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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2025

Komme da nicht so richtig ran

The Knight and the Moth
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ch mochte die letzte Dilogie der Autorin total gerne und war hier von der Idee und Aufmachung auch wieder sehr angefixt. Aber irgendwie bin ich einfach nicht so richtig in die Geschichte reingekommen. ...

ch mochte die letzte Dilogie der Autorin total gerne und war hier von der Idee und Aufmachung auch wieder sehr angefixt. Aber irgendwie bin ich einfach nicht so richtig in die Geschichte reingekommen. Und auch das Ende wirkt mehr wie ein Ende um einer Fortsetzung willen, statt tatsächlich notwendig. Was auch nicht, ob mich diese Story für ein weiteres Buch begeistern kann. Die Geschichte hätte für mich gerne straffer erzählt sein können, dann hätte es sicher auch ein Band getan.

Dass das Buch mit gecatcht hat, hat hier wirklich spät angefangen, ungefähr mit der zweiten Herausforderung eines Omens. Generell fand ich das Konzept mit den Omen, den Weissagerinnen und Gargoyles richtig cool, aber irgendwie wurde durch da für meinen Geschmack insgesamt zu wenig draus gemacht. Fühlte sich so ein bisschen für mich an, als war sich die Autorin selbst beim schreiben nicht ganz schlüssig, ob es für ein zweites Buch reich, denn handlungstechnisch ist das ganze gar nicht mal so komplex und hätte mir mit mehr Tempo als Standalone glaube ich sogar echt gut gefallen, aber dadurch, dass es einen zweiten Band gibt, wird hier vieles in die Länge gestreckt, aber nicht in gleichem Maße mit Tiefe und Details ausgestattet.

Und die Lovestory war so unberechenbar und wenig greifbar. Denn worauf genau beruht die eigentlich? Hab ich irgendwie nicht nachempfinden können. War ok, aber hatte auch da nicht das gewisse Etwas um den Funken überspringen zu lassen. Die (fast schon erzwungenen) Liebeseingeständnisse kamen da schon sehr random aus dem Blauen heraus. Meine liebste Figur war tatsächlich der Gargoyle, nicht nur weil er sich als Schlüsselelement der Handlung entpuppt, sondern auch durch seine hinreißend offenherzige und loyale Art.

ich bin insgesamt eher schleppend durch das Buch gekommen, so eine richtige Sogwirkung gab es dieses Mal für mich nicht und insgesamt war ich auch viel zu lange weder an der Handlung, noch am Schicksal der Figuren wirklich interessiert. Hier hat mir einfach der passend, mitreißende Vibe gefehlt.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Ein kleiner Schritt für die Menschheit

Toward Eternity
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Also die Idee hinter dem Buch fand ich richtig interessant, die Umsetzung dann aber für meinen Geschmack vielleicht etwas zu abstrakt. Ich hab mich sehr schwer getan überhaupt in die Geschichte reinzukommen. ...

Also die Idee hinter dem Buch fand ich richtig interessant, die Umsetzung dann aber für meinen Geschmack vielleicht etwas zu abstrakt. Ich hab mich sehr schwer getan überhaupt in die Geschichte reinzukommen.

Die wissenschaftlichen Ausschweifungen wenn es um die Arbeit an der KI und die Singularität ging waren gar nichts meins.
Das mag auch an der gestochenen, teils übermäßig wissenschaftlichen Sprache liegen. Wenn man sich noch nie mit diesem Kontext beschäftigt hat, wirkt es teilweise erschlagend den Gedankengängen zu folgen

Erst im zweiten Teil mit dem Erwachen Panits wurde die Geschichte für greifbarer, weniger abstrakt und wissenschaftlich und auf eine seltsame Art menschlicher. Die Geschichte beginnt hier die brisante und aktuelle Frage aufzuwerfen: kann KI fühlen? Kann man von Leben sprechen? Und von Liebe?

Alles rund um die Evas fand ich dann super spannend. Aber auch wie in den Abschnitten zuvor sind es nur Episoden und Schlaglichter, kurze Einblicke wie ein Best-Of. Die Geschichte umfasst einen riesigen zeitlichen Rahmen, was zulasten der Tiefe geht. Thematisch hätten das gut drei Bücher werden können, die einen jeweils anderen Fokus legen. So ganz hat mich die Geschichte einfach nicht erreicht

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Rachethriller

Was dich nicht tötet – Those Girls
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Ganz ehrlich, der Klappentext lässt nicht mal ansatzweise erahnen welchen Grauen sich unter dem Buchdeckel verbirgt. Vielleicht bin ich da auch naiv, aber ich hatte nicht erwartet, dass es sich hier im ...

Ganz ehrlich, der Klappentext lässt nicht mal ansatzweise erahnen welchen Grauen sich unter dem Buchdeckel verbirgt. Vielleicht bin ich da auch naiv, aber ich hatte nicht erwartet, dass es sich hier im R*pe & Revenge handelt. Einfach nur schrecklich, widerwärtig und furchtbar lähmend.

Diese Buch beinhaltet eine ganze Palette von Triggerthemen, die alle mit Gewalt an Frauen zu tun haben. Für mich war das Lesen dieses Buch absolut harter Tobak und hätte ich gewusst was mich erwartet, dann hätte ich es mir vermutlich nicht selbst ausgesucht.

Die Figuren sind alle auch einfach super flach, es gibt keinerlei Charakterentwicklung und eigentlich abgesehen von der Gewalt auch keine echte Handlung. Ich weiß gar nicht was ich zu dem Buch sagen soll. Es hat mir nicht gefallen. Für mich ein absoluter Fehlgriff. Positiv hervorzuheben: wenn man die Gewaltparts querliest ist man relativ fix durch.

Das hier ist kein klassischer Thriller, auch Spannung im klassischen Sinne wird hier eigentlich nicht aufbaut und hängt ausnahmslos mit dem Grauen zusammen, dass die Frauen durchleben.
Einziger Lichtblick: die Peiniger bekommen was sie verdienen, wenn auch davon eigentlich nicht genug

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Habs leider abgebrochen

The Wind Weaver (The Wind Weaver 1)
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Ich wollte dieses Buch so unbedingt mögen, der Klappentext klang so gut und der Start in die Handlung war so vielversprechend. Aber nach circa der Hälfte habe ich mich entschieden das Buch abzubrechen, ...

Ich wollte dieses Buch so unbedingt mögen, der Klappentext klang so gut und der Start in die Handlung war so vielversprechend. Aber nach circa der Hälfte habe ich mich entschieden das Buch abzubrechen, die Handlung kam gar nicht vorwärts und was bis dahin inhaltlich passiert ist, hat mich einfach gar nicht angesprochen. Schade.

Das liegt vor allem daran, dass ich mit den beiden Protas und ihrem Umgang miteinander überhaupt nicht warm geworden bin. Geht schon los mit ihrem „Kennenlernen“:
Ein fiebriger Blick und der Geruch von Schweiß, Pferd und Würze- ne also sorry, Anziehung geht irgendwie anders. Das fand ich sowas von cringe, genau wie die Fixierung auf seinen Helm.

Vor allem die nervigen Revierkämpfe und kleinen Kabbeleien zwischen den beiden Protagonisten haben mich am Anfang der Geschichte massiv gestört.

Rhya fand ich mit ihrer gestelzten Sprechweise, den geistigen Aussetzern, die an Stockholmsydrom erinnern und ihrer scheinbaren Unwissenheit in Bezug auf ganz viel etwas anstrengend. Dazu die vielen inhaltlichen Wiederholungen rund um den Helm, die Socken und Penns wilde Männlichkeit- so richtig hats mich nicht erreicht. Ihr absolut irrationales emotionales Übersprudeln zwischen Scham, Müdigkeit (wie kann sie müde sein; sie schläft gefühlt dauernd dann auch tagelang) und Wut ist wirklich auf Dauer sehr anstrengend.

Was mich richtig genervt hat an der Geschichte war, das das Prinzlein als der männlichste Mann aller Zeiten dargestellt wird- eine Mischung aus Stahl und wildem Tier, während Rhya einfach nur als schwaches, naives kleines Mädchen daherkommt. Und immer wieder muss sie sich vor ihm für ihr Verhalten rechtfertigen obwohl er ein elender Entführer ist, keine Informationen mit ihr teilt, dafür aber blinde Loyalität erwartet und jedes Mal gekränkt ist , wenn sie sein verletzlich kleines Männerego nicht ausreichend streichelt.
Bin vielleicht einfach zu alt für diese Art von Geschichte, das gibt mir ja überhaupt nichts.

Positiv hervorheben möchte ich die Hintergrundgeschichte, die ganz interessant anklingt. Es gibt generell auch ein paar interessante Nebenfiguren, die ich wesentlich sympathischer fand als die Protagonisten und auch das Magiesystem hat mich angesprochen. Vllt entwickelt sich die Geschichte in der zweiten Hälfte spannender, aber mich hat die Story rund um Rhya und Scythe einfach verloren.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Leider gar nicht mein Fall

Last Girl Standing - Wer wird überleben?
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Ich hab Bücher von Lisa Jackson früher richtig gerne gelesen, die Autorin dann aber irgendwie aus den Augen verloren. Als ich jetzt durch Zufall auf dieses neue Buch von ihr gestoßen bin, war ich aber ...

Ich hab Bücher von Lisa Jackson früher richtig gerne gelesen, die Autorin dann aber irgendwie aus den Augen verloren. Als ich jetzt durch Zufall auf dieses neue Buch von ihr gestoßen bin, war ich aber direkt interessiert. Für mich hatte die Geschichte aber nicht den selben Reiz wie die Bentz/Montoya-Reihe, die ich damals so geliebt habe.

Zum Inhalt: die fantastischen Fünf waren die beliebteste Highschool-Clique. Doch fünfzehn Jahre später sind sie sich fremd geworden. Als ausgerechnet Teenie-Schwarm und Ehemann von Delta, einer der Fünf, Tanner ermordet wird, führt das die ehemaligen Freundinnen wieder zusammen.

Das erste Drittel des Buches dreht sich hauptsächlich darum was für ein toller Hecht Tanner ist. Was sich nicht nur darin widerspiegelt, dass sich die Gedanken sämtlicher Mädchen um ihn drehen, sondern auch seine eigenen banalen Gedanken kreisen nur um sich selbst. Ich fand diesen Abschnitt wahnsinnig anstrengend und die Figuren unglaublich nervtötend und oberflächlich.

Generell sind die Themen eher trivial und drehen sich zu einem groß Teil darum wer mit wem was hat oder gern hätte. Selbst nach dem Mord ist dieser eher eine Randerscheinung der Geschichte, dir sich hauptsächlich um Beliebtheits-Rivalitäten dreht.

Die Auflösung kam für mich völlig aus dem Nichts und war in meinen Augen reichlich unglaubwürdig angelegt. Einen Pluspunkt gibts von mir für die sehr überraschende Wendung, aber an sich einfach total überzogen und in keiner Relation zu den Ereignissen.

Mich hat diese Geschichte leider gar nicht abgeholt.

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