Guter Cozy-Crime mit vielen Protagonisten und Verwicklungen. Das Ende war unvorhersehbar.
The Murder Game – Der Tod isst mitEin moderner Cozy-Crime mit vielen Protagonisten, Intrigen, Geheimnissen und Verwicklungen, bei denen man wirklich aufpassen muss, wer jetzt wer ist, in welcher Beziehung die Personen zueinander stehen, ...
Ein moderner Cozy-Crime mit vielen Protagonisten, Intrigen, Geheimnissen und Verwicklungen, bei denen man wirklich aufpassen muss, wer jetzt wer ist, in welcher Beziehung die Personen zueinander stehen, was sie verbindet und welche jeweilige Vergangenheit sie haben.
Irgendwann, so im letzten Drittel des Buches, fing die Geschichte mich leider an etwas zu langweilen. Es gab viele Längen, bei denen ich den Eindruck hatte, dass wir uns im Kreis drehen.
Das Krimidinner, das hier stattfindet, dient nur als Anlass, die Protagonisten im Herrenhaus Hamlet Hall zu versammeln, jedoch findet es de facto nicht statt, da es, bevor das Spiel beginnt, eine Leiche gibt und die ganze aufkommende Aufregung sich dann darum dreht, wer der Mörder sein könnte, da dieser augenscheinlich unter den Teilnehmern sein muss.
War es der Sonderling Will Hooper, der die Idee zu diesem Krimidinner hatte? Oder der Hotelbesitzer Ian Davis, der sich dadurch mehr Tourismuseinnahmen erhoffte? Oder Edward und Martha Finn, in deren kleinen Laden bereits 2x eingebrochen wurde? Oder Gwen Holloway, Leiterin der örtlichen Tourismuszentrale, die Ambitionen hat, Bürgermeisterin zu werden?
All diese Personen - und noch weitere - sind jedenfalls nicht gut zu sprechen auf das Opfer, das erschlagen in seinem Zimmer aufgefunden wird.
Die Auflösung war unvorhersehbar und völlig in Ordnung. Wer Agatha Christie mag, wird diesen Roman mit Sicherheit auch gut finden. Auch wenn mich die Geschichte jetzt nicht großartig begeistert hat, möchte ich trotzdem noch DER TOD REIST MIT von Tom Hindle lesen.