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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2019

Sehr sympathische Hauptprotagonistin

Das Erbe der Porzellanmalerin
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Inhalt:

Meißen 1750: Geraldine hat das Rittergut ihres Vaters geerbt. Außerdem bekommt sie die Genehmigung, auf Porzellan zu malen. Damit geht ein Traum in Erfüllung. Doch leider verläuft ihr Leben nicht ...

Inhalt:

Meißen 1750: Geraldine hat das Rittergut ihres Vaters geerbt. Außerdem bekommt sie die Genehmigung, auf Porzellan zu malen. Damit geht ein Traum in Erfüllung. Doch leider verläuft ihr Leben nicht weiterhin so glücklich. Ihr Halbbruder kann sich nicht damit abfinden, dass sie das Rittergut geerbt hat und will es ihr abspenstig machen. Es stellt sich heraus, dass es eine Klausel im Testament gibt, laut der sie innerhalb eines Jahres heiraten muss. Erstens steht ihr danach nicht der Sinn und zweitens ist das gar nicht so einfach ...

Meinung:

Ich habe erst beim Lesen festgestellt, dass dies der zweite Band einer Reihe ist. Es werden zwar immer wieder Andeutungen auf die Geschehnisse des ersten Bandes gemacht, aber man kann das Buch auch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings werde ich vermutlich den ersten Teil doch noch lesen, weil ich jetzt neugierig bin, was da alles passiert ist. Außerdem hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, das Buch war leicht, flüssig und schnell zu lesen.

Geraldine war mir von Anfang an sympathisch und ich habe mich sehr schnell in sie hineinversetzen können. Es war wirklich schön, sie zu begleiten. Sie ist ein herzensguter Mensch. Da sie auch die andere Seite des Lebens kennt, ist sie nicht so abgehoben wie andere ihres Standes. Immer wieder versucht sie ihren Mitmenschen zu helfen, ob das jetzt zb Besucher oder Untergebene sind, ist egal.

Ihr Halbbruder hingegen kommt sofort sehr unsympathisch rüber. Aber das ist sicher auch so gewollt, spielt er ja den bösen Gegenpart in der Geschichte. Auf jeden Fall versteht man Geraldine sehr gut, dass sie erstens das Rittergut für sich selbst behalten will und zweitens ihren Untertanen es nicht antun will, dass ihr Halbbruder über sie herrscht. Denn dann würden viele ihre Arbeit verlieren und die anderen geknechtet werden.

Fazit:

Ein schöner historischer Roman mit einer sehr sympathischen Hauptprotagonistin.

Veröffentlicht am 25.07.2019

Eine berührende Story

Broken Bird: Gefunden
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Inhalt
Olivia flieht vor ihrem gewalttätigen Mann. Leider klappt nicht alles, wie sie es geplant hatte und sie strandet mitten in der Nacht auf einer Landstraße in England. Zufällig fährt der Rechtsanwalt ...

Inhalt
Olivia flieht vor ihrem gewalttätigen Mann. Leider klappt nicht alles, wie sie es geplant hatte und sie strandet mitten in der Nacht auf einer Landstraße in England. Zufällig fährt der Rechtsanwalt Ben an ihr vorbei und nimmt sich ihrer an. Er nimmt sie mit auf sein Anwesen, auf dem er mit 4 Freunden wohnt und auch arbeitet. Alle 5 Männer sind dominant und so kommt es, dass Olivia einen von ihnen beim Sexspiel mit einer Sub beobachtet und von Ben dabei überrascht wird. Es kommt zu ersten Annäherungen, doch beide haben um ihr Herz starke Mauern errichtet, denn sie haben beide schreckliches erlebt. Olivia wurde von ihrem Mann auf schlimmste Weise misshandelt und Ben hat vor einigen Jahren seine große Liebe durch einen Unfall verloren.
Olivia ist hin und hergerissen, sie wird von Ben angezogen, andererseits hat sie den Männern abgeschworen. Außerdem ist da noch immer ihr Mann, der auf der Suche nach ihr ist und sie will die Männer, die sie so nett aufgenommen haben, nicht in Gefahr bringen. Also entwischt sie bei der erstbesten Möglichkeit aus dem Haus. Doch sie hat die Rechnung ohne Ben gemacht, der alle Hebel in Bewegung setzt, um sie zu finden ...

Meinung:
Ich fand es sehr gut, dass in diesem Buch der Unterschied zwischen BDSM und Gewalt gegenüber Frauen klar gemacht wird. Oft wird das gleichgesetzt und BDSM verdammt. Doch das eine dient zur Lust von beiden Parteien, die Sub hat immer die Macht, denn sie kann immer ihr Safeword benutzen. Das andere ist ganz klar eine Grenzüberschreitung und nicht einvernehmlich.

Die Geschichte hat mich berührt. Olivia hat Furchtbares durchgemacht, sie wurde von ihrem Mann geschlagen, missbraucht und eingesperrt. Und selbst ihre Flucht funktioniert nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Sie will nie wieder einen Mann an sich heran lassen, was ja auch sehr gut verständlich ist. Immer ist die Angst da, dass der nächste sie genauso behandelt. Doch dann trifft sie auf Ben. Er strahlt Männlichkeit und Dominanz aus, doch er ist auch einfühlsam und zärtlich. Auch er hat starke Mauern um sein Herz errichtet, denn vor einigen Jahren ist seine große Liebe durch einen Unfall gestorben. Mit ihr hatte er große Pläne für das gemeinsame Leben, die gemeinsam mit ihr gestorben sind. Nie wieder will er so einen Schmerz fühlen, deshalb lässt er keine Frau an sich heran.

Man spürt von Anfang an, dass da eine gewisse Anziehung zwischen Olivia und Ben ist. Aber beide haben starke Zweifel und wollen ihre Gefühle nicht wahr haben. Und an dieser Stelle war es manchmal etwas nervig, da diese Zweifel ständig und immer wieder wiederholt wurden. Beide waren hin und her gerissen, ganz klar. Aber manchmal war es einfach zu viel.

Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Es war spannend und flüssig zu lesen und ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und mich mit ihnen gefreut.

Fazit
Gutes Buch über den Unterschied zwischen BDSM und Gewalt gegenüber Frauen mit einer herzzerreißenden Story.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Guter Auftakt, macht Lust auf mehr

HUNTING ANGEL
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Inhalt

Angel (Eden) arbeitet als Escort, doch ihr letzter Auftrag läuft nicht so, wie geplant. Daraufhin entsteht ein Katz-Maus-Spiel: Angel, die Maus, trifft auf Ly Silver, den Jäger. Ly bekommt eigentlich ...

Inhalt

Angel (Eden) arbeitet als Escort, doch ihr letzter Auftrag läuft nicht so, wie geplant. Daraufhin entsteht ein Katz-Maus-Spiel: Angel, die Maus, trifft auf Ly Silver, den Jäger. Ly bekommt eigentlich immer was er will, doch Angel kann ihn immer wieder an der Nase herumführen und das kratzt an seinem Ego und fordert seinen Jagdtrieb noch weiter heraus.

Meinung:

Nachdem ich die Catching Beauty Reihe gelesen und auch sehr gut gefunden habe, musste ich natürlich auch das neue Buch der Autorin lesen. Es ist mehr oder weniger eine Fortsetzung, doch man kann das Buch auch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen.

Ly Silver und auch seine Freunde kennen wir schon aus der Vorreihe. Sie sind sehr gute Freunde, mehr wie eine Familie, in der es natürlich auch ab und zu Streit gibt.

Angel ist eine wunderbar starke Hauptprotagonisten. Sie ist sehr hübsch, aber auch klug und kann es mit Ly und seinen Kumpanen locker aufnehmen.

Auch die Erotik kommt bei diesem Buch nicht zu kurz, wirkt sich aber nicht störend auf die Handlung aus.

Am Ende erwartet uns wieder ein Cliffhanger, der Lust auf den zweiten Band macht.

Fazit:
Wer gern über junge, kluge Frauen und böse Jungs liest, ist mit diesem Buch gut bedient.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Liebesroman mit viel Drama

Die Mafiabraut
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Die Mafiabraut ist ein Buch, das man nicht weg legen will, man will weiterlesen, man will wissen, wie es weitergeht. Es ist ein Liebesroman mit einer gewissen Spannung, im Hintergrund der Mafia, wo Morde ...

Die Mafiabraut ist ein Buch, das man nicht weg legen will, man will weiterlesen, man will wissen, wie es weitergeht. Es ist ein Liebesroman mit einer gewissen Spannung, im Hintergrund der Mafia, wo Morde vertuscht werden, geliebt wird, gehasst wird und wo es viel Drama gibt.

Es gibt ein naives junges Mädchen - Kitty, die sich in einen geheimnisvollen, tätowierten Fremden - Jules verliebt. Durch diese Beziehung wird sie immer mehr zur Frau und entdeckt auch immer mehr Familiengeheimnisse, die ihre ganze Welt auf den Kopf stellen.

Manchmal überschlagen sich die Ereignisse und Kitty kann diese gar nicht so schnell verarbeiten. Und jedesmal leidet man mit der jungen Protagonistin mit und hofft, dass sich doch noch alles zum Guten wendet.

Auf jeden Fall eine Buchempfehlung, wenn man einen Liebesroman mit viel Drama sucht.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Ewige Jugend und eine besondere Liebe

Adolescentia Aeterna
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Inhalt:

Eva will den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllen und ihr Studium abschließen. Doch ihrem Professor gefallen all ihre Themen für ihre Dissertation nicht. Bis sie bei ihren Recherchen auf Adolescentia ...

Inhalt:

Eva will den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllen und ihr Studium abschließen. Doch ihrem Professor gefallen all ihre Themen für ihre Dissertation nicht. Bis sie bei ihren Recherchen auf Adolescentia Aeterna stößt, eine jahrtausende alte Bruderschaft, deren Mitglieder angeblich hunderte von Jahren alt sind.

Meinung:
Das Buch ist sehr flüssig und gut zu lesen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Eva erzählt. Hier bekommt man gut mit, wie sie an den Informationen zweifelt, die sie über diese Bruderschaft bekommt und wie manche Informationen sie sogar abschrecken. Aber man merkt auch deutlich die Anziehung die zwischen dem Informanten und ihr besteht.
Ich finde, dass die Autorin diesen Zwiespalt sehr gut eingefangen und beschrieben hat. Und gerade das birgt die Spannung, die beim Lesen entsteht.
Im Großen und Ganzen finde ich das Buch richtig gut. Ein, zwei Sachen gibt es, die mir nicht so gefallen bzw die etwas unlogisch sind. Eines kann ich hier nicht erzählen, da ich sonst zuviel der Handlung verraten würde. Das andere jedoch kann ich kurz erwähnen. Ich habe das Buch vor allem ausgesucht, weil es in Wien spielt und habe gehofft, von etwas zu lesen, was ich als Wienerin wiedererkenne. Leider wird nichts in Bezug auf Wien erwähnt, kein Platz, keine Sehenswürdigkeit, gar nichts. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der etwas über eine besondere Liebe lesen möchte.

Fazit:
Gut zu lesendes Buch über eine ganz besondere Liebe.