbar, auch wenn ich die Charakter in den ersten beiden Teile der Keeping-Reihe durchaus schätzen und lieben gelernt hatte.

Das Lesen fiel mit unter anderem auch deshalb so schwer, weil die Stimmung im Buch die meiste Zeit so schlecht war. Ständig war jemand mies drauf oder hetzte nur so durchs Leben. Kaum hatte man sich an ein Drama gewöhnt, kam schon das nächste ums Eck. Das war mir in Summe absolut too much.

Mein Fazit: Die Reihe an sich hatte super viel Potential, aber Teil drei konnte leider mit den ersten beiden Bänden nicht mithalten. Es gibt deshalb nur 2 von 5 Sternen. Lobend erwähnen muss ich die schönen Cover - genau mein Style und absolut der Grund, warum ich im Regal nach den Büchern gegriffen habe.