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Veröffentlicht am 16.02.2019

Doggerland Fehltritt

Doggerland. Fehltritt (Ein Doggerland-Krimi 1)
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Kommissarin Karen Eiken Hornby, Ende 40, wacht betrunken neben ihrem arroganten Chef in einem Hotelzimmer auf. Etwa zur gleichen Zeit wird eine Frau brutal in ihrem Haus erschlagen. Das Opfer ist ausgerechnet ...

Kommissarin Karen Eiken Hornby, Ende 40, wacht betrunken neben ihrem arroganten Chef in einem Hotelzimmer auf. Etwa zur gleichen Zeit wird eine Frau brutal in ihrem Haus erschlagen. Das Opfer ist ausgerechnet die Ex-Frau. Ihr Chef kann den Fall nicht übernehmen, da er zu den potentiellen Verdächtigen gehört. Hornby soll den Fall übernehmen. Zuvor muss sie jedoch noch ein anderesAlibi für ihren Chef finden. Hornby beginnt zu suchen. Das Mordopfer kam in einem Komune zur Welt. Nahm dort das Unheil seinen Anfang?


Doggerland Fehltritt wird einerseits aus der Sicht von Karen Eiken Hornby erzählt, nebenan aus einer Parallelgeschichte von 1970. Es wird sehr anschaulich beschrieben wie die Insel Doggerland aussieht, was die Geschichte leider teils etwas langatmig macht. Stück für Stück erfährt man die Zusammenhänge aus dem Leben des Mordopfers und der Parallelgeschichte bis am Schluss der Mord aufgeklärt wird. Das Buch ist so aufgebaut, dass man nie wirklich einen Verdächtigen mit Motiv im Kopf hat und somit auch nie mit so einem Ende gerechnet hätte.


Sehr starker Anfang, zur Mitte hin leider etwas langatmig und am Schluss sehr spannend mit einem Ende, mit dem ich nie gerechnet hätte. Insgesamt ein gutes Buch, wobei mir noch ein wenig mehr Spannung und mehr Charakter der Protagonisten gefehlt hat. Bin gespannt auf die Nachfolgebücher.

Veröffentlicht am 17.04.2018

The Woman in the Window

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
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Die Psychologin Anna Fox lebt allein in ihrem Haus in New York. Nach einem traumatischen Erlebnis, kann sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Die Tage verbringt sie damit, Fremde online in einem Forum zu ...

Die Psychologin Anna Fox lebt allein in ihrem Haus in New York. Nach einem traumatischen Erlebnis, kann sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Die Tage verbringt sie damit, Fremde online in einem Forum zu beraten, zu viel zu trinken und ihre Nachbarn zu beobachten. Als eine neue Familie ins Haus gegenüber einzieht, wird sie Zeuge eines Überfalls, doch sie kann ihr Haus nicht verlassen und niemand glaubt ihr.



Das Buch ist das Tagebuch von Anna Fox. Sie erzählt darin, was sie den ganzen Tag macht und denkt. Sie blickt auch in die Vergangenheit und so erfährt man auch die Gründe ihrer Agoraphobie. Die Geschichte ist zu Beginn teilweise ein wenig langatmig, besonders bei Annas Gedankengänge, bin ich nicht immer ganz mitgekommen. Doch durch die vielen Geschehnisse und Wendungen bleibt eine kleine Spannung trotzdem immer erhalten. Besonders die Wende am Schluss ist sehr spannend und absolut unvorhersehbar.



Zu Beginn ein wenig langatmig, doch zum Schluss immer spannender mit einem unerwarteten Ende. Insgesamt ein gutes Buch.

Veröffentlicht am 16.11.2017

Die stille Kammer

Die stille Kammer
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Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet haben. Nach drei Jahren in der Forensischen Psychiatrie, beginnt sie ...

Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet haben. Nach drei Jahren in der Forensischen Psychiatrie, beginnt sie ein neues Leben unter einem neuen Namen, in einer neuen Stadt. Doch heute erhielt sie einen Brief adressiert an Susan Webster, darin befand sich das Foto eines Jungen und auf der Rückseite stand: Dylan - Januar 2013. Auf der Suche nach der Wahrheit, muss sie nicht nur ihrer eigenen Erinnerung auf den Grund gehen, sondern kommt auch noch, einem Verbrechen vor zwanzig Jahren auf die Spur.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Susan erzählt. Zudem gibt es immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit, beginnend im Jahr 1987, eines Mannes namens Jack. Zunächst hat diese nichts mit der Geschichte von Susan gemeinsam, erst später laufen die Geschehnisse ineinander. Durch die vielen Wendung und Täuschungen konnte die Spannung nur noch gesteigert werden, bis die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Angenehmer Schreibstil und gut charakterisierte Protagonisten.

Spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Ende. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 08.11.2017

All for You - Sehnsucht

All for You – Sehnsucht
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Als Maya Jacobs und Cameron Bridge sich nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder begegnen, ist es, als ob die Welt um sie herum zum Stillstand kommt. Damals waren sie ein Paar gewesen, verliebt und so glücklich. ...

Als Maya Jacobs und Cameron Bridge sich nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder begegnen, ist es, als ob die Welt um sie herum zum Stillstand kommt. Damals waren sie ein Paar gewesen, verliebt und so glücklich. Aber als Cameron um Mayas Hand anhielt, musste sie die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen - und Nein sagen. Als sie sich jetzt erneut gegenüberstehen, sind die Gefühle von damals augenblicklich wieder da. Und auch die Leidenschaft. Doch kann es für ihre Liebe eine zweite Chance geben, wenn ihre gemeinsame Vergangenheit so voller Schmerz ist?

Der Anfang des Buches versprach sehr viel. Nach dem ersten Kapitel wollte ich wissen, wie es nun mit Maya und Cam weitergehen soll und vor allem, was denn der Grund für Ihr "Nein" zu einem Leben mit ihrer grossen Liebe war.
Auch die Darstellung von ihr und ihrer Entwicklung als Person, sowie beginnende Suchtprobleme fand ich noch spannend, dann trat Cam wieder in ihr Leben.
Von dem Moment an ist es ein typischer Liebesroman mit enorm vielen (unnötigen) Sexszenen.
Mich hätte Mayas Vergangenheit mehr interessiert, als die eigentliche Geschichte. Ich denke, man hätte viel mehr aus den Charakteren herausholen können. Ich habe das Gefühl, ich als Leser kenne die Körper der beiden besser, als ihre Persönlichkeiten. Das finde ich sehr schade, vor allem, da so viel Potential in der Geschichte stecken würde.

Netter Zeitvertreib, aber für mich persönlich zu Oberflächlich geschrieben. Für Fans von Erotischen Romanen ohne viel Tiefe ideal.

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Veröffentlicht am 07.11.2017

True North

True North - Wo auch immer du bist
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Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss ...

Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur - und unheimlich attraktiv -, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach.


Die Geschichte wird vor allem aus Audrey und Griffins Perspektive geschildert. Dadurch kennt man auch ihre Gedanken und Gefühle. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die erotischen Szenen waren mir aber teilweise zu vulgär beschrieben.
Die Charaktere und die Umgebung sind sehr gut und detailliert beschrieben. In Griffs Familie habe ich mich schon vom ersten Momentan an verliebt, alle sind so nett und herzlich. Wie schön zu sehen, dass sie Audrey direkt bei sich aufgenommen haben. Ich finde es sehr gut, dass die Geschichte auf einer Farm spielt und auch dass die realen Probleme eines Farmers Hintergrund der Geschichte ist.

Tolle Charaktere, schöne Landschaft und eine schöne Romanze. Alles in allem ein gutes Buch, nur ein bisschen zu vorhersehbar. Trotzdem ein nettes Buch für zwischendurch.

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