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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2020

Abgebrochen

Wild Cards - Das Spiel der Spiele
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In den Vierzigern hat sich das Wild-Card-Virus ausgebreitet und Menschen mutieren lassen. Ab da gab es zwischen den normalen Menschen die Joker und Asse. Diese haben entweder nur körperliche Veränderungen ...

In den Vierzigern hat sich das Wild-Card-Virus ausgebreitet und Menschen mutieren lassen. Ab da gab es zwischen den normalen Menschen die Joker und Asse. Diese haben entweder nur körperliche Veränderungen oder auch besondere Superkräfte. In einer neuen Casting Show soll Amerikas größter Held unter den Assen gefunden werden.

Da ich noch nichts von George R. R. Martin gelesen habe, aber seine Reihe Game of Thrones sehr beliebt ist, wollte ich endlich auch mal ein Buch von dem Autor lesen. Doch ich habe mir wohl für mich zu viel von dem Buch erhofft. Gleich zu Beginn ist mir aufgefallen, dass es von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurde und sich die verschiedenen Kapitel zusammensetzen.

Dementsprechend verwirrend sind auch die Kapitel aufgebaut. Ich musste zu Beginn jedes Kapitels überlegen, welcher Ass gerade erzählt und die Schreibstile sind natürlich auch nicht identisch. Es kam für mein einfach kein Rhythmus in das Buch. Auch ein roter Faden war nicht zu erkennen, welches mir vielleicht einfach gemacht hätte dem Buch zu folgen.

Deshalb habe ich auch sehr lange gebraucht um lediglich ein paar Seiten weiterzulesen. Ich fand es sehr ernüchternd nicht voranzukommen und je länger dieser Zustand anhielt, desto weniger Lust hatte ich noch weiterzulesen. Also ein Teufelskreis, aus dem ich mich mit der Zurückstellung des Buches entzogen habe.

Die Charaktere waren mir auch zu viele. Man bekommt in den ersten Kapiteln um die fünfzig Personen vorgestellt, die ich mir natürlich nicht alle merken konnte. Dann haben diese Charaktere auch noch mehrere Namen, da sie ihre bürgerlichen Namen haben und dann noch ihre Helden Namen haben. Für mich war es damit genug und ich habe das Buch nach ca. 250 Seiten abgebrochen.

Ein Buch, von dem ich mir wohl zu viel erhofft hatte. Der Autor und seine Bücher werden ja eins nach dem anderen gehypt und dementsprechend hatte ich gedacht, dass auch ich das Buch super finden werde. Da es von mehreren Autoren geschrieben wurde kommt kein Rhythmus in das Buch, die Schreibstile sind zu unterschiedlich und ein roter Faden war leider auch nicht in Sicht. Nach ca. 250 Seiten habe ich es dann abgebrochen.

Veröffentlicht am 05.06.2020

Überhaupt nicht meins

Gated - Die letzten 12 Tage
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Durch das Cover und den ansprechenden Klappentext musste ich das Buch einfach lesen. Ich habe mit einer typischen Dystopie gerechnet, die mich ab der ersten Seite fesseln wird und tolle Charaktere, die ...

Durch das Cover und den ansprechenden Klappentext musste ich das Buch einfach lesen. Ich habe mit einer typischen Dystopie gerechnet, die mich ab der ersten Seite fesseln wird und tolle Charaktere, die mich auf dem Weg durch die Geschichte begleiten. Leider hatte ich wohl zu große Erwartungen an den Roman.

Man findet sich zu Beginn der Geschichte in der Siedlung Mandrodage Meadows wieder, in der es ein Oberhaupt gibt, der dort Pioneer genannt wird und das Ende der Welt voraussagt. Alle Mitglieder der Gemeinde glauben dem Pioneer ohne jegliche Zweifel und bereiten sich auf das Ende vor, indem sie über Jahre ein Silo gebaut haben, an dem sie zu dem gewissen Tag sich dort einschließen werden. Denn nur die Mitglieder der Gemeinde sind auserwählt worden Armageddon zu überleben.

Die weibliche Protagonistin ist Lyla, die mit ihrer Familie nach Mandrodage Meadows gezogen ist, weil ihre Mutter mit der Welt nicht mehr klar kommt, nachdem die Familie einen wichtigen Menschen verloren hat. Deshalb versucht Lyla auch alles um ihr Mutter glücklich zu machen, weil sie sich an dem Verlust die Schuld gibt. Mir war Lyla leider zu platt und ihre Gefühle sind leider nicht bis zu mir angekommen. Ständig dachte ich, was ist denn das für eine nervige Person. Sie beschwert sich ständig, dass sie dies und das nicht kann. Sie hat keinen Mumm und lässt sich ständig einschüchtern. Solche Charaktere kann ich leider gar nicht ausstehen.

Die anderen Mitwirkenden der Geschichte waren leider nicht besser. Die waren alle farblos und ich konnte ihren bedingungslosen gehorsam gegenüber eines Mannes, den sie kaum richtig kennen nicht nachvollziehen. Es wirkte einfach wie gewollt und nicht hinbekommen.

Erst als Lyla auf Cody trifft, beginnt sie langsam mit dem rebellieren, was sie meiner Meinung nach aber schlecht umsetzte. Sie denkt fast nur noch ein einen Jungen, mit dem sie vielleicht dreißig Minuten geredet hat. Wie kann sich ein Mensch so schnell in ihr den Zweifel sähen, wenn sie doch so hinter der Gemeinde steht (oder es zumindest versucht). Die Beweggründe ihrer Mutter habe ich noch nachvollziehen können, aber wie der Vater den Umzug in die Gemeinde einfach stattgeben konnte, ist mir ein Rätsel. Er muss doch erkannt haben, dass der Pioneer nur eine Sekte erschaffen hat.

Der Schreibstil war das einzige Positive. Er war flüssig gehalten, sodass die ca. 300 Seiten schnell ausgelesen waren. Zwischenzeitlich habe ich sogar daran gedacht das Buch abzubrechen, aber ich wollte ihm einfach bis zum Schluss eine Chance geben, um besser zu werden und mich doch noch wie die anderen begeisterten Lesen von sich zu überzeugen. Doch wie erwartet, blieb dies leider aus.

Ich weiß nicht, ob es an meinen zu hohen Erwartungen lag, oder ob es einfach nur an dem Weltmodell der Geschichte lag, warum mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Alles wirkte, wie gewollt, aber nicht hinbekommen und die Charaktere waren mir zu farblos und platt. Ich hätte mir mehr Gefühle und vor allem mehr Gegenwehr von Lyla gewünscht. Vor allem fing die Geschichte erst im letzten Drittel an, etwas spannend zu werden. Leider für mich zu spät.

Veröffentlicht am 09.11.2019

Einfach langweilig

Eve of Man (I)
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Als erstes muss ich sagen, dass ich "Der Weihnachtosaurus" von Tom Fletcher liebe und mich schon sehr auf den zweiten Band dieser Reihe freue. Als ich erfahren habe, dass "Eve of Man" unter anderem vom ...

Als erstes muss ich sagen, dass ich "Der Weihnachtosaurus" von Tom Fletcher liebe und mich schon sehr auf den zweiten Band dieser Reihe freue. Als ich erfahren habe, dass "Eve of Man" unter anderem vom ihm geschrieben wurde, stand für mich sofort fest, dass ich das Buch lesen muss.

Das Cover hat mich auch sehr angesprochen und der Klappentext machte mich auch neugierig. Schlussendlich konnte mich auch die Leseprobe auf "Vorablesen" überzeugen. Jedoch muss ich auch gestehen, dass es danach steil bergab ging. Ich habe das Buch zum vorablesen gewonnen und wochenlang zum lesen gebraucht. Ich habe mich leider durch gequält und hätte ich es nicht als Rezensionsexemplar bekommen, dann hätte ich es mit Sicherheit nicht zu Ende gelesen.

Es begann schon sehr früh, dass mich die Handlung einfach nicht mehr interessierte. Eve war zu fremdgesteuert (was von der Geschichte auch so beabsichtigt war), jedoch brauchte sie mir auch zu lange, um aus ihrem Kokon auszubrechen und nicht nur wie ein trotziges Kind zu rebellieren. So hatte ich eigentlich schon ab Seite 130 keine Lust mehr auf die Geschichte von Eve und Bram.

Ich habe mich weiter gequält bis Seite 200, da ich dachte, vielleicht verpasse ich ja etwas tolles und das Buch wird noch besser. Ab diesem Punkt hab ich das Buch "schneller" gelesen. Das heißt ich habe langweilige Seiten übersprungen und nur noch Stellen gelesen, die ich interessant fand. Natürlich auch auf die Gefahr hin, dass ich etwas wichtiges von der Geschichte verpasse. Doch nachdem ich jetzt mit Band 1 fertig bin muss und kann ich sagen, dass ich für mich nichts wichtiges verpasst habe und auch die Trilogie nicht weiterlesen werde.

Weder zu Eve noch zu Bram konnte ich eine Verbindung aufbauen (schon vor dem Seiten überspringen). Auch die Nebencharaktere haben mir nichts gegeben, außer ihre vorgefertigten Rollen, die sie gut gespielt haben, aber es passierte auch nichts überraschendes oder außergewöhnliches.

Für mich war "Eve of Man" leider ein Fehlgriff. Ich war gelangweilt und dann sogar über Wochen genervt, da ich es für diese Rezension lesen musste und sogar auch wollte. Ich möchte (wenn es vermeidbar ist) kein Buch rezensieren, dass ich nicht auch zu Ende gelesen habe. Mir bleibt nur noch zu sagen, dass nach "Eve of Man" ich bei Tom Flechter doch lieber bei den Kinderbüchern bleibe und mich wahnsinnig auf "Der Weihnachtosaurus" freue.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Flop

Ein bisschen wie Unendlichkeit
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Hach... wo fange ich bei diesem Buch nur an? Erst einmal finde ich das Cover und die Gestaltung des Buches wunderschön. Ich habe mich vor dem Lesen in das äußere verliebt und zusammen mit dem Klappentext ...

Hach... wo fange ich bei diesem Buch nur an? Erst einmal finde ich das Cover und die Gestaltung des Buches wunderschön. Ich habe mich vor dem Lesen in das äußere verliebt und zusammen mit dem Klappentext musste ich es einfach lesen. Jedoch hört da auch schon das positive für mich auf, denn mir hat der Inhalt leider so gar nicht gefallen.

Es fing schon mit dem Schreibstil von Harriet Reuter Hapgood an. Dieser konnte mich einfach nicht packen und brachte mir auch nicht die Geschichte näher. So konnte ich leider auch kaum einen Draht zur Protagonistin Gottie herstellen. Aus deren Sicht das Buch auch geschrieben wurde.

Die ersten beiden Kapitel gefielen mir noch gut, aber dann verlor sich Gottie in ihren Tagträumen und ich war komplett aus der Geschichte draußen. Ich konnte ihren wirren Gedanken einfach nicht mehr folgen. Auch brachte die Autorin sehr viel Chemie und Physik in die Geschichte ein, was so gar nicht meins war.

Die restlichen Charaktere konnten da auch nichts mehr rausholen. Die meisten waren für mich sehr blass, so auch Gotties bester Freund Thomas, der nach Jahren wieder in ihrem Leben erscheint. Für mich war die Geschichte somit leider ein kompletter Flop.

Der Einzelband "Ein bisschen wie Unendlichkeit" konnte mich leider gar nicht begeistern. Von außen sah es so vielversprechend aus, aber leider war der Inhalt gar nicht nach meinem Geschmack. Wirklich sehr schade, da ich einige positive Meinungen dazu gelesen habe.

Veröffentlicht am 09.09.2018

Nicht fesselnd und langweilig

Das dunkle Herz des Waldes
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"Das dunkle Herz des Waldes" ist auch ein Buch, vor dem ich mich sehr lange gedrückt habe. Denn nachdem es bei mir einzog erschienen immer mehr negative Meinungen und so sank meine Lust aufs Lesen der ...

"Das dunkle Herz des Waldes" ist auch ein Buch, vor dem ich mich sehr lange gedrückt habe. Denn nachdem es bei mir einzog erschienen immer mehr negative Meinungen und so sank meine Lust aufs Lesen der Geschichte. Doch dieses Jahr wollte ich es dann doch endlich mal vom SuB befreien und war von den ersten Seiten doch sehr überrascht.

Und zwar positiv, denn ich bin gut durch die Seiten gekommen und auch die Geschichte konnte mich fesseln. Agnieszka empfand ich zu Beginn als tapfere Protagonistin, die das beste aus ihrem Schicksal macht und sich nicht unterkriegen lässt.

Doch je weiter ich las, desto langweiliger wurde die Handlung und irgendwann, gefühlt kurz vorm einschlafen, habe ich es dann doch auf die Seite gelegt. Nach Wochen habe ich jetzt entschieden, dass ich den Einzelband abbrechen werde, da mich überhaupt nichts mehr reizt diese Geschichte fertig zu lesen.

Ich hatte es sogar noch einmal versucht, aber weder der Schreibstil noch die Geschichte konnten mich irgendwie begeistern. Und so verbringe ich meine Lesestunden doch lieber in anderen Geschichten, die mich hoffentlich besser unterhalten können.

"Das dunkle Herz des Waldes" lockte mich mit einem wunderschön gestalteten Cover und einem ansprechenden Klappentext, aber leider konnte mich die Geschichte nicht lange unterhalten und begeistern, sodass ich es jetzt nach wochenlangem ringen doch abgebrochen habe.