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Veröffentlicht am 16.05.2021

Eine tolle Fortsetzung

Getrieben. Durch ewige Nacht
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Perry nimmt Aria mit zu seinem Stamm, doch sie ist dort nicht wirklich willkommen. Keiner vertraut ihr. Deshalb entscheidet Aria sich, nach dem einzigen sicheren Ort zu suchen, da nicht mehr nur der Stamm, ...

Perry nimmt Aria mit zu seinem Stamm, doch sie ist dort nicht wirklich willkommen. Keiner vertraut ihr. Deshalb entscheidet Aria sich, nach dem einzigen sicheren Ort zu suchen, da nicht mehr nur der Stamm, sondern auch ihre eigene Heimat in Gefahr ist.
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Die beiden unterschiedlichen Sichten ziehen einen wieder mühelos in die Geschichte hinein. Die Spannung ist förmlich greifbar und die Charaktere werden immer weiter ausgebaut. Nicht nur Perry und Aria wirken sehr realistisch und lebensnah, auch die ganzen weniger wichtigen Personen oder die Nebenfiguren sind nicht bloß blanke Pappaufsteller. Auch gut finde ich den direkten Übergang von Band 1 zu Band 2, der nicht einfach eine Lücke innerhalb der Geschehnisse lässt.

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Veröffentlicht am 16.05.2021

Einzigartiger dystopischer Reihenauftakt.

Gebannt. Unter fremdem Himmel
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Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. ...

Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. Als Aria verbannt wird, treffen sie aufeinander.
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Dank den Sichten, die sowohl aus Arias als auch aus Perrys Perspektive geschrieben sind, fällt der Kontrast zwischen ihren unterschiedlichen Welten und ihrem bisher gelebten Leben noch deutlicher auf. Außerdem kann man sich so unglaublich gut in beide hineinversetzen, sie dabei beobachten, wie sie sich auf die neue Situation miteinander einlassen und über ihren eigenen Horizont hinauswachsen. Auch die erschaffene Welt ist unglaublich komplex, aber durch Aria kann man sich recht schnell gut darin zurechtfinden. Besonders haben mir die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, sowohl die zwischen Perry und Aria, als auch die, die Roar als Perrys bester Freund mit vielen Personen hat.

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Veröffentlicht am 15.05.2021

Ein wunderschöner historischer Roman mit einer atemberaubenden Atmosphäre.

Die Bucht des grünen Mondes
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Um den deutlich älteren Kilian Wittstock zu heiraten, muss Amely von Berlin nach Manaus ziehen und landet so im Land der Kautschukbarone. Gefangen in einer ihr vollkommen fremden Welt wird sie immer verzweifelter. ...

Um den deutlich älteren Kilian Wittstock zu heiraten, muss Amely von Berlin nach Manaus ziehen und landet so im Land der Kautschukbarone. Gefangen in einer ihr vollkommen fremden Welt wird sie immer verzweifelter. Erst der Indianer Aymáho schafft es, sie aus ihrem luxuriösen, aber grausamen Leben, zu reißen.
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Von Anfang an konnte ich mit Amely unglaublich gut mitfiebern und habe bei jedem negativen Erlebnis, dass sie getroffen hat, direkt mit ihr mitgelitten. Kilian habe ich mit einer Inbrunst gehasst, wie es mir in letzter Zeit wirklich nur selten untergekommen ist. Auch wenn ich immer im Hinterkopf hatte, dass 1896 natürlich ein anderes Frauenbild und generell eine andere Sicht auf die Gesellschaft herrschte. Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen, der einen sofort in zum Glück längst vergangene Zeiten versetzt hatte. Doch nicht nur die Zeit wird unglaublich gut transportiert und dargestellt, sondern auch die vielfältige Natur und das Klima in Brasilien. Auch wenn sie teilweise zu erwarten waren, weißt das Buch einige geniale Plottwists auf.

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Veröffentlicht am 15.05.2021

Eine unglaublich realistische und spannende Geschichte im Interview-Stil.

Daisy Jones and The Six
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Sex, Drugs und Rock’n’Roll beschreibt das Leben der Sängerin Daisy Jones und der Band The Six wohl am besten. Von ihrem Werdegang bis zu ihrer Trennung werden die zwischenmenschlichen Beziehungen der unterschiedlichen ...

Sex, Drugs und Rock’n’Roll beschreibt das Leben der Sängerin Daisy Jones und der Band The Six wohl am besten. Von ihrem Werdegang bis zu ihrer Trennung werden die zwischenmenschlichen Beziehungen der unterschiedlichen Mitglieder beleuchtet.
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Zu Beginn war der eher ungewohnte Stil in Form von durchgehenden Interviews der Bandmitglieder, Daisy selbst und weiteren Beteiligten sehr ungewohnt, aber ich konnte mich sehr schnell daran gewöhnen und dieser Stil hat ungeahnte Vorteile. Aussagen der unterschiedlichen Charaktere können wunderbar verglichen werden und man bekommt einen sehr guten Einblick in verschiedene Sichten und Meinungen zu den gleichen Ereignissen. Alle Charaktere sind äußerst realistisch und niemand wird als nur positiv oder negativ dargestellt. Mir gefällt auch die Einteilung in Lebensabschnitte statt Kapitel, die den Werdegang der Künstler gut beschreiben. Man bekommt tatsächlich den Eindruck, dass hier echte Bandmitglieder, Sänger und generell Künstler interviewt wurden, deren Geschichte tatsächlich so hätte stattfinden können.

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Veröffentlicht am 15.05.2021

Eine wahnsinnig spannende und verdrehte Alice

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Gemeinsam mit dem Axtmörder Hatcher entkommt Alice aus dem Irrenhaus, in dem sie jahrelang gelebt hat. Sie möchte sich an dem Kaninchen für das rächen, was es ihr angetan hat.
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Die eigentlich recht bekannte ...

Gemeinsam mit dem Axtmörder Hatcher entkommt Alice aus dem Irrenhaus, in dem sie jahrelang gelebt hat. Sie möchte sich an dem Kaninchen für das rächen, was es ihr angetan hat.
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Die eigentlich recht bekannte Geschichte von Alice im Wunderland wird komplett neu aufgewickelt und die Charaktere werden vollständig anders aufgebaut. Alice als Titelfigur macht innerhalb des Buches die größte Entwicklung durch, je länger ihre Reise mit Hatcher dauert, desto selbstbewusster wird sie, während Hatcher lernt, mit ihr zusammenzuarbeiten. Die Welt, in der die Geschichte spielt, wirkt im Vergleich zum Original sehr entzaubert und dadurch viel realer. Die Beziehung zwischen Alice und dem Hutmacher Hatcher wird neu definiert. Durch die neue Richtung bleibt das Buch vom Anfang bis zum Ende spannend. Stellenweise ist es recht brutal und blutig, aber das wirkt nicht unpassend, sondern das fügt sich gut in die generell eher düstere Stimmung ein. Der Schreibstil hat mich sehr gefesselt und die Geschichte unglaublich vorangetrieben.

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