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Veröffentlicht am 23.05.2025

Unfassbar langweilige Handlung mit einer konstruierten Romanze ohne Spice.

Play of Hearts
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So leid es mir tut, aber das war echt gar nichts. Wie so oft: schönes Cover und schlechter Inhalt. So langsam nervt es mich.

Es gibt NULL Spice und in meinen Augen eine äußerst konstruierte Romantik, ...

So leid es mir tut, aber das war echt gar nichts. Wie so oft: schönes Cover und schlechter Inhalt. So langsam nervt es mich.

Es gibt NULL Spice und in meinen Augen eine äußerst konstruierte Romantik, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Genevieve und Arthur begegnen sich erstmals ganz malerisch an einem Fluss und sind natürlich instant ineinander verliebt. Er ist der nachdenkliche, tiefgründige Künstler und sie das ungeliebte Mädchen, mit dem keiner was zu tun haben will. Gähn …

Evie ist mit einem Fluch belegt: jeder, den sie berührt, stirbt. Somit hat sie keine Freunde. Erinnert irgendwie total an Elsa aus „Die Eiskönigin“, denn auch Evie trägt fortan nur noch Handschuhe. Ihre Familie arbeitet als Bestatter und lebt auf dem mysteriösen Schloss Château Blanc. Seit eines tödlichen Vorfalls, wird sie und ihre Familie von der Bevölkerung gemieden.

Evie ist Seelenmagierin und begleitet Todgeweihte während ihrer letzten Minuten. Während dieses Vorgangs geht ein kleiner Seelenanteil auf sie über, den sie zum Überleben braucht. Seit jeher warnt ihre Großmutter sie vor den sog. Illusionisten, denn diese haben es auf die Herzen der Seelenmagier abgesehen.

Als sie mit Arthur durchbrennen will, landet sie im Cirque du Cœur, in dem durchweg nur langweilige Dinge geschehen. Die Szenen dort ziehen sich endlos hin und werden sehr blumig und malerisch beschrieben. Ich hab komplett das Interesse verloren und dachte die ganze Zeit, hoffentlich geht es bald mal richtig los, was aber nicht passiert ist.

Diese Fantasy Geschichte ist m. E. für sehr junge Leser geeignet, aber nicht für Erwachsene, die Spannung, Spice, tolle Protagonisten, eine krasse Handlung und ein interessantes World-Building erwarten.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Wunderschönes Cover, unfassbar schlechter Inhalt. Ähnelt einer Folge aus einer drittklassigen Soap-Opera.

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Und wieder mal hat es der Hype, das schöne Cover und die Werbung diverser Buchblogger geschafft, dass ich auf dieses Buch „hereingefallen“ bin. Ich bin einfach nur bestürzt, wie schlecht, trivial, banal ...

Und wieder mal hat es der Hype, das schöne Cover und die Werbung diverser Buchblogger geschafft, dass ich auf dieses Buch „hereingefallen“ bin. Ich bin einfach nur bestürzt, wie schlecht, trivial, banal und langweilig dieser Plot ist, sodass ich mich ernsthaft frage, wie man sowas als Verlag überhaupt annehmen, übersetzen und vertreiben kann.

Ich bin ja mal gespannt, ob die anderen Bücher der DREAM HARBOUR Reihe auch noch auf Deutsch erscheinen werden. Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen. (By the way: die englischen Cover sind m. E. viel schöner.)

Herbst oder cozy Vibes kann man in dieser infantilen Liebesgeschichte lange suchen. Es gibt überhaupt keinen Spannungsbogen, Herzschmerz, tollen Spice etc. Der Plot passt in eine 30-minütige, schlecht gedrehte Soap Opera.

Wirklich jedes Kapitel war mir vollkommen egal und ich musste permanent tief durchatmen und mit den Augen rollen. Gott, haben die beiden Hauptprotagonisten „Probleme“… Allein die ersten Seiten, woher die ominösen Geräusche kommen, war nicht nur zu 100% vorhersehbar, sondern einfach nur lächerlich. Ich dachte nur: „Ernsthaft jetzt?!“ Leute, spart euch lieber die Lesezeit.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

UNFASSBAR langweilig und anstrengend. Das ist echt nur was für Paläontologen, Botaniker und Biologen.

Das Ölschieferskelett
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Puh - war das ANSTRENGEND! Kennt ihr das, wenn euch ein Buch so richtig fertig macht, weil es so unfassbar langweilig ist und einfach kein Ende nimmt? Ich musste mich permanent zwingen, immer wieder dazu ...

Puh - war das ANSTRENGEND! Kennt ihr das, wenn euch ein Buch so richtig fertig macht, weil es so unfassbar langweilig ist und einfach kein Ende nimmt? Ich musste mich permanent zwingen, immer wieder dazu zu greifen, sonst hätte ich es echt nie beendet.

Mag ja sein, dass der Roman Paläontologen, Botaniker, Biologen und sonstigen Forschern und Interessierten dieser Gebiete gefällt, weil man sich natürlich die ganze Zeit mit dem Tertiär, Ausgrabungen, Fossilien usw. beschäftigt, aber der durchaus kreative Plot wurde so hölzern umgesetzt, dass das Lesen einfach keinen Spaß gemacht hat.

Der Paläontologe Dr. Axt findet im Ölschiefer der Grube Messel bei Darmstadt ein menschliches Skelett. Allerdings kann und darf das gar nicht sein, da es laut den forensischen Ergebnissen 50 Mio. Jahre alt ist, eine Uhr trägt und Kronen an den Zähnen hat. Die ganze Welt der Wissenschaft würde auf den Kopf gestellt werden. Also was tun?

Er behält das Ganze zunächst für sich. Als er in Berlin einen Vortrag hält, begegnet er zwei Studenten, Tobias und Michael, und dem ominösem Prof. Sonnenberg, der ihm ein Exemplar einer längst ausgestorbenen Käferart schenkt, angeblich jedoch in der heutigen Zeit bei einem Urlaub von ihm entdeckt. Als die jungen Männer plötzlich verschwinden, weiht Prof. Sonnenberg Dr. Axt in sein Geheimnis ein. Daraufhin begibt sich Dr. Axt auf eine gefährliche Reise in eine Höhle in der Slowakei.

Es passiert zwar so Einiges während dieser Reise, aber die Handlungen und Intentionen so mancher Protagonisten waren für mich nicht nachvollziehbar, oft unüberlegt und natürlich unglaubwürdig. Die Dialoge und Charaktere wirkten sehr altbacken, vermutlich weil der Roman bereits 1995 geschrieben wurde.

Die Schriftgröße war unfassbar klein, genau so wie die Zeilenabstände, sodass das Buch normalerweise 600 Seiten hätte und deshalb war es auch so furchtbar langatmig und relativ unspektakulär. Aus dem Setting hätte man so viel mehr machen können, aber am Ende war es ein totaler Flop. Lest lieber EXTINCTION von Douglas Preston, wenn ihr Interesse an Urzeiten und Dinosauriern habt.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Thema verfehlt. Eine Katastrophe.

Maschinen wie ich
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Was für ein langweiliger, enttäuschender und unstrukturierter Unsinn. Schade um meine Lesezeit und schade um den eigentlich spannenden Plot, in dem sich der selbst ernannte (Über)Lebenskünstler Charlie ...

Was für ein langweiliger, enttäuschender und unstrukturierter Unsinn. Schade um meine Lesezeit und schade um den eigentlich spannenden Plot, in dem sich der selbst ernannte (Über)Lebenskünstler Charlie vom Erbe seiner Tante den extrem teuren Androiden ADAM kauft. Zur Gesellschaft, zum Spaß, um die neueste Technologie auszuprobieren, aus Neugier.

Er bittet seine Nachbarin Miranda, die über ihm wohnt, ADAM gemeinsam „einzustellen“. Zu gleichen Teilen definieren die beiden nun ihre Präferenzen bezüglich Charaktereigenschaften, ohne sich jedoch dabei abzusprechen. ADAM fängt irgendwann an, sich in Miranda zu verlieben und wird Charlies Konkurrent um ihre Gunst.

Charlie benutzt unterdessen ADAM dazu, am Börsenmarkt viel Geld zu erwirtschaften, während Charlie selbst den lieben langen Tag mit Nichtstun, Spazierengehen oder dem Besuch von Demonstrationen verbringt. Irgendwann jedoch wird der Android nicht nur handgreiflich, sondern definiert für sich Gut und Böse und leitet entsprechende Maßnahmen ein, die Charlie und Miranda am Ende Kopf und Kragen kosten könnten. Außerdem fangen andere Androiden an, Selbstmord zu begehen und sich quasi abzuschalten.

Wer nun glaubt, eine Art Sci-Fi-Horror-Dystopie zu lesen, irrt sich gewaltig. In diesem Roman passiert so gut wie gar nichts, die Protagonisten sind unsympathisch, permanent wird der Leser mit der Politik bezüglich des Falklandkrieges gelangweilt, eine Interaktion zwischen Mensch und Android kommt kaum vor und selbst wenn sind die Szenen auch nicht spannend.

Dieser Roman macht weder nachdenklich noch regt er groß zum Philosophieren an. Die Botschaft des Autors, dass man Menschen eben nicht nachbauen kann, ist nichts Neues und dieses Werk ist bezüglich des Themas KI weit unter seinen Möglichkeiten geblieben.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Dieser Roman OHNE Spice und OHNE Substanz ist einfach nur eine Frechheit.

A Fragile Enchantment
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Der Verlag empfiehlt für dieses schlechte Märchenbuch OHNE Spice ein Lesealter ab 16 Jahren. Und genau das ist der Grund, warum ich mir nach der Lektüre so richtig verarscht vorkomme und das ist noch nett ...

Der Verlag empfiehlt für dieses schlechte Märchenbuch OHNE Spice ein Lesealter ab 16 Jahren. Und genau das ist der Grund, warum ich mir nach der Lektüre so richtig verarscht vorkomme und das ist noch nett ausgedrückt. Ich habe mich permanent, also wirklich durchweg, nur gelangweilt und aufgeregt.

WAS bitte war das und WARUM bekommt sowas Substanzloses eine Veröffentlichung, es sei denn, es wird für Kinder ab 10 Jahren angeboten. Ich weiß gar nicht, wie ich den Inhalt beschreiben soll, weil einfach REIN GAR NICHTS passiert.

Die magische Schneiderin Niamh Ó Conchobhair (ausgesprochen: Nief) hat die Fähigkeit, Emotionen in ihre Kleidung einzuweben, sodass der Träger des Kleidungsstücks sich fühlen kann, wie es ihm beliebt. Sie wird sodann an den Königshof nach Avaland beordert, wo sie den Frack des Königsbruders Kit Carmine herstellen soll.

Dieser wird nämlich bald heiraten und könnte mürrischer nicht sein. Denn weder liebt er seine Braut noch will er diese Hochzeit. Aber da es eine gute Partie wäre und der Königshof finanziell schlecht da steht, ergibt sich Kit in sein Schicksal.

Während der langweiligen Anproben und endlosen infantilen Dialogen, kommen sich Kit und Niamh nun näher und verlieben sich ineinander. Dazwischen erfährt man etwas über den Unmut der Bevölkerung in Avaland, was auch nichts Spektakuläres ist, und von einem anonymen Kolumnisten, der gerne Skandale des Königshauses in der Zeitung veröffentlicht und mit Niamh Kontakt aufnimmt. Quasi ein schlechter Abklatsch von Lady Whistledown aus Bridgerton.

Die Love-Story fühlt man NULL. Keine Tension, keine Leidenschaft, nur 3 harmlose Kuss- und Fummelszenen und das war’s. Natürlich gibt es obendrauf noch die obligatorischen Stolperszenen, in denen die weibliche Protagonistin von ihrem Angebeteten aufgefangen wird. Denn wie wir ja alle wissen, können Frauen nicht laufen.

Ach so: und dann gibt es noch so eine ganz tolle Blinde-Kuh-Szene, die gespielt wird. Ja, ihr habt richtig gehört. So vertreibt man sich doch als Erwachsener die Zeit am Königshof, oder? SCHWACHSINN hoch drei und ein FLOP, der seinesgleichen sucht.

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