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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Wolf als Mordwaffe - spannender Hamburg-Krimi

Der Wolf von Hamburg
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Ein Wolf als Mordwaffe - Der Hamburg-Krimi von Jürgen Ehlers wartet mit einer Interessanten Ausgangssituation auf, aus der sich ein spannender Krimi entwickelt.
Ein sympathisches Ermittlerteam sucht einen ...

Ein Wolf als Mordwaffe - Der Hamburg-Krimi von Jürgen Ehlers wartet mit einer Interessanten Ausgangssituation auf, aus der sich ein spannender Krimi entwickelt.
Ein sympathisches Ermittlerteam sucht einen ungewöhnlichen Mörder auf einem Rachfeldzug, die Spuren führen zu einem Fall aus der Vergangenheit, in den auch Kommissar Bernd Kastrup verwickelt war.
Gut geschrieben, trotz kleinerer Logiklöcher absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Dark Fantasy - Hier ist der Name Programm

Der unrechte Wanderer
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Michael M. Thurner entführt uns in seinem Buch in eine rauhe Welt, in der auch schon sein Vorgängerroman "Der Gottbettler" spielt.

Der Titelfigur Eldar gelingt die Flucht aus der Treibgierde und er sucht ...

Michael M. Thurner entführt uns in seinem Buch in eine rauhe Welt, in der auch schon sein Vorgängerroman "Der Gottbettler" spielt.

Der Titelfigur Eldar gelingt die Flucht aus der Treibgierde und er sucht nach einer Möglichkeit, auch seine Geliebte Harana von dort zu befreien. Dadurch gerät er zwischen die Fronten des Krieges zwischen Wiccas und Magicae, die beide ihre eigenen Pläne mit dem Wanderer haben.

Der Schreibstil ist recht derbe, passt aber wunderbar zu der dunklen Geschichte, die im Buch erzählt wird.

Man kann dieses Buch grundsätzlich auch lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, an manchen Stellen wäre die Kenntnis der Vorgeschichte aber doch hilfreich gewesen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Krimi mit leicht kitschigem Ende

Dunkle Havel
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Im Mittelpunkt diese Krimis steht der Potsdamer Polizist Toni Sanftleben, dessen Frau Sofie vor 16 Jahren verschwunden ist. Dieses Verschwinden ist der Grund, warum Toni Polizist geworden ist, da ihm sein ...

Im Mittelpunkt diese Krimis steht der Potsdamer Polizist Toni Sanftleben, dessen Frau Sofie vor 16 Jahren verschwunden ist. Dieses Verschwinden ist der Grund, warum Toni Polizist geworden ist, da ihm sein Job die Möglichkeit gibt, die Suche nach seiner Frau fortzusetzten. Als bei einem Mordopfer ein Foto von Sofie gefunden wird, sieht Toni plötzlich eine neue Chance, das Verschwinden doch noch aufzuklären.

Die Story ist gut und nachvollziehbar aufgebaut, die handelnden Personen werden gut charakterisiert. Die Auflösung ist überraschend, aber dennoch logisch. Ein guter Krimi mit einer packenden Story.

Leider gerät das Ende des Buches dann doch etwas kitschig. Man fühlt sich plötzlich, als wäre man mitten in einem Rosamunde-Pilcher-Roman. Und das passt meiner Meinung nach so überhaupt nicht zur vorangegangenen Krimihandlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelungenes Krimi-Debüt

Tödlicher Stolz
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Tödlicher Stolz ist ein gelungenes Krimi-Debüt. Die Grundidee, eine deutschlandweite Mordserie an Kommisaranwärtern, ist originell. Die Auflösung ist für geübte Krimileser dann zwar wenig überraschend, ...

Tödlicher Stolz ist ein gelungenes Krimi-Debüt. Die Grundidee, eine deutschlandweite Mordserie an Kommisaranwärtern, ist originell. Die Auflösung ist für geübte Krimileser dann zwar wenig überraschend, aber dennoch überzeugend konstruiert.

Die beiden Hauptpersonen kommen zu Beginn des Buches eher unsymphatisch rüber.
Theresia Pfeifer ist ein wenig überehrgeizig und tritt doch sehr überheblich auf.
Rita Seidel ist eine ziemliche Eigenbrötlerin und nicht wirklich teamfähig.
Um so überzeugender ist die Entwicklung der beiden, die einem im weiteren Verlauf des Buches dann doch noch ziemlich an Herz wachsen. Die beiden haben noch eine Menge Potential für weitere Fälle.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Krimi im Theatermileu

Brocksteins letzter Vorhang
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An einem kleinen Theater in Braunschweig fällt für den Hauptdarsteller Brockstein der letzte Vorhang als sich sein gespielter Tod auf der Bühne als realer Mord entpuppt.

Bei den Ermittlungen der Polizei ...

An einem kleinen Theater in Braunschweig fällt für den Hauptdarsteller Brockstein der letzte Vorhang als sich sein gespielter Tod auf der Bühne als realer Mord entpuppt.

Bei den Ermittlungen der Polizei ergeben sich eine ganze Reihe von Verdächtigen, aus denen die wahren Täter auch relativ schnell herausgefiltert werden können, es fehlen aber die entscheidenen Beweise.

Das Ganze ist flott geschrieben und liefert interessante Einblicke in die Welt des Theaters. Die eigentliche Kriminalgeschichte ist vielleicht etwas konventionell geraten, die Überführung der Täter ist aber überaus gelungen und lässt sogar ein gewisses Mission-Impossible-Feeling aufkommen.