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Veröffentlicht am 11.12.2021

Von Blitzen und Gewittern

Herbstregenküsse
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"Herbstregenküsse" erzählt die Geschichte von Ranya und Adam, die beide von demselben Blitz getroffen wurden und sich seitdem verbunden fühlen. Bei einem Treffen der "Gewittertierchen" - einer Gruppe an ...

"Herbstregenküsse" erzählt die Geschichte von Ranya und Adam, die beide von demselben Blitz getroffen wurden und sich seitdem verbunden fühlen. Bei einem Treffen der "Gewittertierchen" - einer Gruppe an Blitzschlagopfern - lernen Sie sich kennen.

Diese Gruppe ist ein wild zusammen gewürfelter Haufen, der verrückt und liebenswürdig rüberkommt.

Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr Gefühl und Romantik zwischen Ranya und Adam da sind. So konnte ich keinen richtigen Zugang zu den beiden als Paar finden. Schöne, gefühlvolle Momente hätten mich sicher noch mehr mitfiebern lassen. Auch Adam ist für mich eher blass geblieben.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Es wird abwechselnd aus den Sichten von Ranya und Adam erzählt, wobei Adam das Wort direkt mit "du" an Ranya richtet. Auch sowohl Briefe als auch richtige Interaktionen finden sich wieder. Ich würde den Stil als sehr vielfältig beschreiben. Für mich war das etwas gewöhnungsbedürftig, für andere ist es aber sicher sehr außergewöhnlich.

Sehr interessant fand ich die vielen Fakten rund um das Thema Blitze. Darüber habe ich mir nie wirklich Gedanken gemacht und habe das Gefühl, durch dieses Buch einiges dazugelernt zu haben. Die Autorin scheint hier intensiv recherchiert zu haben.

Wer ein eher ungewöhnliches Buch über Blitze und deren Mystik und Kraft und über ein bunt gemischte Truppe an Blitzschlagopfern lesen möchte, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 24.10.2021

Spannend, aber das I-Tüpfelchen fehlt

Probe 12
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In "Probe 12" geht es um ein neues Medikament gegen multiresistente Keime. Nach dem Mord an dem Entdecker beginnt für Tom und Nina eine gefährliche Verfolgungsjagd, um diese Proben zu schützen. Den auch ...

In "Probe 12" geht es um ein neues Medikament gegen multiresistente Keime. Nach dem Mord an dem Entdecker beginnt für Tom und Nina eine gefährliche Verfolgungsjagd, um diese Proben zu schützen. Den auch andere haben es auf diese Proben abgesehen.

Anfangs hatte ich echt meine Schwierigkeiten, in die Handlung zu finden. Die Perspektiven wechseln sehr schnell, es werden viele verschiedene Personen vorgestellt. Und den Leser erwarten viele medizinische Fachbegriffe. Dabei ist das Glossar am Ende des Buches aber sehr hilfreich, in dem man die Fachwörter nachschlagen kann.

Nach den ersten hundert Seiten wurde die Zuordnungen der Charaktere aber einfacher und ich konnte die Zusammenhänge gut verstehen.

Was Geschmackssache ist - mich aber gestört hat: Es wurde auch auf Corona eingegangen. Ich bin im Moment an dem Punkt, dass ich nicht auch noch darüber lesen muss. Zum Glück dominierte dieser Aspekt nicht die Geschichte.

Der Schreibstil der Autorinnen ist spannend und gut zu lesen, wenn man erst einmal voll im Thema drin ist. So ist dieses Buch sehr kurzweilig.

Im Großen und Ganzen war die Geschichte ok. Für mich hat allerdings das I-Tüpfelchen gefehlt, dass mich hätte mitfiebern lassen. So ist die Story zwar rasant, aber im Grunde passiert doch irgendwie nicht viel. Auch die Auflösung hätte für mich einfallsreicher sein können.

Vielleicht ist dieses Buch für Leute aus dem medizinischen Bereich sehr spannend. In mir als Laie löste es keine Begeisterungsstürme aus.

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Veröffentlicht am 10.09.2021

Solide, aber kein persönlicher Favorit

The promises we made. Als wir uns wieder trafen
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Sam ist Inhaber einer großen Hotelkette. Als er bedroht wird, benötigt er eine Leibwächterin. Und die ist niemand anderes als Dessie - die ihm früher das Herz gebrochen hat.

Bei diesem Buch haben wir ...

Sam ist Inhaber einer großen Hotelkette. Als er bedroht wird, benötigt er eine Leibwächterin. Und die ist niemand anderes als Dessie - die ihm früher das Herz gebrochen hat.

Bei diesem Buch haben wir eine Liebesgeschichte zwischen Sam und Dessie, aber auch einen großen Anteil an Crime Elementen. Das Thema Diversität, Rassismus und Mobbing nehmen eine großen Stellenwert ein.

An den Schreibstil musste ich mich zunächst etwas gewöhnen. Er ist sehr ausschweifend und detailliert. Nach den ersten 100 Seiten hat mich dies aber überhaupt nicht mehr gestört.

Trotzdem konnte ich nicht so richtig warm werden mit diesem Buch. Es ist eine solide Geschichte. Aber das Gefühl kam bei mir nicht an und ließ mich nicht mitfiebern. Die Beziehung zwischen Sam und Dessie ist mir zu sehr auf das Körperliche beschränkt.

Für mich macht es den Eindruck, dass sehr viele Handlungsstränge auf die Seiten gequetscht wurden, ohne wirklich zusammenzuhängen und ausgefeilt zu sein.

Ein nettes Buch und nicht schlecht, für mich persönlich allerdings zu unlogisch und zu wenig romantisch. Man sollte keine kitschige, gefühlvolle Liebesgeschichte erwarten, die einen verschlingt.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Poetisch kurzweilig, aber wenig romantisch

April & Storm - Stärker als die Nacht
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"Stärker als die Nacht" ist der erste Teil einer Trilogie rund um April und Storm.

Der Schreibstil ist ausschmückend, fast poetisch. Zunächst war das für mich ungewohnt, sodass ich mich erstmal etwas ...

"Stärker als die Nacht" ist der erste Teil einer Trilogie rund um April und Storm.

Der Schreibstil ist ausschmückend, fast poetisch. Zunächst war das für mich ungewohnt, sodass ich mich erstmal etwas einlesen musste. Auch wenn das nicht ganz meinen persönlichen Geschmack getroffen hat, denke ich, dass doch einige dieses Poetische sehr mögen.

Die sich anbahnende Beziehung zwischen April und Storm ist mir ein wenig zu überwältigend - in dem Sinne, dass Schlag auf Schlag etwas Dramatisches passiert. Die Geschichte kommt nicht zur Ruhe. Hier hätte ich mir ein paar schöne, ruhige, alltägliche und doch romantische Momente zwischen gewünscht. Irgendwie fehlte mir einfach die gewisse Chemie und der Funke zwischen den beiden.

So konnte ich mit April nicht warm werden. Sie war mir nicht vollends sympathisch durch ihre zweifelhaften Gedanken gegenüber Storm, die manchmal für mich nicht nachvollziehbar waren. Auf mich wirkt sie ein wenig unreif. Storm dagegen hat mir gut gefallen und er hat seine guten Gründe, sich nicht gleich einem neuen Menschen zu öffnen.

Die Nebencharaktere machen das Buch allerdings liebenswert, wie die alte, liebe Nachbarsdame und ihr Hund Sky.

Alles in allem ist dieses Buch eine schöne Geschichte mit zum Teil ernsten Themen und Gefühlen. Allerdings fehlte mir Emotionen und Romantik zwischen April und Storm, sodass ich nicht richtig mitfiebern konnte.

Ich denke aber, dass das Buch passend ist für alle, die keine typische, knisternde Liebesgeschichte lesen möchten, sondern etwas poetisch Außergewöhnliches.

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Veröffentlicht am 07.08.2021

Sehr viel Klischee und Kitsch

Crave
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Ich bin ziemlich hin- und hergerissen. Dieses Abschnitt bedient alle Klischees, ist aber trotzdem mitreißend.

Nach dem Unfalltod ihrer Eltern kommt Grace an die Katmere Academy, die ihr Onkel führt. ...

Ich bin ziemlich hin- und hergerissen. Dieses Abschnitt bedient alle Klischees, ist aber trotzdem mitreißend.

Nach dem Unfalltod ihrer Eltern kommt Grace an die Katmere Academy, die ihr Onkel führt. Allerdings merkt sie schnell, dass es dort große Geheimnisse gibt und sie sich fehl am Platz fühlt. Und dann ist da noch Jaxon mit seiner dunklen, mächtigen, aber auch wahnsinnig anziehenden Aura.

Zielgruppe sind meiner Meinung nach jüngere Leser und die, die Jugendliteratur mögen. Der Schreibstil ist jugendlich locker. Es wird komplett aus der Sicht von Grace erzählt (bis auf die Zusatzkapitel am Ende). Und ich bin sehr gefesselt von der Geschichte und liebe die knisternden und romantischen Momente zwischen Grace und Jaxon.

Zu Beginn erinnert die Geschichte allerdings total an Twilight und hat für mich viel zu viele Parallelen. Zum Ende hin ändert sich das zum Glück noch etwas, sodass ich nicht mehr nur das Gefühl habe, dieselbe Geschichte in anderer Form zu lesen.

Auch werden viele Sachen nicht wirklich erklärt, zum Beispiel, was es mit den Gefährten auf sich hat. Es werden viele Themen aufgegriffen, die aber nur oberflächlich bleiben.
Für mich ist der Fokus auf Young Adult, wo die Charaktere zufällig Vampire, Drachen und Co sind.
Außerdem endet das Buch da, wo die Geschichte im Grunde erst anfängt. Um das große Ganze zu verstehen, ist man also fast schon gezwungen, die Folgebände zu lesen.

Für Fans von kitschigen Jugendromanen mit einem Hauch Fantasy zu empfehlen.

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