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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2021

Lecker

Hensslers schnelle Nummer
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Inhalt:
Von den Fans lange ersehnt – jetzt endlich da: das Kochbuch zum erfolgreichen Format „Schnelle Nummer“. Mit leichten Blitz-Gerichten will TV-Koch und Bestsellerautor Steffen Henssler Kochmuffel ...

Inhalt:
Von den Fans lange ersehnt – jetzt endlich da: das Kochbuch zum erfolgreichen Format „Schnelle Nummer“. Mit leichten Blitz-Gerichten will TV-Koch und Bestsellerautor Steffen Henssler Kochmuffel zurück an den Herd bringen, denn aus fast allen Lebensmitteln lässt sich eine "schnelle Nummer" machen. Vorgestellt werden Gerichte, die ruck, zuck fertig sind und nicht länger als 25 Minuten dauern. Schnell wird’s auch durch Tipps und Tricks in Sachen Küchenorganisation und Koch-Know-How. Eine Speed-Anleitung mit Gelinggarantie für alle, die gerne kochen und trotzdem noch Zeit für andere Dinge im Leben brauchen. Die schnelle und raffinierte Alltagsküche bringt jeden Tag Genuss auf den Tisch!

Meine Meinung:
Ach ja das langersehnte Kochbuch von Steffen Henssler. Ich liebe ja seine Kochbücher.
Auch hier sind wieder ganz tolle Gerichte ausgewählt. Diese werden toll beschrieben und lassen sich Dank der Tipps von Steffen Henssler super einfach und schnell nach kochen.
Besonders gefällt mir hier, das die Zutatenlisten fast ausschließlich aus einfachen und schlichten Lebensmitteln bestehen, die man in der Regel eh oft zu Hause hat. Fasziniert war ich davon, mit welch einfachen Zutaten man leckere und schnelle Gerichte zaubern kann. Ich habe mittlerweile alle Gerichte aus diesem Buch nachgekocht und alle, wirklich alle waren mega lecker.
Die vielen Bilder in diesem Buch laden natürlich auch sofort zum Nachkochen ein. Denn auch die sind einfach nur toll und bekommt bereits beim Anschauen Hunger.
Ein wirklich gelungenes Kochbuch. Ich hoffe Steffen Henssler schreibt noch weitere.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung, volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.05.2021

Zwei Frauen

Die Verlorenen
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Inhalt:
London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs ...

Inhalt:
London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die gesellschaftlichen Schranken ihrer Zeit überwinden ... um durch Stärke und Liebe schließlich zu sich selbst zu finden.

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mir ursprünglich wegen des tollen Covers gekauft, doch auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht. Ich war sofort mitten in der Geschichte drin und habe mit Bess mitgelitten. Wie schlimm ihre Entscheidung, ihr Kind abzugeben auf ihren Schultern lastet. Auch ihr Kampf um genug Geld zu verdienen, damit sie ihr Kind auslösen kann, wurde sehr detailliert beschrieben. Und dann konnte man auch förmlich die Enttäuschung spüren, als ihr Kind bereits weg war. Da hat man ihren Schmerz ganz deutlich gespürt. Doch Bess, die ich als sehr sehr tapfere und starke Frau empfinde gibt nicht auf. Und das in damaligen Zeit. Echt mutig.
Besonders toll finde ich hier, das man immer im Wechsel zwischen Alexandra aus der Oberschicht und Bess aus der Unterschicht lesen kann. So kann man sich in beide Frauen deutlich besser rein versetzen und ihre Beweggründe besser verstehen. Und man erkennt, das auch in der Oberschicht nicht alles Gold ist, was glänzt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, intetressant und über weite Teile sehr informativ und bildlich. Man hat sich während des Lesens wirklich in die damalige Zeit zurückversetzt gefühlt. Einfach nur toll.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.05.2021

Familienchaos

Ich dachte schon, du fragst mich nie
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Inhalt:
Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden?, fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht ...

Inhalt:
Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden?, fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch „Familie ist das Allerwichtigste“ stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat ...

Meine Meinung:
Wie bei allen Büchern von Gebriele Engelmann ist auch hier der Schriebstil sehr flüssig, interessant und zeitweise spannend. Man ist bereits ab den ersten Seiten mitten in der Geschichte und hat viele Szenen einfach bildlich vor Augen. An einigen Stellen kommt man aus dem Grinsen gar nicht mehr raus, so chaotisch geht es in der Familie zu. Allerdings leidet man auch an manchen Stellen mit Sophie mit, denn sie hat schon eine Portion zu tragen. Doch auch mit den anderen Charakteren fiebert man mit. Toll ist hier auch das ständig im Wechsel zwischen Mallorca und Hamburg erzählt wird. Auch da entstehen tolle Bilder im Kopf.
Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch, selbst die nur als Nebencharakter auftauchen gibt es keinen Unsympath.
Was ich hier auch noch erwähnen möchte, weil es mir so gut gefallen hat, sind die Rezepte am Ende des Buches. Da läuft einem bereits beim Lesen des Rezeptes das Wasser im Mund zusammen.
Alles in allem wieder mal ein absolut gelungener Roman von Gabriele Engelmann.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.05.2021

Leben in Ost und West

Lebenssekunden
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Inhalt:
Der große Traum von Angelika Stein scheint geplatzt, als sie mit 15 von der Schule fliegt: Kein Fotograf in Kassel will einem Mädchen, noch dazu ohne Schulabschluss, eine Lehrstelle geben. Doch ...

Inhalt:
Der große Traum von Angelika Stein scheint geplatzt, als sie mit 15 von der Schule fliegt: Kein Fotograf in Kassel will einem Mädchen, noch dazu ohne Schulabschluss, eine Lehrstelle geben. Doch Angelika gibt nicht auf – und bekommt schließlich eine Chance von einem Fotografen, der vor Kurzem aus der DDR gekommen ist. Zur selben Zeit wird in Ostberlin die junge Leistungsturnerin Christine Magold darauf gedrillt, die DDR bei den Olympischen Spielen zu vertreten. Doch ist das wirklich ihr Traum? Beim Bau der Berliner Mauer 1961 treffen die beiden jungen Frauen unter dramatischen Umständen aufeinander.

Meine Meinung:
Ein wirklich tolles Buch über das Leben in West und Ostberlin. Mich hat das Buch wirklich vom ersten Moment an fasziniert. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Sehr detailliert und gut recherchiert wird das Leben der beiden jungen Frauen in unterschiedlichen Welten beschrieben. Doch obwohl die Lebensumstände unterschiedlicher nicht sein könnten, so haben beide doch, wie alle Mädchen ihre Träume.
Auch die geschichtlichen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und realistisch beschrieben. Gerade während des Treffens der beiden während des Mauerbaus hat man förmlich das Gefühl, daneben zu stehen. Toll ist hier auch, das immer abwechselnd aus der Sicht Angelikas und Christines berichtet wird. So kann man sich in die beiden deutlich besser rein versetzen und viele Dinge besser verstehen.
Aber auch die Gedanken der Beiden über die Zukunft der beiden Länder kann man förmlich spüren.
Insgesamt ein wirklich tolles Buch, mit sehr guten Recherchen über die geschichtlichen Hintergründe zweier Länder, die mittlerweile wieder zusammen gewachsen sind.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.05.2021

Sehr emotionale Geschichte

Die Liebe des Schicksalsschreibers
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Inhalt:
Er ist Schicksalsschreiber und will nicht mehr für Menschen in Kriegsgebieten eingesetzt werden. Als ihm angeboten wird, den Körper eines soeben verstorbenen Unfallopfers zu übernehmen, um das ...

Inhalt:
Er ist Schicksalsschreiber und will nicht mehr für Menschen in Kriegsgebieten eingesetzt werden. Als ihm angeboten wird, den Körper eines soeben verstorbenen Unfallopfers zu übernehmen, um das Leben auf der Erde kennenzulernen, sagt er ohne Zögern zu. Doch dann holt ihn, den Schicksalsschreiber, selbst das Schicksal ein. Nicht nur das seines neuen Körpers, sondern auch sein eigenes, von dem er nicht wusste, dass er es je hatte. Und dann erinnert er sich an ein Mädchen ...

Meine Meinung:
Oh was für ein wunderbares Buch. Bereits ab der ersten Seite war ich mitten in der Geschichte und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Regelrecht gefangen war ich in der Geschichte. Der Schreibstil ist so wunderbar flüssig, fesselnd und wahnsinnig gefühlvoll. Auch die einzelnen Charaktere sind super ausgewählt und man schließt sie ins Herz. Besonders der „neue“ Jonas hat sich im laufe des Buches immer weiter in mein Herz geschlichen.
Die Idee des Schicksalsschreibers ist ebenfalls ganz toll. Schon toll, wenn man manchen Leben einen anderen Weg vorgeben kann und gleichzeitig sein eigenes Leben nochmal erlebt, aber in einem anderen Körper gefangen ist. Toll fand ich auch Liane und Tina, die trotz ihrer Probleme immer weiter kämpfen und nie aufgeben.
Die einzelnen Schauplätze sind wunderbar beschrieben und man hat sich oftmals mitten in den Szenen gesehen. Gerade während Jonas Erinnerungen an sein ursprüngliches Leben hatte man die Kriegszeiten sehr deutlich vor Augen. Aber auch während seines Aufenthaltes auf Lianes Bauernhof hatte man oft das Gefühl mit am Tisch zu sitzen. Wirklich eine ganz tolle Spaltung der einzelnen Zeitebenen.
Dieses Buch hat mich zum Lachen, zum Weinen und auch zum nachdenken gebracht und wird mit Sicherheit noch lange nachwirken.
Bei mir zumindest, denn man überlegt anhand des eigenen Lebens was ist Schicksal, was ist Vorsehung und was würde man ändern, wenn man nochmal in die Vergangenheit gehen könnte.
Ich hoffe auf noch viele weitere Bücher dieser tollen Autorin.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung. Eines meiner Lesehighlights in 2021. Volle 5 Sterne.

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